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	<title>end of level boss &#187; Review</title>
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		<title>Bullethell&#8217;n&#039;Run &#8211; OUTLAND</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 11:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was erhält man, wenn man das althergebrachte Metroidvania-Gameplay mit einer um grelle neon-Akzente versehenen Limbo-Ästhetik präsentiert und um das grundlegende Spielprinzip von Ikaruga anreichert, um es anschließend im großen Software-Mixer mit  Anteilen von Splosion Man, Prince of Persia, Rainbow Islands und Zwischengegnern à la Shadow of the Colossus etc. zu verquirlen? Ein dreister Klon? ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Was erhält man, wenn man das althergebrachte <strong>Metroidvania</strong>-Gameplay mit einer um grelle neon-Akzente versehenen <strong>Limbo</strong>-Ästhetik präsentiert und um das grundlegende Spielprinzip von Ikaruga anreichert, um es anschließend im großen Software-Mixer mit  Anteilen von <strong>Splosion Man, Prince of Persia, Rainbow Islands</strong> und Zwischengegnern à la<strong> Shadow of the Colossus</strong> etc. zu verquirlen? Ein dreister Klon? Ein lieblos zusammengeschusterter Bastard? Ein Spiel, das zwar von allem etwas bietet, bloß leider nichts, aber auch gar nichts richtig macht? Mag sein, dass man das vermuten, vielleicht sogar erwarten würde, wenn man die oben beschriebene Zutatenliste oberflächlich betrachtet. Doch was die Entwickler des finnischen Studios <strong><a href="http://www.housemarque.com/" target="_blank">Housemarque</a></strong>, bislang vor allem bekannt durch<strong> Super Stardust (HD)</strong>, jüngst mit <strong>Outland</strong> abgeliefert haben, ist alles, bloß kein schlechtes Spiel. Nichtmal im Ansatz!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland02.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2851" style="margin: 5px;" title="outland02" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland02-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Um es genau zu nehmen, ist <strong>Outland</strong> das mit Abstand beste Spiel der Metroidvania-Gattung, das <span style="text-decoration: underline;"><em>mir persönlich</em></span> je untergekommen ist! Das mag auch daran liegen, dass ich <strong>Metroid </strong>nie gespielt habe und <strong>Castlevania</strong> nicht sonderlich viel abgewinnen konnte, in erster Linie ist es aber dem absolut fantastischen, durch und durch augeklügelten Spieldesign zu verdanken.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland03.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2855" style="margin: 5px;" title="outland03" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland03-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Outland</strong> hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und nicht mehr losgelassen. Dabei wäre das Game beinahe komplett an mir vorbei gegangen, da ich in den vergangenen Wochen relativ wenig mit Gaming-News in Berührung gekommen bin und auch auf sonstigen Kanälen nichts vom Release mitbekommen habe. Ausgerechnet die aktuelle <strong>GEE</strong> hat mich dann aber glücklicherweise doch noch auf die Spur des Spiels geführt. Allein der Anblick der Screenshots hat in mir schon das Gefühl unbedingten Habenwollens ausgelöst. Also wurde fix noch in der Nacht die Demo im <strong>XBLA Marktplatz</strong> heruntergeladen. Was soll ich sagen? <strong>Outland</strong> hat mich bereits beim allerersten Anspielen so geflasht, dass ich umgehend die Vollversion freischalten musste um direkt weiterspielen zu können. Und ich habe es nicht bereut.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland04.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2857" style="margin: 5px;" title="outland04" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland04-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Was sich Anfangs noch als relativ schlichter Sidescrolling-Plattformer (in absolut fantastischer Grafikpracht) ausgibt, entpuppt sich schnell als Tyrannosaurus Rex im Kaninchenfell und wird zu einem spielerischen Trip, den man so schnell nicht vergisst.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo <strong>Limbo</strong> zwar schön anzusehen war und durch seinen Stil und seine Atmosphäre zu begeistern wusste, spielerisch hingegen bereits zur Mitte hin die Puste verlor, wo <strong>Ikaruga</strong> mit seinem Prinzip des ständigen Hin- und Herswitchens zwischen zwei Energiezuständen, kombiniert mit der geradezu überbordenden Flut an Geschossen, die auf uns einprasselten, zwar innovativ und hübsch anzuschauen, aber für den Gelegenheits-Shooterfreund eine unknackbare Nuss darstellte, da packt <strong>Outland</strong> die beiden Vorlagen bei den Eiern, schlägt sie mit den Köpfen zusammen, malt sie bunt an und verknotet sie zu einer absolut eingängigen, jederzeit fordernden, aber niemals unfairen Spielspaßgranate allererster Kajüte, die einschlägt wie Donnerhall und den Spieler direkt am Herz greift, ihn durchrüttelt und ihm zubrüllt, dass er ein solches Vergnügen dieses Jahr wohl kein zweites Mal mehr erleben wird!</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.endoflevelboss.de/2011/06/24/outland-review-xbox-360-ps3/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland05.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2858" style="margin: 5px;" title="outland05" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland05-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich bin ja gemeinhin als Weichei bekannt und verschrien, das vor hohen Schwierigkeitsgraden zurückschreckt und Trial-and-Error für etwas hält, das man als Spielmechanik getrost in der Pfeife rauchen und durch den Anus wieder ausatmen sollte. Mit &#8220;Highlights&#8221; der Games-Geschichte wie <strong>Ikaruga, Super Meat Boy</strong> oder <strong>Trials HD</strong> kann man mich deshalb auch eher jagen. Doch wenn sich in <strong>Outland</strong> der Bildschirm an manchen Stellen fast vollständig mit Ernergie-Geschossen zweier verschiedener Phasen füllt und ich gezwungen bin, in diesem unmöglich erscheinenden Szenario von einer Plattform zur nächsten zu gelangen, während ich meinen Charakter fröhlich zwischen eben jenen beiden Energiephasen hin- und herschalten lasse, um so mancherlei Plattform überhaupt erst unbeschadet erreichen bzw. zur Nutzung aktivieren zu können&#8230; dann, ja dann blühe ich erst richtig auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland06.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2859" style="margin: 5px;" title="outland06" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland06-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Bislang bin ich an keine einzige Stelle im Spiel gestoßen, die auch nur im entferntesten unfair oder schlecht ausbalanciert gewesen wäre. Wer hier die Löffel abgibt, ist selbst schuld. Fehler werden ausschließlich vom Spieler gemacht &#8211; und sind mit kurzer Reflektion auch immer als solche zu erkennen. Dadurch ergibt sich ein Flow, der einen immer tiefer und tiefer in seinen Bann zieht und mich so etwas wie Liebe und Zuneigung zu <strong>Outland</strong> empfinden lässt &#8211; einem Spiel, das mich permanent fordert, durchgängig im Schwierigkeitsgrad anzieht, aber in der Lernkurve immer und absolut fair, wenn auch sehr herrisch in den Unterrichtsmethoden bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland07.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2860" style="margin: 5px;" title="outland07" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland07-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>In dieses Bild passen die (bislang von mir gesehenen beiden) Zwischenbosse nur allzu gut hinein: Bockschwer, auf die ersten fünf Blicke absolut unschaffbar, aber trotzdem mit einem sich klar abzeichnenden Bewegungs- und Angriffsmuster versehen, das &#8211; einmal durchblickt &#8211; dann zwar recht einfach zu knacken scheint, einem aber trotzdem noch jede Menge Können und Geschick abverlangt. Aktuell hänge ich noch an der zweiten Zwischengegnerin, der High Priestress, die sich als zwar leicht durchschaubar, aber durchaus zickig im Umgang erweist.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland08.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2861" style="margin: 5px;" title="outland08" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland08-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Zwischenbosse sind denn bislang auch einziger Auslöser meiner Sorge, dass ich <strong>Outland</strong> &#8211; trotz aller Euphorie und aller spielerischen Qualitäten &#8211; vielleicht nicht beenden könnte und weshalb ich diesen Beitrag bereits jetzt schreibe. Denn ich bin, wie gesagt, normalerweise ein Weichei, was Trial-and-Error-Passagen angeht. Doch wo ich normalerweise nach einigen wenigen Versuchen aufgebe, weiß es <strong>Outland</strong> auf unerklärliche Weise ohne weiteres zu schaffen, mich zu motivieren, mich anzutreiben, mich die Zähne zusammenbeißen und einfach immer weiterspielen zu lassen. Weiter, immer weiter!</p>
