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Seit Castle Crashers war es ein wenig still auf Xbox Live Arcade, wenn man nicht gerade auf kleine Partyspiele, Uno und Tetris/Zuma/Sonstwas-Klone abfährt. Mit The Maw erscheint ein erster kleiner Hoffnungsstreif am Horizont, dass auch 2009 wieder einige nette kleine Indie-Games auf Microsofts Spiele-Marktplatz auftauchen könnten. The Maw ist hübsch bunt – aber auch farbenfroh – und scheint sich wohltuend vom Jump’n'Run-Einheitsbrei absetzen zu wollen… indem es fleißig die Filetspitzen und saftigen Steaks verschiedenster Genres einmal fröhlich durch den Fleischwolf mangelt, die Ritzen mit Hackfleisch, sprich Versatzstücken einiger Klassiker auffüllt, und das alles zu neuem Leben erweckt. Dass das Ergebnis so gruselig wie Pete the Meat Puppet (siehe unten) aussehen wird, steht aber nicht zu befürchten. Ich hoffe aber, dass es mindestens so unterhaltsam ausfällt. The Maw nimmt eine Prise Destroy all Humans, eine Handvoll Ratchet & Clank, fügt einen Hauch Spyro the Dragon hinzu, würzt mit Panzershooter-Action à la Crysis (errrm, sorry, mir fiel auf die Schnelle nichts besseres ein), gibt dem Hauptcharakter Gordon Freemans Gravitiy Gun (hier: ein Plasmastrahl) zum Umrühren und rundet mit einem Löffel Design ab, das wie eine Mischung aus Pikmin, Super Mario 64 und dem System 3-Klassiker Silly Putty daherkommt. Ähnlich wie damals der blaue Knetklops auf dem Amiga scheint The Maw, der runde Alien-Kloß, die Eigenschaften gefressener Gegner annehmen zu können: “The Maw can digest and absorb the characteristics of anything he consumes, and his growth is unlimited“. Bleibt abzuwarten, ob er dann auch die jeweilige Gestalt annimmt. Am 21. Januar soll es jedenfalls soweit sein. Die kleinen Videoschnipsel auf der Game-Website haben jedenfalls genau meinen Geschmack getroffen.

HIER geht es zur Review.

…und weil Pete the Meat Puppet so geil ist, kann ich es mir nicht verkneifen, hier auch nochmal das komplette Video einzubinden: