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Frohes Neues! Wünsche einen exzellenten Start in das Jahr gehabt zu haben. Meiner war insgesamt ziemlich vernebelt. Und nein, es lag ausnahmsweise mal nicht am Alkohol. Hier hat sich pünktlich zum Jahreswechsel eine dermaßen dicke Suppe übers Land gelegt, dass Silvester sich gefühltermaßen eher in Richtung Schlachtfeld gewandelt hat. Überall um einen herum zuckten grelle Lichtblitze im Nebelschleier. Sollten wohl Raketen und Böller sein, hätten aber auch Bombeneinschläge sein könne. Rein optisch lief es wohl aufs gleiche raus. Dann noch diese abenteuerliche Fahrt zurück nach Hause, mit maximal (absolut maximal!) 10 Metern Sicht und dem krampfhaften Versuch, sich zumindest am Mittelstreifen oder Bordstein zu orientieren. Endete zwischendurch leider auch irgendwie auf nem Schotterstreifen abseits der Straße. Oder große Strecken über auf der Gegenfahrbahn. Himmel, wäre das eine abgesteckte Strecke für mich allein gewesen, ich hätte einen Heidenspaß gehabt. Aber so war es eine anstrengende Tortur. Zumindest ist es durchgestanden. Genau wie das Jahr 2007. War doch insgesamt gar nicht so schlimm, auch wenn es extrem beschissen anfing. Doch Schwamm drüber, lassen wir lieber nochmal schnell die Highlights Revue passieren, während wir (ob freudig oder pessimistisch) der Dinge harren, die da kommen mögen.

Musik.

Um es zumindest ein klein wenig spannender zu machen, fang ich mal musikalisch an. Auch wenn meine Liebe zur Musik in den letzten Jahren aus mir unerfindlichen Gründen in den letzten Jahren irgendwie deutlich spürbar abgeflaut ist, ist sie doch immer noch vorhanden. Vielleicht auch ein klein wenig reanimiert durch den Kauf eines iPods im Oktober. Seitdem lausche ich praktisch wieder täglich netten Tunes und Hooks. Komischerweise stellt sich trotz derzeit gut 13 GB Musik auf dem Player relativ schnell eine gewisse Sättigung, ja Langeweile bezüglich der vorhandenen Materials ein. Einen Großteil der Tracks und Bands läßt man dann doch links liegen und konzentriert sich auf altbekanntes, oft gehörtes. Eigentlich schade. Sollte vielleicht mal häufiger die Shuffle-Funktion nutzen. Ein paar tolle neue Sachen hab ich dann im abgelaufenen 2007 aber doch noch entdecken dürfen.

Entdeckung des Jahres: Ich kann und mag mich gar nicht so recht entscheiden, welche persönliche Neu-Entdeckung ich nun großartiger finde: State Radio oder Nebraska. Erstere wurden von einem Freund gar nicht mal so unpassend mit den Worten “Sublime kotzen auf Staind” umschrieben und wußten mich mit ihrer kruden Mischung aus genialen Indie-Melodien zu groovigen Roots-Reggae-Riffs auf Anhieb bei einem Konzert in Hamburg zu begeistern. Hab damals zwar nur noch ungefähr 3 Songs mitbekommen, aber es war schnell klar, dass ich mir unbedingt ihre Alben zulegen mußte. Vor allem Camilo lief bei mir auf absoluter Dauer-Rotation und sorgte für durchgängiges Gänsehautgefühl. Ist aber leider nicht auf ihrem 2007er Album Year of the Crow, sondern schon auf dem Vorgänger Us against the Crown enthalten. Zählt also nicht so richtig. Zum Glück ist aber auch auf dem aktuellen Album genug hitverdächtiges Material vertreten, etwa das Up-Tempo-Stück CIA. Auf Nebraska wiederum bin ich durch eben bereits zitierten Freund aufmerksam geworden, der die Scheibe eigens aus dem britischen Empire importiert hat, weil sie nur über den bandeigenen Mailorder vertrieben wird. Was enorm schade ist, weil Nebraska definitiv ein größeres Publikum verdienen. The Path to the Silent Country war dem entsprechend der dritte Longplayer in diesem Jahr, der in meinem iPod heißgelaufen ist. Allen voran der hymnische Opener First Russian Winter mit der bitterbösen Textzeile “I would rather hold my head in my hand than lay it on your chest”. Support this Band!