<p style="text-align: justify;">Kurzum: <strong>Outland</strong> ist, insbesondere für seinen niedrigen Kaufpreis von gerade einmal 10,- Euro (800 MS Points) ein absoluter Pflichtkauf und damit ein ganz heißer Anwärter auf einen der Spitzenplätze im diesjährigen Spiele-Olymp.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.endoflevelboss.de/2011/06/24/outland-review-xbox-360-ps3/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2848&amp;md5=a4de2737258f516ac94e520fcb1c5392" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Short Review: Killzone 3</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 07:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt… ;-). Heute mit:

Killzone 3
Für die einen ein weiterer Beweis für die stupide Stumpfheit heutiger Shooter, für die anderen einfach nur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt… <img src='http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Heute mit:</p>
<h1>Killzone 3</h1>
<p style="text-align: justify;">Für die einen ein weiterer Beweis für die stupide Stumpfheit heutiger Shooter, für die anderen einfach nur ein großer Baller-Spaß. Ich selbst zähle mich zur zweiten Gruppe. Denn soviel sei gesagt: <strong>Killzone 3</strong> mag kein Meisterwerk sein, Killzone 3 mag vor Originalität nichtmal sprühen, geschweige denn strotzen, Killzone 3 mag vieles falsch machen und obendrauf seine streng lineare Erzählung versemmeln, aber: Spaß macht es allemal!</p>
<p style="text-align: justify;">Gleich zu Beginn fällt positiv auf, dass selbst mir, als absolutem Serienneuling, der Einstieg in die Story ausgesprochen leicht gemacht wird. Zwar erschließen sich einem dann vielleicht nicht alle Nuancen der Geschichte &#8211; da diese aber sowieso eher dünn gesät und mehr als ständige Rechtfertigung, irgend etwas mit dem Maschinengewehr durchsieben zu dürfen, zu sehen ist, geht das schon völlig in Ordnung. Als nächstes fällt &#8211; natürlich &#8211; die wirklich schöne Grafik auf. Allerdings hat diese mich bei weitem nicht so umgehauen, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Auch wenn die Effekte sehr hübsch sind und hin und wieder etwas tiefer in die Farbpalette gegriffen wurde als üblich, ist es am Ende immer noch ein graubrauner Kriegsshooter. Hat man alles schon gesehen. Und übersteigerten Optik-Bombast hat <strong>Bulletstorm</strong> stellenweise, trotz etwas schwächerer Engine, genauso gut zu bieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Um nochmal kurz auf die Story zurückzukommen: die ist tatsächlich nicht nur Rechtfertigung dafür, überhaupt auf irgendwas zu schießen, sondern auch dafür, wo man dies tut. Entsprechend setzt sie uns mal auf einem Schrottplatz, mal in einer unwirtlichen Eislandschaft, mal auf buntblühenden Auen, mal in trist-grauen Industriekomplexen aus&#8230; Das wirkt stellenweise arg zusammengeschustert und wild herbeikonstruiert, tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders beeindruckend ist aber die KI, die zwar vielleicht nicht ganz die Rafinesse der <strong>Halo</strong>-Elites an den Tag legt, sich jedoch ausgezeichnet darauf versteht, die gegebenen Deckungsmöglichkeiten bestmöglich auszunutzen und die Position des Spielers durch Sperrfeuer, geschicktes Heranpirschen und noch geschickteren Granatenhagel permanent unter Druck zu setzen. Grandios! Die daraus entstehenden Gefechte um einzelne Landmarks ähneln stellenweise regelrechten Grabenkämpfen und fordern, ohne zu frustrieren.<strong>So machen Shooter Spaß!</strong></p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2788&amp;md5=1c8130faba43ffe6f865614c73e2db42" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Short Review: Heavy Rain</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 07:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt…  . Heute mit:

Heavy Rain
!!! Warning: massive spoilers ahead !!!
Habe Heavy Rain nun auch endlich mal nachgeholt. Wurde aber auch Zeit. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt… <img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" /> . Heute mit:</p>
<h1>Heavy Rain</h1>
<p style="text-align: justify;"><em>!!! Warning: massive spoilers ahead !!!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em></em>Habe <strong>Heavy Rain</strong> nun auch endlich mal nachgeholt. Wurde aber auch Zeit. Bin nun seit gut zwei Wochen fertig mit gucken. Kann man ja nicht &#8220;spielen&#8221; nennen. Nein, ein Spiel ist Heavy Rain nun wirklich nicht. Eher ein Witz. Manchmal. Kein schlechter zwar, aber immerhin&#8230; Bin nun moderat angepisst. Das schaffen Witze normalerweise nicht. Dieser hier schon. Sollte aber niemanden weiter verwundern. Ich jedoch habe mich gewundert. Als der Spielfilm (einigen wir uns doch darauf) plötzlich und unverhofft mittendrin vorbei war. So fühlte es sich jedenfalls an.</p>
<p style="text-align: justify;">Habe mich stundenlang fürsorglich um meine Protagonisten gekümmert. Sie achtsam und achtungsvoll durch jede noch so missliche Lage manövriert. War am Ende stolz darauf, dass sie alle überlebt haben. War hochzufrieden mit der Präsentation. Fand die Atmosphäre ganz cool. Obwohl ich den Killer vorher schon kannte.</p>
<p style="text-align: justify;">Zufriedenheit hielt bis kurz vor dem Abspann an. Wurde dann jäh zerstört. Plötzlich war alles kaputt. Hab irgendwo wohl mal einen Knopf falsch gedrückt. Habe jedenfalls die Kramer-Story nicht kapiert. Und wie  Shelby den Schreibmaschinen-Mann töten konnte. Und dann ging alles den Bach runter. Ethan tot, Norman tot, Kind tot, Madison verrückt und ich&#8230; total ANGEPISST!!!!!</p>
<p style="text-align: justify;">Gehe mich nun abreagieren und Origami-Tiere quälen. Bäh.</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja, bevor ich es vergesse: IHR ALLE SEID DER ORIGAMI-KILLER! HAHAHAHAAAAAA!!!!!</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2772&amp;md5=362f9f58c2dcb021ed962f2cdb3c04f6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Short Review: Bulletstorm</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2011/04/26/short-review-bulletstorm/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 08:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
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		<category><![CDATA[Epic Games]]></category>
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		<category><![CDATA[Unreal Engine 3]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt…  . Heute mit:

Bulletstorm
Männer mir dicken Hoden... sind eigentlich prädestiniert als Darsteller in zweifelhaften Adult-Filmen, eignen sich allerdings auch hervorragend als ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt… <img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" /> . Heute mit:</p>
<h1>Bulletstorm</h1>
