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	<title>end of level boss &#187; Xbox 360</title>
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		<title>Akute Langeweile &#8211; Final Fantasy XIII</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 11:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend ist mir beim Spielen von Final Fantasy XIII, des neuesten Ablegers der Reihe, etwas passiert, das mir noch nie zuvor bei irgendeinem anderen Serienteil widerfahren ist: Ich habe binnen kürzester Zeit nach Starten des Spiels begonnen, mich massiv zu langweilen. Dabei hatte ich mich im Vorfeld der Veröffentlichung, allen Unkenrufen zum Trotz, sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gestern Abend ist mir beim Spielen von <strong>Final Fantasy XIII</strong>, des neuesten Ablegers der Reihe, etwas passiert, das mir noch nie zuvor bei irgendeinem anderen Serienteil widerfahren ist: Ich habe binnen kürzester Zeit nach Starten des Spiels begonnen, mich massiv zu langweilen. Dabei hatte ich mich im Vorfeld der Veröffentlichung, allen Unkenrufen zum Trotz, sehr auf  <strong>Square Enix</strong>&#8216; neuesten Rollenspiel-Koloss gefreut. So sehr, dass ich nicht umhin kam, mir die deutlich teurere, leider äußerst lieblos verpackte, <strong>Collector&#8217;s Edition</strong> des Spiels zuzulegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Knapp 10 Stunden bin ich nun als Lightning oder einer ihrer Weggefährten (wobei der Begriff noch nicht so recht zutreffen mag) durch die Welt von Coocoon gewandelt &#8211; oder besser gesagt: durch deren schlauchförmiges Wegesystem. Tapfer habe ich dabei die &#8211; wieder einmal &#8211; äußerst verworrene Story über mich ergehen lassen, bloß mit dem Unterschied, diesmal das Gefühl zu haben, kein einziges Wort verstanden zu haben. Was ich jedoch nicht der ausgezeichneten englischsprachigen Fassung oder meinen sprachlichen Skills beim Verständnis dieser zuschreiben möchte, sondern tatsächlich mal der Geschichte als solcher.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Pulse, fal&#8217;Cie, l&#8217;Cie, Pulse l&#8217;Cie, Psicomm, Eden, Coocoon, Sanctum,</em> <strong>WTF</strong>&#8230;?!?!? Sorry, ich habe den Faden verloren. Trotzdem bin ich nach wie vor geneigt, der Handlung auch weiterhin zu folgen (bzw. den Versuch dazu zu unternehmen), denn die Gesamtpräsentation ist, ganz Square-mäßig, natürlich mal wieder über alle Zweifel erhaben. Der Grafikstil ist nicht nur gewohnt abgedreht farbenfroh, sondern auch technisch eine Klasse für sich. Selten sahen Charaktermodelle auf der<strong> Xbox 360</strong> schöner aus als hier. Das kommt auch der Atmosphäre in den (unzähligen) Zwischensequenzen zu Gute, die nicht komplett cineastisch vorgerendert sind, reihen diese sich doch nun  noch nahtloser in den Reigen der Rendersequenzen ein, als es in der Vergangenheit der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass der cineastische Teil des Unterhaltungsprogramms sich dabei streckenweise auf <strong>Avatar</strong>-Niveau befindet, muss man im Falle von Square Enix ja schon als selbstverständlich ansehen, ebenso die wiedermals enorme Qualität des uns ständig begleitenden Soundtracks (auch wenn die Jazz-Tunes, mit denen Sazh unterwegs ist, schon ein wenig nerven). Alles andere als selbstverständlich ist aber das, meiner Meinung nach, ziemlich missratene Kampfsystem, welches immerhin den Großteil der Spielmechanik bestimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Statt, wie gehabt, alle 3 Gruppenmitglieder innerhalb eines Kampfes durch Befehle und Aktionen zu steuern, beschränkt<strong> FFXIII</strong> uns auf die Lenkung des jeweiligen Gruppenführers, der Rest der Bande agiert vollkommen autonom &#8211; und immerhin halbwegs intelligent. Dabei wird grundlegend auf das allseits bekannte ATB-System vergangener Teile zurückgegriffen, allerdings mit teils etwas merkwürdig erscheinenden Modifikationen, durch Einführung einer Art Jobsystems, den so genannten &#8220;Paradigmen&#8221;. Diese ordnen einem Charakter, je nach gerade aktiviertem Paradigma, unterschiedliche Abilities zu. Waren diese früher in Kampf- und Magie-Fähigkeiten unterteilt, wird heute alles in einen Topf geschmissen. Wer also eine simple Attacke ausführen möchte, wuselt sich erstmal ins Fähigkeiten-Menü &#8211; und verschenkt so unnötig Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bereits an allen Ecken des Internets beschworene Casualismus des Spiels spiegelt sich im Kampfsystem durch eine &#8220;Auto&#8221;-Attack-/Support/-Whatever-Funktion wider, bei der sogar der eigene Charakter die vermeintlich besten Fähigkeiten zu einem Angriff zusammenrührt.</p>
<p style="text-align: justify;">Merkwürdig hingegen erscheint die Charakter-Entwicklung als solche. So levelt man zwar in einem System, das dem Sphärobrett aus<strong> Final Fantasy X</strong> ähnelt, schön brav die Fähigkeiten seines Charakters, sowie aller anderen Begleitfiguren auf, ohne jedoch zu wissen, welche Auswirkungen sich dadurch tatsächlich im Kampf ergeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Aufteilung auf Paradigmen macht die Sache nicht unbedingt durchsichtiger. Immerhin hat jeder Charakter einen festgeschriebenen Health-Wert, samt Attributen für Angriff und Verteidigung, die in gewohnter Weise durch geschickte Kombination des Equipments gesteigert werden können. Allerdings können je nach aufzulevelndem Paradigma (Commando, Ravager, Medic, Synergist) ebenfalls Punkte für Strength, Magic, etc. vergeben werden, um diese zu steigern. Wie diese sich auf die Gesamtleistung des Charakters auswirken, erfährt man aber nicht wirklich. Ebenso hat man im Kampf anschließend keinerlei Übersicht darüber, wie stark ein Charakter denn nun in welchem Paradigma ist und ob sich der Shift in eine bestimmte Paradigmen-Kombi der vorhandenen Party-Member überhaupt lohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier wurde meines Erachtens der eigentlich in enormer Fülle vorhandener Tiefgang leider zugunsten des Streamlinings der gesamten Spielerfahrung ein wenig zu sehr plattgebügelt. Außerdem würde mich mal brennend interessieren, nach welchem merkwürdigen System eigentlich die seltsame Punkte- bzw. Sternchenvergabe am Ende eines jeden Kampfes errechnet wird&#8230; und wofür die überhaupt gut ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade auch, dass in der &#8211; angeblich überaus gelungenen -  deutschen Übersetzung offenbar wieder einmal sämtliche Fähigkeiten, Zauber etc. komplett umbenannt wurden. Sucht man als Spieler der englischen Fassung auf deutschen Seiten mal schnell nach der besten Strategie für einen bestimmten Gegnertypus, ist man hinterher genauso schlau wie vorher. Allein, dass die eigentlich so schön klingenden <strong>Eidolons</strong> (früher &#8220;Bestia) im deutschen Esper heißen&#8230; absolut unverständlich. Über deren komisches Beschwörungs-System lasse ich mich vielleicht ein anderes Mal aus.</p>
<p style="text-align: justify;">All dies (krude Story, Linearität, Kampfsystem, Charakter-Entwicklung, etc.) haben mich zusammengenommen gestern so sehr angeödet, dass ich einfach nicht mehr weiterspielen wollte. Ich hoffe bloß, dass sich das in der nächsten Woche nochmal ändert und ich doch noch ein wenig weiter komme. Wäre nämlich ansonsten wirklich schade um das Geld.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.:</strong> Im Vergleich zur durchschnittlich üblichen Zeit, die man für das Durchspielen eines beliebeigen FF-Teils benötigt, stehe ich natürlich noch absolut am Anfang. Es ist also durchaus möglich, dass sich mir viele Feinheiten &#8211; gerade des Kampfsystems &#8211; im weiteren Verlauf noch deutlich besser erschließen. Manche Dinge habe ich anscheinend auch einfach nur überlesen (viel geschriebener Text in Videospielen war noch nie so ganz nach meinem Gusto). Gegebenenfalls reiche ich Korrekturen bzw. tiefere Betrachtungen zum Kampfsystem deshalb nochmal in einem späteren Blogpost nach.</p>
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		<title>Here comes the pain! &#8211; First look: Darksiders</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 23:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Whooohooo! Endlich mal wieder ein Spiel nach meinem Geschmack! Dabei hatte ich ja in den letzten Tagen schon ein wenig Angst, dass ich mal wieder zu sehr auf meinen selbstgeschürten Hype hereingefallen bin und ganz tief in die Kiste gegriffen habe, in der sonst genau jene Titel verschwinden, die man normalerweise nichtmal mit der Kneifzange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Whooohooo! Endlich mal wieder ein Spiel nach meinem Geschmack! Dabei hatte ich ja in den letzten Tagen schon ein wenig Angst, dass ich mal wieder zu sehr auf meinen selbstgeschürten Hype hereingefallen bin und ganz tief in die Kiste gegriffen habe, in der sonst genau jene Titel verschwinden, die man normalerweise nichtmal mit der Kneifzange anfassen würde. Doch nein! <strong>Darksiders </strong>ist anders. Besser&#8230;Viel besser!</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist das Erfolgsrezept nicht nur simpel, sondern darüber hinaus auch noch ganz einfach zusammengeklaut. Man nehme eine gehörige Portion <strong>God of War</strong>, serviere ein <strong>Legend of Zelda</strong> als bekömmliche Beilage, würze mit einer Prise <strong>Ratchet &amp; Clank </strong>und ähnlich gelagerten Plattformern und runde mit einem Hauch von Rollenspiel ab. Aber nur einem winzig kleinen Hauch&#8230; Das ergibt eine zwar zunächst krude klingende, dennoch überaus hervorragend funktionierende Mixtur von spielerischen Genüssen, aus denen man zwar permanent die Einzelzutaten deutlich herausschmeckt, die <strong>Darksiders: Wrath of War </strong>jedoch trotzdem zu einem wunderbaren Spielerlebnis aus einem Guss formen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut, stellenweise wurde vielleicht ein wenig zu dreist beim großen Vorbild <strong>God of War</strong> geklaut. Und ich dachte schon <strong>Dante&#8217;s Inferno </strong>würde die dickste Copycat dieses Jahres&#8230; So kann man sich irren. Wo bei <em>Kratos</em> rote, gelbe und grüne Orbs bevorzugt aus Gegnern herausgeprügelt und aus  herumstehenden Kisten aufgesammelt werden, erhält man bei <strong>Darksiders</strong> blaue, gelbe und grüne Seelen aus geschlachteten Gegnern und&#8230; nunja: herumstehenden Kisten eben. Und aus allen anderen Objekten, die sich auf dem jeweiligen Areal zerstören lassen. Deshalb mein Tipp: haut einfach von Beginn an alles zu Klump, was auch nur halbwegs nach beweglichem Objekt aussieht!</p>