YouTube Video:State Radio - Camilo

Überraschung des Jahres: Ehrlich, ich hatte schon nicht mehr dran geglaubt, dass den Foo Fighters nochmal ein durchgängig hörbares Album gelingen würde. Aber was die Jungs um Ex-Nirvana-Drummer Dave Grohl abliefern, wußte dann erfreulicherweise doch zu gefallen. Lag vielleicht auch an der Rückkehr von Produzent Gil Norton an die Studio-Regler, nach der letzten Zusammenarbeit auf dem bis dato besten Werk der BAnd, The Color and the Shape. Klingt zwar leider trotzdem soundtechnisch ein klein wenig zu plattgebügelt, aber die Songs können trotzdem überzeugen.

Enttäuschung des Jahres: Ja, was war denn das bitteschön? Live waren Coheed & Cambria auch in diesem Jahr mal wieder eine Bank. Aber was die Space-Metal-Punk-Gniedel-Alternative-Helden da mit No World for Tomorrow abgeliefert haben, war jawohl irgendwie nix. Ein abgefahrenes, über alle Platten durchgängiges Storykonzept zu haben allein bringt es dann leider auch nicht. Ein paar gute Songs mehr hätten es schon ruhig sein dürfen. Schade, denn an hörenswerten Ansätzen mangelt es eigentlich nicht. Gerade die Pink Floyd-inspirierten Passagen sorgen zumindest kurzzeitig für einen wohligen Schauer. Für mehr aber leider nicht.


YouTube Video:Coheed & Cambria - The Running Free

Games.

Hab ich zu Beginn des Jahres noch gedacht, mir dieses Jahr überhaupt keine aktuellen Games leisten zu können, hat sich ja doch noch so manches zum Guten gewendet und es waren nicht nur einige starke Spieletitel drin, sondern sogar noch ein Nintendo DS und ein nigel-nagel-neuer Gaming PC. Darauf ließ sich hervorragend so manches Highlight des Jahres austesten. Und meine allererste LAN-Party durfte ich damit auch direkt erleben. Mit lustigen Matches in Unreal Tournament 2004, Flatout 2, Counterstrike: Source und vielem mehr. Großes Dank auch mal an meinen Hobbygamer-Clan für ein vergnügliches Spielejahr.