<p style="text-align: justify;">Männer mir dicken Hoden&#8230; sind eigentlich prädestiniert als Darsteller in zweifelhaften Adult-Filmen, eignen sich allerdings auch hervorragend als Haupt- und Nebencharaktere für (Ego-)Shooter. Dort werden sie bevorzugt von Schmieden wie Epic eingesetzt, um ihrem drückenden Gemächt entsprechend breitbeinig durch die Gegend zu staksen und dabei dumme Sprüche zu reißen &#8211; irgendwie muss man ja schließlich permanent davon ablenken, dass der eigene Lauf-Stil dezent panne aussieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem geneigten Spieler ergeben sich daraus immerhin gemeinhin zwei entscheidende Vorteile: zum einen tragen die dummen Sprüche im Idealfall (aber auch nur dann) zu einem hohen Unterhaltungswert bei, zum anderen sorgt das breitbeinige Rumgestehe unserer Charaktere dafür, dass diese zumeist in der Lage sind, besonders große Wummen in ihren wunden Händen zu halten und selbst dann nicht zurückzuweichen, wenn Gegner von der Größe eines Hochhauses auf sie zugestürmt kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sie dann noch mit einer Laserpeitsche, einem absurden (S)kill-System und einer noch absurderen Flut an ultrabrutalen Finishing-Moves ausstattet, erhält man Bulletstorm. Einen handelsüblichen Epic-Shooter halt, an dem sogar eine nur durchschnittlich dickeiige Zielgruppe durchaus ihren Spaß haben kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein persönliches Fazit nach recht kurzer Spieldauer und dem mehrfachen, verzweifelten Versuch, über das zweite Kapitel hinaus Spaß und Gefallen an Bulletstorm zu finden lautet allerdings: Enttäuschung des Frühjahres. Trailer und Präsentation vor Release sahen allesamt tumb und doof aus, aber die gnadenlos-spaßige Non-Stop-Action versprach ein Hitfeuerwerk vom Allerfeinsten. Das fertige Werk ist leider bloß genau so tumb und doof, wie die Trailer es hätten vermuten lassen müssen. Will jemand meine UK-Version kaufen?</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2767&amp;md5=b20fa41c89379401e2a65ab7671c18bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Short-Review: Homefront</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 20:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Homefront]]></category>
		<category><![CDATA[Short Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt... ;-). Los geht es heute mit:

Homefront
Homefront und ich - wir haben eine Vorgeschichte, die es mir nicht unbedingt leicht macht, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt&#8230; <img src='http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Los geht es heute mit:</p>
<h1>Homefront</h1>
<p style="text-align: justify;">Homefront und ich &#8211; wir haben eine Vorgeschichte, die es mir nicht unbedingt leicht macht, dieses Spiel zu lieben.<br />
Muss es aber auch nicht. Denn selbst objektiv und völlig nüchtern betrachtet ist Homefront vor allem eines: ein riesiger Haufen dampfender Invasorenscheiße. Kopierter, dampfender Invasorenscheiße.<br />
Das &#8220;Erfolgsrezept&#8221; dahinter ist denkbar einfach: man nehme den schlechten Klon (Medal of Honor) eines stumpfsinnigen, aber packenden Multimillionsellers (Modern Warfare) als Vorbild, streiche selbst die zwei bis drei im schlechten Klon noch halbwegs passablen Passagen und setze es mit so wenig Sachverstand und Herzblut wie möglich um. Was am Ende übrig bleibt, ist der Vortort-Kriegs-Teil aus Modern Warfare 2 &#8211; nur eben in schlecht. In ganz schlecht, um genau zu sein.<br />
Die Formel Explosionen (mäßig schön) + knatternde Maschinengewehre (wenig originell) + stumpfe Provokation des guten Geschmacks am laufenden Band (gääähn) = fantastisches Spiel geht halt irgendwie doch nur bei Infinity Ward wirklich auf.<br />
Setzt man all dem noch eine deutsche Synchro von einem anderen Trash-Stern und einen Multiplayer-Part, der zwar halbwegs spielbar, aber ungefähr 2001 das letzte Mal als &#8220;schön&#8221; (rein optisch betrachtet) bezeichnet werden durfte, auf, erhält man Homefront. Nicht kaufen!</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2765&amp;md5=2b9dee090816cbd754b17ba94f35f98d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Headshot Heaven</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 11:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieviel bleibt eigentlich im Normalfall von einem durchschnittlichen Triple-A-Multimillion-Dollar-Systemseller-Highend-Blablabla-Shooter ein halbes Jahr nach dessen Veröffentlichung hängen? Von einem Spiel also, das im Vorfeld seiner Veröffentlichung auf unzähligen Seiten über den grünen Rhabarber gehypet und bei Release mit erwartungsgemäß langen Gesichtern und davon abweichenden, höchst erstaunlichen Bestnoten überschüttet wurde? Unser rasender Reporter (also ich) hat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Wieviel bleibt eigentlich im Normalfall von einem durchschnittlichen Triple-A-Multimillion-Dollar-Systemseller-Highend-Blablabla-Shooter ein halbes Jahr nach dessen Veröffentlichung hängen? Von einem Spiel also, das im Vorfeld seiner Veröffentlichung auf unzähligen Seiten über den grünen Rhabarber gehypet und bei Release mit erwartungsgemäß langen Gesichtern und davon abweichenden, höchst erstaunlichen Bestnoten überschüttet wurde? Unser rasender Reporter (also ich) hat einen Feldversuch gewagt und sich ins heimische Labor zurückgezogen, um die (Aus-)Wirkungen von <strong>Call of Duty: Black Ops</strong> aus dem verhassten Hause <strong>Activision </strong>(Scheißladen, das&#8230; wollte ich einfach mal gesagt haben) und dem Reboot der Medal-of-Honor-Serie namens <strong>Medal of Honor </strong>(von <strong>Electronic Arts</strong>, denen ich derzeit überraschend neutral gegenüber stehe) auf sein eigenes körperliches und geistiges Wohlbefinden zu überprüfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel vorweg: ich lebe noch. Also im Großen und Ganzen. Das kann man von einem Großteil der beim Spielen dieser beiden Titel &#8220;aktiven&#8221; Gehirnzellen wohl leider nicht mehr behaupten. Ebenso wenig wie von gefühlten 329.281,964 getöteten Pixelgegnern (ich bin mir nicht sicher bei den Dezimalstellen, die gingen im Granatengewitter manchmal etwas unter).</p>
<p style="text-align: justify;">Und um das Ergebnis meiner Forschungen ebenfalls abzukürzen: es bleibt so gut wie gar nichts hängen. Weder von der Story, noch vom Leveldesign, noch von den Charakteren &#8211; oder wie auch immer man die Witzfiguren nennen mag &#8211; noch von sonst irgendwas. Alles, an das ich mich &#8211; gleichermaßen verschwommen wie lebendig &#8211; erinnere, sind ein großer Haufen unzusammenhängender Explosionen mit ganz vielen tollen Effekten und mächtig viel Krawumm! Nunja, das ist ja immerhin schonmal was. Hätte schlimmer kommen können. Die Befürchtung, dass man nach mehrstündigem Konsum von beispielsweise <strong>Call of Duty: Black Ops</strong> als sabbernder Lappen endet, der nur noch mit Müh&#8217; und Not selbst seinen eigenen Namen nur höchst unzureichend buchstabiert bekommt, geistert auch heute noch permanent durch mein Hinterstübchen und lässt mich des nachts aus schweißgebadeten Träumen erwachen, in denen die Welt von fiepsigen Pickelfressen regiert werden, die eine feste Deine-Mudder-Witze-pro-Minute-Taktfrequenz im Grundgesetz verankert haben. Aber das nur am Rande&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei: <strong>Black Ops</strong> musste ich dieser Tage nochmal kurz anspielen, um mich überhaupt wieder daran zu erinnern, wie das Spiel eigentlich losging. Wie es aufhörte bekomme ich erstaunlicher Weise auch noch halbwegs gut zusammen. Überaus überraschend und positiv ist mir sogar hängengeblieben, dass die Story erstaunlich cineastisch und mit einem netten Plot-Twist erzählt war und etwas komplett anderes &#8211; ich will nicht sagen frisches &#8211; bot, als die nichtssagenden Satelliten-Bilder samt bedeutungsschwangeren Off-Stimmen der beiden <strong>Modern Warfare-</strong>Teile. OK, ich korrigiere meine Aussage von oben in Teilen: von <strong>Black Ops </strong>ist doch etwas hängengeblieben &#8211; und das war sogar erstaunlich erfreulich.</p>
<p style="text-align: justify;">Vage glaube ich mich zudem an eine dümmliche KI in Kombination mit der ausgesprochen nervtötenden <strong>Treyarch</strong>-Angewohnheit, Gegner grundsätzlich nur in Heerscharen auf einen zustürmen zu lassen, bis ein bestimmter Trigger übertreten wurde, entsinnen zu können. Wie das im Vergleich zu vorigen <strong>Treyarch</strong>-Ablegern der Serie aussieht, kann ich aber nichtmal mutmaßen, da ich die entsprechenden Teile vormals konsequent ignoriert habe. Ach ja: die Hubschrauber-Mission war durchaus eine Reise wert. Alles andere verschwimmt allerdings im <em><span style="text-decoration: line-through;">fog of war</span></em> Nebel der Erinnerung.</p>
