degeneration

Habe am Wochenende Resident Evil: Degeneration gesehen. Bin zwischendurch eingeschlafen. Hat aber überhaupt nichts ausgemacht. Hätte auch in wachem Zustand nicht viel mehr verstanden. Vorteil des Schlafs außerdem: mir blieb der Anblick eines großen Haufens schlechter Animationen erspart. Musste trotzdem noch unerträglich viele mitansehen. Charaktere laufen, als hätte man sie bei den Arschbacken gepackt, ihnen einmal den Enddarm aufgeblasen und anschließend ein ordentliches 12er Rohr bis zu den Mandeln hochgeschoben. Huuh, das muss kitzeln. Story ist an den Haaren herbeigezogen. Wahlweise schlecht. Wahlweise platt. Wahlweise extrem tiefgründig, wenn man restlos alle Resident-Evil-Spiele gespielt und vor lauter T-, G-, Progenitor-, Blafasel-Viren den Überblick nicht verloren hat. Habe leider den Überblick verloren. Macht aber nichts, war eh schlecht erzählt. Wann ist aus Resident Evil, der Horrorserie, eigentlich Resident Evil, die billige C-Action-Ballerei geworden? Macht ständig Knall!, Bumm! und Päng! an allen Ecken und Enden. Schrecklich, so kann man doch nicht anständig schlafen. Also immer wieder halb benommen auf hölzern agierende virtuelle Schauspieler geschaut. Leon S. Kennedy ist ein dummer Fatzke. Ein Schnösel von der fiesesten Sorte. Ist mir unsympathisch. Will wieder schlafen. Wird von noch mehr Knall! und Bumm! verhindert. Zwischendurch erstaunlich photorealistische Aufnahmen. Scheint ein Versehen gewesen zu sein, sollte wohl schlechter aussehen. Ah! Sag ich doch: nächste Szene sieht endlich wieder nach stinknormaler Spielegrafik aus. Wenn ich schon einen schlechten Film sehen muss, dann doch wenigstens konsequent schlecht. Vielleicht beim nächsten Mal. Dann aber bitte wieder leiser. Will im Zweifelsfall durchschlafen können.