<p style="text-align: justify;">Die gesammelten blauen Seelen lassen sich analog zu Kratos&#8217; roten Orbs nämlich beim dämonischen Händler <em>Vulgrim</em> in Waffenupgrades, neue Moves und Kombos, Items etc. eintauschen. Der griechische Schnetzelgott lässt freundlich grüßen. Ja, im Grunde genommen könnte man auch einfach die Behauptung in den Raum stellen, <strong>Vigil</strong> <strong>Games</strong> hätten sich einfach <strong>Sonys</strong> Vorzeige-Schlachtplatte genommen, Comic-Hero <strong>Joe Madureira </strong>eine neue Optik drüberlegen lassen, um das Ergebnis dann als göttliches Festbankett wieder auf den geneigten Spieler loszulassen. Aber das wäre eben zu einfach. Viel zu einfach. Und dabei liegt nicht nur in der Grafik einer der Gründe begraben, weshalb <strong>Darksiders</strong> eben doch <span style="text-decoration: underline;">deutlich</span> eigenständiger &#8216;rüberkommt, als man nach den vorangegangenen Beschreibungen annehmen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Madureiras</strong> Stil zieht sich wirklich ausgesprochen konsequent durch die Szenerie, die Charaktere wirken samt und sonders extrem liebevoll, variantenreich und mit sehr viel Detailversessenheit gestaltet und die daraus resultierende Atmosphäre zieht zumindest mich umgehend in ihren Bann. Wer nach <strong>Ico, Okami</strong> oder dem letzten <strong>Prince of Persia </strong>noch einen Beweis dafür gesucht hat, dass zumindest die optische Ausgestaltung von Games definitiv eine Kunst für sich ist: <strong>Darksiders</strong> liefert ihn frei Haus.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt eine überaus stimmige Soundkulisse, die nicht nur, aber vor allem durch das grandiose Voice-Acting besticht. Pro-Tipp: Unbedingt auf Englisch spielen (auf der deutschen Disc sind beide Sprachversionen), um in den Genuss von unter anderem <strong>Mark Hamill </strong>zu kommen. Der gute alte Skywalker-Darsteller hat mittlerweile wohl weitestgehend auf die Synchronisation von Videospielen oder das Mimen von Ingame-Charakteren umgesattelt und darin seine große Erfüllung gefunden. Sei es als Joker in <strong>Batman: Arkham Asylum</strong> oder als Stimme unseres dämonischen Begleiters in <strong>Darksiders</strong>: Hamill geht wirklich in seiner Rolle auf und besticht allein schon durch seine Inbrunst in der Vortragsweise!</p>
<p style="text-align: justify;">Spielerisch präsentiert sich Darksiders vor allem als große Schnetzelorgie, die in Sachen Splatterfaktor einem <strong>God of War</strong> in nichts nachsteht und stets mindestens noch 3 Stufen draufzulegen versucht. Da werden Arme abgehackt, Köpfe gespalten, Flügel ausgerissen, Körper unter Kopfstößen zermalmt und vieles mehr. Klingt saubrutal, ist aufgrund der Comicgrafik aber nichtmal halb so wild. Zwischendurch gibt es mal ein paar simple Schieberätsel, der Rest ist &#8211; zumindest zum Spielauftakt -  gefälliges Von-A-nach-B-Rennen-und-Gegner-plätten in unterhaltsamster Reinform.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ein wenig simpel geraten stellt sich auf den ersten Blick dabei ausgerechnet das Kampfsystem dar, das im Grunde aus bloßem Button-Mashing besteht. Ein Knopf zur Bedienung des Schwertes (auf der <strong>360</strong> ist es der A-Button) reicht in Standard-Situationen völlig aus (OK, mit dem einen Knopf lässt sich aber bereits eine Fülle von verschiedenen Moves durchführen). Hat man einen Gegner ein wenig weichgeklopft, lassen sich mit dem B-Button anschließend spektakuläre Finishing-Moves auslösen, die <strong>War</strong>, so heißt unser &#8220;Held&#8221;, völlig eigenständig durchführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja: hatte ich das noch gar nicht erwähnt? Wir spielen Krieg! Nein, nich den Krieg, sondern <strong>DEN Krieg</strong>! Einen der vier Apokalyptischen Reiter. Ihr wisst schon: die mit dem Weltuntergang und so. Wie geil ist das denn, bitte? Das mit dem Weltuntergang ging aber leider ein wenig in die Hose, Krieg hat es verbockt und den ganzen Apokalypsen-Kram zu früh ausgelöst und nun darf er die Suppe selbst wieder auslöffeln&#8230; Aber egal, zur Story vielleicht ein anderes Mal nochmal mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück zum eigentlichen Kern des Spiels, dem Kampf: Wer meint, mit 2 Buttons nun komplett bedient zu sein, der wird dann doch noch eines besseren belehrt. Zusätzlich lassen sich Objekte wie Autos aufsammeln und gezielt auf die Gegner werfen, Angriffe taktisch blocken und parieren, Kombos ausführen, spezielle Fertigkeiten und Items einsetzen etc. pp. So entpuppt sich das Kampfsystem beim zweiten Blick als sehr viel tiefgründiger und abwechslungsreicher als zunächst gedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich für meinen Teil habe nach knapp drei Stunden Spielzeit sicherlich nichtmal an der Oberfläche gekratzt. Die allermeisten Fähigkeiten und Upgrades liegen derzeit noch in scheinbar unerreichbarer Ferne und wollen noch mühsam erarbeitet werden. Da der Schwierigkeitsgrad auf &#8220;Normal&#8221; angenehm knackig ist, wird das sicherlich noch eine sehr spannende Herausforderung. Eine Herausforderung, die ich mit größtem Vergnügen annehme! Erstes Zwischenfazit entsprechend: <strong>ganz klare Kaufempfehlung!!!</strong> 2010 fängt ja zumindest spielerisch bereits ausgesprochen gut an.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Mehr vom Gleichen: Modern Warfare 2</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2009/12/03/review-modern-warfare-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stell&#8217; Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin&#8230; Erfolgreichster Entertainment-Launch aller Zeiten, die Welt spielt Krieg &#8211; und das so kurz vor Weihnachten. Während Ingame lautstark die Geschosse explodieren, war auch außerhalb einer Spielwelt jede Menge Getöse rund um Activisions neuen Vorzeigeshooter zu vernehmen. Finanzieller Hoffnungsträger, Heilsbringer des Shooter-Genres, Skandalnudel&#8230; eigentlich ist schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Stell&#8217; Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin&#8230; Erfolgreichster Entertainment-Launch aller Zeiten, die Welt spielt Krieg &#8211; und das so kurz vor Weihnachten. Während Ingame lautstark die Geschosse explodieren, war auch außerhalb einer Spielwelt jede Menge Getöse rund um <strong>Activisions</strong> neuen Vorzeigeshooter zu vernehmen. Finanzieller Hoffnungsträger, Heilsbringer des Shooter-Genres, Skandalnudel&#8230; eigentlich ist schon alles über <strong>Call of Duty: Modern Warfare 2</strong> gesagt worden. Und bevor auch <strong>endoflevelboss.de </strong>aus nichts anderem als Meldungen zum Game besteht, sei abschließend noch kurz meine bescheidene Meinung zum Spiel hereingereicht. Bevor ich anschließend dazu übergehe <strong>Tim Schafers Brütal Legend</strong> in der Luft zu zerreißen. Doch dazu ein anderes Mal mehr&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Bringen wir es hinter uns: Die Flughafenszene</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modern Warfare 2</strong> jedenfalls ist im Kern nichts anderes als ein brühwarmer Aufguss des direkten Vorgängers. Nur mit noch mehr Rumms und einer vielzitierten, auf den ersten Blick skandalträchtigen, auf den zweiten Blick aber einfach nur langweilig-überflüssigen Mission irgendwo in der Mitte, auf der man als Spieler wahllos auf Zivilisten ballern darf &#8211; <a href="http://www.endoflevelboss.de/2009/12/02/importmumpitz/" target="_self">oder eben nicht</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2215" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw201.