<p style="text-align: justify;">Der (von mir erst vor knapp zwei Wochen überhaupt begonnene) Multiplayer-Part weiß &#8211; serientypisch &#8211; vom Anfang bis zum offenen Ende zu überzeugen und motiviert durch sein Ranking-System samt freischaltbarer Waffen-Addons, Perks und origineller Kill-Streaks. Das Ganze wirkt im Gegensatz zum direkten Vorgänger deutlich entschlackt, gestrafft und dadurch leichter zugänglich. Wenn der Netcode-Unterbau jetzt noch dafür sorgen könnte, dass man auch mal einem Server joinen kann, auf dem sich durchweg Spieler auf einem ähnlichen Leistungsniveau bzw. in einer ähnlichen Altersklasse (die Reaktionsfähigkeit, ächz) befinden&#8230; ich wäre glücklich.</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel zu <strong>Black Ops</strong>, kommen wir zu <strong>Medal of Honor</strong>. Und um es ganz kurz zu machen: Ich weiß praktisch nichts mehr. Außer, dass ich <span style="text-decoration: underline;"><strong>wirklich. überhaupt. keinen.</strong></span> Spaß. an dem Spiel hatte, es aber trotzdem in etwa 5 Stunden durchgenudelt habe (fragt mich bloß nicht warum!), dass ich die Grafik scheiße fand, den Multiplayer trotz der schöneren Grafik aufgrund der anderen Engine ignoriert habe und dass ich ständig das Gefühl hatte, dass <strong>MoH</strong> praktisch alles falsch macht, was ein Shooter in der heutigen Zeit falsch machen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kam als krönendes Kackehäufchen eine dermaßen dumme KI, dass ich mich des permanenten Eindrucks nicht erwehren konnte, die Entwickler wollten mich auf den Arm nehmen. Nur zwei Worte zur Bewertung: <strong>HEADSHOT HEAVEN!</strong> In keinem, wirklich keinem einzigen, anderen Spiel ist es mir bislang gelungen, so unfassbar viele Headshots auf so unglaublich einfache und beiläufige Art zu verteilen, wie bei <strong>Medal of Honor</strong>. Ernsthaft: man wird das Gefühl nicht los, dass man ein blinder Sägewerkmitarbeiter sein müsste, dem man die verbleibenden Gliedmaßen auf den Rücken operiert hat, um bei <strong>Medal of Honor </strong>KEINE Headshots zu landen. Lächerlich. Da spiele ich lieber Viva Pinata und verprügele knuffig bunte Putzigkeiten mit der Schüppe.</p>
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		<title>Nicht noch&#8217;n Pathos-Shooter! &#8211; Splinter Cell: Conviction</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 09:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Assassin's Creed]]></category>
		<category><![CDATA[Splinter Cell: Conviction]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich mit meiner Splinter Cell: Conviction Review ja ausnahmsweise mal wieder warten, bis ich das Spiel tatsächlich komplett durchgespielt habe, aber irgendwie fehlt mir momentan die Motivation, mich nochmal hinzusetzen und Sam Fishers aktuelles Abenteuer zu einem Ende zu bringen. Da ich nicht annehme, dass sich an dieser Einstellung nach dem ersten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Eigentlich wollte ich mit meiner <strong>Splinter Cell: Conviction</strong> Review ja ausnahmsweise mal wieder warten, bis ich das Spiel tatsächlich komplett durchgespielt habe, aber irgendwie fehlt mir momentan die Motivation, mich nochmal hinzusetzen und Sam Fishers aktuelles Abenteuer zu einem Ende zu bringen. Da ich nicht annehme, dass sich an dieser Einstellung nach dem ersten Einlegen von <strong>Alan Wake</strong> und <strong>Split/Second</strong> in der nächsten Woche noch grundlegend etwas ändern wird, kann ich also auch genauso gut jetzt schon meine Meinung zu <strong>Conviction</strong> in die Tasten hämmern.</p>
<p style="text-align: justify;">An der grundsätzlichen Spielmechanik wird sich ja nichts mehr großartig ändern in der letzten Stunde und von der Story ist sowieso schon während des Spielens nicht das Geringste hängen geblieben. Außer dass Sams Tochter noch lebt und Grimsdottir eine Verräterin zu sein scheint.</p>
<p style="text-align: justify;">Ooooooops, da hätte eine Spoilerwarnung stehen sollen, oder? Hrr hrrrr.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Story? Welche Story?</h2>
<p style="text-align: justify;">Womit wir auch schon bei einem Grundproblem wären, dass ich bislang mit jeden Splinter Cell, bzw. genau genommen mit jedem Tom-Clancy-Franchise-Game hatte: die völlig sinnbefreite, hirnlos-pathosbeladene Dumpfstory, die nicht weiter denkt als all die bösen Buben in ihr zählen können. Also höchstens bis drei. <strong>Tom Clancy</strong> würde sich im Grab umdrehen, wenn er denn schon tot wäre. Vermutlich hat er sich – zu seinem Glück – noch kein einziges Spiele-Script angeschaut, geschweige denn durchgelesen, dass unter seinem Namen in die Öffentlichkeit gerotzt wurde. Denn im Gegensatz zu „seinen“ Spielen kann man seine Bücher sehr wohl ganz gut lesen und die Stories sogar noch ausgezeichnet im Gedächtnis behalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Bücher wie<em> Red Storm Rising,  Jagd auf Roter Oktober, The Sum of all Fears</em> und all die anderen Jack Ryan Romane kann man nämlich, entgegen der landläufigen Meinung, ohne weiteres lesen und gut finden – Pathos hin oder her. Der Mann versteht es einfach, zumindest realistisch erscheinende Szenarien mit soviel Leben und Spannung zu füllen, dass sie einem durchaus plausibel erscheinen; auch wenn dann vieles doch zu sehr auf eine mögliche Action-Verfilmung durch Hollywood ausgelegt scheint.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Splinter Cell: Conviction</strong> ließe sich vermutlich ebenfalls gut als Action-Movie aufbereiten und als Hintergrund-Bespielung für eine kurzweilige Popcorn-Befütterung nutzen. Viel hängen bliebe jedoch vermutlich trotzdem nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Sam Fenix &amp; Marcus Fisher.</h2>
<p style="text-align: justify;">Doch kommen wir doch lieber zu des Pudels Kern, der eigentlichen Spielmechanik, statt uns mit solch völlig überbewerteten Faktoren wie mitreißenden Handlungs-Verläufen zu belasten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer <strong>Splinter Cell</strong> kennt und mehr als einen Teil gespielt hat, wird dies wohl vorrangig aufgrund der an und für sich recht gut gelungenen Schleichspiel-Mechanik getan haben. Die war zwar auch in älteren Teilen schon durchaus kaputt, weil die ach so vielfältigen Möglichkeiten, die uns die Entwickler vorgaukeln wollten, immer nur an den Stellen zum Einsatz kommen konnten, an denen sie auch tatsächlich vorgesehen waren, aber alles in allem hatte ich doch einen nicht unerheblichen Spaß an P<strong>andora Tomorrow, Chaos Theory</strong> und Co.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Conviction nun wurde das gesamte Spielprinzip einfach mal über den Haufen geworfen und stattdessen ein leidlich missratener Shooter gestrickt, der einem zwischendurch die Handlungsoption des Schleichens an die Hand gibt – nicht, ohne einem diesen Teil des Spiels so uninspiriert und unmotiviert wie möglich zu präsentieren, um uns möglichst lang auf dem ausgetretenen Action-Pfad zu behalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausgeschaltete Gegner aus dem Weg ziehen, damit die völlig verblödete Gegner-KI die restliche Pappkameradschaft nicht einfach so über liegengelassene Leichen stolpern und Alarm schlagen lässt? Fehlanzeige. Ein guter Überblick über das Spielgeschehen, sobald man sich in dunklen Bereichen aufhält um nicht entdeckt zu werden? Ebenfalls Fehlanzeige.</p>
