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	<title>end of level boss &#187; Xbox 360</title>
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		<title>Bullethell&#8217;n&#039;Run &#8211; OUTLAND</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 11:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was erhält man, wenn man das althergebrachte Metroidvania-Gameplay mit einer um grelle neon-Akzente versehenen Limbo-Ästhetik präsentiert und um das grundlegende Spielprinzip von Ikaruga anreichert, um es anschließend im großen Software-Mixer mit  Anteilen von Splosion Man, Prince of Persia, Rainbow Islands und Zwischengegnern à la Shadow of the Colossus etc. zu verquirlen? Ein dreister Klon? ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Was erhält man, wenn man das althergebrachte <strong>Metroidvania</strong>-Gameplay mit einer um grelle neon-Akzente versehenen <strong>Limbo</strong>-Ästhetik präsentiert und um das grundlegende Spielprinzip von Ikaruga anreichert, um es anschließend im großen Software-Mixer mit  Anteilen von <strong>Splosion Man, Prince of Persia, Rainbow Islands</strong> und Zwischengegnern à la<strong> Shadow of the Colossus</strong> etc. zu verquirlen? Ein dreister Klon? Ein lieblos zusammengeschusterter Bastard? Ein Spiel, das zwar von allem etwas bietet, bloß leider nichts, aber auch gar nichts richtig macht? Mag sein, dass man das vermuten, vielleicht sogar erwarten würde, wenn man die oben beschriebene Zutatenliste oberflächlich betrachtet. Doch was die Entwickler des finnischen Studios <strong><a href="http://www.housemarque.com/" target="_blank">Housemarque</a></strong>, bislang vor allem bekannt durch<strong> Super Stardust (HD)</strong>, jüngst mit <strong>Outland</strong> abgeliefert haben, ist alles, bloß kein schlechtes Spiel. Nichtmal im Ansatz!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland02.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2851" style="margin: 5px;" title="outland02" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland02-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Um es genau zu nehmen, ist <strong>Outland</strong> das mit Abstand beste Spiel der Metroidvania-Gattung, das <span style="text-decoration: underline;"><em>mir persönlich</em></span> je untergekommen ist! Das mag auch daran liegen, dass ich <strong>Metroid </strong>nie gespielt habe und <strong>Castlevania</strong> nicht sonderlich viel abgewinnen konnte, in erster Linie ist es aber dem absolut fantastischen, durch und durch augeklügelten Spieldesign zu verdanken.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland03.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2855" style="margin: 5px;" title="outland03" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland03-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Outland</strong> hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und nicht mehr losgelassen. Dabei wäre das Game beinahe komplett an mir vorbei gegangen, da ich in den vergangenen Wochen relativ wenig mit Gaming-News in Berührung gekommen bin und auch auf sonstigen Kanälen nichts vom Release mitbekommen habe. Ausgerechnet die aktuelle <strong>GEE</strong> hat mich dann aber glücklicherweise doch noch auf die Spur des Spiels geführt. Allein der Anblick der Screenshots hat in mir schon das Gefühl unbedingten Habenwollens ausgelöst. Also wurde fix noch in der Nacht die Demo im <strong>XBLA Marktplatz</strong> heruntergeladen. Was soll ich sagen? <strong>Outland</strong> hat mich bereits beim allerersten Anspielen so geflasht, dass ich umgehend die Vollversion freischalten musste um direkt weiterspielen zu können. Und ich habe es nicht bereut.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland04.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2857" style="margin: 5px;" title="outland04" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland04-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Was sich Anfangs noch als relativ schlichter Sidescrolling-Plattformer (in absolut fantastischer Grafikpracht) ausgibt, entpuppt sich schnell als Tyrannosaurus Rex im Kaninchenfell und wird zu einem spielerischen Trip, den man so schnell nicht vergisst.</p>
<p style="text-align: justify;">Wo <strong>Limbo</strong> zwar schön anzusehen war und durch seinen Stil und seine Atmosphäre zu begeistern wusste, spielerisch hingegen bereits zur Mitte hin die Puste verlor, wo <strong>Ikaruga</strong> mit seinem Prinzip des ständigen Hin- und Herswitchens zwischen zwei Energiezuständen, kombiniert mit der geradezu überbordenden Flut an Geschossen, die auf uns einprasselten, zwar innovativ und hübsch anzuschauen, aber für den Gelegenheits-Shooterfreund eine unknackbare Nuss darstellte, da packt <strong>Outland</strong> die beiden Vorlagen bei den Eiern, schlägt sie mit den Köpfen zusammen, malt sie bunt an und verknotet sie zu einer absolut eingängigen, jederzeit fordernden, aber niemals unfairen Spielspaßgranate allererster Kajüte, die einschlägt wie Donnerhall und den Spieler direkt am Herz greift, ihn durchrüttelt und ihm zubrüllt, dass er ein solches Vergnügen dieses Jahr wohl kein zweites Mal mehr erleben wird!</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.endoflevelboss.de/2011/06/24/outland-review-xbox-360-ps3/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland05.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2858" style="margin: 5px;" title="outland05" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland05-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich bin ja gemeinhin als Weichei bekannt und verschrien, das vor hohen Schwierigkeitsgraden zurückschreckt und Trial-and-Error für etwas hält, das man als Spielmechanik getrost in der Pfeife rauchen und durch den Anus wieder ausatmen sollte. Mit &#8220;Highlights&#8221; der Games-Geschichte wie <strong>Ikaruga, Super Meat Boy</strong> oder <strong>Trials HD</strong> kann man mich deshalb auch eher jagen. Doch wenn sich in <strong>Outland</strong> der Bildschirm an manchen Stellen fast vollständig mit Ernergie-Geschossen zweier verschiedener Phasen füllt und ich gezwungen bin, in diesem unmöglich erscheinenden Szenario von einer Plattform zur nächsten zu gelangen, während ich meinen Charakter fröhlich zwischen eben jenen beiden Energiephasen hin- und herschalten lasse, um so mancherlei Plattform überhaupt erst unbeschadet erreichen bzw. zur Nutzung aktivieren zu können&#8230; dann, ja dann blühe ich erst richtig auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland06.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2859" style="margin: 5px;" title="outland06" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland06-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Bislang bin ich an keine einzige Stelle im Spiel gestoßen, die auch nur im entferntesten unfair oder schlecht ausbalanciert gewesen wäre. Wer hier die Löffel abgibt, ist selbst schuld. Fehler werden ausschließlich vom Spieler gemacht &#8211; und sind mit kurzer Reflektion auch immer als solche zu erkennen. Dadurch ergibt sich ein Flow, der einen immer tiefer und tiefer in seinen Bann zieht und mich so etwas wie Liebe und Zuneigung zu <strong>Outland</strong> empfinden lässt &#8211; einem Spiel, das mich permanent fordert, durchgängig im Schwierigkeitsgrad anzieht, aber in der Lernkurve immer und absolut fair, wenn auch sehr herrisch in den Unterrichtsmethoden bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland07.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2860" style="margin: 5px;" title="outland07" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland07-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>In dieses Bild passen die (bislang von mir gesehenen beiden) Zwischenbosse nur allzu gut hinein: Bockschwer, auf die ersten fünf Blicke absolut unschaffbar, aber trotzdem mit einem sich klar abzeichnenden Bewegungs- und Angriffsmuster versehen, das &#8211; einmal durchblickt &#8211; dann zwar recht einfach zu knacken scheint, einem aber trotzdem noch jede Menge Können und Geschick abverlangt. Aktuell hänge ich noch an der zweiten Zwischengegnerin, der High Priestress, die sich als zwar leicht durchschaubar, aber durchaus zickig im Umgang erweist.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland08.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2861" style="margin: 5px;" title="outland08" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2011/06/outland08-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Zwischenbosse sind denn bislang auch einziger Auslöser meiner Sorge, dass ich <strong>Outland</strong> &#8211; trotz aller Euphorie und aller spielerischen Qualitäten &#8211; vielleicht nicht beenden könnte und weshalb ich diesen Beitrag bereits jetzt schreibe. Denn ich bin, wie gesagt, normalerweise ein Weichei, was Trial-and-Error-Passagen angeht. Doch wo ich normalerweise nach einigen wenigen Versuchen aufgebe, weiß es <strong>Outland</strong> auf unerklärliche Weise ohne weiteres zu schaffen, mich zu motivieren, mich anzutreiben, mich die Zähne zusammenbeißen und einfach immer weiterspielen zu lassen. Weiter, immer weiter!</p>
