<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>end of level boss &#187; Media</title>
	<atom:link href="http://www.endoflevelboss.de/artikel/media/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.endoflevelboss.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 16:34:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Polyneux goes iTunes</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2010/04/08/polyneux-goes-itunes/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2010/04/08/polyneux-goes-itunes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 09:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Polyneux]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=2412</guid>
		<description><![CDATA[Mit ein klein wenig Verzögerung, dank eines etwas störrischen Podcast-Plugins, darf  ich nun freudig verkünden, dass Ihr den Polyneux-Podcast ab sofort auch bei iTunes findet und wie gewohnt ganz bequem dort abonnieren könnt. Vermutlich jeweils auch wieder mit etwas Verzögerung. Typisch iTunes halt. Damit dürften vor allem all jene glücklich werden, die &#8211; wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit ein klein wenig Verzögerung, dank eines etwas störrischen Podcast-Plugins, darf  ich nun freudig verkünden, dass Ihr den<strong> Polyneux-Podcast</strong> ab sofort auch <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/polyneux-podcast/id366544467" target="_blank">bei iTunes findet</a> und wie gewohnt ganz bequem dort abonnieren könnt. Vermutlich jeweils auch wieder mit etwas Verzögerung. Typisch <strong>iTunes</strong> halt. Damit dürften vor allem all jene glücklich werden, die &#8211; wie ich &#8211; ihre Podcasts eher unterwegs hören &#8211; und einen unkomplizierten Weg lieben, die Dateien auf ihren iPod zu schaufeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts der (natürlich) aufkommenden Debatte bezüglich der optimalen Länge eines Podcasts kann, muss und will ich mich als Bahnfahrer selbstredend ausschließlich der Fraktion anschließen, denen das gebotene Audiomaterial nicht lang genug sein kann. Das ist aber natürlich auch immer vom geplanten Inhalt und der Redefreude der Protagonisten abhängig, bzw. davon, wie viele Anknüpfungspunkte für Ausschweifungen sich bieten. Im aktuellen Fall waren das so einige.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie <strong>SpielerZwei</strong> es bereits auf der Tonspur formuliert hat, ist das gesamte Podcast-Projekt momentan noch unter Vorbehalt, sozusagen in einer Testphase, zu betrachten. Ob und wie sich daraus ein regelmäßig erscheinendes Format ergibt, bleibt abzuwarten. Zumal die Polyneux-Belegschaft nunmal über das gesamte Bundesgebiet verstreut ist und das mit der Terminfindung auch nicht immer so einfach ist. Schließlich befassen wir uns nicht hauptberuflich mit Spielen. Ich denke aber, dass der gefundene Ansatz, sich jeweils regionsabhängig  zu zweit zusammenzusetzen, unterm Strich ganz gut funktionieren dürfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch ergeben sich von Mal zu Mal neue Konstellationen und Ansprüche in der Herangehensweise &#8211; und unter&#8217;m Strich wird jeder Geschmack bedient. Ob 45 Minuten &#8220;Special&#8221; zu einem Thema oder lange Gesprächsrunde mit buntem Themenmix, es ist für alle etwas dabei.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich für meinen Teil freue mich auf die nächsten Ausgaben, auch wenn ich mich selbst überhaupt nicht hören mag und finde, dass ich erstmal einen Sprachkurs &#8220;Deutsch ohne Nuscheln&#8221; belegen müsste. Aber was soll&#8217;s&#8230; Um auch bei längeren Podcasts den Anhängern des kompakten Wortes zu genügen, werde ich mir wohl zumindest beim nächsten Mal auch die Mühe machen, Kapitelmarken einzufügen. So müsst Ihr das Wort nicht in epischer Breite empfangen, sondern könnt auch bequem häppchenweise den akustischen Input verinnerlichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Über weitere Anregungen freuen wir uns natürlich alle.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2412&amp;md5=4e344179c5c7452380c38eaf26484062" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2010/04/08/polyneux-goes-itunes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2010%2F04%2F08%2Fpolyneux-goes-itunes%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Polyneux+goes+iTunes&amp;description=Mit+ein+klein+wenig+Verz%C3%B6gerung%2C+dank+eines+etwas+st%C3%B6rrischen+Podcast-Plugins%2C+darf%C2%A0+ich+nun+freudig+verk%C3%BCnden%2C+dass+Ihr+den+Polyneux-Podcast+ab+sofort+auch+bei+iTunes+findet+und+wie+gewohnt+ganz+bequem...&amp;tags=iTunes%2CPodcast%2CPolyneux%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Space &#8211; the final frontier</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2009/05/24/space-the-final-frontier/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2009/05/24/space-the-final-frontier/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 17:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Kirk]]></category>
		<category><![CDATA[Reboot]]></category>
		<category><![CDATA[Spock]]></category>
		<category><![CDATA[Star Trek]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=1934</guid>
		<description><![CDATA[Ein paar ungeordnete Gedanken zum neuen Star Trek Film, die irgendwie raus müssen, ohne dass ich dabei groß auf die Story eingehen möchte. Story und Star Trek, das war immer schon irgendwie eine Wissenschaft für sich. Die Plots der alten Serien und Filme konnte man lieben, musste man aber nicht. Das eigentlich faszinierende für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1935" title="startrek" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/05/startrek.jpg" alt="startrek" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ein paar ungeordnete Gedanken zum neuen <strong>Star Trek </strong>Film, die irgendwie raus müssen, ohne dass ich dabei groß auf die Story eingehen möchte. Story und <strong>Star Trek,</strong> das war immer schon irgendwie eine Wissenschaft für sich. Die Plots der alten Serien und Filme konnte man lieben, musste man aber nicht. Das eigentlich faszinierende für mich waren eigentlich immer mehr die Figuren, das ganz eigene Universum, das mit jeder neuen Folge geschaffen, gepflegt und vorangetrieben wurde. So auch im neuesten Streifen. Wir erleben wieder einmal etwas, das nun seit einigen Jahren im Kino immer häufiger vorzufinden ist und auf Neudeutsch so gerne mit dem schönen Begriff &#8220;<em>Reboot</em>&#8221; bezeichnet wird: das komplette Umkrempeln einer etablierten, aber irgendwie nicht mehr so richtig zünden wollenden Marke, meist einhergehend mit der gleichzeitigen Rückkehr &#8220;zu den Wurzeln&#8221;, also dorthin, wo Charaktere und Story gemeinhin ihren Ursprung fanden. Erstaunlicherweise schafft gerade dies eine enorme erzählerische Freiheit und die Autoren laufen nicht so richtig Gefahr, bestehende Storylines völlig über den Haufen zu werfen, sondern sind im Gegenteil eher in der Lage, die Basis für bereits Gesehenes schaffen zu können. Klingt paradox, ist es auch, funktioniert aber einwandfrei, weil nämlich die Original-Filme sich in der Regel gar nicht erst mit großem Vorgeplänkel aufgehalten haben, sondern mittendrin eingestiegen sind und viele Begebenheiten als gegeben vorausgesetzt haben. Natürlich waren <em>Kirk, Spock und Co</em>. bei ihrem Seriendebüt bereits ein mehr oder minder miteinander vertrautes Team, bei ihrem Abdanken viele Jahre später definitiv ein eingeschworener Zirkel. Bloß wie das alles angefangen hat &#8211; das wusste bis dato niemand so recht.<span id="more-1934"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Entsprechend scheint es nur logisch zu sein, dass<em> Lost</em>-Mastermind <strong>J.J. Abrams</strong> sich für seinen Reboot ausgerechnet die Anfänge der <em>Star Trek</em>-Crew ausgesucht hat. Alles andere sähe auch irgendwie komisch aus. Diese Crew nun also muss sich ausgerechnet gegen ein wahres Urgestein unter den Schauspiel-Ensembles dieser Welt behaupten. Von <em>Walter Matthau</em> und <em>Jack Lemmon</em> mal abgesehen dürfte es sich wohl kein Charakter-Gespann länger und konsequenter in einer eigenen Nische im Kino bequem gemacht haben als die alten Säcke um <em>William Shatner</em> und <em>Leonard Nimoy</em>. Das barg für das Cast natürlich die Gefahr, ein für alle Mal auf eine einzige Rolle festgelegt zu werden &#8211; und so war es in den meisten Fällen ja dann auch. Shatner musste erst ein alter Mann werden, um nochmal ernsthaft in anderen Rollen unterzukommen, einen Großteil der Ur-Enterprise-Crew hat praktisch niemals jemand außerhalb des Raumschiffs zu Gesicht bekommen und <em>Leonard Nimoy</em> hat sein Aufgehen in dieser einen Rolle sogleich zum Anlass genommen, seine eigene Auto-Biographie augenzwinkernd &#8220;<strong>I am Spock</strong>&#8221; zu nennen. Wohlwissend, dass er auf immer mit dieser Figur verbandelt sein würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Entsprechend konsequent ist sein kurzer Auftritt als Brückenschlag zwischen alt und neu im aktuellen Streifen geraten. Und wenn er am Ende auf seinen jüngeren Gegenpart trifft, wird klar: Nimoy muss sich um sein Erbe keinerlei Sorgen machen. Was <em>Zachary Quinto</em> schauspielerisch aus seiner Rolle herausholt, begeistert von der ersten bis zur letzten Minute. Ohne auch nur in einer Sekunde zu versuchen Nimoy zu imitieren, gelingt ihm eine faszinierende Neu-Interpretation eines in vielen Jahren liebgewonnenen Charakters, ohne auch nur im Geringsten an dessem Stoismus oder seiner Vielschichtigkeit zu rütteln. Quinto beschränkt sich auf ein Minimum an Gestus, spart selbst am sonst so Spock-typischen Heben der Augenbraue und wirkt gerade durch seinen Minimalismus so prägnant und mitreißend.</p>