<p style="text-align: justify;">Anstatt den aktuellen Tarn-Grad Fishers wie gehabt mittels eines Lichtsensors am unteren Bildschirmrand anzuzeigen, schaltet Conviction lieber die komplette Szenerie in einen hässlichen Schwarz-Weiß-Modus um, der einem praktisch jeglichen Überblick raubt. Dunkle Schächte und mögliche Alternativrouten zum angepeilten Ziel werden so nahezu unsichtbar für den Spieler und man folgt brav dem Pfad des Geballeres, statt unnötig Zeit mit strategischen Wegplanungen zu verbringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Levelaufbau erinnert dabei so manches Mal an das hierzulande indizierte <strong>Geas des Krieges </strong>(wie <strong>Google Translate</strong> den indizierten Epic-Shooter von Cliffy B. lustigerweise übersetzt) und präsentiert Unmengen von gestaffelt angeordneten Barrieren, hinter denen man sich verschanzen und gemütlich alles wegballern kann. An manchen Stellen hätte es mich nicht weiter gewundert, hätte Sam Fisher plötzlich eine Kettensäge an sein Gewehr geflanscht. Richtig unangenehm fällt die spielerische Verwandschaft zu Epics Brutalo-Shooter im Irak-Level auf, der bei hellstem Tageslicht auf stumpfe Haudrauf-Action ausgelegt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommt es in den restlichen Spielabschnitten dann doch mal zu Situationen, in denen die Gegner zahlenmäßig überlegen sind und stupides Geballere zu keinem befriedigenden Ergebnis führt, hockt man sich kurzfristig doch mal in den Schatten, erledigt einen Gegner, der sich gerade fein säuberlich unter einem Lichkegel positioniert hat und wartet genüsslich im Dunkel lauernd darauf, dass nach und nach weitere Gegner angelaufen kommen, die sich praktischerweise ebenfalls gemütlich erschießen lassen und sich so schon bald zu einer ganz  ansehnlichen und gut ausgeleuchteten Idioten-Pyramide türmen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sieht lustig aus, gleicht aber vom spielerischen Nährwert-Standpunkt aus betrachtet ungefähr stinkender Luft.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Der stinkende Rest.</h2>
<p style="text-align: justify;">Über Originalität und Unterhaltungswert des kooperativen Zweispieler-Parts hüllen wir lieber ganz den Mantel des Schweigens. Was storytechnisch als Prequel zur Haupthandlung angelegt ist, bleibt ungefähr genauso gut im Gedächtnis hängen wie… errrrmmm… die Haupthandlung. Also gar nicht. Ansonsten präsentiert sich praktisch jeder Koop-Level nach dem gleichen Prinzip: Abschnitt infiltrieren, lautlos alles umgehen oder ausschalten, zu einem Zielpunkt vordringen, zwischendurch jemanden völlig sinnlos mit glühenden <span style="text-decoration: line-through;">Schürhaken</span> Herdplatten foltern und am Ende feststellen, dass man sich das Schleichen auch hier hätte sparen können, da der Level in einem reinrassigen Shootout endet, das einem keinerlei andere Möglichkeit lässt als seine Magazine zu leeren.</p>
<p style="text-align: justify;">Nee nee, danke Ubi, so war das irgendwie nicht gedacht. Aber sowas kommt wohl dabei heraus, wenn ein Entwicklerteam ein neues Spielprinzip für ein altes Franchise entwickelt, das dann aber für ein komplett anderes Spiel herhalten muss, damit Jade Raymond ihr hübsches Gesicht in die Kamera halten kann, um zu behaupten, sie hätte da etwas ganz tolles entwickelt. Also fängt die nunmehr frustrierte erste Abteilung an, ein unmotiviertes neues Splinter Cell Konzept zu entwickeln, während die <strong>Assassin’s Creed</strong> Macher sich ins Fäustchen lachen – und der Spieler am Ende gleich mit zwei völlig missratenen Spielen beglückt wird, statt nur mit einem (wir erinnern uns: die ersten Trailer von <strong>Conviction </strong>erinnerten noch sehr an das, was <strong>Assassin’s Creed </strong>später im Kern ausgemacht hat. Crowd Control und so. Leider haben Raymond und ihr Team damals vergessen, um den technischen Aspekt herum noch ein schönes Spielprinzip zu basteln. Nunja…).</p>
<p style="text-align: justify;">Was am Ende also bleibt ist ein (glücklicherweise) sehr kurzes Spielerlebnis, das sich trotzdem sehr nach jeder Menge vertaner Lebenszeit anfühlt.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2466&amp;md5=ce05f5f66f0713bd8cb90ef658902489" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Poesie der Maschinen: Machinarium</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel zu lange habe ich gezögert, um Machinarium endlich die Ehre zu Teil werden zu lassen, die dieser wunderschönen kleinen Spiele-Perle gebührt. Warum? Weil ich mich bis heute nicht in der Lage fühlte, diesem zutiefst empfundenen Gefühl wonniger Glückseeligkeit Ausdruck zu verleihen, das sich bei mir einstellt, sobald ich Machinarium nur starte. So schön... ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Viel zu lange habe ich gezögert, um <strong>Machinarium</strong> endlich die Ehre zu Teil werden zu lassen, die dieser wunderschönen kleinen Spiele-Perle gebührt. Warum? Weil ich mich bis heute nicht in der Lage fühlte, diesem zutiefst empfundenen Gefühl wonniger Glückseeligkeit Ausdruck zu verleihen, das sich bei mir einstellt, sobald ich <strong>Machinarium</strong> nur starte. So schön&#8230; Wie also soll man solch ein Spiel angemessen beschreiben, ohne dabei in Gefahr zu geraten, die grundlegenden Mechaniken in schablonenhafter Review-Manier nacheinander abzufrühstücken?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Grafik?</strong> Wunderschöne, handgemalte Kunstwerke, die ein Gefühl tiefster Traurigkeit und Tristesse vermitteln und zugleich ob ihrer bezaubernden Anmut wohlige Schauer ergreifender Freude initiieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Sound?</strong> Die erschreckend schöne Ödnis der Landschaften übertragen auf ein minimales Akkustik-Gerüst, das mehr durch Abwesenheit und akzentuierende Einzel-Effekte glänzt, denn auf epische Breite und <em>walls of sound</em> setzt &#8211; und damit den Anspruch der Bildsprache noch um ein vielfaches verstärkt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story?</strong> Minimalismus pur auf allen Ebenen. Keine aufwändigen Zwischensequenzen, kein einziger Dialog, keine Spur von Bildschirmtexten. Stattdessen simple Rückblenden in kleinen Animationen, als Gedankenspiele in schlichten Denkblasen der Charaktere präsentiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Mechanik?</strong> Ein simples Point-and-Click-Adventure im Stile eines <strong>Samorost</strong> aus dem gleichen Hause, reduziert auf das Wesentliche, samt minimalistischem Steuerungskonzept und Verzicht auf neumodische Komfortfunktionen moderner Adventure-Brüder im Geiste.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Technik?</strong> Schlicht wie das gesamte Spiel. Statt großer Installations- und Konfigurationsorgien für jeden Rechner gibt es eine plattformübergreifende Fassung, beruhend auf Flash-Basis. Kein großer spielerischer Nachteil, wenn auch mancher Spielkomfort dadurch etwas schwindet, für den kleinen Entwickler aber mit dem Vorteil der kostengünstigen Produktion behaftet &#8211; und mit der Möglichkeit, <strong>die  Demo</strong> einfach direkt online<a href="http://machinarium.net/demo/" target="_blank"> via zugehöriger Website</a> erlebbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Spiel?</strong> Eine Aneinanderreihung kleiner, liebevollst ausgestalteter Szenarien mit schrägen Figuren, die einzig durch kleine Gesten und kuriose Geräusche zum Leben erwachen und dabei häufig mehr Charakter ausstrahlen, als mancher Assassine oder Bewohner versunkener Städte. Harte Kopfnüsse am laufenden Band, die einem dennoch nie das Gefühl der Unlösbarkeit vermitteln, sondern stets logisch nachvollziehbar bleiben. Eine echte Herausforderung, wahrlich. Aber eine, die mit dem Gefühl erhabener Freude belohnt, wenn man stolz  wie Bolle einen weiteren Abschnitt hinter sich gelassen hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und sonst so? </strong>Wer <strong>Machinarium</strong> durch hat und nicht genug von dieser Art der Rätselei bekommen kann, bekommt als freundlichen Service <strong>Samorost 2</strong> kostenlos mitgeliefert. Den Vorhgänger im Geiste. Der zwar nicht mit Machinarium verknüpft ist, diese ganz besondere Magie der Rätselei in obskurem, minimalistischen Setting jedoch ebenso meisterhaft zu inszenieren weiß. Noch mehr wahre Kopfnüsse für die letzten langen Winterabende.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun bin ich doch wieder auf festgefahrenen Review-Routen gewandelt, anstatt auf die poetische Strahlkraft einer Inszenierung einzugehen, die fast einzig aus dem gemalten Bild heraus entsteht und durch die marginalen Interaktionsmöglichkeiten eine Sogwirkung entfaltet, die manch Blockbuster verwirrt am Wegesrand stehen lassen. Und wieder einmal haben wir den Beweis: es braucht weder abstruse Millionenbudgets noch hundertköpfige Entwicklerteams, um mit schlichter Eleganz etwas ganz großes zu produzieren. Chapeau.</p>