<p style="text-align: justify;">Kurzum: <strong>Outland</strong> ist, insbesondere für seinen niedrigen Kaufpreis von gerade einmal 10,- Euro (800 MS Points) ein absoluter Pflichtkauf und damit ein ganz heißer Anwärter auf einen der Spitzenplätze im diesjährigen Spiele-Olymp.</p>
<p style="text-align: center;">[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.endoflevelboss.de/2011/06/24/outland-review-xbox-360-ps3/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2848&amp;md5=a4de2737258f516ac94e520fcb1c5392" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Short Review: Dead Space 2</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 09:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt… . Heute mit:

Dead Space 2
Ach, es hätte doch so schön werden können. Ein grandioser erster Teil, ein höchst atmosphärisches Grundsetting... ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt… . Heute mit:</p>
<h1>Dead Space 2</h1>
<p style="text-align: justify;">Ach, es hätte doch so schön werden können. Ein grandioser erster Teil, ein höchst atmosphärisches Grundsetting&#8230; und doch konnte es eigentlich nur nach hinten losgehen. Finde ich. Aber ich weiß ja: der Großteil von Euch ist sicherlich wieder komplett anderer Meinung. Mir doch egal.</p>
<p style="text-align: justify;">Lassen wir doch einmal all die Lobeshymnen auf und die ausgenommen guten Wertungen zu <strong>Dead Space 2</strong> unbeachtet links liegen, horchen in uns hinein, hören auf unser Innerstes und beantworten ihm die folgende(n) Frage(n): <em>&#8220;Brauchen wir wirklich eine Fortsetzung zu Dead Space? Hätte es nicht auch gereicht, es beim ersten Teil zu belassen?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em></em>Nun, meine kurze, knappe Antwort darauf wäre: <em>&#8220;Doch, hätte es!&#8221;. </em>Einen zweiten Teil brauchte es wirklich nicht; für mich war die Geschichte um Allerwelts-Weltraum-Mechaniker Isaac Clarke, der durch unglückliche Umstände zur Astro-Kampfmaschine mit Alien-Zerstückelungs-Werkzeug wird, mit Erledigung des Endbosses aus Teil 1 relativ befriedigend zu einem stimmungsvollen Ende gebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Entsprechend überflüssig fühlt sich <strong>Dead Space 2</strong> bereits innerhalb der ersten Stunde Spielzeit für mich an. So, als würde man einfach den ersten Teil nach Durchlaufen des Abspanns weiterspielen, als würde man zwar neue Gebiete erkunden, dort allerdings nichts Neues mehr finden, was man nicht schon längst zuvor gesehen hat. Die Umstände und Settings haben sich geändert, die Mechaniken und Ereignisse sind die gleichen. Der Horror hat sich abgenutzt, der Grusel weicht einem Gefühl unbeteiligten Zusehens.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ändert es auch nichts, dass Isaac neuerdings sprechen kann bzw. darf. Da macht es auch nichts, man man bei <em>Visceral Games</em> ausgerechnet die falsche von zwei möglichen Designentscheidungen gewählt hat (nämlich den Action-Anteil zu erhöhen, anstatt den subtilen Horror zu seiner vollen Pracht auszubauen). Da interessiert es nicht einmal mehr, wie viele Hektoliter virtuellen Blutes die Designer pro Quadratmeter an die Wände geschmiert haben, wie abstoßend die Zerstückelungsmechaniken sein mögen oder wie hilflos man doch gerade zu Beginn des Spiels all dem in seiner Zwangsjacke und ohne jegliche Waffe gegenüber steht. <strong>Dead Space 2</strong> lässt mich einfach kalt, schafft es nicht, die angewiderte Euphorie in mir zu entfachen, die Teil 1 noch so zielsicher gezündet hat. Schade.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2778&amp;md5=93b56cff8f2acceff8eaa0fad0c3840c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Short Review: Beyond Good &amp; Evil HD</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2011/04/28/short-review-beyond-good-evil-hd/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 16:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
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		<category><![CDATA[Xbox Live Arcade]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt…  . Heute mit:

Beyond Good &#38; Evil HD
Wie habe ich Anno 2007 noch gleich die Story von Beyond Good &#38; Evil ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt… <img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" /> . Heute mit:</p>
<h1>Beyond Good &amp; Evil HD</h1>
<p style="text-align: justify;">Wie habe ich <a href="http://www.endoflevelboss.de/2007/04/22/kaufbefehl-beyond-good-evil-fur-ganz-kleines-geld/" target="_blank">Anno 2007 noch gleich die Story von Beyond Good &amp; Evil in Standard-Baukasten-Manier umschrieben</a>?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Im Mittelpunkt der Story steht die junge Fotografin Jade, die, mehr durch Zufall, in einen interstellaren Konflikt zwischen der totalitär-militanten Regierung ihres Heimatplaneten Hyllis, einer außerirdischen Macht (den Dom’Z) und dem Widerstandsnetzwerk IRIS gerät. Ihr zur Seite stehen ihr sonderbarer Onkel Pey’J (der aus irgendeinem nicht näher genannten Grund ein ääh… aufrecht laufendes Schwein ist) und der Rebell Double-H, der praktischerweise die Regierungstruppen infiltiert hat, um an geheime Informationen zu gelangen. Jade lernt Double-H kennen, als sie ihn zufällig aus der Gefangenschaft der außerirdischen Angreifer befreit.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em></em><em>Im Laufe des Spiels entfaltet sich eine geradezu aberwitzige Geschichte um eine riesige Verschwörung auf Hyllis: Kann es sein, dass die Regierung im Geheimen gleiche Sache mit den Dom’Z macht und ihre eigene Bevölkerung an die Außerirdischen versklavt? Und wer genau steckt eigentlich hinter der Alpha-Abteilung – jenen Regierungstruppen, die auf dem Planeten anscheinend so rigoros für Recht und Ordnung sorgen?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">*ächz* Und ich beschwere mich also über langweilige Reviews? Hmmm&#8230;. Na wenigstens liegt das schon fast vier Jahre zurück. Ich war jung und wusste es nicht besser. Praktisch aber: All das oben beschriebene gilt auch für die Neuauflage mit dem HD hintendran noch haargenau so. Ist immerhin nur eine Neuauflage. Mit schönerer Optik. Und das heißt:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beyond Good &amp; Evil ist nach wie vor eines der besten Spiele aller Zeiten! Punkt!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer es sich jetzt immer noch nicht kauft, ist voll doof und ein ganz fieser Hosenkacker und den habe ich überhaupt nicht mehr lieb!</p>
<p style="text-align: justify;">Die feinpolierte HD-Neuauflage zeigt: <strong>Beyond Good &amp; Evil</strong> ist als Geamtkunstwerk einfach zeitlos. Die Spielmechanik fühlt sich noch genauso frisch an, wie damals, die dezent comic-hafte Grafik ist bunt und hübsch wie eh und je, Stealth-Adventures sind schon lange wieder out, macht aber nix, das Fotografieren ist immer noch zentraler Bestandteil des Spiels und Jades Onkel ist nach wie vor ein Schwein! Im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer jetzt immer noch nicht die Xbox angeschmissen und den Kaufen-Button gedrückt hat, wird von mir demnächst persönlich mit dem Carlson &amp; Peters Einband windelweich gepampert!</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2775&amp;md5=c4f5437f656d67a050237a99e442fc31" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Short Review: Bulletstorm</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2011/04/26/short-review-bulletstorm/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2011/04/26/short-review-bulletstorm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 08:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
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		<category><![CDATA[Unreal Engine 3]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt…  . Heute mit:

Bulletstorm
Männer mir dicken Hoden... sind eigentlich prädestiniert als Darsteller in zweifelhaften Adult-Filmen, eignen sich allerdings auch hervorragend als ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Eine Woche im April, jeden Tag eine neue Kurz-Rezension. Zu manchen Titeln ist einfach alles schon gesagt. Zu anderen Titeln wäre jedes weitere Wort eine Verschwendung wertvoller Zeit und Ressourcen. Doch jeder Klick zählt… <img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";-)" /> . Heute mit:</p>
<h1>Bulletstorm</h1>