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2215" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw201-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Was die <strong>Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)</strong> für indizierungswürdig hält, präsentiert sich auch in der internationalen Fassung als spielerische Nullnummer, die völlig deplatziert in ein Gesamtgefüge gepresst wirkt, dass mit der eigentlichen Haupthandlung herzlich wenig zu tun hat. Man kann herzlich darüber streiten, ob es nun &#8220;sinnvoll&#8221; ist, derartiges zu zensieren, zu behalten oder überhaupt in ein Game zu pressen. An Inkonsequenz, Überfüssigkeit und völliger abwesenheit von Logik jedweder Art  ist der im Spiel präsentierte Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen jedenfalls kaum zu überbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Klar, man kann neugierig darauf sein, wie es sich anfühlt, wehrlose Pixelzivilisten über den Haufen zu ballern, wenn vor einem herstolpern, über den Boden kriechen oder schreiend davonstürmen. Aber es ist sinnlos. Wo möglicherweise an die menschliche Empathie appelliert werden sollte, ist nichts als Leere, wo erschütterndes Aufrütteln stattfinden sollte, ist nichts als gähnende Langeweile und während sich die Entwickler insgeheim sicherlich ins Fäustchen kichern ob soviel subversiven gegen-den-Strom-Schwimmens kann man nur attestieren: als Marketing-Gag mag&#8217;s funktioniert haben &#8211; aber zu welchem Preis? Setzen, Sechs,<strong> Infinity Ward</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Soviel Stress</h2>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten gilt: Wer den Vorgänger mochte, wird sich bei <strong>Modern Warfare 2</strong> sofort heimisch fühlen. Die Erzählweise ist praktisch identisch mit der von Modern Warfare, der Pathos-Zuckerguss auf allem immer noch unerträglich klebrig-süß, auch wenn der Einsatz all der gestelzten Patriotismus-Wortkaskaden zum Ende hin noch soviel Sinn machen mag, und die Inszenierung ist auch diesmal wieder absolut <em>over the top</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">An allen Ecken und Enden passiert etwas, eine Script-Sequenz türmt sich auf die nächste, um die stimmungsvoll bunte Kriegswelt vor unseren Augen mit Leben zu befüllen &#8211; nur um es direkt wieder durch unser Mündungsfeuer auslöschen zu lassen. Um einen herum herrscht ständig Action, knallt und explodiert etwas, werden Befehle und Hilfeschreie gebrüllt und vermatschen zu einem einzigen großen Topf voll Chaos. Wer in Teil 1 schon permanent das Gefühl unterschwelliger Überforderung verspürt hat, angesichts von soviel Remmidemmi auf dem Bildschirm, sollte sich bei Teil 2 regelmäßige Ruhepausen gönnen, um dem ansonsten sicheren Herzkaspar vorzubeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel Hektik in einem Spiel war selten. Rennen, ducken, gezielt schießen, ausweichen, Granaten zurückwerfen, sich von explodierenden Autos niederstrecken und von den eigenen Panzern überrollen lassen&#8230; bloß gut, <a href="http://www.endoflevelboss.de/2007/12/27/tod-durch-hund-call-of-duty-4-modern-warfare/" target="_self">dass Hunde diesmal keine so große Rolle spielen</a>. Harrr&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2217" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw202.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2217" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw202-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nur selten bis nie hat man Gelegenheit, die volle Pracht der einzelnen Levels auf sich wirken zu lassen. Mögen sie eine grafische Meisterleistung sein und sich auch nicht zu weit hinter einem Uncharted 2 verstecken müssen&#8230; im Grunde genommen hat man als Spieler nicht sonderlich viel davon. Denn wo <strong>Modern Warfare 1 </strong>sich besonders durch die Inszenierung der kleinen, der stillen Momente hervorgetan hat, während derer man jede Menge Zeit und Muße hatte, sich an den astreinen Animationen und Details sattzusehen, da setzt <strong>Modern Warfare 2</strong> auf atemlose Daueraction ohne Zeit zum Luftholen, geschweige denn zur genaueren Betrachtung der Leveldetails.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ausgesprochen schade, weil es dem Spiel viel von seiner potentiellen Atmosphäre nimmt. Stattdessen wird man ständig regelrecht durch die einzelnen Abschnitte gehetzt, damit man bloß gar nicht erst auf die Idee kommt, sich die vielen versteckten Feinheiten genauer anzusehen. War es im Vorgänger noch ein Leichtes, einen Großteil der feindlichen Aufklärungsdaten im ersten Anlauf sicherzustellen, wird man hier selbst im zweiten Anlauf kaum fündig, weil ständig so viele Gegner zielsicher auf einen einstürmen, dass man sich gar nicht traut, vom streng vorgezeichneten Pfad abzuweichen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Nichts für Pussies</h2>
<p style="text-align: justify;">Denn das will man in den meisten Fällen schon aus einem einzigen einfachen Grund nicht: weil man sich das Leben dadurch selbst unnötig schwer macht. Ihr seht vor Euch eine Straße, bei der Ihr die Möglichkeit habt, geradeaus von Deckung zu Deckung zu hechten, oder Euch strategisch links und rechts durch die Vorgärten und Wohnzimmer zu robben? Nehmt bloß den direkten Weg, wenn Ihr nicht in der Trial &amp; Error-Hölle landen wollt! Denn von irgendwoher, aus irgendeiner Ecke, die Ihr eigentlich für gesäubert gehalten habt, taucht garantiert noch ein Gegner auf, um Euch hinterrücks zu meucheln &#8211; und er wird gerne mal vom Euch begleitenden Squad &#8220;übersehen&#8221; und marschiert direkt unter der Nase Eurer Verbündeten vorbei in Euren Rücken! Wer also was entdecken will, begibt sich auf direktestem Weg in die Welt des Schmerzes.</p>
<p style="text-align: justify;">Da macht es nicht unbedingt glücklicher, dass der Schwierigkeitsgrad insgesamt ganz schön angezogen hat und bereits auf &#8220;Normal&#8221; zum fordernden Biest wird. War <strong>MW1</strong> in meinen Augen ein perfekt ausbalancierter Shooter, bei dem man stets sicher sein konnte, dass der Bildschirmtod auf die eigene Unfähigkeit zurückzuführen war, wirkt <strong>MW2</strong> an vielen Stellen einfach nur unfair. Bestes Beispiel sind die Ausflüge in die brasilianischen Favelas, wo allein schon die Sniper so unglücklich auf den Dächern platziert sind, dass man oftmals nichtmal mitbekommt, warum zum Teufel man jetzt schon wieder draufgegangen ist. Dazu kommen dann noch Horden von auf einen einstürmenden Fußtruppen und ein paar böse Jungs mit Granatwerfern, in die man reinrennt, wenn man sich gerade freut, nach dem 15. Anlauf auf <strong>&#8220;Hardened&#8221;</strong> doch endlich 3 Häuser weitergekommen zu sein. Wie das Ganze auf &#8220;Veteran&#8221; aussieht, habe ich mir bislang noch nicht auszumalen gewagt.  Ein Glück, dass die Checkpoints so nah beieinander liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem werde ich leider das Gefühl nicht los, dass derlei unfaire Passagen absolut bewusst in Kaufe genommen werden, um darüber hinwegzutäuschen, dass die Levels als solche oftmals sehr viel kürzer geraten sind als Anno 2007. Die unterm Strich dezent längere Spielzeit ergibt sich meines Erachtens einzig und allein aus all den vergeblichen Anläufen für bestimmte Passagen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Zuviel vom Gleichen</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer massiver Kritikpunkt, der mir bislang allzu oft nachlässig unter den Tisch gefallen lassen wurde, ist die Tatsache, dass <strong>Modern Warfare 2</strong> nicht nur nicht allzu viel Neues zu bieten hat, sondern aus dem Vorgänger bekannte Spielelemente zu häufig aufwärmt. Ich habe irgendwann aufgegeben zu zählen, wie oft ich nach einem Granateneinschlag/Bombenangriff in unmittelbarer Nähe dramatisch zu Boden gestürzt bin, um mich bei verschwimmendem Gesichtsfeld und Fiepen in den Ohren im letzten Moment in Sicherheit zu hechten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2218" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw203.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2218" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw203-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im ersten Teil ist meine Spielfigur überraschend bei einem Atombombenanschlag verreckt? Da muss man noch einen obendrauf setzen, und die spielbaren Charaktere gleich 2,5 Mal sterben lassen! Mindestens! Die körnigen Schwarzweißbilder und zynischen Kommentare während des Luftbombardements im ersten Teil waren nicht genug? OK, geben wir Euch diesmal die Möglichkeit, mit einer auf der Bombe montierten Kamera direkt bis vor die Füße der Gegner zu fliegen. Handgesteuert. Großartig, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem hat sich <strong>Infinity Ward</strong> definitiv zu sehr darauf konzentriert, alles auf die Spitze zu treiben, anstatt sich auf seine inszenatorischen Stärken zu besinnen. Es ist ein bißchen wie bei der <strong>Matrix-Trilogie</strong>: Der erste Teil noch eine perfekte Balance aus Story, starken Momenten und Action pur, verkommt bereits der zweite Teil zu einem hohlen Vehikel für überdrehte CGI-Allmachtsphantasien. Dass <strong>Modern Warfare 2</strong> am Ende trotzdem ein mehr als solider Shooter ist, liegt einzig an der ausgezeichneten Spielbarkeit und der bombastischen Gesamtinszenierung &#8211; und natürlich dem nach wie vor fantastischen Multiplayer-Teil.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Viele sollt Ihr sein</h2>
