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  1. Micha
    Micha 24. February 2011 at 20:18 .

    Ja, diese ganzen Kriegsshooter gleichen sich wie einem Ei dem anderen, und dabei kann man den Entwicklern nicht so wirklich einen Vorwurf machen, denn: Verkaufen tuen sich diese Spiele wie geschnitten Brot! Seit Jahren! Klar, dass man da als Spielehersteller auf das sichere Pferd setzt und jedes Jahr aufs neue einen Shooter mit Kriegsthematik produziert.

    Ich persönlich spiele MOH und COD nicht so gerne, weil sie mir zu nah an der Realität sind; wenn ich etwas dreckiges erleben möchte, was in die Nähe echter Kriege kommt, fällt meine Wahl eher auf das Killzone-Franchaise, meinetwegen auch Resistance. Da ist so viel Fantasy drin, dass keine moralischen Konflikte beiseite räumen muss, um in die Szenarien eintauchen zu können.

    Angespielt habe ich bisher jeden der aktuellen Kriegsspiele. COD finde ich handwerklich beeindruckend gemacht, aber inhaltlich grottendumm und feige. Michael Bay zu imitieren lenkt davon ab, wirklich unangenehme Fragen über den Krieg zu stellen oder gar zu beantworten. Das neue MOH habe ich mir bisher nur kurz für ein paar Minuten angesehen, aber ich war spontan interessierter am Spiel, weil mir der Einstieg besser gefiel. Ob ich aber tatsächlich Lust habe mich durch einen “aktuellen Konflikt” durch zu kämpfen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

    Bleibt etwas bei mir hängen? Bei den Modern Warfares waren es sicherlich die berühmt-berüchtigten krassen Situationen, ansonsten verschwimmen meine Erinnerungen. Das unterscheidet auch im Videospielsektor offenbar auch das Kunstwerk von der Kunst: Bei Spielen wie Okami, Uncharted oder Shadow of the Colossus kann ich mich an jede Phase des Spieles erinnern – bei einem COD oder MOH meist hingegen nur an blutbespritzte HUDs und Kopfschuss-Sprites. Kein guter Lohn für die investierte Zeit. View all comments by Micha

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