<p style="text-align: justify;">Männer mir dicken Hoden&#8230; sind eigentlich prädestiniert als Darsteller in zweifelhaften Adult-Filmen, eignen sich allerdings auch hervorragend als Haupt- und Nebencharaktere für (Ego-)Shooter. Dort werden sie bevorzugt von Schmieden wie Epic eingesetzt, um ihrem drückenden Gemächt entsprechend breitbeinig durch die Gegend zu staksen und dabei dumme Sprüche zu reißen &#8211; irgendwie muss man ja schließlich permanent davon ablenken, dass der eigene Lauf-Stil dezent panne aussieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem geneigten Spieler ergeben sich daraus immerhin gemeinhin zwei entscheidende Vorteile: zum einen tragen die dummen Sprüche im Idealfall (aber auch nur dann) zu einem hohen Unterhaltungswert bei, zum anderen sorgt das breitbeinige Rumgestehe unserer Charaktere dafür, dass diese zumeist in der Lage sind, besonders große Wummen in ihren wunden Händen zu halten und selbst dann nicht zurückzuweichen, wenn Gegner von der Größe eines Hochhauses auf sie zugestürmt kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sie dann noch mit einer Laserpeitsche, einem absurden (S)kill-System und einer noch absurderen Flut an ultrabrutalen Finishing-Moves ausstattet, erhält man Bulletstorm. Einen handelsüblichen Epic-Shooter halt, an dem sogar eine nur durchschnittlich dickeiige Zielgruppe durchaus ihren Spaß haben kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein persönliches Fazit nach recht kurzer Spieldauer und dem mehrfachen, verzweifelten Versuch, über das zweite Kapitel hinaus Spaß und Gefallen an Bulletstorm zu finden lautet allerdings: Enttäuschung des Frühjahres. Trailer und Präsentation vor Release sahen allesamt tumb und doof aus, aber die gnadenlos-spaßige Non-Stop-Action versprach ein Hitfeuerwerk vom Allerfeinsten. Das fertige Werk ist leider bloß genau so tumb und doof, wie die Trailer es hätten vermuten lassen müssen. Will jemand meine UK-Version kaufen?</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2767&amp;md5=b20fa41c89379401e2a65ab7671c18bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Headshot Heaven</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2011/02/22/call-of-duty-medal-of-honor/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 11:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Playstation 3]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieviel bleibt eigentlich im Normalfall von einem durchschnittlichen Triple-A-Multimillion-Dollar-Systemseller-Highend-Blablabla-Shooter ein halbes Jahr nach dessen Veröffentlichung hängen? Von einem Spiel also, das im Vorfeld seiner Veröffentlichung auf unzähligen Seiten über den grünen Rhabarber gehypet und bei Release mit erwartungsgemäß langen Gesichtern und davon abweichenden, höchst erstaunlichen Bestnoten überschüttet wurde? Unser rasender Reporter (also ich) hat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Wieviel bleibt eigentlich im Normalfall von einem durchschnittlichen Triple-A-Multimillion-Dollar-Systemseller-Highend-Blablabla-Shooter ein halbes Jahr nach dessen Veröffentlichung hängen? Von einem Spiel also, das im Vorfeld seiner Veröffentlichung auf unzähligen Seiten über den grünen Rhabarber gehypet und bei Release mit erwartungsgemäß langen Gesichtern und davon abweichenden, höchst erstaunlichen Bestnoten überschüttet wurde? Unser rasender Reporter (also ich) hat einen Feldversuch gewagt und sich ins heimische Labor zurückgezogen, um die (Aus-)Wirkungen von <strong>Call of Duty: Black Ops</strong> aus dem verhassten Hause <strong>Activision </strong>(Scheißladen, das&#8230; wollte ich einfach mal gesagt haben) und dem Reboot der Medal-of-Honor-Serie namens <strong>Medal of Honor </strong>(von <strong>Electronic Arts</strong>, denen ich derzeit überraschend neutral gegenüber stehe) auf sein eigenes körperliches und geistiges Wohlbefinden zu überprüfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel vorweg: ich lebe noch. Also im Großen und Ganzen. Das kann man von einem Großteil der beim Spielen dieser beiden Titel &#8220;aktiven&#8221; Gehirnzellen wohl leider nicht mehr behaupten. Ebenso wenig wie von gefühlten 329.281,964 getöteten Pixelgegnern (ich bin mir nicht sicher bei den Dezimalstellen, die gingen im Granatengewitter manchmal etwas unter).</p>
<p style="text-align: justify;">Und um das Ergebnis meiner Forschungen ebenfalls abzukürzen: es bleibt so gut wie gar nichts hängen. Weder von der Story, noch vom Leveldesign, noch von den Charakteren &#8211; oder wie auch immer man die Witzfiguren nennen mag &#8211; noch von sonst irgendwas. Alles, an das ich mich &#8211; gleichermaßen verschwommen wie lebendig &#8211; erinnere, sind ein großer Haufen unzusammenhängender Explosionen mit ganz vielen tollen Effekten und mächtig viel Krawumm! Nunja, das ist ja immerhin schonmal was. Hätte schlimmer kommen können. Die Befürchtung, dass man nach mehrstündigem Konsum von beispielsweise <strong>Call of Duty: Black Ops</strong> als sabbernder Lappen endet, der nur noch mit Müh&#8217; und Not selbst seinen eigenen Namen nur höchst unzureichend buchstabiert bekommt, geistert auch heute noch permanent durch mein Hinterstübchen und lässt mich des nachts aus schweißgebadeten Träumen erwachen, in denen die Welt von fiepsigen Pickelfressen regiert werden, die eine feste Deine-Mudder-Witze-pro-Minute-Taktfrequenz im Grundgesetz verankert haben. Aber das nur am Rande&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei: <strong>Black Ops</strong> musste ich dieser Tage nochmal kurz anspielen, um mich überhaupt wieder daran zu erinnern, wie das Spiel eigentlich losging. Wie es aufhörte bekomme ich erstaunlicher Weise auch noch halbwegs gut zusammen. Überaus überraschend und positiv ist mir sogar hängengeblieben, dass die Story erstaunlich cineastisch und mit einem netten Plot-Twist erzählt war und etwas komplett anderes &#8211; ich will nicht sagen frisches &#8211; bot, als die nichtssagenden Satelliten-Bilder samt bedeutungsschwangeren Off-Stimmen der beiden <strong>Modern Warfare-</strong>Teile. OK, ich korrigiere meine Aussage von oben in Teilen: von <strong>Black Ops </strong>ist doch etwas hängengeblieben &#8211; und das war sogar erstaunlich erfreulich.</p>
<p style="text-align: justify;">Vage glaube ich mich zudem an eine dümmliche KI in Kombination mit der ausgesprochen nervtötenden <strong>Treyarch</strong>-Angewohnheit, Gegner grundsätzlich nur in Heerscharen auf einen zustürmen zu lassen, bis ein bestimmter Trigger übertreten wurde, entsinnen zu können. Wie das im Vergleich zu vorigen <strong>Treyarch</strong>-Ablegern der Serie aussieht, kann ich aber nichtmal mutmaßen, da ich die entsprechenden Teile vormals konsequent ignoriert habe. Ach ja: die Hubschrauber-Mission war durchaus eine Reise wert. Alles andere verschwimmt allerdings im <em><span style="text-decoration: line-through;">fog of war</span></em> Nebel der Erinnerung.</p>
<p style="text-align: justify;">Der (von mir erst vor knapp zwei Wochen überhaupt begonnene) Multiplayer-Part weiß &#8211; serientypisch &#8211; vom Anfang bis zum offenen Ende zu überzeugen und motiviert durch sein Ranking-System samt freischaltbarer Waffen-Addons, Perks und origineller Kill-Streaks. Das Ganze wirkt im Gegensatz zum direkten Vorgänger deutlich entschlackt, gestrafft und dadurch leichter zugänglich. Wenn der Netcode-Unterbau jetzt noch dafür sorgen könnte, dass man auch mal einem Server joinen kann, auf dem sich durchweg Spieler auf einem ähnlichen Leistungsniveau bzw. in einer ähnlichen Altersklasse (die Reaktionsfähigkeit, ächz) befinden&#8230; ich wäre glücklich.</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel zu <strong>Black Ops</strong>, kommen wir zu <strong>Medal of Honor</strong>. Und um es ganz kurz zu machen: Ich weiß praktisch nichts mehr. Außer, dass ich <span style="text-decoration: underline;"><strong>wirklich. überhaupt. keinen.</strong></span> Spaß. an dem Spiel hatte, es aber trotzdem in etwa 5 Stunden durchgenudelt habe (fragt mich bloß nicht warum!), dass ich die Grafik scheiße fand, den Multiplayer trotz der schöneren Grafik aufgrund der anderen Engine ignoriert habe und dass ich ständig das Gefühl hatte, dass <strong>MoH</strong> praktisch alles falsch macht, was ein Shooter in der heutigen Zeit falsch machen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kam als krönendes Kackehäufchen eine dermaßen dumme KI, dass ich mich des permanenten Eindrucks nicht erwehren konnte, die Entwickler wollten mich auf den Arm nehmen. Nur zwei Worte zur Bewertung: <strong>HEADSHOT HEAVEN!</strong> In keinem, wirklich keinem einzigen, anderen Spiel ist es mir bislang gelungen, so unfassbar viele Headshots auf so unglaublich einfache und beiläufige Art zu verteilen, wie bei <strong>Medal of Honor</strong>. Ernsthaft: man wird das Gefühl nicht los, dass man ein blinder Sägewerkmitarbeiter sein müsste, dem man die verbleibenden Gliedmaßen auf den Rücken operiert hat, um bei <strong>Medal of Honor </strong>KEINE Headshots zu landen. Lächerlich. Da spiele ich lieber Viva Pinata und verprügele knuffig bunte Putzigkeiten mit der Schüppe.</p>