<p style="text-align: justify;">Im exzellenten Mehrspieler-Teil wird mir erstmals schmerzlich der Umstieg vom PC auf die Konsole bewusst. Auch wenn die Steuerung mit dem Pad auf der<strong> Xbox 360</strong> absolut flüssig und intuitiv von der Hand geht und das ausgesprochen clevere Autoaiming genau den richtigen Grad an Unterstützung bereitstellt &#8211; im Multiplayer fehlt mir persönlich schlicht und ergreifend die Präzision und Reaktionsschnelligkeit, die meine <strong>MX510</strong> mir zu PC-Zeiten untertänigst zur Verfügung gestellt hat. Vielleicht werde ich auch einfach zu alt für den Scheiß, aber einfach mal eben schnell innerhalb einer halben Sekunde umdrehen, checken was hinter einem passiert und dann unbeirrt weiter vorwärts stürmen &#8211; auf der Konsole absolult undenkbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten gibt es rein spielerisch herzlich wenig am Multiplayer auszusetzen. Ein wenig schade ist es, dass mir bislang noch keine einzige Map des ersten Teils unter die Augen gekommen ist &#8211; eine Integration dieser hätte nun wirklich kein großes Problem sein dürfen. Dass man sich nun noch mehr ins Zeug legen muss, um bestimmte Perks und Waffenaufsätze zu bekommen&#8230; geschenkt. Immerhin ist das System dahinter so motivierend wie eh und je. Dass aber ausgerechnet an meinem Lieblingsmodus <strong>&#8220;Headquarters&#8221; </strong>(dem nun ein &#8220;Pro&#8221; an den Namen angehängt wurde) herumgepfuscht wurde&#8230; ist absolut unverzeilich.</p>
<p style="text-align: justify;">War es in der ursprünglichen Fassung ohne weiteres möglich, einen neu aufpoppenden Punkt direkt einzunehmen, gibt es nun jedesmal eine gewisse zeitliche Frist, in der der einzunehmende Punkt zwar bereits vorhanden, aber noch nicht bereit ist. Die Idee dahinter ist wohl, dass beiden Seiten die Möglichkeit gegeben werden soll, rechtzeitig zum neuen HQ vorzustoßen und die Gefechte stärker auf diese Punkte zu konzentrieren. In der Praxis bedeutet das allerdings, dass beide Seite sich eine zeitlang völlig sinnfrei niederballern dürfen, ohne auf der Karte irgendwas zu erreichen. Schade.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2219" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw204.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2219" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw204-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Als ehemaliger PC-Spieler kann ich im Nachhinein das Wehklagen der Community nur allzu gut nachvollziehen, die sich darüber beschwert, dass ihr das Aufsetzen von <strong>Dedicated Servern</strong> verwehrt bleibt. Das Matchmaking ist nämlich im direkten Vergleich zu früher die reinste Katastrophe. Funktioniert zwar alles reibungslos, aber weder kann man sich seine eigenen Favoriten-Server anlegen, noch gezielt nach Maps auswählen, noch nach Sprache filtern, noch die Seite wählen, auf der man bevorzugt kämpft. Stattdessen wird man wahllos auf den erstbesten Server geschmissen, der den gewünschten Spielmodus anbietet. Ohne Rücksicht auf Verluste. Verlässt der jeweilige Host die laufende Runde, wird das Spiel unterbrochen und auf die Konsole eines anderen Teilnehmers verlagert. Nervig. Aber zumindest wird der jeweilige Spielfortschritt inklusive laufender Partie komplett übernommen und man darf genau dort weitermachen, wo man zuletzt aufgehört hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass es möglich ist, mit einer kompletten <strong>Xbox LIVE Party</strong> in ein Match einzusteigen ist schön, dass man auch hier nicht die Seite wählen kann und gezwungen wird, aus dem Partychat in den Spielchat zu wecheln, ist hingegen absolut unschön. Aber das ist wohl der Preis, den man als Konsolenbesitzer zu zahlen bereit sein muss&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Kein Meisterwerk</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modern Warfare 1</strong> war mein definitives Spiel des Jahres 2007. Daran muss sich der Nachfolger messen lassen. Und an diesem Vergleich muss er einfach scheitern. Zuviel der immer gleichen dramatischen Momente während der Kampagne, eine im Vergleich schwächere Story, die nach wie vor unzulänglich präsentiert wird und schlechtes Balancing machen dem einen Strich durch die Rechnung. <strong>Activision Blizzard</strong> kann das egal sein, denn es hat sich bereits jetzt mehr als rentiert. Der Multiplayer wird auch in Zukunft noch für so manche spannende Schlacht sorgen, auch wenn das Matchmaking höchstens suboptimal ist. Solange der zu erwartende Download-Content noch mehr Geld in die Kassen spült ist alles in Butter. Aber dass ausgerechnet <strong>&#8220;Headquarters&#8221; </strong>als Multiplayer-Modus so verhunzt wurde&#8230; ich gräme mich immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Achso: Wenn ich noch einmal so ein oldshooliges Drecks-Tutorial vorgesetzt bekomme, kotze ich. Aber so richtig!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Zeit für &#8216;ne Demo, Pt.1 &#8211; BRÜTAL LEGEND</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 10:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Playin' Games]]></category>
		<category><![CDATA[Preview]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>

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		<description><![CDATA[
OK, ich sollte wirklich &#8211; wirklich! &#8211; mal wieder etwas mehr spielen und dem Stapel an nahezu unberührten Vollpreistiteln in meinem Regal (Assassin&#8217;s Creed (laaaangweilig), The Darkness, Mass Effect, Beautiful Katamari, Battlefield 1943 etc. pp.) endlich die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die er glaubt zu verdienen&#8230; aber nein, ich verbringe die rare Zeit, die ich meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/10/brutallegend.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2052" title="brutallegend" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/10/brutallegend.jpg" alt="brutallegend" width="650" height="120" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">OK, ich sollte wirklich &#8211; wirklich! &#8211; mal wieder etwas mehr spielen und dem Stapel an nahezu unberührten Vollpreistiteln in meinem Regal (<em>Assassin&#8217;s Creed</em> (laaaangweilig), <em>The Darkness, Mass Effect, Beautiful Katamari, Battlefield 1943</em> etc. pp.) endlich die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die er glaubt zu verdienen&#8230; aber nein, ich verbringe die rare Zeit, die ich meiner <em>Xbox 360</em> widme, derzeit lieber damit, jede erdenkliche Demo herunterzuladen (es lebe die T-Home-Leitung!), einmal kurz anzuspielen und für Scheiße zu befinden (hrr hrrrrr, eat this!). Da sich nun in den letzten Tagen also so einiges auf meiner Festplatte angesammelt hat, dachte ich mir, ich reiße das alles in einem dreiteligen Demo-Special ab und nehme so mal auseinander, was sich eventuell in den kommenden Wochen als Kauf lohnen könnte und was nicht, bzw. bei welchen Titeln ich darauf warte, dass sie endlich günstiger werden, damit ich auch zuschlage. Bevor ich die anderen Games alle pauschal auf einem geballten Haufen aburteile, möchte ich diese erste Ausgabe einem einzigen Titel widmen. Einem Titel, der sein blut-triefendes Kreuz bereits vor langer Zeit auf meinem Rocktober-Kalenderblatt hinterlassen hat: <strong>BRÜTAL MOTHERFUCKIN&#8217; LEGEND, dude!</strong><span id="more-2051"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was soll ich lange um den heißen Brei lamentieren: zurecht. Absolut verdientermaßen zurecht! <strong>Brütal Legend</strong> wird ein unbedingter Pflichtkauf. Und eins sag&#8217; ich euch, Freunde: Wenn das Ding Verkaufszahlen-technisch nicht komplett durch die Decke geht und wieder so ein Regal-Hüter wird wie das famose <strong>Psychonauts </strong>aus dem gleichen Hause, dann komme ich bei jedem einzelnen von Euch vorbei und kontrolliere, ob die Scheibe auch hübsch brav im Laufwerk rotiert. Und falls nicht: Auf&#8217;s Maul!!! <img src='http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Brütal Legend</strong> ist bereits in den ersten Minuten der Demo zum Schreien komisch&#8230; Nein, halt, fangen wir nochmal ganz von vorne an. Denn noch bevor der Humor einen erreicht, wird man bereits von dem liebevoll-authentischen Main Menu in den Bann gezogen, das Vinyl-Fans verzückt die Augen verdrehen lässt. Eigentlich hatte das Spiel mich bereits da und ich hätte beim Kauf blind zugeschlagen. Spätestens beim Intro, das durch zwei Abfragen zu den Themen &#8220;Fluchen&#8221; und &#8220;Blut &amp; Gedärme&#8221; (nein, das steht da so nicht, passt aber, grob umrissen) aufwartet, hat mich dann der erste Lachflash geschüttelt. Herrlich!</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens habe ich keine Ahnung, wie sich <strong>Brütal Legend</strong> in seiner deutschen Fassung anhören könnte, bzw. ob es überhaupt eine Synchronisation gibt (ich bin zu faul das nachzuschlagen), jedenfalls wäre es ziemlicher Frevel, sich nicht von vornherein das grandiose Voice-Acting von <strong>Jack Black</strong> zu geben. Wieviel Liebe zum Detail allein in die Synchronisation geflossen ist, merkt man etwa, wenn man mit dem&#8230;. ääääähm&#8230; &#8220;Gefährt&#8221; den riesigen Schädelberg hinunterkraxelt und Black in der Rolle des <em>Eddie Riggs </em>minutenlang verzweifelt nach möglichen Beschwärungsformeln sucht, das Ding in Gang zu setzen, solange man nicht den linken Analogstick in eine Richtung drückt um sich fortzubewegen. Ich glaube, ich habe mir ein paar blaue Flecken zugezogen, als ich von der Couch gerollt bin&#8230; Aua.</p>
