bf1943

Eigentlich ist mir ja derzeit immer noch nicht nach spielen zumute. Stattdessen versuche ich ja momentan – im Gegensatz zum letzten Jahr – wirklich mal was vom Sommer mitzubekommen. Dumm nur, dass der Sommer dabei nicht so ganz mitmachen will. Aber das ist eine andere Sache. Jedenfalls fröhne ich in letzter Zeit mit Freuden Aktivitäten wie ins-Sportstudio-gehen, Fahrradfahren, Spazierengehen oder mich einfach mal irgendwo in die Sonne zu schmeißen. Schönes Gefühl, hab ich lange nicht mehr genossen. Ich habe mir nach bestimmt 15 Jahren Abstinenz sogar mal wieder eine kurze Hose geleistet. Oder genauer gesagt: gleich drei. Und Spielen? Tja, Games nehmen derzeit in meinem Aufmerksamkeitsradius nur einen sehr peripheren Rang ein. Die letzte GEE liegt seit ihrem Eintrudeln in meinem Briefkasten ungelesen in der Gegend herum, Beautiful Katamari gammelt seit vielen Wochen eingeschweißt in meinem Regal vor sich hin und die Xbox wird höchstens mal angeschmissen um kurz zu schauen, was sich so getan hat. Oder zum DVD-Schauen. Aber das ist auch schon wieder Wochen her. Am Dienstag konnte ich dann aber irgendwie doch nicht anders und musste mir zumindest mal kurzzeitig DICEs neuestes Machwerk Battlefield 1943 anschauen. Und was soll ich sagen? Ich war direkt so angeödet von dem Spiel, dass ich wahrscheinlich noch viele Wochen problemlos weiterhin aufs Zocken verzichten kann. Battlefield 1943 ist wahrlich kein Überflieger und leider bestätigen sich hier für mich wieder einmal althergebrachte Meinungen: Teamshooter funktionieren irgendwie doch nur mit Mouse und Tastatur. Nunja. Eine fundierte, tiefergehende Kritik gibt es dann vielleicht mal im Dezember… oder so. Bis dahin kämpfe ich noch gegen die Versuchung an, mir vielleicht doch nochmal die Neuauflage von The Secret of Monkey Island anzuschauen. In diesem Sinne: genießt das schöne Wetter, solange Ihr könnt!