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		<title>(Fa)ilomilo</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 16:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
		<category><![CDATA[Ilomilo]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft Game Studios]]></category>
		<category><![CDATA[Southend Interactive]]></category>
		<category><![CDATA[XBLA]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox Live Arcade]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir wäre ja heute ausnahmsweise sehr daran gelegen gewesen, mal wieder ausnehmend positiv über ein Spiel zu berichten. Zumal es sich bei diesem Spiel um so ziemlich das knuffigste und putzigste handelt, was die 360 seit Flock zu Gesicht bekommen hat. Man braucht nicht einmal genauer hinzusehen, um bei Ilomilo (Southend / XBLA) zumindest ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Mir wäre ja heute ausnahmsweise sehr daran gelegen gewesen, mal wieder ausnehmend positiv über ein Spiel zu berichten. Zumal es sich bei diesem Spiel um so ziemlich das knuffigste und putzigste handelt, was die 360 seit Flock zu Gesicht bekommen hat. Man braucht nicht einmal genauer hinzusehen, um bei <strong>Ilomilo </strong>(Southend / XBLA)<strong> </strong>zumindest optisch eine unverkennbare Ähnlichkeit zum Schafeschubsspiel aus Capcom&#8217;schem Hause zu erkennen. Spielerisch liegen die beiden Titel allerdings glücklicherweise weit auseinander. Wo man in Flock, als Alienraumschiff über Landschaften aus kunterbunten, quadratischen, Flickenteppichen fliegend, Schafherden von A nach B dirigiert, stets gegen die hakelige Steuerung kämpfend, fordert Ilomilo unser räumliches Denkvermögen heraus, während wir den beiden unglücklich voneinander getrennten Hauptcharakteren Ilo und Milo dabei behilflich sind, eine aus einzelnen Stoffquadern in Flickenteppich-Optik zusammengesetzte Welt zu durchwandern und dabei den Gesetzen der Physik zu trotzdem.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei kämpfen wir hin und wieder zwar auch gegen eine hakelige Steuerung, in allererster Linie allerdings gegen den hundsmiserablen Programm-Code, der nicht nur das Spiel einfach mittendrin grundlos und völlig unverhofft abstürzen lässt, sondern gleich für die komplette Lahmlegung der Konsole in Form eines vollständigen Freezes sorgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist besonders schade, weil Ilomilo sich nicht nur  durch seinen knuffig-bunten Look und seinen aberwitzig-schrägen, in höchstem Maße vergnügsamen Soundtrack in unser (oder zumindest mein) Herz zu schleichen weiß, sondern weil auch die Spielmechanik als solche ein Füllhorn des puren Spaßes ist. Selten war ich so motiviert, wirklich alle Items eines Levels einzusammeln und möglichst Höchstpunktzahlen zu erzielen, wie hier. Doch hilft leider alle Motivation nichts, wenn es mir offenbar nicht einmal vergönnt ist, die allererste Welt nach dem Tutorial zu verlassen &#8211; eben weil der Code meiner Konsole zu schaffen macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb bitte, liebe Leute bei Southend und Microsoft: macht mir dieses tolle Spiel doch nicht so kaputt! Sorgt doch bitte lieber ganz schnell für die Veröffentlichung eines Patches, der mich Ilomilo so spielen lässt, wie es eigentlich gedacht ist. Denn ich möchte diesen wunderbaren Einstieg in das Spielejahr 2011 nicht mit dem bitteren Beigeschmack beginnen müssen, den eines der 3-5 schönsten &#8211; mir bekannten &#8211; Indiegames der Xbox-360-Ära derzeit begleitet. Ich will Ilomilo lieben und in höchsten Tönen lobpreisen! Doch leider wird mir das momentan völlig unmöglich gemacht.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2653&amp;md5=69584f9b8c0cb2eab779e9148c7f32ee" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Akute Langeweile &#8211; Final Fantasy XIII</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2010/03/19/akute-langeweile-final-fantasy-xiii/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 11:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Playin' Games]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
		<category><![CDATA[Final Fantasy XIII]]></category>
		<category><![CDATA[Hands on]]></category>
		<category><![CDATA[Japano]]></category>
		<category><![CDATA[Square Enix]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend ist mir beim Spielen von Final Fantasy XIII, des neuesten Ablegers der Reihe, etwas passiert, das mir noch nie zuvor bei irgendeinem anderen Serienteil widerfahren ist: Ich habe binnen kürzester Zeit nach Starten des Spiels begonnen, mich massiv zu langweilen. Dabei hatte ich mich im Vorfeld der Veröffentlichung, allen Unkenrufen zum Trotz, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Gestern Abend ist mir beim Spielen von <strong>Final Fantasy XIII</strong>, des neuesten Ablegers der Reihe, etwas passiert, das mir noch nie zuvor bei irgendeinem anderen Serienteil widerfahren ist: Ich habe binnen kürzester Zeit nach Starten des Spiels begonnen, mich massiv zu langweilen. Dabei hatte ich mich im Vorfeld der Veröffentlichung, allen Unkenrufen zum Trotz, sehr auf  <strong>Square Enix</strong>&#8216; neuesten Rollenspiel-Koloss gefreut. So sehr, dass ich nicht umhin kam, mir die deutlich teurere, leider äußerst lieblos verpackte, <strong>Collector&#8217;s Edition</strong> des Spiels zuzulegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Knapp 10 Stunden bin ich nun als Lightning oder einer ihrer Weggefährten (wobei der Begriff noch nicht so recht zutreffen mag) durch die Welt von Coocoon gewandelt &#8211; oder besser gesagt: durch deren schlauchförmiges Wegesystem. Tapfer habe ich dabei die &#8211; wieder einmal &#8211; äußerst verworrene Story über mich ergehen lassen, bloß mit dem Unterschied, diesmal das Gefühl zu haben, kein einziges Wort verstanden zu haben. Was ich jedoch nicht der ausgezeichneten englischsprachigen Fassung oder meinen sprachlichen Skills beim Verständnis dieser zuschreiben möchte, sondern tatsächlich mal der Geschichte als solcher.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Pulse, fal&#8217;Cie, l&#8217;Cie, Pulse l&#8217;Cie, Psicomm, Eden, Coocoon, Sanctum,</em> <strong>WTF</strong>&#8230;?!?!? Sorry, ich habe den Faden verloren. Trotzdem bin ich nach wie vor geneigt, der Handlung auch weiterhin zu folgen (bzw. den Versuch dazu zu unternehmen), denn die Gesamtpräsentation ist, ganz Square-mäßig, natürlich mal wieder über alle Zweifel erhaben. Der Grafikstil ist nicht nur gewohnt abgedreht farbenfroh, sondern auch technisch eine Klasse für sich. Selten sahen Charaktermodelle auf der<strong> Xbox 360</strong> schöner aus als hier. Das kommt auch der Atmosphäre in den (unzähligen) Zwischensequenzen zu Gute, die nicht komplett cineastisch vorgerendert sind, reihen diese sich doch nun  noch nahtloser in den Reigen der Rendersequenzen ein, als es in der Vergangenheit der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass der cineastische Teil des Unterhaltungsprogramms sich dabei streckenweise auf <strong>Avatar</strong>-Niveau befindet, muss man im Falle von Square Enix ja schon als selbstverständlich ansehen, ebenso die wiedermals enorme Qualität des uns ständig begleitenden Soundtracks (auch wenn die Jazz-Tunes, mit denen Sazh unterwegs ist, schon ein wenig nerven). Alles andere als selbstverständlich ist aber das, meiner Meinung nach, ziemlich missratene Kampfsystem, welches immerhin den Großteil der Spielmechanik bestimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Statt, wie gehabt, alle 3 Gruppenmitglieder innerhalb eines Kampfes durch Befehle und Aktionen zu steuern, beschränkt<strong> FFXIII</strong> uns auf die Lenkung des jeweiligen Gruppenführers, der Rest der Bande agiert vollkommen autonom &#8211; und immerhin halbwegs intelligent. Dabei wird grundlegend auf das allseits bekannte ATB-System vergangener Teile zurückgegriffen, allerdings mit teils etwas merkwürdig erscheinenden Modifikationen, durch Einführung einer Art Jobsystems, den so genannten &#8220;Paradigmen&#8221;. Diese ordnen einem Charakter, je nach gerade aktiviertem Paradigma, unterschiedliche Abilities zu. Waren diese früher in Kampf- und Magie-Fähigkeiten unterteilt, wird heute alles in einen Topf geschmissen. Wer also eine simple Attacke ausführen möchte, wuselt sich erstmal ins Fähigkeiten-Menü &#8211; und verschenkt so unnötig Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bereits an allen Ecken des Internets beschworene Casualismus des Spiels spiegelt sich im Kampfsystem durch eine &#8220;Auto&#8221;-Attack-/Support/-Whatever-Funktion wider, bei der sogar der eigene Charakter die vermeintlich besten Fähigkeiten zu einem Angriff zusammenrührt.</p>