Die Spiele des Jahres. Ich weiß schon gar nicht mehr, womit ich das Jahr begonnen hab. Den Jahreswechsel habe ich, glaube ich, noch mit Heroes of Might & Magic 5 verbracht, das ich leider viel zu früh sträflicherweise abgebrochen habe. Stattdessen hab ich mich dann irgendwann lieber endlich mal Final Fantasy X auf der PS2 gewidmet, das ja auch erst gute drei Jahre bei mir im Schrank vor sich hingammelen mußte, um Beachtung zu finden. Über 40 Stunden Spielzeit bin ich aber auch nicht hinausgekommen. Irgendwann fehlte leider die Zeit dafür. Was etwas traurig ist, weil FFX nach Startschwierigkeiten doch noch sehr zu begeistern weiß und einen, wie jeder Final Fantasy-Teil, irgendwann einfach in seinen Bann zieht. Trotz der – sagen wir mal – sehr freien und manchmal unfreiwillig komischen bis lächerlichen Übersetzung der englischsprachigen Dialoge und der mauen PAL-Umsetzung. Metal Gear Solid 3: Snake Eater hatte ich mir Anfang des Jahres auch endlich mal zugelegt. Das ist aber in Rekordzeit wieder in der Ecke gelandet. Weil es meines Erachtens nach einfach grottenschlecht ist. Wieviel schlimmer kann man eine Steuerung eigentlich noch überfrachten? Dazu die fehlende Übersicht, die einen jeden noch so nahen Gegner einfach übersehen läßt und jede Menge Frust in der ersten Stunde haben schließlich dafür gesorgt, dass ich tatsächlich nicht über eine Stunde Spielzeit hinausgekommen bin. Noch so ein etwas schwieriger Fall: Pünktlich zum Verkaufsstart des hochgelobten PS2-Gnadenstoßes God of War II hab ich mir mal dessen Vorgänger gegönnt, um mich mit Kratos durch das antike Griechenland zu schnetzeln. Ein zweifelsohne fulminantes Gemetzel in grandioser Kulisse. Aber zu Ende geführt hab ich es trotzdem wieder nicht. Keine Ahnung woran es gelegen hat. Irgendwann wurde es dann doch so bockschwer, dass ich es erstmal drangegeben habe. Genau wie leider auch Shadow of the Colossus. Ebenfalls erst viel zu spät in mein Spieleregal geflattert und ebenso sträflig vernachlässigt wie viele andere Titel vorher. Was schon geradezu tragisch ist, weil es sich hierbei schlicht und ergreifend um ein Meisterwerk handelt und ich den Bruder im Geiste, ICO, nach wie vor absolut vergöttere. Muss mir auf jeden Fall nochmal die Zeit nehmen, die restlichen 7 Kolosse anzugehen. Ansonsten sollen mir die Finger verdörren.

Man könnte fast schon meinen ich hätte dieses Jahr nur alte Kamellen gespielt. Der Trend setzt sich auch auf meinem dieses Jahr neu angeschafften DS fort. Dr. Kawashima hatte ebenfalls schon etwas Staub im Regal angesetzt, als ich zugelangt hab. Und hat auch innerhalb kürzester Zeit noch ein paar Flocken mehr abbekommen, als es schnell wieder aus dem Modulschacht entfernt wurde. Immerhin hat es zumindest eines geschafft: mir endlich mal Sudoku halbwegs verständlich zu machen. Castlevania: Dawn of Sorrow ist so neu auch nicht. Sonderlich gut ebenfalls nicht. Die Vampir-Story ist Japan-typisch an den Haaren herbei gezogen und sollte schnellstmöglich weggeklickt werden. Die leichten Rollenspiel-Elemente wirken leider viel zu stark aufgesetzt und fügen sich nicht so recht ins Gameplay ein, der Schwierigkeitsgrad zieht innerhalb kürzester Zeit von Pippifax auf knallhart an und im zweiten Spielabschnitt war für mich persönlich Schluss. Besser lief es dagegen mit dem schönen kleinen Adventure Another Code, über das ich an anderer Stelle schon genug Worte verloren habe. Definitiv eines meiner spielerischen Highlights in diesem Jahr, auch wenns ebenfalls schon älter ist. Einen Mantel des Schweigens hüllen wir dagegen lieber über das vermaledeite Lostmagic. Ebenso über mein schlechtes Abschneiden bei New Super Mario Bros., das Fans zwar hellauf in Begeisterung versetzt haben dürfte, bei mir aber nur zu enorm hohen Frustrationsgraden geführt hat und mein DS beinahe einen extrem frühzeitigen Tod an der nächsten Zimmerwand hat sterben lassen. Umso schöner war dann wiederum die Zeit mit Phoenix Wright: Ace Attorney, das mir freundlicherweise von Arkion vermacht wurde und mit dem ich mich erst letzte Woche so richtig ausgiebig beschäftigen konnte. Definitiv super. Werde ich mit Sicherheit nochmal ausführlicher drüber schreiben. Und dann war da noch das wunderschöne Remake des hierzulande zuvor nie erschienenen dritten Teils der Final Fantasy-Reihe. Sollte ich auch endlich mal zu Ende bringen, um was darüber schreiben zu können *errrrm*.

