katamari

Schreiben soll heilsam sein und einen beruhigenden Charakter haben. Seltsamerweise trifft gleiches auch auf das bunte wie schrille Katamari in nahezu all seinen Auswüchsen zu. Zumindest bei mir. Also dachte ich mir, könnte ich doch eigentlich mal wieder was über Katamari schreiben. Einfach nur so. Nicht, weil ich mir erst kürzlich Beautiful Katamari zum unverschämt, geradezu ungehörigen Preis von gerade einmal 8,72 britischen Pfund geshoppt habe. Auch nicht, weil ich, hätte ich die nötige Zeit und Energie, seitdem am liebsten permanent um den Briefkasten herumtigern würde… Was nichts bringt, weil das Spiel leider immer noch nicht verschifft ist, aber es würde ablenken und beruhigen – womit wir wieder beim Thema wären: Stellt Euch mal vor, Ihr würdet als ein paar Runden lang die ruhige Kugel in einem Katamari-Spiel Eurer wahl schieben wollen – und könntet das plötzlich. So richtig mit Kugel und allem drum und dran. Denn so schön einfach und eingängig die Steuerung des kleinen Prinzen und seiner Riesenkugel ja geraten sein mag: wirklich authentisch ist das alles ja nicht. Statt immerzu mit zwei Analogsticks in der Hand rumzurühren wäre es doch eigentlich viel schöner, wenn man das Spiel über einen richtigen (Track-)Ball steuern könnte, der jede Bewegung eins zu eins übernimmt und für ein ganz neues Spielgefühl sorgt. Das dachte sich wohl auch eine Junge Dame aus vermutlich den US of A, die sich kurzerhand ans Werk gemacht hat, um das Ganze mal in die Tat umzusetzen. Das Ergebnis sieht zwar nicht allzu schön aus, zeigt aber deutliches Potential. Und mal ehrlich: schlimmer, als vor dem Fernseher herumfuchtelnde und balancierende Menschen sieht das doch wohl auch nicht aus, oder? Das schießt die ruhige Kugel doch in ganz neue Dimensionen.