<p style="text-align: justify;">Merkwürdig hingegen erscheint die Charakter-Entwicklung als solche. So levelt man zwar in einem System, das dem Sphärobrett aus<strong> Final Fantasy X</strong> ähnelt, schön brav die Fähigkeiten seines Charakters, sowie aller anderen Begleitfiguren auf, ohne jedoch zu wissen, welche Auswirkungen sich dadurch tatsächlich im Kampf ergeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Aufteilung auf Paradigmen macht die Sache nicht unbedingt durchsichtiger. Immerhin hat jeder Charakter einen festgeschriebenen Health-Wert, samt Attributen für Angriff und Verteidigung, die in gewohnter Weise durch geschickte Kombination des Equipments gesteigert werden können. Allerdings können je nach aufzulevelndem Paradigma (Commando, Ravager, Medic, Synergist) ebenfalls Punkte für Strength, Magic, etc. vergeben werden, um diese zu steigern. Wie diese sich auf die Gesamtleistung des Charakters auswirken, erfährt man aber nicht wirklich. Ebenso hat man im Kampf anschließend keinerlei Übersicht darüber, wie stark ein Charakter denn nun in welchem Paradigma ist und ob sich der Shift in eine bestimmte Paradigmen-Kombi der vorhandenen Party-Member überhaupt lohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier wurde meines Erachtens der eigentlich in enormer Fülle vorhandener Tiefgang leider zugunsten des Streamlinings der gesamten Spielerfahrung ein wenig zu sehr plattgebügelt. Außerdem würde mich mal brennend interessieren, nach welchem merkwürdigen System eigentlich die seltsame Punkte- bzw. Sternchenvergabe am Ende eines jeden Kampfes errechnet wird&#8230; und wofür die überhaupt gut ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade auch, dass in der &#8211; angeblich überaus gelungenen -  deutschen Übersetzung offenbar wieder einmal sämtliche Fähigkeiten, Zauber etc. komplett umbenannt wurden. Sucht man als Spieler der englischen Fassung auf deutschen Seiten mal schnell nach der besten Strategie für einen bestimmten Gegnertypus, ist man hinterher genauso schlau wie vorher. Allein, dass die eigentlich so schön klingenden <strong>Eidolons</strong> (früher &#8220;Bestia) im deutschen Esper heißen&#8230; absolut unverständlich. Über deren komisches Beschwörungs-System lasse ich mich vielleicht ein anderes Mal aus.</p>
<p style="text-align: justify;">All dies (krude Story, Linearität, Kampfsystem, Charakter-Entwicklung, etc.) haben mich zusammengenommen gestern so sehr angeödet, dass ich einfach nicht mehr weiterspielen wollte. Ich hoffe bloß, dass sich das in der nächsten Woche nochmal ändert und ich doch noch ein wenig weiter komme. Wäre nämlich ansonsten wirklich schade um das Geld.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.:</strong> Im Vergleich zur durchschnittlich üblichen Zeit, die man für das Durchspielen eines beliebeigen FF-Teils benötigt, stehe ich natürlich noch absolut am Anfang. Es ist also durchaus möglich, dass sich mir viele Feinheiten &#8211; gerade des Kampfsystems &#8211; im weiteren Verlauf noch deutlich besser erschließen. Manche Dinge habe ich anscheinend auch einfach nur überlesen (viel geschriebener Text in Videospielen war noch nie so ganz nach meinem Gusto). Gegebenenfalls reiche ich Korrekturen bzw. tiefere Betrachtungen zum Kampfsystem deshalb nochmal in einem späteren Blogpost nach.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2368&amp;md5=84427955c2ad374a6f44b18b242c7fb0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Here comes the pain! &#8211; First look: Darksiders</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 23:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adventure]]></category>
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		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
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		<description><![CDATA[Whooohooo! Endlich mal wieder ein Spiel nach meinem Geschmack! Dabei hatte ich ja in den letzten Tagen schon ein wenig Angst, dass ich mal wieder zu sehr auf meinen selbstgeschürten Hype hereingefallen bin und ganz tief in die Kiste gegriffen habe, in der sonst genau jene Titel verschwinden, die man normalerweise nichtmal mit der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Whooohooo! Endlich mal wieder ein Spiel nach meinem Geschmack! Dabei hatte ich ja in den letzten Tagen schon ein wenig Angst, dass ich mal wieder zu sehr auf meinen selbstgeschürten Hype hereingefallen bin und ganz tief in die Kiste gegriffen habe, in der sonst genau jene Titel verschwinden, die man normalerweise nichtmal mit der Kneifzange anfassen würde. Doch nein! <strong>Darksiders </strong>ist anders. Besser&#8230;Viel besser!</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist das Erfolgsrezept nicht nur simpel, sondern darüber hinaus auch noch ganz einfach zusammengeklaut. Man nehme eine gehörige Portion <strong>God of War</strong>, serviere ein <strong>Legend of Zelda</strong> als bekömmliche Beilage, würze mit einer Prise <strong>Ratchet &amp; Clank </strong>und ähnlich gelagerten Plattformern und runde mit einem Hauch von Rollenspiel ab. Aber nur einem winzig kleinen Hauch&#8230; Das ergibt eine zwar zunächst krude klingende, dennoch überaus hervorragend funktionierende Mixtur von spielerischen Genüssen, aus denen man zwar permanent die Einzelzutaten deutlich herausschmeckt, die <strong>Darksiders: Wrath of War </strong>jedoch trotzdem zu einem wunderbaren Spielerlebnis aus einem Guss formen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut, stellenweise wurde vielleicht ein wenig zu dreist beim großen Vorbild <strong>God of War</strong> geklaut. Und ich dachte schon <strong>Dante&#8217;s Inferno </strong>würde die dickste Copycat dieses Jahres&#8230; So kann man sich irren. Wo bei <em>Kratos</em> rote, gelbe und grüne Orbs bevorzugt aus Gegnern herausgeprügelt und aus  herumstehenden Kisten aufgesammelt werden, erhält man bei <strong>Darksiders</strong> blaue, gelbe und grüne Seelen aus geschlachteten Gegnern und&#8230; nunja: herumstehenden Kisten eben. Und aus allen anderen Objekten, die sich auf dem jeweiligen Areal zerstören lassen. Deshalb mein Tipp: haut einfach von Beginn an alles zu Klump, was auch nur halbwegs nach beweglichem Objekt aussieht!</p>
<p style="text-align: justify;">Die gesammelten blauen Seelen lassen sich analog zu Kratos&#8217; roten Orbs nämlich beim dämonischen Händler <em>Vulgrim</em> in Waffenupgrades, neue Moves und Kombos, Items etc. eintauschen. Der griechische Schnetzelgott lässt freundlich grüßen. Ja, im Grunde genommen könnte man auch einfach die Behauptung in den Raum stellen, <strong>Vigil</strong> <strong>Games</strong> hätten sich einfach <strong>Sonys</strong> Vorzeige-Schlachtplatte genommen, Comic-Hero <strong>Joe Madureira </strong>eine neue Optik drüberlegen lassen, um das Ergebnis dann als göttliches Festbankett wieder auf den geneigten Spieler loszulassen. Aber das wäre eben zu einfach. Viel zu einfach. Und dabei liegt nicht nur in der Grafik einer der Gründe begraben, weshalb <strong>Darksiders</strong> eben doch <span style="text-decoration: underline;">deutlich</span> eigenständiger &#8216;rüberkommt, als man nach den vorangegangenen Beschreibungen annehmen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Madureiras</strong> Stil zieht sich wirklich ausgesprochen konsequent durch die Szenerie, die Charaktere wirken samt und sonders extrem liebevoll, variantenreich und mit sehr viel Detailversessenheit gestaltet und die daraus resultierende Atmosphäre zieht zumindest mich umgehend in ihren Bann. Wer nach <strong>Ico, Okami</strong> oder dem letzten <strong>Prince of Persia </strong>noch einen Beweis dafür gesucht hat, dass zumindest die optische Ausgestaltung von Games definitiv eine Kunst für sich ist: <strong>Darksiders</strong> liefert ihn frei Haus.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt eine überaus stimmige Soundkulisse, die nicht nur, aber vor allem durch das grandiose Voice-Acting besticht. Pro-Tipp: Unbedingt auf Englisch spielen (auf der deutschen Disc sind beide Sprachversionen), um in den Genuss von unter anderem <strong>Mark Hamill </strong>zu kommen. Der gute alte Skywalker-Darsteller hat mittlerweile wohl weitestgehend auf die Synchronisation von Videospielen oder das Mimen von Ingame-Charakteren umgesattelt und darin seine große Erfüllung gefunden. Sei es als Joker in <strong>Batman: Arkham Asylum</strong> oder als Stimme unseres dämonischen Begleiters in <strong>Darksiders</strong>: Hamill geht wirklich in seiner Rolle auf und besticht allein schon durch seine Inbrunst in der Vortragsweise!</p>
<p style="text-align: justify;">Spielerisch präsentiert sich Darksiders vor allem als große Schnetzelorgie, die in Sachen Splatterfaktor einem <strong>God of War</strong> in nichts nachsteht und stets mindestens noch 3 Stufen draufzulegen versucht. Da werden Arme abgehackt, Köpfe gespalten, Flügel ausgerissen, Körper unter Kopfstößen zermalmt und vieles mehr. Klingt saubrutal, ist aufgrund der Comicgrafik aber nichtmal halb so wild. Zwischendurch gibt es mal ein paar simple Schieberätsel, der Rest ist &#8211; zumindest zum Spielauftakt -  gefälliges Von-A-nach-B-Rennen-und-Gegner-plätten in unterhaltsamster Reinform.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ein wenig simpel geraten stellt sich auf den ersten Blick dabei ausgerechnet das Kampfsystem dar, das im Grunde aus bloßem Button-Mashing besteht. Ein Knopf zur Bedienung des Schwertes (auf der <strong>360</strong> ist es der A-Button) reicht in Standard-Situationen völlig aus (OK, mit dem einen Knopf lässt sich aber bereits eine Fülle von verschiedenen Moves durchführen). Hat man einen Gegner ein wenig weichgeklopft, lassen sich mit dem B-Button anschließend spektakuläre Finishing-Moves auslösen, die <strong>War</strong>, so heißt unser &#8220;Held&#8221;, völlig eigenständig durchführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja: hatte ich das noch gar nicht erwähnt? Wir spielen Krieg! Nein, nich den Krieg, sondern <strong>DEN Krieg</strong>! Einen der vier Apokalyptischen Reiter. Ihr wisst schon: die mit dem Weltuntergang und so. Wie geil ist das denn, bitte? Das mit dem Weltuntergang ging aber leider ein wenig in die Hose, Krieg hat es verbockt und den ganzen Apokalypsen-Kram zu früh ausgelöst und nun darf er die Suppe selbst wieder auslöffeln&#8230; Aber egal, zur Story vielleicht ein anderes Mal nochmal mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück zum eigentlichen Kern des Spiels, dem Kampf: Wer meint, mit 2 Buttons nun komplett bedient zu sein, der wird dann doch noch eines besseren belehrt. Zusätzlich lassen sich Objekte wie Autos aufsammeln und gezielt auf die Gegner werfen, Angriffe taktisch blocken und parieren, Kombos ausführen, spezielle Fertigkeiten und Items einsetzen etc. pp. So entpuppt sich das Kampfsystem beim zweiten Blick als sehr viel tiefgründiger und abwechslungsreicher als zunächst gedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich für meinen Teil habe nach knapp drei Stunden Spielzeit sicherlich nichtmal an der Oberfläche gekratzt. Die allermeisten Fähigkeiten und Upgrades liegen derzeit noch in scheinbar unerreichbarer Ferne und wollen noch mühsam erarbeitet werden. Da der Schwierigkeitsgrad auf &#8220;Normal&#8221; angenehm knackig ist, wird das sicherlich noch eine sehr spannende Herausforderung. Eine Herausforderung, die ich mit größtem Vergnügen annehme! Erstes Zwischenfazit entsprechend: <strong>ganz klare Kaufempfehlung!!!</strong> 2010 fängt ja zumindest spielerisch bereits ausgesprochen gut an.</p>
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2257&amp;md5=1a9f4958667d94b9f2f063db9a00cf35" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mehr vom Gleichen: Modern Warfare 2</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2009/12/03/review-modern-warfare-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stell' Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin... Erfolgreichster Entertainment-Launch aller Zeiten, die Welt spielt Krieg - und das so kurz vor Weihnachten. Während Ingame lautstark die Geschosse explodieren, war auch außerhalb einer Spielwelt jede Menge Getöse rund um Activisions neuen Vorzeigeshooter zu vernehmen. Finanzieller Hoffnungsträger, Heilsbringer des Shooter-Genres, Skandalnudel... eigentlich ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Stell&#8217; Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin&#8230; Erfolgreichster Entertainment-Launch aller Zeiten, die Welt spielt Krieg &#8211; und das so kurz vor Weihnachten. Während Ingame lautstark die Geschosse explodieren, war auch außerhalb einer Spielwelt jede Menge Getöse rund um <strong>Activisions</strong> neuen Vorzeigeshooter zu vernehmen. Finanzieller Hoffnungsträger, Heilsbringer des Shooter-Genres, Skandalnudel&#8230; eigentlich ist schon alles über <strong>Call of Duty: Modern Warfare 2</strong> gesagt worden. Und bevor auch <strong>endoflevelboss.de </strong>aus nichts anderem als Meldungen zum Game besteht, sei abschließend noch kurz meine bescheidene Meinung zum Spiel hereingereicht. Bevor ich anschließend dazu übergehe <strong>Tim Schafers Brütal Legend</strong> in der Luft zu zerreißen. Doch dazu ein anderes Mal mehr&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Bringen wir es hinter uns: Die Flughafenszene</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modern Warfare 2</strong> jedenfalls ist im Kern nichts anderes als ein brühwarmer Aufguss des direkten Vorgängers. Nur mit noch mehr Rumms und einer vielzitierten, auf den ersten Blick skandalträchtigen, auf den zweiten Blick aber einfach nur langweilig-überflüssigen Mission irgendwo in der Mitte, auf der man als Spieler wahllos auf Zivilisten ballern darf &#8211; <a href="http://www.endoflevelboss.de/2009/12/02/importmumpitz/" target="_self">oder eben nicht</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2215" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw201.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2215" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw201-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Was die <strong>Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)</strong> für indizierungswürdig hält, präsentiert sich auch in der internationalen Fassung als spielerische Nullnummer, die völlig deplatziert in ein Gesamtgefüge gepresst wirkt, dass mit der eigentlichen Haupthandlung herzlich wenig zu tun hat. Man kann herzlich darüber streiten, ob es nun &#8220;sinnvoll&#8221; ist, derartiges zu zensieren, zu behalten oder überhaupt in ein Game zu pressen. An Inkonsequenz, Überfüssigkeit und völliger abwesenheit von Logik jedweder Art  ist der im Spiel präsentierte Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen jedenfalls kaum zu überbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Klar, man kann neugierig darauf sein, wie es sich anfühlt, wehrlose Pixelzivilisten über den Haufen zu ballern, wenn vor einem herstolpern, über den Boden kriechen oder schreiend davonstürmen. Aber es ist sinnlos. Wo möglicherweise an die menschliche Empathie appelliert werden sollte, ist nichts als Leere, wo erschütterndes Aufrütteln stattfinden sollte, ist nichts als gähnende Langeweile und während sich die Entwickler insgeheim sicherlich ins Fäustchen kichern ob soviel subversiven gegen-den-Strom-Schwimmens kann man nur attestieren: als Marketing-Gag mag&#8217;s funktioniert haben &#8211; aber zu welchem Preis? Setzen, Sechs,<strong> Infinity Ward</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Soviel Stress</h2>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten gilt: Wer den Vorgänger mochte, wird sich bei <strong>Modern Warfare 2</strong> sofort heimisch fühlen. Die Erzählweise ist praktisch identisch mit der von Modern Warfare, der Pathos-Zuckerguss auf allem immer noch unerträglich klebrig-süß, auch wenn der Einsatz all der gestelzten Patriotismus-Wortkaskaden zum Ende hin noch soviel Sinn machen mag, und die Inszenierung ist auch diesmal wieder absolut <em>over the top</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">An allen Ecken und Enden passiert etwas, eine Script-Sequenz türmt sich auf die nächste, um die stimmungsvoll bunte Kriegswelt vor unseren Augen mit Leben zu befüllen &#8211; nur um es direkt wieder durch unser Mündungsfeuer auslöschen zu lassen. Um einen herum herrscht ständig Action, knallt und explodiert etwas, werden Befehle und Hilfeschreie gebrüllt und vermatschen zu einem einzigen großen Topf voll Chaos. Wer in Teil 1 schon permanent das Gefühl unterschwelliger Überforderung verspürt hat, angesichts von soviel Remmidemmi auf dem Bildschirm, sollte sich bei Teil 2 regelmäßige Ruhepausen gönnen, um dem ansonsten sicheren Herzkaspar vorzubeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel Hektik in einem Spiel war selten. Rennen, ducken, gezielt schießen, ausweichen, Granaten zurückwerfen, sich von explodierenden Autos niederstrecken und von den eigenen Panzern überrollen lassen&#8230; bloß gut, <a href="http://www.endoflevelboss.de/2007/12/27/tod-durch-hund-call-of-duty-4-modern-warfare/" target="_self">dass Hunde diesmal keine so große Rolle spielen</a>. Harrr&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2217" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw202.