Auf dem PC zeichnet sich beinahe schon ein ähnliches Bild ab, was die angefangenen und nicht beendeten Spiele angeht. Aber nur fast. Zwei oder drei Titel hab ich hier dann doch noch komplett geschafft.

Overlord

Overlord: Raising Hell gehört aber (noch) nicht dazu. Nachdem ich Mitte des Jahres von der Demo hell-auf (höhö) begeistert war, aber gleichzeitig genervt, weil sie auf meinem alten Rechenknecht nichtmal annähernd vernünftig lief, war ich letztlich doch froh, mir das Game nicht sofort geholt zu haben. Die Neuauflage bietet nämlich noch einiges mehr als die ursprüngliche Fassung. Neue Multiplayer-Features, neue (Unter-)Welten mit neuen Aufgaben, sogar eine neue Schergen-Rasse. Dazu der altbewährte, bissige und zum Brüllen komische Humor und fertig ist ein mehr als nur unterhaltsames Spiel. Ich sollte mich schleunigst wieder dran machen das zu Ende zu spielen, bevor mich irgendwann wieder die Motivation verlässt, ein Spiel mittendrin wieder aufnehmen zu müssen. Definitiv ein Highlight in 2007. Hatte ich mal geschrieben, dass es zusammen mit The Witcher mein Spiel des Jahres werden könnte? Ja. Und nein. Weil dann zum Schluss doch noch was anderes dazwischen kam. Aber dazu später mehr.

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Die Orange Box hab ich mir auch eher der Vollständigkeit halber zugelegt, als mit dem Vorsatz wirklich alles davon durchzuspielen. Half Life 2 hab ich mir damals schon direkt bei Erscheinen vorgenommen, genau wie den kurzen Lost Coast-Einschub, was ja sowieso eher als Tech Demo gedacht war. Im Gegensatz zu etwa 99% aller Kritiker halte ich HL2 nach wie vor für alles andere als den großen Wurf. Klar, für damalige Verhältnisse war es irgendwie was besonderes. Aber die ach so tollen Physik-Rätsel wirkten mir viel zu aufgesetzt, genau wie der Zombie-Level Ravenholm, die Gegner waren immer der gleiche lahme Einheitsbrei, Story war praktisch nicht vorhanden und die Atmosphäre war mir zu steril. Vom miserablen Sounddesign mal zu schweigen. Ich kann die Schuss-, Explosions- und sonstigen Geräusche einfach nicht mehr hören. Trotzdem war ich irgendwie auf Episode 1 und 2 gespannt. Um es kurz zu machen: Meiner Meinung nach machen die beiden Fortsetzungen kaum mehr besser als das Hauptspiel. Episode 1 ist sogar um einiges schlechter geraten, mir ist vor Langeweile fast das Gesicht eingeschlafen. Da auch in den Episoden praktisch keinerlei Storytelling vorhanden ist, konnte ich deshalb auch ganz beruhigt zum 2ten Teil der Trilogie weiterswitchen. Der zwar etwas spannender inszeniert ist, das Rad aber auch nicht neu erfindet. Im Gegenteil: es ist regelrecht erschreckend, wie rückständig das Spiel heutzutage anmutet, wie krampfhaft sich die Entwickler an einstige Erfolgsrezepte zu klammern scheinen, wie unausgegoren das gesamte Leveldesign erscheint. Zwar gibt es mittlerweile einige Gegnertypen mehr (auch wenn die Zombine nur ein schlechter Witz sein können), aber die “Rätsel” wirken nach wie vor komplett deplatziert und aufgesetzt. Das starre schlauchartige Leveldesign bringt die Schwächen des Spiels nur umso stärker zum Vorschein. Außerdem mag die Veröffentlichung in Episoden ursprünglich eine nette Idee gewesen sein, durch die trotzdem sehr langen zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Folgen wird der rasante Verfall des Grafikgerüstes nur umso deutlicher. Up to Date ist die Source-Engine leider schon lange nicht mehr. Das wäre mit einer packenden Story und Inszenierung, die einem keine Zeit für Sighseeing läßt, zu verschmerzen. So wirkt es leider nur noch rückständig und überholt.