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2277&amp;md5=a2e27af7ef1b1d5dfc8df4cb9758bb06" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Here comes the pain! &#8211; First look: Darksiders</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 23:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Whooohooo! Endlich mal wieder ein Spiel nach meinem Geschmack! Dabei hatte ich ja in den letzten Tagen schon ein wenig Angst, dass ich mal wieder zu sehr auf meinen selbstgeschürten Hype hereingefallen bin und ganz tief in die Kiste gegriffen habe, in der sonst genau jene Titel verschwinden, die man normalerweise nichtmal mit der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Whooohooo! Endlich mal wieder ein Spiel nach meinem Geschmack! Dabei hatte ich ja in den letzten Tagen schon ein wenig Angst, dass ich mal wieder zu sehr auf meinen selbstgeschürten Hype hereingefallen bin und ganz tief in die Kiste gegriffen habe, in der sonst genau jene Titel verschwinden, die man normalerweise nichtmal mit der Kneifzange anfassen würde. Doch nein! <strong>Darksiders </strong>ist anders. Besser&#8230;Viel besser!</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist das Erfolgsrezept nicht nur simpel, sondern darüber hinaus auch noch ganz einfach zusammengeklaut. Man nehme eine gehörige Portion <strong>God of War</strong>, serviere ein <strong>Legend of Zelda</strong> als bekömmliche Beilage, würze mit einer Prise <strong>Ratchet &amp; Clank </strong>und ähnlich gelagerten Plattformern und runde mit einem Hauch von Rollenspiel ab. Aber nur einem winzig kleinen Hauch&#8230; Das ergibt eine zwar zunächst krude klingende, dennoch überaus hervorragend funktionierende Mixtur von spielerischen Genüssen, aus denen man zwar permanent die Einzelzutaten deutlich herausschmeckt, die <strong>Darksiders: Wrath of War </strong>jedoch trotzdem zu einem wunderbaren Spielerlebnis aus einem Guss formen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut, stellenweise wurde vielleicht ein wenig zu dreist beim großen Vorbild <strong>God of War</strong> geklaut. Und ich dachte schon <strong>Dante&#8217;s Inferno </strong>würde die dickste Copycat dieses Jahres&#8230; So kann man sich irren. Wo bei <em>Kratos</em> rote, gelbe und grüne Orbs bevorzugt aus Gegnern herausgeprügelt und aus  herumstehenden Kisten aufgesammelt werden, erhält man bei <strong>Darksiders</strong> blaue, gelbe und grüne Seelen aus geschlachteten Gegnern und&#8230; nunja: herumstehenden Kisten eben. Und aus allen anderen Objekten, die sich auf dem jeweiligen Areal zerstören lassen. Deshalb mein Tipp: haut einfach von Beginn an alles zu Klump, was auch nur halbwegs nach beweglichem Objekt aussieht!</p>
<p style="text-align: justify;">Die gesammelten blauen Seelen lassen sich analog zu Kratos&#8217; roten Orbs nämlich beim dämonischen Händler <em>Vulgrim</em> in Waffenupgrades, neue Moves und Kombos, Items etc. eintauschen. Der griechische Schnetzelgott lässt freundlich grüßen. Ja, im Grunde genommen könnte man auch einfach die Behauptung in den Raum stellen, <strong>Vigil</strong> <strong>Games</strong> hätten sich einfach <strong>Sonys</strong> Vorzeige-Schlachtplatte genommen, Comic-Hero <strong>Joe Madureira </strong>eine neue Optik drüberlegen lassen, um das Ergebnis dann als göttliches Festbankett wieder auf den geneigten Spieler loszulassen. Aber das wäre eben zu einfach. Viel zu einfach. Und dabei liegt nicht nur in der Grafik einer der Gründe begraben, weshalb <strong>Darksiders</strong> eben doch <span style="text-decoration: underline;">deutlich</span> eigenständiger &#8216;rüberkommt, als man nach den vorangegangenen Beschreibungen annehmen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Madureiras</strong> Stil zieht sich wirklich ausgesprochen konsequent durch die Szenerie, die Charaktere wirken samt und sonders extrem liebevoll, variantenreich und mit sehr viel Detailversessenheit gestaltet und die daraus resultierende Atmosphäre zieht zumindest mich umgehend in ihren Bann. Wer nach <strong>Ico, Okami</strong> oder dem letzten <strong>Prince of Persia </strong>noch einen Beweis dafür gesucht hat, dass zumindest die optische Ausgestaltung von Games definitiv eine Kunst für sich ist: <strong>Darksiders</strong> liefert ihn frei Haus.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt eine überaus stimmige Soundkulisse, die nicht nur, aber vor allem durch das grandiose Voice-Acting besticht. Pro-Tipp: Unbedingt auf Englisch spielen (auf der deutschen Disc sind beide Sprachversionen), um in den Genuss von unter anderem <strong>Mark Hamill </strong>zu kommen. Der gute alte Skywalker-Darsteller hat mittlerweile wohl weitestgehend auf die Synchronisation von Videospielen oder das Mimen von Ingame-Charakteren umgesattelt und darin seine große Erfüllung gefunden. Sei es als Joker in <strong>Batman: Arkham Asylum</strong> oder als Stimme unseres dämonischen Begleiters in <strong>Darksiders</strong>: Hamill geht wirklich in seiner Rolle auf und besticht allein schon durch seine Inbrunst in der Vortragsweise!</p>
<p style="text-align: justify;">Spielerisch präsentiert sich Darksiders vor allem als große Schnetzelorgie, die in Sachen Splatterfaktor einem <strong>God of War</strong> in nichts nachsteht und stets mindestens noch 3 Stufen draufzulegen versucht. Da werden Arme abgehackt, Köpfe gespalten, Flügel ausgerissen, Körper unter Kopfstößen zermalmt und vieles mehr. Klingt saubrutal, ist aufgrund der Comicgrafik aber nichtmal halb so wild. Zwischendurch gibt es mal ein paar simple Schieberätsel, der Rest ist &#8211; zumindest zum Spielauftakt -  gefälliges Von-A-nach-B-Rennen-und-Gegner-plätten in unterhaltsamster Reinform.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ein wenig simpel geraten stellt sich auf den ersten Blick dabei ausgerechnet das Kampfsystem dar, das im Grunde aus bloßem Button-Mashing besteht. Ein Knopf zur Bedienung des Schwertes (auf der <strong>360</strong> ist es der A-Button) reicht in Standard-Situationen völlig aus (OK, mit dem einen Knopf lässt sich aber bereits eine Fülle von verschiedenen Moves durchführen). Hat man einen Gegner ein wenig weichgeklopft, lassen sich mit dem B-Button anschließend spektakuläre Finishing-Moves auslösen, die <strong>War</strong>, so heißt unser &#8220;Held&#8221;, völlig eigenständig durchführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja: hatte ich das noch gar nicht erwähnt? Wir spielen Krieg! Nein, nich den Krieg, sondern <strong>DEN Krieg</strong>! Einen der vier Apokalyptischen Reiter. Ihr wisst schon: die mit dem Weltuntergang und so. Wie geil ist das denn, bitte? Das mit dem Weltuntergang ging aber leider ein wenig in die Hose, Krieg hat es verbockt und den ganzen Apokalypsen-Kram zu früh ausgelöst und nun darf er die Suppe selbst wieder auslöffeln&#8230; Aber egal, zur Story vielleicht ein anderes Mal nochmal mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück zum eigentlichen Kern des Spiels, dem Kampf: Wer meint, mit 2 Buttons nun komplett bedient zu sein, der wird dann doch noch eines besseren belehrt. Zusätzlich lassen sich Objekte wie Autos aufsammeln und gezielt auf die Gegner werfen, Angriffe taktisch blocken und parieren, Kombos ausführen, spezielle Fertigkeiten und Items einsetzen etc. pp. So entpuppt sich das Kampfsystem beim zweiten Blick als sehr viel tiefgründiger und abwechslungsreicher als zunächst gedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich für meinen Teil habe nach knapp drei Stunden Spielzeit sicherlich nichtmal an der Oberfläche gekratzt. Die allermeisten Fähigkeiten und Upgrades liegen derzeit noch in scheinbar unerreichbarer Ferne und wollen noch mühsam erarbeitet werden. Da der Schwierigkeitsgrad auf &#8220;Normal&#8221; angenehm knackig ist, wird das sicherlich noch eine sehr spannende Herausforderung. Eine Herausforderung, die ich mit größtem Vergnügen annehme! Erstes Zwischenfazit entsprechend: <strong>ganz klare Kaufempfehlung!!!</strong> 2010 fängt ja zumindest spielerisch bereits ausgesprochen gut an.