<p style="text-align: justify;">Grafisch macht das Spiel dabei in Bewegung deutlich mehr her, als bislang auf den Screenshots zu erahnen war. Es reißt zwar technisch keine Bäume aus, allerdings dient die Engine hier sowieso eher als Mittel zum Zweck und durch den superben Humor und die knackige Inszenierung ist man geneigt, die Optik ziemlich weit an den Rand seiner bewussten Wahrnehmung zu schieben, um sich voll und ganz dem Spielspaß hingeben zu können. Akustisch gibt es natürlich das volle Metal-Brett, bei dem<strong> Tim Schafer </strong>und seine Mannen mit so einer ellenlangen Playlist aufwarten, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zQRJ_lNjufQ" target="_blank">dass der gute Mann tatsächlich zwei komplette Rubik-Würfel gelöst bekommt, während diese heruntergebetet wird</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Spielerisch wird uns eine Action-Schlachtplatte serviert, bei der die gesamte bayrische Metzgerinnung mit heruntergeklappten Kinnladen vor Neid erblasst, so wie das Blut hier spritzt. Das sieht nicht nur lustig aus, sondern ist es auch! Und wie! Besonders viel Freude dürfte es im späteren Spielverlauf noch bringen, das hier bereits rudimentär vorhandene Kombo-System aus Streitaxt und Gitarrenriffs (fragt gar nicht erst, spielt es lieber selbst) auszureizen und den Gegnern ein ums andere Brett um die Ohren zu dröhnen, ehe man ihnen die räudigen Schädel spaltet. Whoohooo! That&#8217;s Metal!</p>
<p style="text-align: justify;">Kurzum:<strong> Brütal Legend</strong> wird, eine blutige Spur der Verwüstung hinterlassend, zu<span style="text-decoration: line-through;"> glorreichen Fanfarenklängen</span> bösem Riff-Gestampfe den Spieleolymp im Sturm erobern, um Mario und seine albernen Kumpanen ein für alle mal zu unterjochen und ihnen zu zeigen, wo fortan ihr angestammter Platz sein wird: <strong>IN DER SKLAVEREI, BITCHES! </strong></p>
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		<title>Flockig</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 20:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
		<category><![CDATA[Capcom]]></category>
		<category><![CDATA[Flock!]]></category>
		<category><![CDATA[Live Arcade]]></category>

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		<description><![CDATA[
Flock! ist eines dieser Spiele, von denen ich mir erhofft hatte, dass sie als Indie-Überraschung die gefühlte Lücke fehlender &#8220;großer&#8221; Titel füllen würden. Nun kann man sich darüber streiten, ob ein Spiel, das mit Capcom als Publisher im Rücken daherkommt wirklich noch independent sein kann. Fakt ist jedenfalls, dass Flock! sich selbst nicht so wichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1849" title="flock" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/05/flock.jpg" alt="flock" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Flock!</strong> ist eines dieser Spiele, von denen ich mir erhofft hatte, dass sie als Indie-Überraschung <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1838" target="_self">die gefühlte Lücke</a> fehlender &#8220;großer&#8221; Titel füllen würden. Nun kann man sich darüber streiten, ob ein Spiel, das mit <strong>Capcom</strong> als Publisher im Rücken daherkommt wirklich noch independent sein kann. Fakt ist jedenfalls, dass <em>Flock!</em> sich selbst nicht so wichtig nimmt, ohne großes Marketing-Geschrei daherkommt und durch sein knuddeliges Outfit mit der gehörigen Prise Liebe zum Detail eine gewisse Liebenswürdigkeit mitbringt, von der so manch großer Titel etliche Meilen entfernt ist. Trotzdem muss ich leider attestieren: Flock! kann meine Erwartungen höchstens ansatzweise erfüllen. Ärgerlich aber wahr: dabei scheitert es eher an kleinen Details, die wirklich ohne weiteres besser gelöst werden könnten. Doch von vorne. Worum geht es in Flock!? &#8220;Ihr seid ein Alien-Raumschiff und müsst Schafe zusammentreiben!&#8221;, sage ich Euch. &#8220;Was denn, gleich in ganzes Raumschiff?&#8221; werdet Ihr verdattert antworten. &#8220;Jawohl! Ein ganzes!&#8221;, werde ich Euch daraufhin entgegenschmettern. &#8220;Aber kann man denn eigentlich überhaupt ein ganzes Raumschiff sein? Das geht doch gar nicht!&#8221;, werdet Ihr insistieren. &#8220;Hmmm&#8221;, werde ich Euren Einwand grüblerisch mir selbst zu bedenken geben, &#8220;hmmm, das würde vielleicht erklären, warum sich das Raumschiff so merkwürdig schwammig steuert. Unser Gehirn will sich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, gleich ein ganzes Schiff zu sein. Stattdessen wäre es ihm vermutlich lieber, es steckte wenigstens in einem Alien-Körper, der das Raumschiff steuerte. Aber gleich ein ganzes Raumschiff? Hilfe! Nein, mit sowas will es wohl wirklich nichts zu tun haben&#8230;&#8221;. <span id="more-1848"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist es wie es ist und Ihr seid also ein Raumschiff. Aber ein ziemlich putziges, wenn es Euch beruhigt. Und wenn Ihr nun der Meinung seid, dass es eventuell ganz schön gefährlich sein könnte, so mir nicht Dir nichts ein Raumschiff zu sein und dass man da doch bestimmt auch ganz schnell abstürzen könne, weil man ist es ja nicht gewohnt, einfach so ein Raumschiff zu sein, Hilfe, wie soll denn das bloß gehen, dann kann ich Euch beruhigen: Der Boden, ja also der Boden sieht wirklich gaaaanz weich aus, ja wirklich, irgendwie fluffig. Das sieht alles ganz so aus, als hätte Eure Oma sich die geballte Power des versammelten Stepp-, Stick- und Häkel-Gruppen mindestens dreier Seniorenstifte (nicht diese Stifte, Ihr Ferkel) geschnappt, mit dem Vorsatz, nicht eher zu ruhen, bis jede noch so kleine Insel und Hallig in der gesamten Nordsee mit hübschen bunten Flicken-Teppichen eingehüllt sind. Da werden sogar <strong>Christo</strong> und seine <strong>Jeanne-Claude</strong> ganz blass um das Künstlernäschen. Vor Neid, versteht sich. Jedenfalls: Solltet Ihr also abstürzen, würdet Ihr weich landen. Aber keine Panik, so weit kommt es gar nicht erst.</p>
<p style="text-align: justify;">So weit, so gaga. Doch jetzt mal ernsthaft: Ziel ist es also, mittels eines kleines Raumschiffes pro Level eine definierte Anzahl an Schafen &#8211; später auch noch anderem Viehzeug vom Bauernhof &#8211; innerhalb eines äußerst &#8211; <strong>äußerst!!!</strong> &#8211; knapp bemessenen Zeitfensters zum am Rand des Levels geparkten Mutterschiff zu geleiten. Ja: geleiten. Nicht: transportieren! Ihr habt also nicht etwa einen kleinen Traktorstrahl (haha!) an Eurem Raumschiff (also an Euch, ääh, also&#8230; OK, der Witz ist jetzt echt mal durch), sondern so eine Art für Tiere besonders nervige aber dafür leistungsstarke Taschenlampe. Ein Hoch auf den Nukular-Reaktor! Hihi. Damit weckt Ihr das schnorchelnde Viehzeugs auf und treibt es lustig blinkend vor Euch her.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder auch nicht. Denn die Biester sind wirklich störrisch und machen meist alles mögliche, bloß nicht das, was sie sollen. Klar, ist ja auch viel lustiger um das hübsche Blinken und Funzeln drumherum zu hüpfen, als sich von ihm scheuchen zu lassen. Laaaangsaaaaaam, bloß keine Eile. Da geht sie dahin, die Goldmedaille für das besonders schnelle Abschließen eines Levels. Oh, und da die silberne. Na gut, bleibt ja noch die bronzene&#8230; ach, verdammt. Diese Viecher sind so blöd, dass man sie auf dem direktesten Weg anstelle <em>Großvater Enisis </em>in die <strong>Prey&#8217;</strong>sche Knochenmühle wünscht. Jeder Hirtenhund würde, müsste er mit den blöden Schafen arbeiten, in Rekordzeit <em>Seppuku</em> begehen, könnte er doch bloß das Schwert richtig halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann versteckt dieses üble Gesocks von Sockenlieferanten, Pullover-Spendern, Eier-Spendern und Steak-Spendierern sich auch noch so unheimlich gerne. Man sollte meinen, als hochmodernes Raumschiff wäre es uns ein Leichtes, einfach so mal eben durch eine Hecke durchzuschauen. Oder einen Baum. Oder was auch immer. Das können doch so viele andere Leute in anderen Spielen auch. Und die sind dort meist nichtmal ein Raumschiff. Aber nein: Verliert Ihr einmal irgendwo so ein bis zwanzig Schafe, tut Ihr gut daran, Euch peinlichst genau zu merken, wo Ihr sie zuletzt gesehen habt, um sie im zweiten, dritten, vierten oder neunten Versuch vielleicht doch noch unter Einsatz all Eurer Geduld und unter gutem Zureden mit Engelszungen zum Mutterschiff zu befördern. Wenn doch bloß die Steuerung nicht so schwammig wäre&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Flock!</strong> ist süß. <strong>Flock!</strong> ist knuffig. <strong>Flock!</strong> ist knuddelig süß. Ich will es lieben. Ich will, ich will ich will. Aber es will meine Liebe irgendwie nicht. Auch gut. Schubse ich das blökende Vieh halt einfach von der nächsten Klippe und erfreue mich an den putzigen, gen Himmel fahrenden Engelsfiguren. Schöööööööööööön *seufz*.</p>
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		<title>Ich will es ja lieben, aber&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 14:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Playin' Games]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
		<category><![CDATA[Bethesda]]></category>
		<category><![CDATA[Collector's Edition]]></category>
		<category><![CDATA[Fallout 3]]></category>

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		<description><![CDATA[