<p style="text-align: justify;">Der junge <em>Kirk</em> hingegen wird als Hitzkopf und Raufbold zwar trefflich charakterisiert, vom nachdenklich-aufbrausenden Zynismus eines Shatner bleibt er aber weit entfernt und entsprechend leider etwas farblos. Genau wie <em>Pille McCoy</em>, gespielt von <strong>Karl Urban</strong>, der zwar als einer der Hauptcharaktere eingeführt wird, sich allerdings mit eher kleinen Auftritten begnügen muss. In diesem Momenten jedoch weiß Urban so richtig aufzutrumpfen. Genau wie man Quinto den Spock sofort vom ersten Augenblick an abnimmt, ist von Anfang an klar: Urban<em> ist</em> McCoy. Jeder andere in dieser Rolle wäre einer Fehlbesetzung gleichgekommen. Dabei kommt er in seiner Darstellung so nah an das Original, dass man zwischenzeitlich geneigt ist zu glauben, es wieder mit einem drastisch verjüngten <em>DeForest Kelley</em> zu tun zu haben &#8211; und eben nicht mit einem Mann, der bisher vor allem durch die Abwesenheit vielfältiger Gesichtsausdrücke und größerer Emotionen  zu glänzen wusste. Nun gut, <em>Der Herr der Ringe, Doom </em>oder<em> Riddick</em> waren auch nicht unbedingt Filme, in denen er die Möglichkeit hatte, groß aufzutrumpfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein wenig Schade, angesichts der völligen Neusortierung der<strong> Enterprise</strong>-Crew, jedoch verständlich, ist, dass Charaktere wie <strong>Scotty, Checkov </strong>oder <strong>Zulu</strong> von Beginn an darauf angelegt sind, eher als Nebenrollen zu fungieren. Dadurch kommen sie manchmal etwas kurz, sorgen dafür jedoch immer wieder gerne mal für eine gehörige Portion Humor. Der ist bei all dem Krachbumm allerdings auch hin und wieder bitter nötig. Denn für leise Zwischentöne bleibt im Auftakt der neuen Film-Serie ansonsten nur sehr wenig Raum. Denn<strong> Star Trek </strong>versteht sich im Neuaufguss offenbar vorrangig als Action-Reißer. Hin und wieder bekommt man glatt das Gefühl, der anderen Serie mit &#8220;Star&#8221; im Namen gelandet zu sein, wird beim Anblick des charakteristischen Enterprise-Rumpfes jedoch umgehend wieder in den richtigen Film zurückgeholt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fest steht: auch wenn es bereits in der Vergangenheit immer wieder mal die ein odere andere Dicke-Hosen-Actionszene in einem <em>Star Trek</em>-Film gab: soviel Action war noch nie. Mal davon abgesehen, dass es offenbar seit mindestens 5 Filmen zum guten Ton gehört, die gerade erst frisch aus dem Dock gelaufene Enterprise möglichst kurz darauf bereits ordentlich zu zerbröseln (oder ihr doch wenigstens einen Teil der Außenhaut über die Ohren zu ziehen): Bislang waren zünftige Gefechte, durchchoreografierte Fights und aufs-Maul-Action eher inszenatorische Ausnahme als filmische Regel im Star Trek Universum. Im neuesten Teil gilt: die gemütliche Tasse <em>Earl Grey</em> kann der interstellare Warmduscher sich lieber direkt in den Allerwertesten schieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das erstaunlichste an diesem ganzen Spektakel ist aber: es funktioniert. Und zwar wunderbar. Es waren halt noch etwas rauhere Zeiten, damals, in der Zukunft. <em>Shatner</em> musste sich ja seinerzeit auch nicht umsonst ein ums andere Mal das zerrissene Captains-Kostüm vom Oberleib reißen. Eine zünftige Schlägerei gehörte halt immer dazu. Und wenn dabei mal das Outfit kaputt ging &#8211; geschenkt. Am Ende gabs zum Trost sowieso immer Frauen, die gegen knappe Bekleidung herzlich wenig einzuwenden hatten. Wobei wir auch hier wieder beim stilvollen Traditions-Bruch wären&#8230; doch genug gespoilert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich für meinen Teil liebe den neuen <em>Star Trek</em> übrigens besonders für sein Aussehen. Gut, über den stellenweise dezent übertriebenen Einsatz von Lensflare-Effekten lässt sich sicherlich trefflich streiten, doch was hier unterm Strich an Kamera-Arbeit geleistet wird, sucht seinesgleichen im Genre. Und nicht nur dort. Ebenfalls jenseits jeglicher Kritik navigiert die gesamte Ausstattung des Films. Das Set-Design ist überragend und glänzt durch das besondere Mittendrin-Gefühl, die Special Effects sehen atemberaubend gut aus. Vor allem das Design und die Inszenierung des Romulaner-Schiffes sind großartig gelungen. Abzüge hingegen gibt es für den oftmals viel zu aufdringlichen Soundtrack, der zu sehr auf Bombast und überbordende Dramatik setzt und zwischenzeitlich einfach nur nervt. Das ist äußerst schade, tut aber dem Gesamterlebnis glücklicherweise keinerlei Abbruch.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer mit <em>Star Trek</em> im Allgemeinen und Zeitreise-Stories im Speziellen herzlich wenig anfangen kann, der wird vermutlich auch mit <em>J.J. Abrams</em> jüngstem Regiewerk nicht sonderlich glücklich werden. Alle anderen dürften sich 2 Stunden lang ausgezeichnet unterhalten fühlen, würde ich behaupten.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1934&amp;md5=b96fe58b66ba1f7dd2599547f067947a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2009/05/24/space-the-final-frontier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2009%2F05%2F24%2Fspace-the-final-frontier%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Space+%26%238211%3B+the+final+frontier&amp;description=Ein+paar+ungeordnete+Gedanken+zum+neuen+Star+Trek+Film%2C+die+irgendwie+raus+m%C3%BCssen%2C+ohne+dass+ich+dabei+gro%C3%9F+auf+die+Story+eingehen+m%C3%B6chte.+Story+und+Star+Trek%2C+das+war+immer...&amp;tags=Enterprise%2CKino%2CKirk%2CReboot%2CSpock%2CStar+Trek%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Win a Poken!</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2009/04/09/win-a-poken/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2009/04/09/win-a-poken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 14:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 10.5]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Visitenkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Poken]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=1772</guid>
		<description><![CDATA[Neulich ist mir gezwitscherter Weise eine lustige kleine Web 2.0-Gerätschaft namens Poken über den Weg gelaufen, die man gut und gerne als sowas wie die bessere Version der Papier-Visitenkarten heutiger Zeit bezeichnen kann. Als Premium-Triple-A-Blogger, der ich nunmal bin, habe ich mich sodann auf den potentiell unschätzbaren Wiederverkaufswert meiner multimedialen Blog-Imperiums-Unternehmungen verlassen und einen kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1773" title="poken" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/04/poken.jpg" alt="poken" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Neulich ist mir <a href="http://twitter.com" target="_blank">gezwitscherter</a> Weise<a href="http://www.doyoupoken.com/" target="_blank"> eine lustige kleine Web 2.0-Gerätschaft namens<strong> Poken</strong></a> über den Weg gelaufen, die man gut und gerne als sowas wie die bessere Version der Papier-Visitenkarten heutiger Zeit bezeichnen kann. Als Premium-Triple-A-Blogger, der ich nunmal bin, habe ich mich sodann auf den potentiell unschätzbaren Wiederverkaufswert meiner multimedialen Blog-Imperiums-Unternehmungen verlassen und einen kleinen Teil des zukünftig zu erwirtschaftenden Vermögens (hach, die Finanzkrise hat es doch sooo schön vorgemacht) in den Erwerb dieser kleinen Schnickschnack-Elektronik gepumpt, um meinen Lesern etwas Besonderes zu gönnen, auf dass sie sich auf ewig im Glanze meiner gütigen Herrlichkeit sonnen mögen. Oder um es kurz und für alle verständlich auszudrücken: Ihr könnt ein<strong> Poken</strong> gewinnen. Umsonst. Geschenkt, quasi. Von mir persönlich eingekauft. Mit Geld aus meiner eigenen Tasche. Nur für Euch. Weil Ihr so tolle Leser seid. <span style="text-decoration: line-through;">Und weil mir just vor wenigen Minuten soviel Schleim aus dem Mundwinkel gelaufen ist, dass ich den irgendwie loswerden musste.</span> Alles, was Ihr tun müsst, um den niedlichen kleinen <em>Panda</em> (vermutlich; ich kann mich noch nicht so recht entscheiden, welches von den Viechern ich abgeben mag) zu ergattern: Nutzt die Kommentare, um über Sinn und Unsinn sozialer virtueller Netzwerke im Allgemeinen und den von Pokens im Speziellen zu diskutieren. Unter allen, die sich bis Ostermontag an der Diskussion beteiligen, wird dann einfach wieder ausgelost. Und wer jetzt bloß riesige Fragezeichen im Gesicht hat und nicht das Geringste mit dem Begriff <strong>Poken</strong> anzufangen weiß: <a href="http://vimeo.com/3773368" target="_blank">Hier (klick!)</a> gibt es ein sehr schönes und ausführliches Testvideo, nach dessen Betrachtung man wohl deutlich klarer sehen dürfte.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1772&amp;md5=0e039ff14efc7e45bffb0546be0b8cdb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2009/04/09/win-a-poken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>17</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2009%2F04%2F09%2Fwin-a-poken%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Win+a+Poken%21&amp;description=Neulich+ist+mir+gezwitscherter+Weise+eine+lustige+kleine+Web+2.0-Ger%C3%A4tschaft+namens+Poken+%C3%BCber+den+Weg+gelaufen%2C+die+man+gut+und+gerne+als+sowas+wie+die+bessere+Version+der+Papier-Visitenkarten+heutiger...&amp;tags=digitale+Visitenkarte%2CPoken%2CSocial+Networks%2CWeb+2.0%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Degeneration &#8211; Gar nicht mal so gut</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2009/03/23/degeneration-gar-nicht-mal-so-gut/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2009/03/23/degeneration-gar-nicht-mal-so-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 06:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Movies]]></category>
		<category><![CDATA[Degeneration]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Resident Evil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=1728</guid>