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Mehr vom Gleichen: Modern Warfare 2</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stell' Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin... Erfolgreichster Entertainment-Launch aller Zeiten, die Welt spielt Krieg - und das so kurz vor Weihnachten. Während Ingame lautstark die Geschosse explodieren, war auch außerhalb einer Spielwelt jede Menge Getöse rund um Activisions neuen Vorzeigeshooter zu vernehmen. Finanzieller Hoffnungsträger, Heilsbringer des Shooter-Genres, Skandalnudel... eigentlich ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Stell&#8217; Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin&#8230; Erfolgreichster Entertainment-Launch aller Zeiten, die Welt spielt Krieg &#8211; und das so kurz vor Weihnachten. Während Ingame lautstark die Geschosse explodieren, war auch außerhalb einer Spielwelt jede Menge Getöse rund um <strong>Activisions</strong> neuen Vorzeigeshooter zu vernehmen. Finanzieller Hoffnungsträger, Heilsbringer des Shooter-Genres, Skandalnudel&#8230; eigentlich ist schon alles über <strong>Call of Duty: Modern Warfare 2</strong> gesagt worden. Und bevor auch <strong>endoflevelboss.de </strong>aus nichts anderem als Meldungen zum Game besteht, sei abschließend noch kurz meine bescheidene Meinung zum Spiel hereingereicht. Bevor ich anschließend dazu übergehe <strong>Tim Schafers Brütal Legend</strong> in der Luft zu zerreißen. Doch dazu ein anderes Mal mehr&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Bringen wir es hinter uns: Die Flughafenszene</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modern Warfare 2</strong> jedenfalls ist im Kern nichts anderes als ein brühwarmer Aufguss des direkten Vorgängers. Nur mit noch mehr Rumms und einer vielzitierten, auf den ersten Blick skandalträchtigen, auf den zweiten Blick aber einfach nur langweilig-überflüssigen Mission irgendwo in der Mitte, auf der man als Spieler wahllos auf Zivilisten ballern darf &#8211; <a href="http://www.endoflevelboss.de/2009/12/02/importmumpitz/" target="_self">oder eben nicht</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2215" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw201.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2215" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw201-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Was die <strong>Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)</strong> für indizierungswürdig hält, präsentiert sich auch in der internationalen Fassung als spielerische Nullnummer, die völlig deplatziert in ein Gesamtgefüge gepresst wirkt, dass mit der eigentlichen Haupthandlung herzlich wenig zu tun hat. Man kann herzlich darüber streiten, ob es nun &#8220;sinnvoll&#8221; ist, derartiges zu zensieren, zu behalten oder überhaupt in ein Game zu pressen. An Inkonsequenz, Überfüssigkeit und völliger abwesenheit von Logik jedweder Art  ist der im Spiel präsentierte Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen jedenfalls kaum zu überbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Klar, man kann neugierig darauf sein, wie es sich anfühlt, wehrlose Pixelzivilisten über den Haufen zu ballern, wenn vor einem herstolpern, über den Boden kriechen oder schreiend davonstürmen. Aber es ist sinnlos. Wo möglicherweise an die menschliche Empathie appelliert werden sollte, ist nichts als Leere, wo erschütterndes Aufrütteln stattfinden sollte, ist nichts als gähnende Langeweile und während sich die Entwickler insgeheim sicherlich ins Fäustchen kichern ob soviel subversiven gegen-den-Strom-Schwimmens kann man nur attestieren: als Marketing-Gag mag&#8217;s funktioniert haben &#8211; aber zu welchem Preis? Setzen, Sechs,<strong> Infinity Ward</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Soviel Stress</h2>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten gilt: Wer den Vorgänger mochte, wird sich bei <strong>Modern Warfare 2</strong> sofort heimisch fühlen. Die Erzählweise ist praktisch identisch mit der von Modern Warfare, der Pathos-Zuckerguss auf allem immer noch unerträglich klebrig-süß, auch wenn der Einsatz all der gestelzten Patriotismus-Wortkaskaden zum Ende hin noch soviel Sinn machen mag, und die Inszenierung ist auch diesmal wieder absolut <em>over the top</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">An allen Ecken und Enden passiert etwas, eine Script-Sequenz türmt sich auf die nächste, um die stimmungsvoll bunte Kriegswelt vor unseren Augen mit Leben zu befüllen &#8211; nur um es direkt wieder durch unser Mündungsfeuer auslöschen zu lassen. Um einen herum herrscht ständig Action, knallt und explodiert etwas, werden Befehle und Hilfeschreie gebrüllt und vermatschen zu einem einzigen großen Topf voll Chaos. Wer in Teil 1 schon permanent das Gefühl unterschwelliger Überforderung verspürt hat, angesichts von soviel Remmidemmi auf dem Bildschirm, sollte sich bei Teil 2 regelmäßige Ruhepausen gönnen, um dem ansonsten sicheren Herzkaspar vorzubeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel Hektik in einem Spiel war selten. Rennen, ducken, gezielt schießen, ausweichen, Granaten zurückwerfen, sich von explodierenden Autos niederstrecken und von den eigenen Panzern überrollen lassen&#8230; bloß gut, <a href="http://www.endoflevelboss.de/2007/12/27/tod-durch-hund-call-of-duty-4-modern-warfare/" target="_self">dass Hunde diesmal keine so große Rolle spielen</a>. Harrr&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2217" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw202.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2217" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw202-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nur selten bis nie hat man Gelegenheit, die volle Pracht der einzelnen Levels auf sich wirken zu lassen. Mögen sie eine grafische Meisterleistung sein und sich auch nicht zu weit hinter einem Uncharted 2 verstecken müssen&#8230; im Grunde genommen hat man als Spieler nicht sonderlich viel davon. Denn wo <strong>Modern Warfare 1 </strong>sich besonders durch die Inszenierung der kleinen, der stillen Momente hervorgetan hat, während derer man jede Menge Zeit und Muße hatte, sich an den astreinen Animationen und Details sattzusehen, da setzt <strong>Modern Warfare 2</strong> auf atemlose Daueraction ohne Zeit zum Luftholen, geschweige denn zur genaueren Betrachtung der Leveldetails.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ausgesprochen schade, weil es dem Spiel viel von seiner potentiellen Atmosphäre nimmt. Stattdessen wird man ständig regelrecht durch die einzelnen Abschnitte gehetzt, damit man bloß gar nicht erst auf die Idee kommt, sich die vielen versteckten Feinheiten genauer anzusehen. War es im Vorgänger noch ein Leichtes, einen Großteil der feindlichen Aufklärungsdaten im ersten Anlauf sicherzustellen, wird man hier selbst im zweiten Anlauf kaum fündig, weil ständig so viele Gegner zielsicher auf einen einstürmen, dass man sich gar nicht traut, vom streng vorgezeichneten Pfad abzuweichen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Nichts für Pussies</h2>
<p style="text-align: justify;">Denn das will man in den meisten Fällen schon aus einem einzigen einfachen Grund nicht: weil man sich das Leben dadurch selbst unnötig schwer macht. Ihr seht vor Euch eine Straße, bei der Ihr die Möglichkeit habt, geradeaus von Deckung zu Deckung zu hechten, oder Euch strategisch links und rechts durch die Vorgärten und Wohnzimmer zu robben? Nehmt bloß den direkten Weg, wenn Ihr nicht in der Trial &amp; Error-Hölle landen wollt! Denn von irgendwoher, aus irgendeiner Ecke, die Ihr eigentlich für gesäubert gehalten habt, taucht garantiert noch ein Gegner auf, um Euch hinterrücks zu meucheln &#8211; und er wird gerne mal vom Euch begleitenden Squad &#8220;übersehen&#8221; und marschiert direkt unter der Nase Eurer Verbündeten vorbei in Euren Rücken! Wer also was entdecken will, begibt sich auf direktestem Weg in die Welt des Schmerzes.</p>