Liebe Besucher, die durch das Looki.de-Forum zu mir gefunden haben: Ihr müsst jetzt ganz stark sein. Ich erhebe hier nämlich nicht, wie vielleicht vermutet, den Anspruch, eine wirkliche Rezension abliefern zu wollen (das ist nach wenigen Stunden Spielzeit einfach nicht möglich), sondern nur meinen ersten subjektiven Eindruck. Versucht also, dem geradezu unbändigen inneren Druck, Eure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1681" title="fallout3" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/03/fallout3.jpg" alt="fallout3" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Liebe Besucher, die durch das <em>Looki.de</em>-Forum zu mir gefunden haben: Ihr müsst jetzt ganz stark sein. Ich erhebe hier nämlich nicht, wie vielleicht vermutet, den Anspruch, eine wirkliche Rezension abliefern zu wollen (das ist nach wenigen Stunden Spielzeit einfach nicht möglich), sondern nur meinen ersten subjektiven Eindruck. Versucht also, dem geradezu unbändigen inneren Druck, Eure Köpfe auf die Tischkante zu hauen, zumindest noch eine Weile zu widerstehen, bis ich eine echte Rezension geschrieben haben, ja? Und wenn Ihr doch dem Wunsch mit dem Kopf und der Tischplatte nachgebt, macht es doch am Besten richtig und final  Harrrr. Zugegeben: sonderlich weit bin ich in<strong> Fallout 3 </strong>bislang noch nicht gekommen. <em>Vault 101</em> habe ich hinter mir gelassen, um meine ersten Schritte in der neuen Freiheit zu &#8220;genießen&#8221; und mich ein wenig in der Metropole (*räusper*) Megaton umzutun. Die Bombe wurde mittlerweile entschärft, die Stadt ein wenig unsicher gemacht und die ersten Quests angenommen &#8211; wenngleich noch nicht ausgeführt. Das ist ja alles ganz nett bislang, aber wirklich umgehauen hat es mich noch nicht. Gut, die Idee, uns zur Charaktererstellung zumindest in Teilen die Kindheit unseres Alter Egos erleben zu lassen, ist schön gedacht. In der Umsetzung wirkt sie allerdings ein wenig langweilig und lieblos. Da fehlt es einfach an Atmosphäre, an Beklemmung. Das Gefühl, praktisch sein gesamtes Leben eingesperrt in diesem Bunker verbringen zu müssen, kommt nicht wirklich rüber. Das Konfliktpotential, dass sich aus solch einer Disposition ergibt, wird zwar angedeutet, hätte aber durchaus mehr Tiefgang vertragen. So wäre der Auftakt zwar deutlich länger geraten, der Spielgeschwindigkeit hätte es aber vermutlich nicht geschadet. So wird leider ein wenig zuviel Potential verschenkt. Auf die Gesamtspielzeit gesehen dürfte das hingegen nicht allzu tragisch sein, schließlich wird sich die Erkundung des postnuklearen Ödlandes noch eine ganze Weile hinziehen. Vielleicht sogar länger als einem lieb ist. Was mich allerdings wirklich stört, ist das permanent vorhandene Gefühl, eigentlich ein gänzlich anderes Spiel zu spielen als <em>Fallout 3</em> &#8211; nämlich <strong>Morrowind</strong>.<span id="more-1680"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Um dieses Gefühl zu erleben, muss man nicht einmal sonderlich tief in die Spielwelt eintauchen, nicht erst unzählige Gespräche geführt und Quests erfüllt haben. Dieses Gefühl stellt sich, zumindest bei mir, allerspätestens mit Betreten der Stadt Megaton ein. Die Art und Weise, wie Gespräche geführt und Qests vergeben werden, wie die Umwelt auf den eigenen Charakter reagiert und wie bestimmte Aktionen Auswirkungen auf Charakterwerte haben, fühlt sich einfach hundertprozentig an wie in <em>Morrowind</em>. Als spielte man eine äußerst hochwertige Mod in neuem Grafikgewand.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun war <em>Morrowind</em> sicherlich alles andere als ein schlechtes Spiel. Allerdings hat es nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel und die Entwicklungen und Fortschritte der letzten Jahre haben auch vor dem Rollesnpielsektor nicht Halt gemacht. Deshalb hätte ich mir schon gewünscht, dass hier und da ein wenig Entschlackung stattgefunden hätte, Inventar und Charakterverwaltung etwas zugänglicher geworden wären und vor allem: dass Gespräche zu Quests so geführt werden, dass man auch eine Ahnung bekommt, worum es denn nun gerade eigentlich geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Stattdessen spaziert man gleich zu Beginn in Megaton ein, ohne auch nur das geringste Vorwissen zur Stadt mitzubringen und ist direkt in der Lage, den Bürgermeister darauf anzusprechen, dass man gerne ohne Weiteres die Bombe für ihn entschärfen könne. Was ehrlich? Dazu wären sie in der Lage? Ja, aber sicher doch! Mach ich glatt mit links! Äh, Entschuldigung? Bombe? Welche Bombe? Ist ja schön und gut, dass irgendwelche Deppen offenbar gleich die Gelegenheit genutzt haben, das Teil zu ihrer Gottheit zu erheben&#8230; aber, verflucht noch eins, WELCHE BOMBE, VERDAMMT?</p>
<p style="text-align: justify;">Also erstmal lustlos in der Stadt rumspaziert, dreimal verlaufen (eine echte Leistung auf gefühlten 250 Quadratmetern) und irgendwann durch Zufall die Bombe gefunden (dass ich vom Bürgermeister aus gesehen einfach nur ein paar Meter die Straße hätte hinunter laufen müssen verschweigen wir an dieser Stelle lieber mal). <span style="text-decoration: line-through;">Und nein, ich durfte die Stadt nicht direkt frei erkunden, denn, ja, der Bürgermeister hat mich direkt am Stadttor abgefangen und in ein Gespräch um diese Bombe verwickelt. Da er nebenbei auch noch den Saloon und einige andere Ansprechpartner erwähnt hat, bin ich entsprechend erstmal die besuchen gegangen.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Hmm, mal schauen, dann werde ich die jetzt wohl mal entschärfen&#8230; Ööhm, wieso steht dann da nun &#8220;activate bomb&#8221;? Ich will die nicht aktivieren. Zur Sicherheit mal eben speichern, bevor ich meine pulverisierten Überreste gleich mühsam aus der Stratosphäre fischen darf. *speicher* OK, mal das Knöpfchen drücken. Uh oh, Bombe aktiviert&#8230; und entschärft. Puh, Glück gehabt.</p>
<p style="text-align: justify;">Also mal auf zur Bar, mit dem Arschloch sprechen, das angeblich Informationen über meinen verschollenen Vater hat. Aha, der will <em>100 Kronkorken</em>. Nö, bekommt er nicht. Tschöö. Verdammt, die hätte ich ihm jetzt geben müssen, um in der Hauptstory voran zu kommen? Warum sagt mir das denn keiner? Also gut, komm her Typ, Du bekommst Dein Geld ja. Typ? Tyyyhyyyyp! Wo bist Du hin? Wie vom Erdboden verschluckt, der Kerl. Na toll, direkt noch dreimal durch die Stadt irren, um den wiederzufinden. Och nö, keine Lust.</p>
<p style="text-align: justify;">Lange Rede, kurzer Sinn: so recht will mich <strong>Fallout 3</strong> momentan noch nicht überzeugen. Von dichter Atmosphäre ist noch nicht wirklich viel zu spüren. Stattdessen möchte man meinen, die NPCs wären alle dicht, aber das ist leider etwas völlig anderes. Außerdem: wenn ich einfach mal wieder quälend langsam durch die Welt von <em>Morrowind </em>hätte spazieren wollen, wäre einfach mal wieder quälend langsam durch die Welt <em>Morrowind</em> spaziert &#8211; statt durch die von <em>Fallout 3</em>. Wobei man letzterem zu Gute halten muss, dass der eigene Spielcharakter offenbar keine ganz so fußlahme Ente mehr ist, wie die Pappnase aus Morrowind. Ich könnte schwören, mich hätten in der mittelalterlichen Fantasywelt damals mehrmals Schnecken heimtückisch von rechts überholt. Kann aber auch sein, dass ich mich irre.</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, zumindest habe ich nun eine schöne metallene Frühstücksbox&#8230; <strong>Collector&#8217;s Edition</strong> sei Dank. Das ist ja auch schonmal was.</p>
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		<title>Rudelzocken, Pt.3</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 22:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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So langsam traue ich mich fast kaum mehr, noch einmal ein Bild von Pure als Aufmacher zu verwenden. Immerhin wollte ich Euch schon beim letzten Mal die Chance geben, mich mit Leichtigkeit von der Strecke zu putzen (schließlich habe ich bislang alles andere als ausgiebig geübt), aber leider wurde ich neulich überstimmt und musste mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1673" title="purerudelzocken" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/03/purerudelzocken.jpg" alt="purerudelzocken" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">So langsam traue ich mich fast kaum mehr, noch einmal ein Bild von <em>Pure</em> als Aufmacher zu verwenden. Immerhin wollte ich Euch schon beim letzten Mal die Chance geben, mich mit Leichtigkeit von der Strecke zu putzen (schließlich habe ich bislang alles andere als ausgiebig geübt), aber leider wurde ich neulich überstimmt und musste mich als Frag-geilen Shooter-Helden outen (haaaaarrrrrrrr). Diesmal machen wir nun aber mal ernst, würde ich sagen. <strong>Morgen, Donnerstag, ab 21:00h</strong> geht das <strong>Rudelzocken</strong> in die dritte Runde und dreht noch einige Runden mehr im Schlamm und Matsch des ATV-Rasers, um uns  die Möglichkeit zu geben, uns beim Sprung über Hügel und Rampen graziös mit unseren Höllengefährten in die Lüfte schwingen zu können und uns die absudesten Tricks um die Ohren zu hauen, bevor es im Geschwindigkeitsrausch mit ordentlichem Kribbeln und schwitzigen Händen zurück gen Schlammbad geht. Ich liebe dieses Gefühl &#8211; und Ihr solltet das auch! Am Ende läuft es aber auch morgen wohl wieder auf das Spiel hinaus, das bei den meisten der Anwesenden tatsächlich vorhanden ist, um möglichst viele Leute teilhaben zu lassen. Wer also Lust auf eine gepflegte Partie Rudelzocken hat, schaltet seine <em>360</em> ein und joint unserer kleinen <em>Xbox-Live-Party</em>. So einfach ist das. Ach ja: <a href="http://www.justanotherday.de/" target="_blank">Kollege <strong>Joris</strong></a> und ich grübeln gerade über einer möglichen Lösung, das <em>Rudelzocken</em> auf eigene Beine zu stellen (seine Idee) und als Community-Zock-Tool &#8211; quais überparteilich &#8211; quer über ausgewählte Blogs zu etablieren (mein feuchter Traum). Das Grundgerüst steht, aber irgendwie fehlt es mir da noch etwas an Substanz (und an Zeit zur Realisation, aber das ist ein ganz anderes Thema). Wer also Tipps und Anregungen dazu hat, was ein solches Portal unbedingt mit sich bringen sollte, sei hiermit herzlich eingeladen, sich beim Niederschreiben dieser in den Kommentaren zu verlustieren. Danke!</p>
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		<title>Rudelzocken, zweiter Versuch</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 22:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Nachdem es im ersten Anlauf dank völlig verbuggten Netzwerkcodes mit Castle Crashers nicht so recht geklappt hat, starten wir morgen doch einfach mal einen zweiten Versuch. Es ist wieder Rudelzock-Zeit. Um mit möglichst vielen von Euch gemeinsam auf einem Server spielen zu können, stelle ich dazu zunächst Pure und Halo 3 zur Auswahl. Alternativ wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1569" title="pure" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/pure.jpg" alt="pure" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem es im ersten Anlauf dank völlig verbuggten Netzwerkcodes mit <em>Castle Crashers</em> nicht so recht geklappt hat, starten wir morgen doch einfach mal einen zweiten Versuch. Es ist wieder Rudelzock-Zeit. Um mit möglichst vielen von Euch gemeinsam auf einem Server spielen zu können, stelle ich dazu zunächst <strong>Pure</strong> und <strong>Halo 3</strong> zur Auswahl. Alternativ wäre auch noch dieser Epic-Shooter denkbar, der <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1611" target="_blank">momentan <em>nicht</em> mehr</a> via <em>Amazon UK </em>importiert werden kann. Castle Crashers kommt nur für den Fall in Frage, dass wir aus auf maximal 4 Spieler schaffen. Für welchen Titel wir uns letztlich entscheiden, können wir relativ spontan ausklüngeln. Lediglich die Plattform steht fest: gezockt wird auf der <em>Xbox 360</em>. Wer bislang noch nicht in meiner Freundesliste gelandet ist, aber mitspielen möchte, sollte mir bis morgen Abend noch eine Anfrage schicken. Alle anderen schicken mir einfach eine Nachricht via<em> Xbox Live</em>, dass sie teilnehmen möchten und erhalten dann automatisch eine Party-Einladung von mir. Auf diesem Wege kann ich dann auch direkt mal ausprobieren, wie das mit den Parties und dem Matchmaking so funktioniert <img src='http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . In der Hoffnung, dass es diesmal besser klappt, hoffe ich auf rege Teilnahme und freue ich mich auf einen zünftigen Zockerabend mit Euch! Wann? Heute Abend (Dienstag, 10. Februar 2009) um <strong>21:00h</strong>.</p>
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		<title>Quick and dirty &#8211; Pure, FarCry 2, Dead Space, Fable 2 uvm.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 23:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Wer sagt dass große Blockbuster mit millionenschweren Budgets und hunderten von fleißigen Helferlein, die hinter den Kulissen an Fäden gezogen und diese zusammengeklöppelt haben, immer auch mit großen Reviews belohnt werden sollten? Oftmals steht die abgelieferte Qualität eines vorgeblichen Triple-A-Titels nicht einmal annähernd in einem gesunden Verhältnis zum drumherum stattfindenden Marketing-Brimborium. Statt tatsächlich anständiges Gameplay [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1569" title="pure" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/pure.jpg" alt="pure" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wer sagt dass große Blockbuster mit millionenschweren Budgets und hunderten von fleißigen Helferlein, die hinter den Kulissen an Fäden gezogen und diese zusammengeklöppelt haben, immer auch mit großen Reviews belohnt werden sollten? Oftmals steht die abgelieferte Qualität eines vorgeblichen Triple-A-Titels nicht einmal annähernd in einem gesunden Verhältnis zum drumherum stattfindenden Marketing-Brimborium. Statt tatsächlich anständiges Gameplay zu bieten, wird lieber die Hype-Sau über den Marktplatz getrieben, dermaßen bedruckt mit lauter bunten Versprechungen und markigen Werbesprüchen, dass selbst die <em>Milka</em>-Kuh vor Neid ganz blass-blau anläuft. Das Ergebnis ist Form des fertigen Produktes enttäuscht indes leider viel zu oft, was große Magazine trotzdem nicht davon abhält, die geballte Langeweile auf 6-8 Seiten groß auszurollen und abzufeiern. Dass in diesem Zirkus die wahren Perlen schonmal häufiger untergehen &#8211; geschenkt. Manchmal bedarf es auch gar keiner großen Worte mehr, um ein zweifelsohne gutes bis überragendes Spiel zu genießen oder abzuhandeln. Im Idealfall sprechen solche Titel sowieso besser für sich. Ich hatte in den letzten Wochen genügend Zeit, mich sowohl mit einigen der besonders gehypten Blockbuster der letzten Wochen und Monate zu beschäftigen, als auch mit einigen Titeln, die zwar namentlich ebenfalls prominent sind, im Schatten der Veröffentlichungen von <strong>Fallout 3, Prince of Persia</strong> etc. aber vielleicht ein wenig untergegangen sind. Mal schauen, was von all dem wirklich was taugt, wo das große Jubelfest gerechtfertigt war und wo eher nicht -  ohne großes Brimboriium und ohne 6seitige Tests, die am Ende doch nichtssagend sind. <span id="more-1568"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ach verdammt, für diese schlecht herbeikonstruierte Einleitung hasse ich mich jetzt schon. Was tut man nicht alles, nur um nicht direkt und ohne Vorwort in eine Reihe von Reviews einsteigen zu müssen&#8230; tja, was solls. Schwamm drüber. Für einen ordentlichen Industrie- und Mainstream-Bash gibt es keinen falschen Zeitpunkt. Harrrr.(&lt;&#8211;dieses &#8220;Harrrr&#8221; habe ich mir in letzter Zeit wohl ein bißchen zu sehr angewöhnt. Hilfe! Gibt es eigentlich Selbsthilfegruppen gegen Wörter, die man ständig sagt und lieber loswerden würde? Oder wäre das zu <span style="text-decoration: underline;">absurd</span>? Egal, zurück zum Thema&#8230;).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Pure(r) Fahrspaß.</h3>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/pure01.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1586" style="margin: 5px;" title="pure01" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/pure01-150x150.jpg" alt="pure01" width="150" height="150" /></a> Motorstorm, Motorstorm</em>, ich höre immer nur <em>Motorstorm</em>. Während die ganze Welt geifernd wie ein räudiger Köter in Richtung <em>Sony </em>schielt, in der Hoffnung, vom 2ten Teil des schwer enttäuschenden <em>PS3</em>-Starttitel endlich die erhoffte Spielspaß-Grafikwucht-Erlösung zu erfahren, zeigt <em>Disney Interactive</em> mal eben so nebenbei allen, wo der wahre Offroad-Hammer hängt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pure</strong> ist überdrehter, lauter, action- und temporeicher Offroad-Wahnsinn vom Allergemeinsten, verpackt in bloomige High-End-Grafik, bei der selbst <em>Motorstorm</em> ganz schön schlucken muss. Die Strecken strotzen vor eindrucksvollem Detailreichtum und glänzen durch sehr ausgewogenes Design, mit einer Menge an Alternativ-Routen bzw. Abkürzungen, die immer wieder aufs Neue zur Erkundung einladen. Irgendwo ist ganz sicher  immer noch eine Sekunde mehr rauszuholen. Der Fuhrpark beschränkt sich zwar ausschließlich auf ATVs, durch die Möglichkeit, sich für jede Streckenart (Sprint, Rennen, Trickpiste) sein individuelles Quad zusammenzusetzen, ist aber für genügend fahrerische Abwechslung gesorgt. Allzu viel Tiefgang sollte man vom Editor allerdings nicht erwarten.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzstück von <em>Pure</em> ist das geradezu aberwitzige Tricksystem, das einem mit ein wenig Übung die abstrusesten Trick-Kombinationen aus dem Rippen leiert. Je weiter und höher die Sprünge, desto mehr Gelegenheit erhält man, einzelne Tricks zu phänomenalen Kombos aneinander zu reihen, während gestandene Manöver nach und nach eine Boostleiste aufladen und somit immer abgedrehtere Tricks erlauben. Das Gefühl, bei besonders hohen Sprüngen praktisch aus den Wolken auf die Erde zuzurasen, während der eigene Fahrer gerade wilde Akrobatikeinlagen neben seinem Fahrzeug einlegt, macht uns schwindeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Einziges Manko ist der Sound, den ich nach einer knappen Stunde, bis auf die Fahrgeräusche, mit Vergnügen zurückgeschraubt habe. Die Fahrerkommentare beginnen in Rekordzeit zu nerven, während der Soundtrack für sich genommen zwar sehr schön das aktuelle Spektrum an hippen und angesagten Indie-Bands abzubilden vermag, jedoch indes nicht so recht zum Geschehen am Monitor passen mag. <em>Wolfmother</em> und Co .schön und gut, aber die Songauswahl hätte etwas mehr Überlegung erfordert. Da hat <em>EA</em> mit seinen <em>Need for Speed</em>-Derivaten schon vor langem vorgemacht, wie ein guter Rennspielsoundtrack auszusehen hat.</p>