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2217" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw202-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nur selten bis nie hat man Gelegenheit, die volle Pracht der einzelnen Levels auf sich wirken zu lassen. Mögen sie eine grafische Meisterleistung sein und sich auch nicht zu weit hinter einem Uncharted 2 verstecken müssen&#8230; im Grunde genommen hat man als Spieler nicht sonderlich viel davon. Denn wo <strong>Modern Warfare 1 </strong>sich besonders durch die Inszenierung der kleinen, der stillen Momente hervorgetan hat, während derer man jede Menge Zeit und Muße hatte, sich an den astreinen Animationen und Details sattzusehen, da setzt <strong>Modern Warfare 2</strong> auf atemlose Daueraction ohne Zeit zum Luftholen, geschweige denn zur genaueren Betrachtung der Leveldetails.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ausgesprochen schade, weil es dem Spiel viel von seiner potentiellen Atmosphäre nimmt. Stattdessen wird man ständig regelrecht durch die einzelnen Abschnitte gehetzt, damit man bloß gar nicht erst auf die Idee kommt, sich die vielen versteckten Feinheiten genauer anzusehen. War es im Vorgänger noch ein Leichtes, einen Großteil der feindlichen Aufklärungsdaten im ersten Anlauf sicherzustellen, wird man hier selbst im zweiten Anlauf kaum fündig, weil ständig so viele Gegner zielsicher auf einen einstürmen, dass man sich gar nicht traut, vom streng vorgezeichneten Pfad abzuweichen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Nichts für Pussies</h2>
<p style="text-align: justify;">Denn das will man in den meisten Fällen schon aus einem einzigen einfachen Grund nicht: weil man sich das Leben dadurch selbst unnötig schwer macht. Ihr seht vor Euch eine Straße, bei der Ihr die Möglichkeit habt, geradeaus von Deckung zu Deckung zu hechten, oder Euch strategisch links und rechts durch die Vorgärten und Wohnzimmer zu robben? Nehmt bloß den direkten Weg, wenn Ihr nicht in der Trial &amp; Error-Hölle landen wollt! Denn von irgendwoher, aus irgendeiner Ecke, die Ihr eigentlich für gesäubert gehalten habt, taucht garantiert noch ein Gegner auf, um Euch hinterrücks zu meucheln &#8211; und er wird gerne mal vom Euch begleitenden Squad &#8220;übersehen&#8221; und marschiert direkt unter der Nase Eurer Verbündeten vorbei in Euren Rücken! Wer also was entdecken will, begibt sich auf direktestem Weg in die Welt des Schmerzes.</p>
<p style="text-align: justify;">Da macht es nicht unbedingt glücklicher, dass der Schwierigkeitsgrad insgesamt ganz schön angezogen hat und bereits auf &#8220;Normal&#8221; zum fordernden Biest wird. War <strong>MW1</strong> in meinen Augen ein perfekt ausbalancierter Shooter, bei dem man stets sicher sein konnte, dass der Bildschirmtod auf die eigene Unfähigkeit zurückzuführen war, wirkt <strong>MW2</strong> an vielen Stellen einfach nur unfair. Bestes Beispiel sind die Ausflüge in die brasilianischen Favelas, wo allein schon die Sniper so unglücklich auf den Dächern platziert sind, dass man oftmals nichtmal mitbekommt, warum zum Teufel man jetzt schon wieder draufgegangen ist. Dazu kommen dann noch Horden von auf einen einstürmenden Fußtruppen und ein paar böse Jungs mit Granatwerfern, in die man reinrennt, wenn man sich gerade freut, nach dem 15. Anlauf auf <strong>&#8220;Hardened&#8221;</strong> doch endlich 3 Häuser weitergekommen zu sein. Wie das Ganze auf &#8220;Veteran&#8221; aussieht, habe ich mir bislang noch nicht auszumalen gewagt.  Ein Glück, dass die Checkpoints so nah beieinander liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem werde ich leider das Gefühl nicht los, dass derlei unfaire Passagen absolut bewusst in Kaufe genommen werden, um darüber hinwegzutäuschen, dass die Levels als solche oftmals sehr viel kürzer geraten sind als Anno 2007. Die unterm Strich dezent längere Spielzeit ergibt sich meines Erachtens einzig und allein aus all den vergeblichen Anläufen für bestimmte Passagen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Zuviel vom Gleichen</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer massiver Kritikpunkt, der mir bislang allzu oft nachlässig unter den Tisch gefallen lassen wurde, ist die Tatsache, dass <strong>Modern Warfare 2</strong> nicht nur nicht allzu viel Neues zu bieten hat, sondern aus dem Vorgänger bekannte Spielelemente zu häufig aufwärmt. Ich habe irgendwann aufgegeben zu zählen, wie oft ich nach einem Granateneinschlag/Bombenangriff in unmittelbarer Nähe dramatisch zu Boden gestürzt bin, um mich bei verschwimmendem Gesichtsfeld und Fiepen in den Ohren im letzten Moment in Sicherheit zu hechten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2218" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw203.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2218" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw203-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im ersten Teil ist meine Spielfigur überraschend bei einem Atombombenanschlag verreckt? Da muss man noch einen obendrauf setzen, und die spielbaren Charaktere gleich 2,5 Mal sterben lassen! Mindestens! Die körnigen Schwarzweißbilder und zynischen Kommentare während des Luftbombardements im ersten Teil waren nicht genug? OK, geben wir Euch diesmal die Möglichkeit, mit einer auf der Bombe montierten Kamera direkt bis vor die Füße der Gegner zu fliegen. Handgesteuert. Großartig, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem hat sich <strong>Infinity Ward</strong> definitiv zu sehr darauf konzentriert, alles auf die Spitze zu treiben, anstatt sich auf seine inszenatorischen Stärken zu besinnen. Es ist ein bißchen wie bei der <strong>Matrix-Trilogie</strong>: Der erste Teil noch eine perfekte Balance aus Story, starken Momenten und Action pur, verkommt bereits der zweite Teil zu einem hohlen Vehikel für überdrehte CGI-Allmachtsphantasien. Dass <strong>Modern Warfare 2</strong> am Ende trotzdem ein mehr als solider Shooter ist, liegt einzig an der ausgezeichneten Spielbarkeit und der bombastischen Gesamtinszenierung &#8211; und natürlich dem nach wie vor fantastischen Multiplayer-Teil.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Viele sollt Ihr sein</h2>
<p style="text-align: justify;">Im exzellenten Mehrspieler-Teil wird mir erstmals schmerzlich der Umstieg vom PC auf die Konsole bewusst. Auch wenn die Steuerung mit dem Pad auf der<strong> Xbox 360</strong> absolut flüssig und intuitiv von der Hand geht und das ausgesprochen clevere Autoaiming genau den richtigen Grad an Unterstützung bereitstellt &#8211; im Multiplayer fehlt mir persönlich schlicht und ergreifend die Präzision und Reaktionsschnelligkeit, die meine <strong>MX510</strong> mir zu PC-Zeiten untertänigst zur Verfügung gestellt hat. Vielleicht werde ich auch einfach zu alt für den Scheiß, aber einfach mal eben schnell innerhalb einer halben Sekunde umdrehen, checken was hinter einem passiert und dann unbeirrt weiter vorwärts stürmen &#8211; auf der Konsole absolult undenkbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten gibt es rein spielerisch herzlich wenig am Multiplayer auszusetzen. Ein wenig schade ist es, dass mir bislang noch keine einzige Map des ersten Teils unter die Augen gekommen ist &#8211; eine Integration dieser hätte nun wirklich kein großes Problem sein dürfen. Dass man sich nun noch mehr ins Zeug legen muss, um bestimmte Perks und Waffenaufsätze zu bekommen&#8230; geschenkt. Immerhin ist das System dahinter so motivierend wie eh und je. Dass aber ausgerechnet an meinem Lieblingsmodus <strong>&#8220;Headquarters&#8221; </strong>(dem nun ein &#8220;Pro&#8221; an den Namen angehängt wurde) herumgepfuscht wurde&#8230; ist absolut unverzeilich.</p>
<p style="text-align: justify;">War es in der ursprünglichen Fassung ohne weiteres möglich, einen neu aufpoppenden Punkt direkt einzunehmen, gibt es nun jedesmal eine gewisse zeitliche Frist, in der der einzunehmende Punkt zwar bereits vorhanden, aber noch nicht bereit ist. Die Idee dahinter ist wohl, dass beiden Seiten die Möglichkeit gegeben werden soll, rechtzeitig zum neuen HQ vorzustoßen und die Gefechte stärker auf diese Punkte zu konzentrieren. In der Praxis bedeutet das allerdings, dass beide Seite sich eine zeitlang völlig sinnfrei niederballern dürfen, ohne auf der Karte irgendwas zu erreichen. Schade.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2219" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw204.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2219" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw204-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Als ehemaliger PC-Spieler kann ich im Nachhinein das Wehklagen der Community nur allzu gut nachvollziehen, die sich darüber beschwert, dass ihr das Aufsetzen von <strong>Dedicated Servern</strong> verwehrt bleibt. Das Matchmaking ist nämlich im direkten Vergleich zu früher die reinste Katastrophe. Funktioniert zwar alles reibungslos, aber weder kann man sich seine eigenen Favoriten-Server anlegen, noch gezielt nach Maps auswählen, noch nach Sprache filtern, noch die Seite wählen, auf der man bevorzugt kämpft. Stattdessen wird man wahllos auf den erstbesten Server geschmissen, der den gewünschten Spielmodus anbietet. Ohne Rücksicht auf Verluste. Verlässt der jeweilige Host die laufende Runde, wird das Spiel unterbrochen und auf die Konsole eines anderen Teilnehmers verlagert. Nervig. Aber zumindest wird der jeweilige Spielfortschritt inklusive laufender Partie komplett übernommen und man darf genau dort weitermachen, wo man zuletzt aufgehört hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass es möglich ist, mit einer kompletten <strong>Xbox LIVE Party</strong> in ein Match einzusteigen ist schön, dass man auch hier nicht die Seite wählen kann und gezwungen wird, aus dem Partychat in den Spielchat zu wecheln, ist hingegen absolut unschön. Aber das ist wohl der Preis, den man als Konsolenbesitzer zu zahlen bereit sein muss&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Kein Meisterwerk</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modern Warfare 1</strong> war mein definitives Spiel des Jahres 2007. Daran muss sich der Nachfolger messen lassen. Und an diesem Vergleich muss er einfach scheitern. Zuviel der immer gleichen dramatischen Momente während der Kampagne, eine im Vergleich schwächere Story, die nach wie vor unzulänglich präsentiert wird und schlechtes Balancing machen dem einen Strich durch die Rechnung. <strong>Activision Blizzard</strong> kann das egal sein, denn es hat sich bereits jetzt mehr als rentiert. Der Multiplayer wird auch in Zukunft noch für so manche spannende Schlacht sorgen, auch wenn das Matchmaking höchstens suboptimal ist. Solange der zu erwartende Download-Content noch mehr Geld in die Kassen spült ist alles in Butter. Aber dass ausgerechnet <strong>&#8220;Headquarters&#8221; </strong>als Multiplayer-Modus so verhunzt wurde&#8230; ich gräme mich immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Achso: Wenn ich noch einmal so ein oldshooliges Drecks-Tutorial vorgesetzt bekomme, kotze ich. Aber so richtig!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2154&amp;md5=46d2d3b66920b974ca522ac266030f77" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zeit für &#8216;ne Demo, Pt.1 &#8211; BRÜTAL LEGEND</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 10:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Playin' Games]]></category>
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OK, ich sollte wirklich - wirklich! - mal wieder etwas mehr spielen und dem Stapel an nahezu unberührten Vollpreistiteln in meinem Regal (Assassin's Creed (laaaangweilig), The Darkness, Mass Effect, Beautiful Katamari, Battlefield 1943 etc. pp.) endlich die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die er glaubt zu verdienen... aber nein, ich verbringe die rare Zeit, die ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/10/brutallegend.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2052" title="brutallegend" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/10/brutallegend.jpg" alt="brutallegend" width="650" height="120" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">OK, ich sollte wirklich &#8211; wirklich! &#8211; mal wieder etwas mehr spielen und dem Stapel an nahezu unberührten Vollpreistiteln in meinem Regal (<em>Assassin&#8217;s Creed</em> (laaaangweilig), <em>The Darkness, Mass Effect, Beautiful Katamari, Battlefield 1943</em> etc. pp.) endlich die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die er glaubt zu verdienen&#8230; aber nein, ich verbringe die rare Zeit, die ich meiner <em>Xbox 360</em> widme, derzeit lieber damit, jede erdenkliche Demo herunterzuladen (es lebe die T-Home-Leitung!), einmal kurz anzuspielen und für Scheiße zu befinden (hrr hrrrrr, eat this!). Da sich nun in den letzten Tagen also so einiges auf meiner Festplatte angesammelt hat, dachte ich mir, ich reiße das alles in einem dreiteligen Demo-Special ab und nehme so mal auseinander, was sich eventuell in den kommenden Wochen als Kauf lohnen könnte und was nicht, bzw. bei welchen Titeln ich darauf warte, dass sie endlich günstiger werden, damit ich auch zuschlage. Bevor ich die anderen Games alle pauschal auf einem geballten Haufen aburteile, möchte ich diese erste Ausgabe einem einzigen Titel widmen. Einem Titel, der sein blut-triefendes Kreuz bereits vor langer Zeit auf meinem Rocktober-Kalenderblatt hinterlassen hat: <strong>BRÜTAL MOTHERFUCKIN&#8217; LEGEND, dude!</strong><span id="more-2051"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was soll ich lange um den heißen Brei lamentieren: zurecht. Absolut verdientermaßen zurecht! <strong>Brütal Legend</strong> wird ein unbedingter Pflichtkauf. Und eins sag&#8217; ich euch, Freunde: Wenn das Ding Verkaufszahlen-technisch nicht komplett durch die Decke geht und wieder so ein Regal-Hüter wird wie das famose <strong>Psychonauts </strong>aus dem gleichen Hause, dann komme ich bei jedem einzelnen von Euch vorbei und kontrolliere, ob die Scheibe auch hübsch brav im Laufwerk rotiert. Und falls nicht: Auf&#8217;s Maul!!! <img src='http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Brütal Legend</strong> ist bereits in den ersten Minuten der Demo zum Schreien komisch&#8230; Nein, halt, fangen wir nochmal ganz von vorne an. Denn noch bevor der Humor einen erreicht, wird man bereits von dem liebevoll-authentischen Main Menu in den Bann gezogen, das Vinyl-Fans verzückt die Augen verdrehen lässt. Eigentlich hatte das Spiel mich bereits da und ich hätte beim Kauf blind zugeschlagen. Spätestens beim Intro, das durch zwei Abfragen zu den Themen &#8220;Fluchen&#8221; und &#8220;Blut &amp; Gedärme&#8221; (nein, das steht da so nicht, passt aber, grob umrissen) aufwartet, hat mich dann der erste Lachflash geschüttelt. Herrlich!</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens habe ich keine Ahnung, wie sich <strong>Brütal Legend</strong> in seiner deutschen Fassung anhören könnte, bzw. ob es überhaupt eine Synchronisation gibt (ich bin zu faul das nachzuschlagen), jedenfalls wäre es ziemlicher Frevel, sich nicht von vornherein das grandiose Voice-Acting von <strong>Jack Black</strong> zu geben. Wieviel Liebe zum Detail allein in die Synchronisation geflossen ist, merkt man etwa, wenn man mit dem&#8230;. ääääähm&#8230; &#8220;Gefährt&#8221; den riesigen Schädelberg hinunterkraxelt und Black in der Rolle des <em>Eddie Riggs </em>minutenlang verzweifelt nach möglichen Beschwärungsformeln sucht, das Ding in Gang zu setzen, solange man nicht den linken Analogstick in eine Richtung drückt um sich fortzubewegen. Ich glaube, ich habe mir ein paar blaue Flecken zugezogen, als ich von der Couch gerollt bin&#8230; Aua.</p>
<p style="text-align: justify;">Grafisch macht das Spiel dabei in Bewegung deutlich mehr her, als bislang auf den Screenshots zu erahnen war. Es reißt zwar technisch keine Bäume aus, allerdings dient die Engine hier sowieso eher als Mittel zum Zweck und durch den superben Humor und die knackige Inszenierung ist man geneigt, die Optik ziemlich weit an den Rand seiner bewussten Wahrnehmung zu schieben, um sich voll und ganz dem Spielspaß hingeben zu können. Akustisch gibt es natürlich das volle Metal-Brett, bei dem<strong> Tim Schafer </strong>und seine Mannen mit so einer ellenlangen Playlist aufwarten, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zQRJ_lNjufQ" target="_blank">dass der gute Mann tatsächlich zwei komplette Rubik-Würfel gelöst bekommt, während diese heruntergebetet wird</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Spielerisch wird uns eine Action-Schlachtplatte serviert, bei der die gesamte bayrische Metzgerinnung mit heruntergeklappten Kinnladen vor Neid erblasst, so wie das Blut hier spritzt. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern ist es auch! Und wie! Besonders viel Freude dürfte es im späteren Spielverlauf noch bringen, das hier bereits rudimentär vorhandene Kombo-System aus Streitaxt und Gitarrenriffs (fragt gar nicht erst, spielt es lieber selbst) auszureizen und den Gegnern ein ums andere Brett um die Ohren zu dröhnen, ehe man ihnen die räudigen Schädel spaltet. Whoohooo! That&#8217;s Metal!</p>
<p style="text-align: justify;">Kurzum:<strong> Brütal Legend</strong> wird, eine blutige Spur der Verwüstung hinterlassend, zu<span style="text-decoration: line-through;"> glorreichen Fanfarenklängen</span> bösem Riff-Gestampfe den Spieleolymp im Sturm erobern, um Mario und seine albernen Kumpanen ein für alle mal zu unterjochen und ihnen zu zeigen, wo fortan ihr angestammter Platz sein wird: <strong>IN DER SKLAVEREI, BITCHES! </strong></p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2051&amp;md5=e4c215f14dc840c57dc98c0fa8a33eaf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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