Portal ist sicherlich das innovativste Spiel der gesamten orangenen Box. Zu Begeisterungsstürmen weiß es mich dennoch nicht hinzureißen. Vielleicht hab ich im Vorfeld schon zuviel darüber gelesen, wurden meine Erwartungen zu hoch geschürt. Jedenfalls finde ich es zwar spielerisch sehr nett, und der Humor mag auch viele Anhänger finden. Allerdings halte ich es einfach für zu schlecht ausbalanciert. 16 Level lang wird einem kaum etwas abverlangt, stürmt man regelrecht von einem Raum in den nächsten, bevor die Herausforderungen mit einem Mal um ein vielfaches anziehen. Klar, die Lernkurve ist insgesamt angenehm flach gehalten, allerdings wäre es schöner gewesen, die Essentials etwas früher im Spiel innerhalb eines bis dreier Level beigebracht zu bekommen, statt über so viele simple Räume hinweg. Ich weiß, das ist wahrscheinlich Mäkeln auf hohem Niveau. Das Schlimme ist nur, dass Portal mich in keinster Weise berührt hat, mir irgendwie nichts gegeben hat – im Gegensatz zu vielen anderen, die den Titel sogar als Spiel des Jahres ansehen.

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Team Fortress 2 ist noch so ein Fall für sich. Über den genialen Comic-Look muss man sicherlich gar nicht groß diskutieren. Nicht nur, dass der für eine liebevoll Spielpräsentation sorgt, nein, dank der Optik ist es auch jederzeit möglich, den Überblick im Spiel zu bewahren. Gegner zeichnen sich stets gut gegen die Umgebung ab, was bei einen Multiplayer-Titel immer von Vorteil ist. Vor allem, wenn er so schnell ist wie TF2. Man ist der schnell. Verdammt schnell. Wenn er doch nur nicht so verdammt schnell wäre. Das Ganze ist mir alles vielleicht ein kleines wenig zu hektisch. Ich glaube, ich werde zu alt für den Scheiß. Dafür spielt sich jede der 9 Klassen sehr schön unterschiedlich. Was ich nur nicht verstehen mag: Wieso hat man nicht auch einfach eine ganz ‘normale’ Klasse mit einfacher Maschinen-Bleispritze eingebaut? Warum nur solche Extreme? Na gut, spiel ich halt den Sniper, der zumindest sowas in der Art als Zweitwaffe hat. Wenn es jetzt bloß nicht so hektisch wäre. Mensch.

Und dann waren da noch: Tomb Raider: Anniversary. Hat sich bei mir vor allem durch seine schier endlos lange Lieferzeit ins Gehirn gebrannt. Wie war das Spiel noch gleich? Hä? Achso, ich habs ja tatsächlich auch ausprobiert. Hatte ich angesichts der langen Lieferzeit schon fast wieder vergessen. Wußte zu gefallen. Bloß durchgespielt hab ich auch das mal wieder nicht. An der Stelle mit den 4 Tempeln in einem bin ich ein paar Mal zu oft in den Tod gesprungen und hatte keine Lust mehr. Dann kam der neue Rechner und mir war nicht danach, das Teil nochmal neu zu installieren.

Speedball 2: Tournament. Hab ich geschenkt bekommen. Direkt von Frogster. Vielen lieben Dank an Christoph! Hab ich mich sehr drüber gefreut. Da es bei Erscheinen aber noch grob im Alpha-Stadium war und entsprechend von 4Players in der Luft zerrissen wurde, hab ich mich noch nicht so wirklich drangetraut. Ein paar Partien hab ich zwar absolviert, das Freudenfeuer in mir ist aber noch nicht entzündet. Zumal mein Controller nicht anständig unterstützt wird. Wie so viele andere auch. Also warte ich erstmal die nächsten 9 Patches ab. Für die Zeit bis dahin wird aber schonmal ein Testsession mit meinem alten Kumpel angesetzt, mit dem ich das Original seinerzeit immer exzessiv gezockt habe.

Hab ich sie jetzt alle? Ach nein, ganz vergessen: Meine persönlichen Favoriten, Überraschungen und Enttäuschungen 2007. Here we go:

Enttäuschung des Jahres.

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Bioshock. Was sonst? Wie sehr ist mir seinerzeit das Wasser im Mund zusammengelaufen, als ich die ersten Trailer gesehen, die ersten Previews gelesen habe? Was hat Herr Levine uns damals spitz gemacht auf diesen Titel, seine innovative wie fesselnde Story samt der tausend Möglichkeit und und uuuund…. Argh! Meinen ganzen Verriss könnt Ihr an anderer Stelle nochmal nachlesen. Ich wollte es lieben. Aber es ließ mich einfach nicht.

Geheimtipp des Jahres.

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The Witcher. Sah in all den Previews toll aus, gefiel mir vom Setting her, war gekauft. Was bin ich froh, dass den Großteil der Reviews dazu erst gelesen hab, nachdem der Karton mit der Special Edition bei mir eingetrudelt ist. Nachdem ich den ersten Patch installiert hatte. Wer sich angesichts der Meldungen über Unmengen an Bugs vom Kauf hat abschrecken lassen, sollte jetzt langsam unbedingt zuschlagen. Zumal der aktuelle Patch 1.2 nochmal ganz gehörig vor allem an der Performance schraubt und und Ladezeiten fast der Vergangenheit angehören. Meine ganze Liebesbekundung für das Spiel könnt Ihr nochmal hier nachlesen.

Spiel des Jahres.

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Call of Duty 4 – Modern Warfare. Was für eine furiose Überraschung zum Ausklang des Jahres! Was für eine gefühlsmäßige Achterbahn, was für ein fulminantes Actionspektakel. Selten hat mich ein Spiel so dermaßen geflasht wie Call of Duty 4. Noch nie hatte ich unmittelbar im Anschluss an den Abspann den dringenden Wunsch, ein Game direkt noch einmal von vorne zu beginnen. OK, nicht direkt an den Abspann, sondern gute 3 Minuten danach. Soviel Zeit muss sein, will man tatsächlich alles vom Spiel gesehen haben. Und dann der Multiplayer! Ich bin süchtig. Nur noch ein Achievement, Mutti. Werd darüber dieser Tage nochmal ausführlich drüber berichten müssen. Quasi direkt von der Front. Die komplette Kriegsberichterstattung kann man hier nochmal Revue passieren lassen.

Puh, was für ein Spielejahr. Und dabei hab ich noch so viele Games vergessen. Bzw. schlicht nicht gespielt. Oder spielen können. Sei es aus Zeitmangel, oder weil mir die passende Konsole fehlt. Viva Pinata wollte ich noch haben, Okami hätte unbedingt noch reingehört, Zelda: Phantom Hourglass fehlt absolut noch, Gears of War evtl. auch. Crysis natürlich. Crush. God of War 2. S.T.A.L.K.E.R... Immerhin das ist grad noch auf dem Postweg zu mir unterwegs. Die Liste nimmt wahrscheinlich kein Ende mehr. Also lasse ich es lieber. Einiges wird garantiert noch nachgekauft, anderes fällt wahrscheinlich für immer unter den Teppich oder in die Grabbelkiste, wo es irgendwann mal rausgefischt wird.

2007 war ein sehr gutes Jahr für Spiele, trotz all der wieder aufgekeimten unsäglichen Diskussionen. Laßt Euch davon nicht unterkriegen und bleibt Eurem Hobby treu. Zeigt es jedem, den es interessiert. Und allen anderen auch! Auf viele weitere gute Games und noch mehr unterhaltsame Stunden damit! Ein glorreiches und heldenhaftes Jahr 2008 Euch allen.