		<description><![CDATA[Habe am Wochenende Resident Evil: Degeneration gesehen. Bin zwischendurch eingeschlafen. Hat aber überhaupt nichts ausgemacht. Hätte auch in wachem Zustand nicht viel mehr verstanden. Vorteil des Schlafs außerdem: mir blieb der Anblick eines großen Haufens schlechter Animationen erspart. Musste trotzdem noch unerträglich viele mitansehen. Charaktere laufen, als hätte man sie bei den Arschbacken gepackt, ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1729" title="degeneration" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/03/degeneration.jpg" alt="degeneration" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Habe am Wochenende <strong>Resident Evil: Degeneration</strong> gesehen. Bin zwischendurch eingeschlafen. Hat aber überhaupt nichts ausgemacht. Hätte auch in wachem Zustand nicht viel mehr verstanden. Vorteil des Schlafs außerdem: mir blieb der Anblick eines großen Haufens schlechter Animationen erspart. Musste trotzdem noch unerträglich viele mitansehen. Charaktere laufen, als hätte man sie bei den Arschbacken gepackt, ihnen einmal den Enddarm aufgeblasen und anschließend ein ordentliches 12er Rohr bis zu den Mandeln hochgeschoben. Huuh, das muss kitzeln. Story ist an den Haaren herbeigezogen. Wahlweise schlecht. Wahlweise platt. Wahlweise extrem tiefgründig, wenn man restlos alle <em>Resident-Evil</em>-Spiele gespielt und vor lauter <em>T-, G-, Progenitor</em>-, Blafasel-Viren den Überblick nicht verloren hat. Habe leider den Überblick verloren. Macht aber nichts, war eh schlecht erzählt. Wann ist aus <em>Resident Evil</em>, der Horrorserie, eigentlich <em>Resident Evil</em>, die billige C-Action-Ballerei geworden? Macht ständig Knall!, Bumm! und Päng! an allen Ecken und Enden. Schrecklich, so kann man doch nicht anständig schlafen. Also immer wieder halb benommen auf hölzern agierende virtuelle Schauspieler geschaut. <em>Leon S. Kennedy</em> ist ein dummer Fatzke. Ein Schnösel von der fiesesten Sorte. Ist mir unsympathisch. Will wieder schlafen. Wird von noch mehr Knall! und Bumm! verhindert. Zwischendurch erstaunlich photorealistische Aufnahmen. Scheint ein Versehen gewesen zu sein, sollte wohl schlechter aussehen. Ah! Sag ich doch: nächste Szene sieht endlich wieder nach stinknormaler Spielegrafik aus. Wenn ich schon einen schlechten Film sehen muss, dann doch wenigstens konsequent schlecht. Vielleicht beim nächsten Mal. Dann aber bitte wieder leiser. Will im Zweifelsfall durchschlafen können.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1728&amp;md5=4e66ed5baef91681eff0ba1919a4b98f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2009/03/23/degeneration-gar-nicht-mal-so-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2009%2F03%2F23%2Fdegeneration-gar-nicht-mal-so-gut%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Degeneration+%26%238211%3B+Gar+nicht+mal+so+gut&amp;description=Habe+am+Wochenende+Resident+Evil%3A+Degeneration+gesehen.+Bin+zwischendurch+eingeschlafen.+Hat+aber+%C3%BCberhaupt+nichts+ausgemacht.+H%C3%A4tte+auch+in+wachem+Zustand+nicht+viel+mehr+verstanden.+Vorteil+des+Schlafs+au%C3%9Ferdem%3A+mir+blieb...&amp;tags=Degeneration%2CDVD%2CFilm%2CResident+Evil%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Ein Phantom geht um</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2008/12/17/ein-phantom-geht-um/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2008/12/17/ein-phantom-geht-um/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 14:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Web 10.5]]></category>
		<category><![CDATA[Infinium Labs]]></category>
		<category><![CDATA[Phantom]]></category>
		<category><![CDATA[Phantom Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Phantom Games]]></category>
		<category><![CDATA[Phantom Lapboard]]></category>
		<category><![CDATA[Vaporware]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=1363</guid>
		<description><![CDATA[Erinnert sich noch irgendjemand von Euch an dieses Dotcom-Vaporware-Phänomen namens Phantom, das dereinst von der Firma Infinium Labs als neuer Himmelsstürmer am Konsolenmarkt ins Rennen um die spielfreudige Kundschaft geschickt werden sollte? Nein? Macht auch nix. Aus dem kleinen schwarzen Wunderkasten, der damals davon träumte, einmal all das zu können, was für die Xbox 360 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1364" title="phantom" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/12/phantom.jpg" alt="phantom" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Erinnert sich noch irgendjemand von Euch an dieses Dotcom-Vaporware-Phänomen namens <strong>Phantom,</strong> das dereinst von der Firma <em>Infinium Labs</em> als neuer Himmelsstürmer am Konsolenmarkt ins Rennen um die spielfreudige Kundschaft geschickt werden sollte? Nein? Macht auch nix. Aus dem kleinen schwarzen Wunderkasten, der damals davon träumte, einmal all das zu können, was für die <em>Xbox 360 </em>heute selbstverständlich erscheint, ist sowieso nie etwas geworden. Im Grunde war das damals als Phantom vorgestellte Konzept nichts anderes als ein selbst zu seiner Zeit bereits relativ schwachbrüstiger PC in einer &#8211; zugegeben &#8211; recht ansehnlichen Hülle. Interessanter war da schon die dahinter steckende Idee von <em>Infinium Labs,</em> den Spiele-Vertrieb weitersgehend bis ausschließlich über ein zugehöriges Online-Portal aufzuziehen. Das <em>Phantom</em> wäre entsprechend die erste Konsole mit wirklich konsequenter, reinrassiger Online-Strategie dahinter gewesen. Lange vor der Arcade-, Video- und Demo-Plattform auf <em>Xbox LIVE.</em> Wofür man allerdings jahrelang an dem eigentlich fertigen Ding herumbasteln mußte &#8211; und vor allem: warum man dabei <a href="http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/Allgemein/3195/65943/" target="_blank">mindestens 73 Millionen Dollar</a> verbrannt hat &#8211; weiß wohl nur Infinium Labs allein. <span id="more-1363"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Gut und gerne sechs Jahre dürften die ersten Ankündigungen zur baldigen Veröffentlichung der <em>Phantom</em>-Konsole nun zurückliegen. Doch statt sich irgendwann verkaufsfertig in den großen Ladenketten dieser Welt im Regal zu präsentieren, tat das Ding, was ein Phantom eben so tut: untertauchen und zu einem Gerücht, einer Legende verkommen, vermutlich noch wenig mehr Geld verbrennen, zu einer Witznummer verkommen, die nichtmal hlb so unterhaltsam wie <strong>Duke Nukem Forever</strong> ist, sich in Rechtsstreits verstricken, noch ein bißchen Geld verbrennen, die Phantom Konsole endgültig einstampfen, den Firmennamen von Infinium Labs passenderweise auf <a href="http://www.phantom.net" target="_blank">Phantom Entertainment</a> abändern, noch ein wenig mehr Geld verbrennen und zu guter Letzt schließlich doch noch mit sowas wie einem Produkt um die Ecke kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, richtig gelesen: Infinium, pardon: <em>Phantom Entertainment</em>, haben die viele Zeit und das viele Geld nicht nur zum erholsamen Cocktailschlürfen auf den Bahames genutzt, sondern ganz nebenbei noch zwei neue Produkte aus der Taufe gehoben. Das eine davon ist das <a href="http://phantom.net/content/products/index.html" target="_blank">Phantom Lapboard,</a> eine Tastatur-Mouse-Mousepad-Kombination für den Wohnzimmergebrauch, die nach langer Ankündigungsphase nun doch endlich sehr bald in den Läden stehen soll. Ehrlich. Versprochen! Bestimmt bald. Wenn nicht nächstes Jahr, dann mit Sicherheit 2019.</p>
<p style="text-align: justify;">Das zweite angesprochene Produkt ist &#8211; man mag es kaum glauben &#8211; tatsächlich schon released und öffentlich zugänglich. Und es ist darüber hinaus auch noch so unermesslich innovativ, dass es einem glatt die Schuhe auszieht. Es ist&#8230; ein<strong> DOWNLOADDIENST FÜR GAMES!!!!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jawoll!</p>
<p style="text-align: justify;">Ist das nicht der Knaller?</p>
<p style="text-align: justify;">Ist das nicht der absolute Oberhammer?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein SPIELEDOWNLOAD-DIENST!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann es gar nicht oft genug betonen, so angetan bin ich von dieser unglaublich guten Idee. <em>73 Millionen Dollar</em>! Was für eine hervorragende Investition. Geht es noch geiler? Ich sage: nein. Das ist einfach nicht mehr zu überbieten. Das ist einfach unerreicht gut. Ich neige mein Haupt und krieche im Staub. Oh Phantom Entertainment, Ihr seid die größten. Ich will keine anderen Götter mehr anbeten außer Euch.</p>
<p style="text-align: justify;">Heidewitzka&#8230; moment mal eben kurz, ich kann den Bildschirm vor lauter Lachtränen kaum noch erkennen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Selten so gut gelacht. Der <a href="http://gamestore.phantom.net/" target="_blank"><strong>Phantom Gamestore</strong></a> befindet sich nun also ab sofort in der öffentlichen Beta-Phase, bietet so innovative Dienste wie das jederzeit mögliche wiederholte Herunterladen von bereits bezahlten Titeln an und schreckt durch die gleichen fröhlichen Wucherpreise ab, die auch andere Online-Stores, von<em> Gamesload</em>, über <em>Steam</em>, bis hin zu Publisher-eigenen Angeboten wie dem<em> EA-Gamesstore</em> objektiv betrachtet nach wie vor wenig konkurrenzfähig zu Versandhändlern und dem guten alten Einzelhandel dastehen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sorry, aber gut 30 Dollar für <em>Sid Meier&#8217;s Pirates</em> ist beim allerbesten Willen einfach viel zuviel für ein Spiel, das ohne Verpackung, Datenträger und anständig gedrucktes Handbuch daherkommt. Wenigstens haben es die Betreiber geschafft, gleich vom Start weg ein beinahe riesig anmutendes, gut 600 Titel umfassendes Portfolio auf die Beine zu stellen. Von älteren Bestsellern bis zu aktuellen Triple-A-Titeln wie <em>Assassin&#8217;s Creed,</em> dem neuen <em>Prince of Persia, Fallout 3</em> oder <em>Far Cry 2</em> ist so einiges nettes dabei. Ganz offensichtlich stehen die Phantom-Server auch nicht auf deutschem Boden, denn dann wäre das indizierte <em>Gears of War</em> ganz sicher nicht auch hierzulande herunterladbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem aber zumindest ein recht rundes Angebot, das vor allem durch seinen Umfang überzeugt, mit den Preisen aber zumindest mich noch deutlich abschreckt. Außerdem dürfte es interessant werden zu sehen, wie man sich gegen etablierte Angebote wie Steam durchsetzen kann. Trotzdem muss ich noch einmal wiederholen: 73 Millionen! Verbrannt! Für sowas! Ich glaube, ich gründe auch ein Web 2.0-Unternehmen: Vaporware Inc. Limited Germany. Wuaha.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1363&amp;md5=402d645312c8a587c2a4a489b1cc86a3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2008/12/17/ein-phantom-geht-um/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2008%2F12%2F17%2Fein-phantom-geht-um%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Ein+Phantom+geht+um&amp;description=Erinnert+sich+noch+irgendjemand+von+Euch+an+dieses+Dotcom-Vaporware-Ph%C3%A4nomen+namens+Phantom%2C+das+dereinst+von+der+Firma+Infinium+Labs+als+neuer+Himmelsst%C3%BCrmer+am+Konsolenmarkt+ins+Rennen+um+die+spielfreudige+Kundschaft+geschickt...&amp;tags=Infinium+Labs%2CPhantom%2CPhantom+Entertainment%2CPhantom+Games%2CPhantom+Lapboard%2CVaporware%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>5 Jahre Love for Games</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2008/11/06/5-jahre-love-for-games/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2008/11/06/5-jahre-love-for-games/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 21:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[5 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Games Entertainment Education]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[GEE]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Love for Games]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=1237</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;5 Jahre. 41 Hefte. Eine Liebe. Schön, dass Ihr da seid!&#8221; Das ist echtes Understatement. Und trotzdem: Mehr Worte braucht es eigentlich nicht. Die GEE wird 5 &#8211; und dieses kurze Editorial der Jubiläumsausgabe bringt so wunderbar treffend auf den Punkt, wofür die GEE steht, was wir mit ihr und durch sie erlebt haben, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1238" title="geelove" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/11/geelove.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;5 Jahre. 41 Hefte. Eine Liebe. Schön, dass Ihr da seid!&#8221;</strong> Das ist echtes Understatement. Und trotzdem: Mehr Worte braucht es eigentlich nicht. Die <strong>GEE wird 5</strong> &#8211; und dieses kurze Editorial der Jubiläumsausgabe bringt so wunderbar treffend auf den Punkt, wofür die <em>GEE</em> steht, was wir mit ihr und durch sie erlebt haben, wie viele vergnügliche Stunden wir mit ihr verbracht haben, dass wir die Heftmacher einfach nur noch in die Arme nehmen und voller Inbrunst knuddeln wollen. Also ich zumindest. Das besondere an der <em>GEE</em> war immer, dass sie sich nie so wichtig genommen hat. Vor allem: dass die Redaktion sich nie so wichtig genommen hat. Im Vordergrund stand immer nur eines: die unbändige, bedingungslose Liebe zu unserer liebsten Freizeitbeschäftigung. Deshalb gab es keine Redakteursfotos im Heft, keine keine prahlerischen Selbstdarstellungen und vor allem: keine dämlichen Spackenvideos von noch dämlicheren Raumschiffbesatzungen oder schlechte Redaktions-Soaps. Nur: Games. Von heute bis morgen. Im Kleinen wie im Großen. <span id="more-1237"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie viele Perlen, die sonst auf alle Zeit unentdeckt geblieben wären, wurden allein im Laufe der letzten 5 Jahre ans Licht befördert? Wie viele geekige Goodies aus ihrem Entwicklergarage ins Rampenlicht gezerrt? Wie viele Tests geschrieben, die eigentlich keine waren, sondern eher kleinen Reiseberichten durch fremde, unbekannte Welten führten? Wie viele unterhaltsame wie fesselnde Stunden haben wir mit der Lektüre jedes der 41 bisherigen Hefte verbracht? Soviel steht fest: viel zu wenige.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn sich das Blatt im Laufe der Jahre mal hier und mal dort ein wenig gewandelt hat, einige experimentelle und weniger geglückte Layout-Phasen hinter sich bringen mußte (neongelbe Kästen, anyone?) und sich die Reviews von einem Rolling Stone-ähnlichen Bewertungssystem (bloß ohne die Sterne), über reine Artikel ohne Wertung hin zu einer manchmal etwas unglücklich wirkenden Teststruktur entwickelt habe, so ist die <em>GEE </em>trotz allem immer noch das mit weitem Abstand lesenswerteste Games-Magazin am Markt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dafür spricht auch, dass man in der Redaktion selbst in der Geburtstagsausgabe keinerlei Brimborium um das eigene Wiegenfest macht. Stattdessen gibt es, bis auf wenige kleine Ausnahmen, genau das, was man als Stammleser seit jeher gewohnt ist. Einfach unschlagbar guten <em>New Games Journalism</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Einzige Ausbrüche aus dem business as usual sind der ironisch mit beiden Augen zwinkernde <em>GEE</em>-Layout-Constructor (inklusive Satzbaukasten) und -oh, unerwartete Neuerung &#8211; die Redaktion versammelt auf einem Bild. Auf der letzten Seite. Als nerdig-pixelige 8-Bit-Hommage. Wunderbar. Eine richtige Überraschung gibt es dann aber doch noch. Nein, nicht das beigelegte Faltposter. Stattdessen wird die &#8220;F<em>ünf Fragen an&#8230;</em>&#8220;-Rubrik dieses mal geziert von keinem anderen als dem Mitgründer und ehemaligen Chefredakteuer <strong>Michail Hengstenberg</strong> persönlich. Mitsamt echtem Foto. Die wirkliche Überraschung ist aber nicht, dass hier tatsächlich mal einer der Macher ins Bild gerückt wird (wer in letzter Zeit mal bei Giga reingeschaltet hat, wird häufiger mal <em>Heiko Gogolin</em> zu gesicht bekommen haben), sondern Michails Aussage, dass er selbst eigentlich nie ein sonderlich leidenschaftlicher Zocker gewesen sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Hallo? Sowas von ausgerechnet dem Mann, der diese schriftgewordene Liebeserklärung an Spiele ins Leben gerufen und sich im persönlichen Gespräch als exzellenter Kenner der Szene herausgestellt hat? Da schwingt doch wohl auch ein Stück Selbstironie mit. Oder? ODER?!?!?</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor ich diesen kleinen Text nun mit den Worten &#8220;Auf 5 hoch 5 weitere, mindestens genau so spannende, vergnügliche, mitreißende und liebevolle Jahre&#8221; beende, möchte ich noch kurz anmerken, wie froh ich bin, dass ich mich damals überhaupt dazu durchgerungen habe, im örtlichen Bahnhof zur Erstausgabe zu greifen. Obwohl &#8211; oder gerade weil &#8211; dieses Heft sich schon allein rein äußerlich so sehr von allem abgehoben hat, was bis dahin auf dem deutschen Markt zu finden war. Den Vorwurf, dass man sich beim Layout doch wohl sehr gründlich bei der englischen Edge bedient habe, weist Michail Hengstenberg übrigens zurück. Stattdessen habe eher das deutsche Wirtschaftsmagazin <em>Brand Eins</em> Pate gestanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Öhm, nunja.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen meiner ergreifendsten Lese-Momente hatte ich damals, als &#8211; ich glaube im Zusammenhang einer Liste mit den 50 besten Games aller Zeiten oder sowas &#8211; einer der Redakteure eine kleine Lobpreisung an <em>Shadow of the Colossus</em> zum Besten gab. Die wohl beste Beschreibung eines Games, die ich je lesen durfte. Da kann ich kleiner untalentierter Blogger nur noch ehrführchtig meinen Hut ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und Ihr so?</p>
<p style="text-align: justify;">Was bleibt mir nun also noch anderes zu sagen als: Auf 5 hoch 5 weitere, mindestens genaus so spannende, vergnügliche, mitreißende und liebevolle Jahre New Games Journalism mit der <em>GEE</em>?</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja: <strong>D A N K E !!!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><small>(Das Bild beruht auf <a href="http://www.flickr.com/photos/nitelynx/55682357/sizes/l/" target="_blank">Love Park von NiteLynx</a>)</small></p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1237&amp;md5=67db4701066ecf28ebd879659bc48530" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2008/11/06/5-jahre-love-for-games/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2008%2F11%2F06%2F5-jahre-love-for-games%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=5+Jahre+Love+for+Games&amp;description=%26%238220%3B5+Jahre.+41+Hefte.+Eine+Liebe.+Sch%C3%B6n%2C+dass+Ihr+da+seid%21%26%238221%3B+Das+ist+echtes+Understatement.+Und+trotzdem%3A+Mehr+Worte+braucht+es+eigentlich+nicht.+Die+GEE+wird+5+%26%238211%3B+und+dieses...&amp;tags=5+Jahre%2CGames+Entertainment+Education%2CGeburtstag%2CGEE%2CJubil%C3%A4um%2CLove+for+Games%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Wahre Schönheit</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2008/09/22/wahre-schonheit/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2008/09/22/wahre-schonheit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 15:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Music]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=1060</guid>
		<description><![CDATA[Soviel steht fest: das Album wird ein absolutes Muss nicht nur für Fans des Maestros, sondern für alle, die auch nur ein halbwegs ausgeprägtes Gespür für gute Musik und eine Vorliebe für große Melodien haben. Die Symphonic Shades heben Computerspiele-Musik auf einen gänzlich neuen Level, bringen sie heraus aus der vermeintlich nerdigen Ecke fiepsiger 8-Bit-Sounds und erheben sie zu einem kulturellen Groß-Ereignis, das zurecht seinen würdigen Platz zwischen all den anderen Sonntags-Konzerten des WDR eingenommen hat und dort nun gleichberechtigt zwischen den Werken der ganz großen Komponisten der Geschichte thront.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-963" title="symphonicshades02" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/08/symphonicshades02.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">OK, ich hab&#8217;s verstanden. Von <em>Spore</em> will man nichts mehr lesen. Recht so, will ich auch nicht. Kommen wir also wieder zu einem angenehmeren Thema. Einem Thema, bei dem es mir regelrecht leid tut, dass überhaupt der Name Spore im gleichen Artikel fällt. Denn wie sehr stinkt dieser Müllhaufen doch zum Himmel und wie blumig duftet doch dagegen die zarte Schönheit der Musik eines <em>Chris Hülsbeck</em>. Wagen wir deshalb statt eines Blicks in das eklig bunte Universum dämlich quiekender Gestalten einen kleinen Lauschangriff auf den <a href="http://www.symphonicshades.com/?page_id=10" target="_blank">im 4. Quartal dieses Jahres erscheinenden</a> Mitschnitt <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=962" target="_self">des <em>Symphonic Shades</em>-Konzertes</a> vor wenigen Wochen. Soviel steht fest: das Album wird ein absolutes Muss nicht nur für Fans des Maestros, sondern für alle, die auch nur ein halbwegs ausgeprägtes Gespür für gute Musik und eine Vorliebe für große Melodien haben. Die Symphonic Shades heben Computerspiele-Musik auf einen gänzlich neuen Level, bringen sie heraus aus der vermeintlich nerdigen Ecke fiepsiger 8-Bit-Sounds und erheben sie zu einem kulturellen Groß-Ereignis, das zurecht seinen würdigen Platz zwischen all den anderen Sonntags-Konzerten des <em>WDR</em> eingenommen hat und dort nun gleichberechtigt zwischen den Werken der ganz großen Komponisten der Geschichte thront. Doch bevor nun jedermann das Album immer und immer wieder in seinen CD-Player schieben kann (und glaubt mir: Ihr werdet nicht genug davon bekommen), um immer mehr und mehr kleine aber feine Details zu entdecken, wollen wir an dieser Stelle bereits einen ersten tieferen Blick auf die einzelnen Kompositionen werfen.<span id="more-1060"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Klang die Aufführung der Hülsbeck&#8217;schen Kompositionen im Funkhaus des WDR insgesamt ein wenig matschig und undifferenziert, sah es bei der Radio-Übertragung offenbar bereits gänzlich anders aus. Da saß deutlich hörbar jemand an den Reglern, der Ahnung von der Materie hat und der genau wußte, wann er welche Instrumente und welche Songparts in den Vordergrund zu mischen hatte. So ergibt sich ein wunderbar ausgewogenes Klangbild, bei dem sämtliche tragenden Melodien den nötigen Freiraum bekommen, klar und deutlich herauszuhören sind und es trotzdem noch so viel mehr Details und Feinheiten zu entdecken gibt. So muß ein Konzert klingen! Kommen wir nun aber endlich zu den einzelnen Stücken&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Grand Monster Slam &#8211; Opening Fanfare</strong>. Komisch, <em>GMS</em> war mir bis zur Verkündung des endgültigen Programms überhaupt nicht als Hülsbeck-Nummer im Gedächtnis. Dabei war das Spiel selbst doch eigentlich alles andere als unbekannt, damals. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ich es jemals selbst gespielt habe, oder nur durch Zuschauen kenne. Aber es ist schön, nach so langer Zeit noch alte Schätze für sich zu entdecken. Das <em>Grand Monster Slam</em> Titelthema ist definitiv ein solcher Schatz. Dabei braucht es einige Höranläufe, bis es wirklich wirkt, dann aber wissen vor allem die Streicherpassagen zu gefallen und bleiben als Ohrwurm dauerhaft im Gehörgang hängen. Ein mehr als würdiger Opener.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. X-Out &#8211; Main Theme.</strong> Der erste Auftritt des <em>FILMharmonischen Chors Prag.</em> Ein zunächst ruhiges  fast elegisches Stück Musik, das vor allem von den wunderbaren Gesängen getragen wird und sich, langsam beginnend, innerhalb von gut 5 Minuten zu einem immer bombastischeren Soundgeflecht aufbäumt. Die erste große Gänsehaut gab es schon beim allerersten Hördurchlauf im Konzertsaal. Fantastisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Jim Power &#8211; Main Theme.</strong> Was habe ich dieses Spiel geliebt. <em>Jim Power</em> war eine knallbunte Wundertüte voller Jump&#8217;n'Run-Sidescroll-Shooter-Rafinesse, die mit einem, für den <em>Amiga</em>, ungeheueren grafischen Aufwand zu beeindrucken wußte und sich fröhlich bei den besten Vertretern seines Genres, allen voran <em>Turrican</em>, bediente. Kein Wunder, dass sich das französische Produktionsteam auch noch flugs den Herrn Hülsbeck geschnappt hat, um sich ein paar feine Melodeien maßschneidern zu lassen. Der Soundtrack, und allem voran das Titelthema, wurde von mir seinerzeit für so großartig befunden, dass ich den Amiga an meine alte Stereoanlage gefrickelt und teilweise nur für diesen einen Song angeschmissen habe. Das hat ganz mächtig gerockt. In der Orchester-Version hingegen kommt mir das Main Theme viel zu langsam und schwermütig daher. Zu sehr werden hier Noten in die Länge gezogen, wodurch dem Stück sein ursprünglicher Charakter vollkommen entzogen wird. Schade. Für mich sicherlich der schwächste Moment des Abends.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4.Tower of Babel.</strong> Eigentlich keine Videospiel-Komposition, sondern eher eine lockere Anlehnung an das Genre. Wer sich aber ein wenig auskennt, wird sehr schnell die Versatzstücke des Turrican-Soundtracks entdecken, die bereits im Original (von Hülsbecks erstem Album Shades) prominent platziert sind und der Geschichte von Aufbau und Fall des Turms zu Babel die richtige Würze geben. Bei der Umsetzung hätte ich ein wenig mehr Orientierung am Ausgangsmaterial gewünscht, das zwar nur mit herkömmlichen Synthesizern eingespielt wurde, aber dennoch bereits sehr orchestral daherkam. Nichts desto trotz gehört Tower of Babel zu den absoluten Highlights unter einer Fülle aus Highlights.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5. Turrican &#8211; Piano Suite</strong>. Auftritt <em>Jari Salmela</em> für eine Solonummer am Piano. Mein erster Eindruck vor Ort, dass Salmela eher holprig durch die Noten stolpert und so manches mal neben tastentechnisch daneben greift, wollte sich auch nach mehrmaligem Hören nicht so ganz legen. Man wird das Gefühl nicht los, dass da unbedingt jemand seine Fingerfertigkeit präsentieren wollte, dabei allerdings vergisst, ausreichend Gefühl in das Gespielte zu legen. Mal schauen, welche Version es letztlich auf die CD schaffen wird. Dem Vernehmen nach hat man ja immerhin schon sämtliche Proben mit aufgenommen. An der Schönheit der <em>Turrican</em>-Melodien kann aber auch Salmela nicht rütteln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6. Gem&#8217;X &#8211; Main Theme.</strong> Was denn, schon wieder Weihnachten? Man möchte das originale Gem&#8217;X-Tune zunächst so gar nicht mit den Klängen in Verbindung bringen, die einem da entgegenhallen, obwohl es sich doch ganz eindeutig um die unverkennbaren Eröffnungsklänge handelt. Die weihnachtlichen Glöckchen irritieren halt etwas. Auf das rhythmisch wummernde Schlagzeug, dass auch auf Rainbows noch zum Einsatz kommt, fehlt zudem ebenfalls komplett. Trotzdem entfaltet Gem&#8217;X innerhalb kürzester Zeit einen unwiderstehlichen Charme, dem man einfach nicht widerstehen kann. Und wenn es dazu auch noch eine musikalische Bereicherung für die Weihnachtszeit ist, umso besser&#8230; <img src='http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>7. Apidya II &#8211; Suite.</strong> Wieder einmal spielt der Chor eine ganz entscheidende Rolle und übernimmt tragende Teile des höchst mitreißenden Apidya-Titelthemas sowie einiger Versatzstücke aus den einzelnen Level-Themen. Letztere werden jedoch sehr dezent zurückgehalten und man muss schon ziemlich genau hinhören, um überhaupt etwas wiederzuerkennen. Ein wenig mehr War at Meadows Edge etwa hätte hier ganz gut getan, stattdessen beschränkt man sich weitestgehend auf das Titelthema und ein wenig Credits-Sounds. Arrangeur war hier ausnahmsweise nicht Jonne Valtonen, sondern der Japaner Takenobu Mitsuyoshi. Wenngleich dieser hier keinen repräsentativen Querschnitt durch den Apidya-Opus darbietet, schafft er es dennoch ausgezeichnet, die Grundstimmung des Soundtracks herauszuarbeiten und ein Arrangement aufzufahren, dass mit jedem Hördurchgang ein klein wenig mehr wächst. An dieser Stelle muss man sich dann aber auch mal fragen: Ist das, was uns da während des gesamten Symphonic Shades-Konzertes geboten wurde, überhaupt noch Chris Hülsbeck? Oder ist es letztlich nur eine Interpretation seiner Werke mit der klaren Handschrift des jeweiligen Arrangeurs? Denn einige Stücke weichen dann doch sehr von dem ab, was man sich aufgrund der alten Hülsbeck-CDs im Vorfeld vielleicht vorgestellt hat. Das ist aber keineswegs negativ gemeint, sondern erhöht im Gegenteil nochmal die Spannung, gibt es so doch einfach sehr viel mehr neues zu entdecken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>8. R-Type &#8211; Main Theme.</strong> A long time ago, in a galaxy far&#8230; ach nee, falscher Film. Der Weltraum, unendliche&#8230; auch nicht. Ach egal: Eine Hymne! Aber sowas von! Herrlich, diese Bläser-Abschnitte. Da will man doch glatt sofort in seinen Raumgleiter steigen und mal wieder ordentlich Alien-Ärsche treten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>9. Licht am Ende des Tunnels.</strong> Zur Abwechslung ein wenig Filmmusik. Laut Moderator Matthias Opdenhövel ist der Song so traurig und tränenfördernd, dass man die Proben nur mit Gummistiefeln habe bestreiten können. Nunja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Rührend ist er aber alle mal. Und ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, denn man merkt schon, dass er für ein anderes Medium geschrieben wurde und von vornherein eher auf ein Orchester ausgelegt gewesen zu sein scheint. Bei mir ist <em>Licht am Ende des Tunnels </em>noch nicht zu seiner vollen Blüte gereift, da braucht es wohl noch einige Durchgänge.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>10. The Great Giana Sisters &#8211; Suite.</strong> One for the horns! Vor meinem inneren Auge sehe ich Fred Astair die Showtreppe hinunterhüpfen und einen flotten Steptanz aufs Parkett legen. Ich sehe Dorothy, wie sie die Yellow Brick Road entlang läuft und auf den Tinman trifft. Ich sehe ein großes Showorchestern der späten 30er oder frühen 40er Jahre, das sich mit tiefster Inbrunst an einer Revue-Nummer verausgabt. The Great Giana Sisters ist die reinste Wonne und liefert selbst nach 20 Durchläufen noch dickste Gänsehaut vom Allergemeinsten. Meisterwerk!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>11. Tunnel B1 &#8211; Suite.</strong> Wieder was für wirbelnde Finger. Diesmal aber nicht die des Pianisten Salmela, sondern des Darbuka-Spielers Rony Barrak. Die ersten zweieinhalb Minuten sind mehr eine fantastisch anzuhörende (aber noch fantastischer anzusehende) Aufwärmübung für seine Finger und damit eine Selbstdarstellung Barraks, die nichts mit dem eigentlichen Stück zu tun hat, dennoch ausnahmslos zu gefallen weiß. Tunnel B1 selbst wirkt solide im Mittelfeld vor sich hin, löst aber trotz Barrak keine wirklichen Begeisterungsstürme in mir aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>12. Symphonic Shades.</strong> Die Neuauflage des Songs, mit dem alles begann. Statt fiepsiger 8-Bit-Flatulenzen gibt es mächtig was auf die Ohren &#8211; rockender Streicher und Schlagzeugeinsatz sei Dank. Das einzige Stück, bei dem ein Synthie zur Untermalung und zur Herausarbeitung des Original-Sounds genutzt wird. Stört nicht weiter, hätte aber auch ohne ganz gut geklappt. Neben Giana Sisters mein persönlicher Höhepunkt des Abends.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>13. Die Karawane der Elefanten.</strong> Man drehe sich ordentlich einen durch, schaue sich <em>Lawrence von Arabien, Das Königreich der Himmel </em>und alle Teile der <em>Mumie</em> an und schon weiß man, woher die Inspiration für Die Karawane der Elefanten herkam. Vermutlich. Vielleicht auch nicht. Toller orientalisch angehauchter Sound.</p>
