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Was war der Aufschrei bei den Amis damals groß, als irgend so ein Scherzkeks aus Jux und Dollerei einen kleinen Patch in Umlauf gebracht hat, der es in GTA: San Andreas erlaubt hat, sein Alter Ego Frauen nicht nur ins Auto steigen zu lassen, um dadurch Lebensenergie zurückzugewinnen – was schon seit Vice City standardmäßig möglich war – sondern der es dem Spieler möglich machte, seinen virtuellen Homie über Frauen drüberrutschen zu lassen. Letztere Formulierung, liebe Frauen, soll jetzt keinerlei abwertende Äußerung Euch gegenüber sein, sondern vielmehr Beschreibung des tatsächlich bei San Andreas zu bestaunenden Akts: Die Spielfigur rutscht, im wortwörtlichsten Sinn, ein paar mal in voller Bekleidung über ein, ebenfalls in kompletter Montur belassenes, weibliches Model. Das wars. Keine explizite Darstellung des Geschlechtsaktes, keine sichtbaren Extremitäten. Nichts. Nichtmal ein verdammter Nippel war zu sehen. Trotzdem: ein Skandal war geboren, der, passenderweise nach der kleinen Modifikation benannt, schnell unter dem Synonym Hot Coffee berühmt wurde. In der Folge mußte vor allem Publisher Take 2 nicht nur ganz schön einstecken, sondern alle Exemplare des Spiels zurückrufen und eine überarbeitete Fassung in Umlauf bringen. Das war nötig geworden, nachdem sich sogar die Federal Trade Commission mit einem eigenen Untersuchungskomitee eingeschaltet hatte. Anscheinend haben sich nun die Jungs von Factor 5 bei der Herstellung ihres, offenbar eher mäßigen neuen Action-Kloppers, Lair (gerade mal 6.0 Punkte bei Gametrailers und 4,5 von 10 bei gamespot) gedacht, man könnte oder müßte den Trubel um Hot Coffee für seine eigenen Vermarktungszwecke nutzen. Herausgekommen ist ein pikantes kleines Filmchen, welches sich als Easteregg im Hauptmenü des Titels versteckt. Doch seht lieber selbst: