Man hat es doch manchmal wirklich nicht leicht als Blogger. Obwohl, oder gerade weil man mit WordPress arbeitet. Daran, dass lieber zwanzig neue Features eingeführt werden oder mit jeder Versionsnummer ein neues Interface gestrickt wird, als mal ein paar nervige Bugs zu fixen, kann man sich ja noch gewöhnen. Daran, unter geschätzten 5 Milliarden Themes nicht einmal auch nur ein einziges zu finden, das wirklich hundertprozentig den eigenen Vorstellungen entspricht, hingegen leider überhaupt nicht. Das Problem mit den Themes bestätigt mich immer wieder auf’s Neue in meinen Vorbehalten, die ich gegenüber User Generated Content habe. Jeder will mal rumprobieren, aber keiner bekommt es richtig hin. Mal davon abgesehen, dass die allermeisten WordPress Theme Designer absolut farbenblind sein müssen und Geschmacksverirrung noch eine äußerst harmlose Beschreibung für ihr gesamtes Schaffen wäre. Schade bloß, dass man selbst auf solche Leute angewiesen ist, weil man keinerlei Ahnung von PHP und CSS hat. Es ist zum Haareraufen. Wundert Euch also nicht, wenn Ihr hier in den nächsten Tagen eventuell immer wieder mal auf neue Designs stoßt. Ich probiere ein wenig herum. Das ginge zwar auch auf einer Testinstallation von WordPress, aber manche Tücken zeigen sich dann doch erst, wenn man sie live und in Farbe in seinem richtigen Blog sieht. Heute morgen dachte ich schon, endlich eine Lüsung gefunden zu haben. Aber nein: die Texte in der Sidebar sahen absolut fürchterlich aus. Also experimentiere ich noch ein wenig weiter herum…