<p style="text-align: justify;">14. Turrican II Main Theme Renderings). Jari Salmela stolpert nochmal durch einen Teil des Turrican Opus&#8217;. Diesmal durch das <em>Turrican II</em> Hauptthema, allerdings in 3 grundverschiedenen Variationen, von der Spielart an unterschiedliche klassische musikalische Epochen angelehnt. Sehr schön. Ein zünftiges Turrican-Best-of hätte es aber auch getan.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1060&amp;md5=bbf673a37c2939052b50e30be68f20c5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2008/09/22/wahre-schonheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2008%2F09%2F22%2Fwahre-schonheit%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Wahre+Sch%C3%B6nheit&amp;description=OK%2C+ich+hab%26%238217%3Bs+verstanden.+Von+Spore+will+man+nichts+mehr+lesen.+Recht+so%2C+will+ich+auch+nicht.+Kommen+wir+also+wieder+zu+einem+angenehmeren+Thema.+Einem+Thema%2C+bei+dem+es...&amp;tags=blog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Corporate Blogging &#8211; Die dunkle Seite der Macht?</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2008/08/29/corporate-blogging-die-dunkle-seite-der-macht/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2008/08/29/corporate-blogging-die-dunkle-seite-der-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 06:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 10.5]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[EA-Play]]></category>
		<category><![CDATA[Elec]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=971</guid>
		<description><![CDATA[Das Experiment EA-Play.de ist nun seit fast einem Monat beendet. Nicht nur für mich, sondern auch für die Initatoren auf Seiten von Electronic Arts. Was als kunterbunte Wundertüte rund um Games, Gamekultur, den Spaß am Spiel und die Untiefen des weltweiten Internetzes im Allgemeinen gestartet ist, endete als erfolgloser Versuch,  sich als erstes von Publisher-Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-972" title="corporateblogging" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/08/corporateblogging.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Das Experiment <em>EA-Play.de</em> ist nun seit fast einem Monat beendet. Nicht nur für mich, sondern auch für die Initatoren auf Seiten von <em>Electronic Arts</em>. Was als kunterbunte Wundertüte rund um Games, Gamekultur, den Spaß am Spiel und die Untiefen des weltweiten Internetzes im Allgemeinen gestartet ist, endete als erfolgloser Versuch,  sich als erstes von Publisher-Seite initiiertes Blog als fester Bestandteil der deutschsprachigen Blogging-Szene zu etablieren und mit Hilfe eines zweifellos schwer angesagten Kommunikationstools einen festen Fankreis an sich zu binden. Und um somit, ganz einfach im Vorbeigehen, ein positive(ere)s Firmenimage in den Köpfen seiner Leser zu verankern. Kein einfaches Unterfangen für einen Publisher, der zweifelsohne für viele den Inbegriff fieser kapitalistischer Marktausbeutung verkörpert. Kaum ein anderer steht öfter in der Kritik (der Spieler, nicht der Öffentlichkeit, wohlgemerkt) als <em>Electronic Arts.</em> Immer wenn es um scheinbar endlose Spieleserien, unmotivierte Aufgüsse altbekannter Spielprinzipien und neue Wege geht, dem Zocker durch das Erschließen neuer Vermarktungswege noch ein paar Euro mehr aus den Taschen zu ziehen, kann man sicher sein, dass der Name des großen Publishers aus Köln, respektive Redwood, als allererster fällt. Kein Wunder also, dass man auf der Suche nach einem Ausweg aus dieser Situation zwangsläufig versucht, sämtliche Mittel und Möglichkeiten auszuschöpfen, um an diesem Umstand dringend etwas zu ändern &#8211; und dabei schließlich auch auf das vermeintliche Allheilmittel <em>Corporate Blog </em>zurückgreift. Nur eben in einer völlig anderen Form.<span id="more-971"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Welche Idee und welche Intentionen tatsächlich hinter der Gründung von <em>EA Play</em> standen, darüber kann ich letztlich jedoch auch nur spekulieren, deshalb spare ich mir alle weiteren Ausführung dieser Art und versuche stattdessen, ein wenig tiefer zu ergründen, warum das Experiment am Ende fehlgeschlagen ist (oder sogar fehlschlagen musste?). Wer indes einen &#8211; zugegebenermaßen eher kleinen &#8211; Einblick in den ehemaligen Autoren-Alltag hinter dern Kulissen von EA Play erhaschen möchte, der kann sich ja mal das kleine <a href="http://www.gamequickie.de/2008/08/25/ex-ea-play-im-interview/" target="_blank">Gespräch vom wieder auferstandenen <em>gamequickie.de</em></a> mit Julia, Marcus und mir anschauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kann Corporate Blogging abseits von Newsmeldungen rund um das eigene Unternehmen und um eigene Produkte funktionieren? Indem man dem Leser einen Mehrwert über die reine Verkaufsveranstaltung hinaus &#8211; die so ein Blog in der Endabrechnung de facto ist &#8211; bietet und sie emotional an seine Seite (und damit sich selbst) bindet und Identifikationsmöglichkeiten anbietet, mit dem Ziel, ein möglichst positives Image  seiner selbst aufzubauen? Nicht, wenn es sich dabei unterm Strich auch wieder bloß um ein reines Produktmarketing-Blog handelt, soviel scheint sicher. Wie man ein solches außerordentlich gründlich in den Sand setzt und sich und seine eigene Glaubwürdigkeit öffentlich der Lächerlichkeit preisgiebt, das hat <em>Sony</em> anno 2006 mit der vermeintlichen Fansite <em>alliwantforxmasisapsp.com</em> äußerst eindrucksvoll <a href="http://adage.com/smallagency/post?article_id=113945" target="_blank">bewiesen</a>. Damals wurde ziemlich schnell klar, dass es sich dabei nicht um die Aktion eines einzelnen Fans handelt, der sich nichts sehnlicher als eine <em>PSP</em> zu Weihnachten wünscht, sondern um eine eher schlecht als recht ausgeklügelte Marketingmaßnahme, die entsprechend auch relativ schnell durchschaut wurde und wieder einmal gezeigt hat, dass Öffentlichkeitsarbeit nicht unbedingt zu Sonys wahren Stärken gehört. Den positiven nebeneffekt, dass sich der Domain-Name in gewissen Kreisen durch den ganzen entstandenen Medienrummel überhaupt erst in den Köpfen eines großen und für einige interessanten Zielgruppenkreises festgesetzt hat, macht sich heute übrigens der Eisproduzent <em><a href="http://www.alliwantforxmasisapsp.com/" target="_blank">Häagen Dazs</a></em> zu Nutzen, der so frei war, sich die Domain zu sichern.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz anders hingegen die Herangehensweise von EA, die von vornherein klar gemacht haben, um was es sich handelt: das Online-Magazin eines Publishers, der sich ein paar Blogger zusammen kauft und keinen Hehl daraus macht, wer hinter dem gesamten Unterfangen steht. Was dabei herausgekommen ist, war im Grunde genommen eine prima &#8211; und praktisch tagesaktuelle &#8211; Ergänzung zum quartalsweise erscheinenden <a href="http://presse.electronic-arts.de/publish/page204672411428605.php3" target="_blank"><em>EA Magazin</em></a>, die ein erstaunlich breites Themengebiet abdeckt und, was noch viel erstaunlicher ist, den Autoren enorm viele Freiheiten bei der Themenwahl lässt. Ohne gleich laut Zeter und Mordio zu schreien, wenn plötzliche positive Artikel und Reviews zu Spielen der Konkurrenz auf dem hauseigenen Webserver zu finden sind. Selbst wenn das in den Anfangstagen eventuell zunächst zu Spannungen oder Diskussionen geführt haben könnte: diesen Schritt überhaupt in dieser Konsequenz zu wagen, dazu gehört schon eine gehörige Portion Mut, die mir einigen Respekt abnötigt. Warum aber hat es dann doch nicht klappen wollen mit dem Erfolg?</p>
<p style="text-align: justify;">Das dürfte vor allem daran liegen, dass die Blogosphäre &#8211; und insbesondere die deutsche &#8211; per se enorm mißtrauisch gegenüber sämtlichem Einfluss aus der werbentreibenden Industrie ist und sich vermutlich lieber selbst ein Bein abnagen würde, als einen &#8220;gekauften&#8221; Blog auf Dauer in seinem Feedreader zu behalten. Doch halt, bevor Ihr mich nun als arroganten Schnösel abstempelt, der nur allzu gerne bereit ist, vielleicht nicht gleich seine Seele, aber zumindest doch seine Arbeitskraft für ein wenig Kohle an den erstbesten zu verkaufen, dem sei gesagt: mir geht es genauso wie dem Rest der Blogosphäre. Auch ich war entsprechend äußerst skeptisch, als ich das erste Mal auf <em>EA Play</em> gestoßen bin. Und diese Skepsis hat sich  bei mir als Leser nie so wirklich legen wollen. Das lag aber weniger an der Tatsache, dass es sich um einen gekauften Blog handelte, sondern anfangs viel eher an dem Umstand, dass mir das auf die ersten drei Blicke alles irgendwie zu bunt, zu schnellebig und zu gehetzt wirkte. Ein Eindruck, der sich selbst als Autor nie so ganz gelegt hat. Der Grund dafür ist auch schnell gefunden: es war einfach die schiere Masse an kurzen, knappen Artikeln, die mich erschlagen hat. Ein Linktipp hier, ein Flashspiel da, ein Youtube-Video obendrauf. Alles in kleinen, leicht verdaulichen Häppchen, die einem beim Öffnen der Seite direkt mit dem Arsch ins Gesicht springen und einem erstmal die Luft nehmen. Trotzdem habe ich teilweise 3 Anläufe gebraucht, um einen einfachen kleinen Artikel nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen. Zu