<p style="text-align: justify;">Da macht es nicht unbedingt glücklicher, dass der Schwierigkeitsgrad insgesamt ganz schön angezogen hat und bereits auf &#8220;Normal&#8221; zum fordernden Biest wird. War <strong>MW1</strong> in meinen Augen ein perfekt ausbalancierter Shooter, bei dem man stets sicher sein konnte, dass der Bildschirmtod auf die eigene Unfähigkeit zurückzuführen war, wirkt <strong>MW2</strong> an vielen Stellen einfach nur unfair. Bestes Beispiel sind die Ausflüge in die brasilianischen Favelas, wo allein schon die Sniper so unglücklich auf den Dächern platziert sind, dass man oftmals nichtmal mitbekommt, warum zum Teufel man jetzt schon wieder draufgegangen ist. Dazu kommen dann noch Horden von auf einen einstürmenden Fußtruppen und ein paar böse Jungs mit Granatwerfern, in die man reinrennt, wenn man sich gerade freut, nach dem 15. Anlauf auf <strong>&#8220;Hardened&#8221;</strong> doch endlich 3 Häuser weitergekommen zu sein. Wie das Ganze auf &#8220;Veteran&#8221; aussieht, habe ich mir bislang noch nicht auszumalen gewagt.  Ein Glück, dass die Checkpoints so nah beieinander liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem werde ich leider das Gefühl nicht los, dass derlei unfaire Passagen absolut bewusst in Kaufe genommen werden, um darüber hinwegzutäuschen, dass die Levels als solche oftmals sehr viel kürzer geraten sind als Anno 2007. Die unterm Strich dezent längere Spielzeit ergibt sich meines Erachtens einzig und allein aus all den vergeblichen Anläufen für bestimmte Passagen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Zuviel vom Gleichen</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer massiver Kritikpunkt, der mir bislang allzu oft nachlässig unter den Tisch gefallen lassen wurde, ist die Tatsache, dass <strong>Modern Warfare 2</strong> nicht nur nicht allzu viel Neues zu bieten hat, sondern aus dem Vorgänger bekannte Spielelemente zu häufig aufwärmt. Ich habe irgendwann aufgegeben zu zählen, wie oft ich nach einem Granateneinschlag/Bombenangriff in unmittelbarer Nähe dramatisch zu Boden gestürzt bin, um mich bei verschwimmendem Gesichtsfeld und Fiepen in den Ohren im letzten Moment in Sicherheit zu hechten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2218" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw203.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2218" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw203-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im ersten Teil ist meine Spielfigur überraschend bei einem Atombombenanschlag verreckt? Da muss man noch einen obendrauf setzen, und die spielbaren Charaktere gleich 2,5 Mal sterben lassen! Mindestens! Die körnigen Schwarzweißbilder und zynischen Kommentare während des Luftbombardements im ersten Teil waren nicht genug? OK, geben wir Euch diesmal die Möglichkeit, mit einer auf der Bombe montierten Kamera direkt bis vor die Füße der Gegner zu fliegen. Handgesteuert. Großartig, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem hat sich <strong>Infinity Ward</strong> definitiv zu sehr darauf konzentriert, alles auf die Spitze zu treiben, anstatt sich auf seine inszenatorischen Stärken zu besinnen. Es ist ein bißchen wie bei der <strong>Matrix-Trilogie</strong>: Der erste Teil noch eine perfekte Balance aus Story, starken Momenten und Action pur, verkommt bereits der zweite Teil zu einem hohlen Vehikel für überdrehte CGI-Allmachtsphantasien. Dass <strong>Modern Warfare 2</strong> am Ende trotzdem ein mehr als solider Shooter ist, liegt einzig an der ausgezeichneten Spielbarkeit und der bombastischen Gesamtinszenierung &#8211; und natürlich dem nach wie vor fantastischen Multiplayer-Teil.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Viele sollt Ihr sein</h2>
<p style="text-align: justify;">Im exzellenten Mehrspieler-Teil wird mir erstmals schmerzlich der Umstieg vom PC auf die Konsole bewusst. Auch wenn die Steuerung mit dem Pad auf der<strong> Xbox 360</strong> absolut flüssig und intuitiv von der Hand geht und das ausgesprochen clevere Autoaiming genau den richtigen Grad an Unterstützung bereitstellt &#8211; im Multiplayer fehlt mir persönlich schlicht und ergreifend die Präzision und Reaktionsschnelligkeit, die meine <strong>MX510</strong> mir zu PC-Zeiten untertänigst zur Verfügung gestellt hat. Vielleicht werde ich auch einfach zu alt für den Scheiß, aber einfach mal eben schnell innerhalb einer halben Sekunde umdrehen, checken was hinter einem passiert und dann unbeirrt weiter vorwärts stürmen &#8211; auf der Konsole absolult undenkbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten gibt es rein spielerisch herzlich wenig am Multiplayer auszusetzen. Ein wenig schade ist es, dass mir bislang noch keine einzige Map des ersten Teils unter die Augen gekommen ist &#8211; eine Integration dieser hätte nun wirklich kein großes Problem sein dürfen. Dass man sich nun noch mehr ins Zeug legen muss, um bestimmte Perks und Waffenaufsätze zu bekommen&#8230; geschenkt. Immerhin ist das System dahinter so motivierend wie eh und je. Dass aber ausgerechnet an meinem Lieblingsmodus <strong>&#8220;Headquarters&#8221; </strong>(dem nun ein &#8220;Pro&#8221; an den Namen angehängt wurde) herumgepfuscht wurde&#8230; ist absolut unverzeilich.</p>
<p style="text-align: justify;">War es in der ursprünglichen Fassung ohne weiteres möglich, einen neu aufpoppenden Punkt direkt einzunehmen, gibt es nun jedesmal eine gewisse zeitliche Frist, in der der einzunehmende Punkt zwar bereits vorhanden, aber noch nicht bereit ist. Die Idee dahinter ist wohl, dass beiden Seiten die Möglichkeit gegeben werden soll, rechtzeitig zum neuen HQ vorzustoßen und die Gefechte stärker auf diese Punkte zu konzentrieren. In der Praxis bedeutet das allerdings, dass beide Seite sich eine zeitlang völlig sinnfrei niederballern dürfen, ohne auf der Karte irgendwas zu erreichen. Schade.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2219" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw204.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2219" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw204-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Als ehemaliger PC-Spieler kann ich im Nachhinein das Wehklagen der Community nur allzu gut nachvollziehen, die sich darüber beschwert, dass ihr das Aufsetzen von <strong>Dedicated Servern</strong> verwehrt bleibt. Das Matchmaking ist nämlich im direkten Vergleich zu früher die reinste Katastrophe. Funktioniert zwar alles reibungslos, aber weder kann man sich seine eigenen Favoriten-Server anlegen, noch gezielt nach Maps auswählen, noch nach Sprache filtern, noch die Seite wählen, auf der man bevorzugt kämpft. Stattdessen wird man wahllos auf den erstbesten Server geschmissen, der den gewünschten Spielmodus anbietet. Ohne Rücksicht auf Verluste. Verlässt der jeweilige Host die laufende Runde, wird das Spiel unterbrochen und auf die Konsole eines anderen Teilnehmers verlagert. Nervig. Aber zumindest wird der jeweilige Spielfortschritt inklusive laufender Partie komplett übernommen und man darf genau dort weitermachen, wo man zuletzt aufgehört hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass es möglich ist, mit einer kompletten <strong>Xbox LIVE Party</strong> in ein Match einzusteigen ist schön, dass man auch hier nicht die Seite wählen kann und gezwungen wird, aus dem Partychat in den Spielchat zu wecheln, ist hingegen absolut unschön. Aber das ist wohl der Preis, den man als Konsolenbesitzer zu zahlen bereit sein muss&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Kein Meisterwerk</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modern Warfare 1</strong> war mein definitives Spiel des Jahres 2007. Daran muss sich der Nachfolger messen lassen. Und an diesem Vergleich muss er einfach scheitern. Zuviel der immer gleichen dramatischen Momente während der Kampagne, eine im Vergleich schwächere Story, die nach wie vor unzulänglich präsentiert wird und schlechtes Balancing machen dem einen Strich durch die Rechnung. <strong>Activision Blizzard</strong> kann das egal sein, denn es hat sich bereits jetzt mehr als rentiert. Der Multiplayer wird auch in Zukunft noch für so manche spannende Schlacht sorgen, auch wenn das Matchmaking höchstens suboptimal ist. Solange der zu erwartende Download-Content noch mehr Geld in die Kassen spült ist alles in Butter. Aber dass ausgerechnet <strong>&#8220;Headquarters&#8221; </strong>als Multiplayer-Modus so verhunzt wurde&#8230; ich gräme mich immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Achso: Wenn ich noch einmal so ein oldshooliges Drecks-Tutorial vorgesetzt bekomme, kotze ich. Aber so richtig!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2154&amp;md5=46d2d3b66920b974ca522ac266030f77" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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