abgehackt, zu reduziert kam manches daher. Das ging dann so weit, dass die wirklich interessanten, längeren Artikel leider viel zu oft im Chaos untergingen und sträflich missachtet wurden. Dieses vermeintliche Chaos, das eigentlich keines war, sondern gewollte und konsequent vollzogene Methote hatte, könnte viele Leser von vornherein abgeschreckt haben. darunter vermutlich auch <a href="http://www.grindthatauthority.de" target="_blank"><em>Playstar</em></a>, der es sich nicht nehmen lassen wollte, auf dem grab von EA PLay herumzutanzen, als dieses noch gar nicht unter der Erde war, und dazu direkt noch <a href="http://www.grindthatauthority.de/?p=1042" target="_blank">eine kleine Schmähschrift</a> zu verfassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade ist bloß, dass trotz aller Kritik gerne übersehen wird, dass wohl kaum ein anderes deutschsprachiges Blog so viele kleine und große Anekdoten rund um den Kulturbetrieb Videogames zutage gefördert hat wie das EA-Experiment. Schade auch, dass mit diesem Versuchsaufbau auch das einzige Blog-Projekt vor die Hunde gegangen ist, dass mich meinem Wunsch, mir durch Schreiben ein klein wenig Geld in die Kasse wirtschaften zu können, ohne mich kreativ einschränken lassen zu müssen, ein klein wenig näher gebracht hat. Aber das ist insgesamt nur ein eher unbedeutender Nebeneffekt. Noch viel trauriger ist, dass gerade durch den Abgesang auf das Projekt einige Leute offenbar überhaupt erst auf das Ganze aufmerksam geworden sind. Am Ende waren es dann aber wohl doch einfach viel zu wenige Leser, um den Laden in EAs Augen lohnenswert erscheinen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber hätte man nun anders machen könne, sollen oder müssen? Einer der Kritikpunkte, die im Laufe des Ablebens von EA Play aufkamen war, dass man als Leser den Eindruck hatte, dass die Macher sich nicht entscheiden konnten, was sie überhaupt wollten: ein echtes Corporate Blog, eine Newsseite, ein Videospiel-Kulturmagain, eine Fun-Community, ein Videoblog? Im Grunde war es von allem etwas. Und das war manchen zuviel. Andererseits muss man EA auch zu Gute halten, dass sie diese Experimente überhaupt angestellt haben um zu schauen, was funktioniert und was nicht. Die Leserbeteiligung war wohl eher eine schlechte Idee, den Einbau eines zusätzlichen wöchentlichen Videoblogs mit Namen <em>Playcast</em> fand ich hingegen ziemlich gut. Über die Form läßt sich dann eventuell aber ebenfalls vorzüglich streiten. Inhaltlich ziemlich gelungen, wäre es vielleicht schön gewesen, wenn sich die Präsentation rein vom sprachlichen Vortrag her  an 3jährige, sondern vielmehr an halbwegs erwachsene Menschen gerichtet hätte&#8230; der generellen Qulität und unterhaltsamen Kurzweiligkeit hat das aber herzlich wenig geschadet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Kritikpunkt in der Ich-tanze-auf-Deinem-Grab-Diskussion war, dass man sich als Leser auch gerne mal mehr News, Infos, Tipps und Tricks zu EA-Spielen gewünscht hätte. Nuuuun, das wäre allerdings tatsächlich eine naheliegende Möglichkeit gewesen, die so praktisch in keinster Weise praktiziert wurde, obwohl es sich doch geradezu aufdrängt. Womit könnte man Spieler von EA-Games besser an EA binden, als durch die starke Community-Bindung, die entsteht, wenn man regelmäßige Features zu EA und seinen Spielen, Blicken hinter die Kulissen und vieles mehr bringt und dabei die Interaktion mit dem Verbraucher nicht zu kurz kommen läßt? Hier muss man EA wirklich ein Versäumnis vorwerfen. Andererseits wurde durch eben jenes Versäumnis eine so offene Struktur und ein so freies Arbeiten, wie es im Rahmen dieses Blogs stattgefunden hat, überhaupt erst möglich. Ein stärkerer Fokus auf den Corporate-Bereich wäre sicherlich zu Lasten des Games-Fun-Kultur Gedankens gegangen. Wo also die Waage ansetzen und für ein ausgeglichenes Verhältnis sorgen? So oder so kann man aber wohl konstatieren, dass Corporate Blogging, in welcher Form auch immer, in Deutschland derzeit (noch) nicht funktioniert &#8211; einfach, weil es vom Leser aufgrund von Vorbehalten oder aus welchen Gründen auch immer, nicht ausreichend gut angenommen wird. Das mag schade sein für die Firmen, gibt uns gemeinen Wald- und Wiesen-Blogger aber auch das gute Gefühl, dass die Blogosphäre auch weiterhin ein kleines Indie-Dorf bleibt, dass mutig den Widrigkeiten der großen Industrie trotzt und Ihr unverblümt den Spiegel der Wahrheit vor das widerwärtige Konsum-Antlitz hält, in der Hoffnung, die Spielewelt ein klein wenig schöner zu gestalten. <em>Haha</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=971&amp;md5=71a9622fbd23fb8ceb9f322bcd622493" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2008/08/29/corporate-blogging-die-dunkle-seite-der-macht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2008%2F08%2F29%2Fcorporate-blogging-die-dunkle-seite-der-macht%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Corporate+Blogging+%26%238211%3B+Die+dunkle+Seite+der+Macht%3F&amp;description=Das+Experiment+EA-Play.de+ist+nun+seit+fast+einem+Monat+beendet.+Nicht+nur+f%C3%BCr+mich%2C+sondern+auch+f%C3%BCr+die+Initatoren+auf+Seiten+von+Electronic+Arts.+Was+als+kunterbunte+Wundert%C3%BCte+rund+um...&amp;tags=Blogs%2CCorporate+Blogging%2CEA-Play%2CElec%2CMarketing%2CWeb+2.0%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Symphonic Shades &#8211; Chris Hülsbeck live in Concert. WDR Funkhaus, Köln.</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2008/08/25/symphonic-shades-chris-hulsbeck-live-in-concert-wdr-funkhaus-koln/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2008/08/25/symphonic-shades-chris-hulsbeck-live-in-concert-wdr-funkhaus-koln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 04:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[Arnie Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Hülsbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Orchester]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic Shades]]></category>
		<category><![CDATA[WDR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=962</guid>
		<description><![CDATA[Auftritt Frauenchor. Ein Raunen aus der Reihe hinter mir: &#8220;Ah, da kommen die Bläserinnen&#8220;. Auftritt Männerchor. Ein weiteres Raunen: &#8220;Und da kommen auch schon die Instrumente&#8220;. Wenn man sich schon nicht bei vielem sicher sein kann, aber: bei dem Besuch eines gewöhnlichen Sinfonie-Konzertes dürfte es schwierig bis unmöglich sein, solche Monologe aufzuspüren bzw. unfreiwillig miterleben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-963" title="symphonicshades02" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/08/symphonicshades02.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p>Auftritt Frauenchor. Ein Raunen aus der Reihe hinter mir: &#8220;<cite>Ah, da kommen die Bläserinnen</cite>&#8220;. Auftritt Männerchor. Ein weiteres Raunen: &#8220;<cite>Und da kommen auch schon die Instrumente</cite>&#8220;. Wenn man sich schon nicht bei vielem sicher sein kann, aber: bei dem Besuch eines gewöhnlichen Sinfonie-Konzertes dürfte es schwierig bis unmöglich sein, solche Monologe aufzuspüren bzw. unfreiwillig miterleben zu müssen. Dies hier war aber kein gewöhnliches Konzert, sondern die Uraufführung eines ganz besonderen musikalischen Ereignisses. Eines geradezu historischen Momentes. Der allerersten Radio-Liveübertragung eines Konzertes, bei dem (fast) ausschließlich Musik aus Computerspielen gespielt wird. Genau genommen die Musik eines einzigen Komponisten, eines einzigen Mannes: <em>Chris Hülsbeck</em>. Doch so ganz stimmte das mit dem reinrassigen Spielemusikkonzert am Ende dann doch nicht. Mit &#8220;<em>Licht am Ende des Tunnels</em>&#8221; wurde auch ein Stück seines Soundtracks zu einem Kurzfilm der ganz späten 90er gegeben, &#8220;<em>Die Karawane der Elefanten</em>&#8221; war sogar ein gänzlich eigenständiges Stück, das sich zum allerersten Mal der Öffentlichkeit präsentierte. Als Weltpremiere bei der Weltpremiere, sozusagen. Und selbst &#8220;<em>Tower of Babel</em>&#8220;, von Hülsbecks allererstem Album &#8220;<em>Shades</em>&#8220;, das nach seinem Gewinnerstücks eines alten <em>64&#8242;er</em>-Songwettbewerbs benannt wurde, ist kein wirklicher Spielesound, beinhaltet aber immerhin Anleihen aus dem legendären <em>Turrican</em>-Opus. Letztendlich zählt jedoch, dass sich überhaupt mal jemand getraut hat, das Thema Spielemusik so konsequent aufzugreifen und in einer verhältnismäßig langen Live-Sendung unterzubringen. Dass es ausgerechnet der sonst eher piefige Schlagerkanal <em>WDR 4</em> war, zeugt davon, welche kulturelle Bedeutung auch Musik aus Videospielen mittlerweile anhaftet.<span id="more-962"></span></p>
<p>Kultur allerdings, das ist so eine Sache, die je nach Auffassung völlig unterschiedlich interpretiert werden &#8211; oder einfach unter den Tisch fallen gelassen werden kann. Für den durchschnittlichen Gamer ist der Besuch eines kulturellen Highlights im feierlichen Ambiente eines klassischen Konzertsaals bei Anwesenheit eines 120köpfigen Sinfonie-Orchesters deshalb auch wohl Anlass genug, sich mal richtig fein in Schale zu werfen und sein ranzigstes Gameshirt, bedruckt mit nerdigsten Motiven aller Art, herauszukramen und darüber im besten Fall zugleich noch seine abgeschnittene Jeansweste mit geschätzten drölfzig Badges zu ziehen&#8230; um dann, mit der Kölsch-Pulle in der Hand im Publikumsraum fläzend, eingangs erwähnte Zoten zu reißen und sogleich den gebührenden Applaus für die einmarschierenden Musiker komplett zu verstolpern. That&#8217;s Rock&#8217;n'Roll, Baby. Meine völlig Games-unaffine Begleitung hatte im Vorfeld jedenfalls das Schlimmste befürchtet und wurde in all ihren Klischeevorstellungen auf das Gründlichste bestätigt. Erschreckend. Da redet man jahrelang mit Engelszungen auf jemanden ein, dass Zocker im Allgemeinen doch alles andere als das fest verankerte Bild im Kopf repräsentieren, nur um bei erstbester Gelegenheit das metaphorische Messer vom soeben noch verteidigten Mob in den Rücken gerammt zu bekommen. Das tut weh. Aber vielleicht sind es auch gar nicht die Zuschauer, die sich künftig erst noch an die Gepflogenheiten eines klassischen Konzertes gewöhnen müssen, sondern die Musiker, Akteure und alteingesessenen <em>WDR 4</em>-Klassikkonzertbesucher, denen in Zukunft ein neuer Wind aus den Zuschauerreihen entgegenwehen wird. Wer weiß. Alles geht seinen Gang.</p>
<p>Dazu passen dann auch hervorragend die launisch-flapsigen Moderationen eines <em>Matthias Opdenhövel</em>, dem geneigten Zuschauer ansonsten eher bekannt als Host der insgesamt doch recht zielgruppenaffinen Samstagsgaudi <em>Schlag den Raab</em>. Manchem mag er vielleicht nicht unbedingt als erste Wahl erschienen sein &#8211; dennoch hat er einen hervorragenden Job hingelegt und zwischenzeitlich sogar erkennen lassen, dass er selbst ebenfalls über eine gewisse spielerische Vorbildung verfügt&#8230; wenngleich seine Anmerkung, er habe das &#8220;Amiga-Spiel&#8221; <em>The Great Giana Sisters</em> ja nie spielen können, weil er nur einen C64 besessen habe, dann doch für die eine oder andere krausgezogene Stirn gesorgt hat. Sein lockerer Moderationsstil jedenfalls hat für einige kurzweilige Unterhaltung gesorgt und die ansonsten eher trockene und etwas dröge Herangehensweise des<em> WDR</em>s an das Thema ein wenig aufgebrochen. Für all jene alteingesessen Samstagskonzert-Hörer, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschaltet hatten, gab es in der Konzertpause ja noch ein äußerst hörenswertes, gut halbstündiges Feature zu den Hintergründen des Szene und Branche, mit Zitaten des Maestros persönlich, das im Saal aber leider ein wenig unterging &#8211; auch, weil  der Großteil des Publikums sich lieber die Beine vertreten hat oder Kölsch kaufen gegangen ist.</p>
<p>Wer nun am Samstag nicht das Glück hatte dabei sein zu dürfen und auch nicht das Radio bzw. den Livestream eingeschaltet hat, könnte aufgrund der vorangegangenen Absätze nun das Allerschlimmste befürchten. Dem ist aber glücklicherweise nicht so. Musikalisch war der gesamte Abend über jegliche Zweifel erhaben. Die Auswahl an Kompositionen ergab ein wunderbar stimmiges Gesamtbild und einen recht guten Überblick über das Gesamtwerk Hülsbecks und sogar meine nicht Spiele-affine Begleitung, die angesichts der ihr im Vorfeld dargebotenen Hörproben in Form alter Hülsbeck-CDs noch leicht angewidert die Nase gerümpft hatte, sich nichts desto trotz aber zu diesem Hörexperiment der besonderen Art überreden ließ, war am Ende des Abends schlichtweg grenzenlos begeistert. Vom ursprünglichen Fieps-Sound dank ihrer Synthesizer-Herkunft ließen die dargebotenen Stücke herzlich wenig erahnen. So anders, so frisch und doch klassisch kamen sie in ihren neuen Gewändern daher. Als wären sie wirklich ursprünglich für nichts anderes als das ganz große Orchester geschrieben worden. Ergreifend, die lediglich am Piano grandios filigran und mit viel Gefühl dargebotene <em>Turrican-Suite</em>. Mitreißend, die enorm dynamische, geradezu rockende Version ausgerechnet jenes Stücks, das heute in seiner Urform eher nervig, billig, zu synthiemäßig klingt, letztlich aber überhaupt erst den großen Erfolg Hülsbecks begründete. Die Rede ist natürlich von <em>Shades</em>, das in seiner Reinkarnation <em>Symphonic Shades</em> so unglaublich bewegend, rhythmisch wummernd und auf den Punkt gespielt daherkam, dass es einem kalt und warm den Rücken hinunterlief. Da störte selbst der einzige Einsatz eines Synthies nicht weiter.</p>
<p>Schön auch die percussionistische Einlage <em>Rony Barraks</em>, wenngleich sich mittlerweile ein wenig der Gedanke aufdrängt, dass Rony Barrak eher gebucht wird, weil er Rony Barrak ist und solch unglaublich flinke Finger hat, dass er einfach wunderbar als Showefekt taugt &#8211; und weniger, weil ein Stück sein Mitwirken unbedingt erfordern würde. Ihm dabei zuzuschauen und zuzuhören, wie er seine Finger über die <em>Darbuka</em> wirbeln lässt, war trotzdem ein krönender Moment eines insgesamt äußerst ergreifenden Abends. Eines so ergreifenden Abends, dass selbst <em>Chris Hülsbeck</em>, sonst eher zurückhaltend schüchterner Natur, es sichtlich genoss, sich vom frenetisch applaudierenden und jubelnden Publikum feiern zu lassen. Nicht minder stolz empfing Grammy-Preisträger und Dirigent <em>Arnie Roth</em> die ihm und &#8216;seinem&#8217; Orchester gebührenden Ovationen. Nicht enden wollende Standing Ovations dann auch zum Abschluss des Abends, bei dem man zu spüren bekam, wie heiß die Musiker und alle Beteiligten darauf waren, das Gleiche direkt im Anschluss noch einmal zu wiederholen. Zu gerne hätte man wohl Zugaben gespielt, aber ach, der Zeitplan wollte es nicht zulassen, standen doch vor der Tür bereits die nachrückenden Zuschauer des &#8211; nach Ausverkauf des Konzertes in Rekordzeit &#8211; kurzerhand anberaumten Zusatzkonzertes. So blieb dem Publikum nichts anderes übrig, als sich schweren Herzens und unter anahltendem Applaus an den Gedanken zu gewöhnen, dass es das nun wirklich war für diesen Abend und dass es Zeit wurde, zu gehen. Allerdings mit der ungemein befriedigenden Gewissheit, etwas einzigartigem beigewohnt zu haben. Einer ganz besonderen Premiere. Und einer weltweiten Live-Übertragung. Etwas, dass den draußen wartenden Nachrückern so nicht vergönnt war. Und so ganz für immer abgeschlossen ist dieser Abschied ja auch nicht. Immerhin wird der Mittschnitt<a href="http://www.symphonicshades.com/?page_id=10" target="_blank"> in Bälde auf CD erhältlich sein</a>- und man selbst wird noch oft genug Gelegenheit haben, sich mit allen Facetten und Feinheiten dieses unglaublichen Konzertes intensiv auseinander zu setzen. Mit Feinheiten, die man so beim ersten Mal sicherlich nicht gehört hat. Was auch ein wenig daran gelegen haben könnte, dass sich die eigentlich so charakteristischen wie dominanten, typisch Hülsbeckschen großen Melodien im Konzertsaal nicht immer so entfalten konnten, wie es ihnen gebührt hätte, sondern teilweise ein wenig im Gros der versammelten Instrumentenschar untergingen. Aber für so etwas gibt es ja Mitschnitte. Musik, die sich bereits beim allerersten Hördurchgang vollständig erschließt, wäre ja auch nur allzu langweilig.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=962&amp;md5=c095dc8a5c3476a2b8a573369af6da09" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2008/08/25/symphonic-shades-chris-hulsbeck-live-in-concert-wdr-funkhaus-koln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2008%2F08%2F25%2Fsymphonic-shades-chris-hulsbeck-live-in-concert-wdr-funkhaus-koln%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Symphonic+Shades+%26%238211%3B+Chris+H%C3%BClsbeck+live+in+Concert.+WDR+Funkhaus%2C+K%C3%B6ln.&amp;description=Auftritt+Frauenchor.+Ein+Raunen+aus+der+Reihe+hinter+mir%3A+%26%238220%3BAh%2C+da+kommen+die+Bl%C3%A4serinnen%26%238220%3B.+Auftritt+M%C3%A4nnerchor.+Ein+weiteres+Raunen%3A+%26%238220%3BUnd+da+kommen+auch+schon+die+Instrumente%26%238220%3B.+Wenn+man+sich+schon...&amp;tags=Arnie+Roth%2CChris+H%C3%BClsbeck%2CKonzert%2CMusik%2COrchester%2CSymphonic+Shades%2CWDR%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Feine Töne für den Hausgebrauch</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2008/07/17/feine-tone-fur-den-hausgebrauch/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2008/07/17/feine-tone-fur-den-hausgebrauch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 21:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Music]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoflevelboss.de/?p=862</guid>
		<description><![CDATA[Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass es von des Maestro&#8217;s Chris Hülsbeck famosem kommendem Symphonie-Konzert Symphonic Shades nun tatsächlich auch einen Live-Mitschnitt geben wird? Wahrscheinlich nicht, deshalb sei das hiermit nachgeholt. So viele Jahre habe ich allein auf die Möglichkeit einer  Live-Umsetzung der großartigen Soundtrack-Klassiker aus Hülsbecks Feder gehofft, und nun wird nicht nur dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-863" title="symphonicshades" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/07/symphonicshades.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass es von des Maestro&#8217;s <em>Chris Hülsbeck</em> famosem kommendem Symphonie-Konzert <em>Symphonic Shades</em> nun tatsächlich auch <a href="http://www.symphonicshades.com/?p=59" target="_blank">einen Live-Mitschnitt geben wird</a>? Wahrscheinlich nicht, deshalb sei das hiermit nachgeholt. So viele Jahre habe ich allein auf die Möglichkeit einer  Live-Umsetzung der großartigen Soundtrack-Klassiker aus Hülsbecks Feder gehofft, und nun wird nicht nur dieser Traum wahr, sondern man kann sich auch noch fast direkt im Anschluss das gesamte Konzert immer und immer wieder zuhause anhören. So wie einst die alten CDs &#8211; etwa den <em>Turrican-</em> oder den <em>Apidya-</em>Soundtrack. Mann, was sind die bei mir hoch und runter gelaufen. Ein Schicksal, dass auch dem, vom Titel her an den ersten Hülsbeck-Hit und das gleichnamige Album <em>Shades</em> angelehnten &#8211; S<em>ymphonic Shades</em>-Tonträger blühen dürfte. Ich freu mir jetzt schon &#8216;nen Ast. Bis es soweit ist, gilt es sich aber noch ein paar wenige Wochen zu gedulden. Wer möchte, kann aber schonmal vorbestellen. Und zwar <a href="http://www.maz-sound.com/Symphonic-Shades/" target="_blank">hier</a>. So kommen nun also auch noch all jene in den Genuss des Konzertes, die nicht live in Köln dabei sein können. Kaufbefehl!</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=862&amp;md5=7abc537585c0bc175e0ab59e159d2fbe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.endoflevelboss.de/2008/07/17/feine-tone-fur-den-hausgebrauch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=levelboss&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.endoflevelboss.de%2F2008%2F07%2F17%2Ffeine-tone-fur-den-hausgebrauch%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Feine+T%C3%B6ne+f%C3%BCr+den+Hausgebrauch&amp;description=Hab+ich+eigentlich+schon+erw%C3%A4hnt%2C+dass+es+von+des+Maestro%26%238217%3Bs+Chris+H%C3%BClsbeck+famosem+kommendem+Symphonie-Konzert+Symphonic+Shades+nun+tats%C3%A4chlich+auch+einen+Live-Mitschnitt+geben+wird%3F+Wahrscheinlich+nicht%2C+deshalb+sei+das+hiermit...&amp;tags=blog" type="text/html" />
	</item>
	</channel>
</rss>