<h3 style="text-align: justify;">You give me fever</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/farcry2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1587" style="margin: 5px;" title="farcry2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/farcry2-150x150.jpg" alt="farcry2" width="150" height="150" /></a> </strong>Wer <strong>FarCry 2</strong> ernsthaft als gutes Spiel zu bezeichnen wagt, gehört umgehend mit der Verbannung in den innersten Kreis der Hölle bestraft. <strong>Aber umgehend!!!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber ich kann mit Open World-Spielen nicht so recht viel anfangen. <em>GTA IV </em>hat mir im letzten Jahr zwar ein wenig die Hoffnung wiedergegeben, dass aus dieser Art von Spielen doch nochmal was werden könnte, aber solange es den Designer nicht ordentlich gelingt, eine Welt nicht nur mit Leben, sondern auch mit sinnvollen Beschäftigungen abseits der Hauptstory zu füllen, bin ich nicht gewillt, ein gutes Haar an dieser Art von Spielen zu lassen. Bei <em>GTA IV</em> lasse ich deshalb Gnade walten, weil es über eine unglaublich dichte Story verfügt, die ich auch ohne Spirenzchen nebenher an einem Stück mit allergrößten Freuden durchspielen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">FarCry 2 hingegen verfügt schlicht und ergreifend weder über eine fesselnde, durchgängige Story (ich wage sogar zu bezweifeln, dass es überhaupt über sowas wie eine Story verfügt), noch über gutes Missionsdesign. <em>FarCry 2</em> ist stattdessen ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, was dabei herauskommt, wenn Programmierer vor lauter Onanieren angesichts der von ihnen geschaffenen Grafikpracht das eigentliche Spieldesign vernachlässigen.</p>
<p style="text-align: justify;">So irrt man ziellos durch die schwarzafrikanische Walachei, wird als einzige Nebenbeschäftigung mit dem Sammeln von Diamantenkoffer abgespeist und schlägt sich während &#8220;Missionen&#8221; mit Gegnern herum, mit denen man sich sowieso schon die ganze Zeit Feuergefechte liefert. Sorry, aber es macht praktisch keinen Unterschied, ob ich einfach so loslaufe und ein Truppennest aushebe, oder das auf Geheiß einer der beiden Fraktionen erledige. Zu allem Überfluss nervt das Waffensystem mit seinen Ladehemmungen und die Malaria-Anfälle entpuppen sich als schlecht aufgestülpter Versuch, die Spielzeit noch ein wenig mehr sinnlos in die Länge zu ziehen. Nein, Danke.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Taktische Verstümmelung</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/deadspace1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1588" style="margin: 5px;" title="deadspace1" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/deadspace1-150x150.jpg" alt="deadspace1" width="150" height="150" /></a> Mir ist immer noch absolut Schleierhaft, weshalb <em>Dead Space</em> ein <em>USK 18</em>-Siegel erhalten hat, der zweite Teil der Abenteuer des <em>Marcus Fenix </em>hingegen aus dem Stand indiziert wurde. <em>Dead Space</em> muss in Sachen Gewalt gegen menschenähnliche Figuren in keinster Weise hinter dem Epic-Shooter zurückstecken, hätte also rein vernunftmäßig vom gleichen Schicksal ereilt werden müssen. Aber das Thema hatten wir ja schon zweimal (<a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1089">klick</a>, <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1121" target="_blank">klick</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Davon einmal abgesehen ist Dead Space aber tatsächlich ein famoses Spiel, bei dem man wirklich froh ist, dass <em>Electronic Arts </em>einem seiner Studios endlich einmal die Chance gegeben hat, etwas Neues abseits der 0815-Serienflut zu schaffen, für die der Konzernriese so verschrien ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das Spiel besteht im Grunde nur aus Versatzstücken von Altbekanntem und spielt sich, als hätte man <em>Leon S. Kennedy </em>aus einem spanischen Zombiedorf direkt auf die <em>Event Horizon</em> gebeamt. Doch was solls? Wenn das Ergebis so rundum gut gelungen ausfällt wie <em>Dead Space,</em> nehme ich das gerne in Kauf. Besonders beeindruckt hat mich die wahnsinnig packende, unvergleichliche Soundatmosphäre, die alleine schon mehr Horror hervorruft, als die Androhung, ein komplettes Tokio Hotel Konzert miterleben zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade ist nur, dass die eigentlichen Schockeffekte weitestgehend vom regelmäßigen Auftreten diverser Gegnerscharen leben, was oftmals allzu vorhersehbar und wenig furchteinflößend daherkommt. Weniger wäre hier mehr gewesen. Trotzdem ein unbedingtes Muss für alle volljährigen Gamer. Besonders angenehm ist, dass EA angesichts des überraschenden Erfolges nicht direkt den nächsten Teil manufakturieren lässt, sondern sich die Entwickler von <em>EA Redwood Shores</em> zunächst an <strong>Dantes Inferno</strong> austoben dürfen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fatso Forgetso.</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/fable2trailer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1589" style="margin: 5px;" title="fable2trailer" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/fable2trailer-150x150.jpg" alt="fable2trailer" width="150" height="150" /></a> Darf ich <em>Peter Molyneuxs</em> letztes Machwerk <strong>Fable 2</strong> überspringen und direkt zum nächsten Spiel übergehen? Nein? Dann mache ich es kurz: Molyneux und Rollenspiel &#8211; das mag nicht so recht zusammengehen. Hätte er sich doch nach <em>Populous</em> lieber zur Ruhe gesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ja alles irgendwie schön und gut, was uns da grafisch geboten wird. Zauberhaft anzusehen und wahrlich herzerwärmend. Das war es dann aber leider auch schon. Das Questsystem nervt, das Storytelling ist unter aller Sau, konfus und unzusammenhängend erzählt, obwohl die Story an sich potentiell sehr viel hergeben könnte. Die Interaktionsmöglichkeiten über Gesten, Tanz- und Furzeinlagen sind dämlich und insgesamt hätte Molyneuxs Team sich einfach mal eine dicke Scheibe von Rollenspiel-Perlen wie Final Fantasy abschneiden können, um zu lernen, wie man epische Geschichte mit konsistenter Spielwelt verbindet. Darüber hinaus ist es ja schön und gut, wenn die Umwelt auf das eigene Verhalten reagiert. Wenn der Bevölkerung aber die globalen Auswirkungen der Hauptstory am Arsch vorbeigehen und sie sich einzig um die Mietpreiserhöhungen Sorgen macht, geht einfach eine gewaltige Portion Atmosphäre flöten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass ich mit einem unsympathischen, schweigenden Fettsack durch die Gegend rennen muss, weil ich ihn mal ein Schnitzel zuviel habe essen lassen, er aber trotz jahrelangen Fastens nicht wieder abnehmen will, macht es mir auch nicht einfacher, <em>Fable 2</em> zu lieben. Harrr. Da greife ich doch lieber nochmal zum <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=616" target="_self"><strong>Witcher</strong></a>.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Im Dunkeln ist nicht so gut munkeln.</h3>
<p style="text-align: justify;"><em>Silent Hill </em> und vor allem <em>Silent Hill 2</em> mögen auf der <em>Playstation</em> zu den intensivsten Spielerfahrungen überhaupt gezählt haben, die Umsetzung der Reihe für das<strong> iPhone</strong> ist vor allem eines: langweilige Scheiße. Da hilft es auch nichts, der Rat zu Beginn des Spiels zu folgen, doch am Besten die Kopfhörer einzustöpseln um das Grauen authentisch erleben zu können, wenn das eigentliche Grauen, nämlich das vor dem Spiel als solchem, so überhaupt nicht gewollt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch ein karges Labyrinth zu wandern, in dem detailarme, schlecht animierte Gegner unmotiviert dahinschlurfen, ist zwar grauenvoll, aber nicht gruselig.</p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest muss man <strong>Silent Hill: The Escape</strong> aber atttestieren, dass es die Möglichkeiten der Touch- und Bewegungssteuerung exzellent einsetzt, indem es zur Fortbewegung ein gut funktionierendes, virtuelles Steuerkreuz auf das Display zaubert, während das Zielen mit der Waffe ausgezeichnet durch Kippen und Neigen des iPhones funktioniert. Mehr als zehn Minuten Freude erhält man für die Investition von 4,99 Euro leider nicht.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Hail to the Chief.</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/chiefintro.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1585" style="margin: 5px;" title="chiefintro" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/chiefintro-150x150.jpg" alt="chiefintro" width="150" height="150" /></a> Es stimmt: <strong>Halo 3</strong> ist ein tolles Spiel. Auch wenn man mit Ego-Shootern an der Konsole als Einsteiger nicht so wirklich gut zurechtkommen mag. Es stimmt auch, dass Halo 3 dem versierten Spieler in den mittleren Schwierigkeitsgraden wenig abzuverlangen vermag. Und selbst ungeübten Zockern wird die Gesamtspielzeit relativ dürftig vorkommen. Macht aber nichts, denn in der vorhandenen Zeit wird man gut unterhalten. Überragend geht aber anders. Diese Meinung könnte aber auch allein daraus resultieren, dass mir der storytechnische Anschluss an den ersten Teil fehlt, von dessen Handlung mir mittlerweile ebenfalls fast alles entfallen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, ich hatte meinen Spaß und war glücklich, dass es zur Abwechslung nicht die immer gleichen Gänge zu sehen gab. Ein bißchen Backtracking weniger wäre stellenweise nett gewesen, hätte die Spielzeit aber wohl nochmals drastisch verkürzt. Bei Gelegenheit probiere ich noch mal den Multiplayer-Part aus. Davor habe ich alerdings ein wenig Angst, weil da bestimmt nur totale Cracks und Vollnerds rumrennen. Auheiera.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ich liebte eine klebrige Kugel&#8230;</h3>
<p style="text-align: justify;">&#8230;doch beim Anblick von<strong> I love Katamari </strong>für das<strong> iPhone</strong> erkaltet diese Liebe irgendwie. Fünf magere Levels im &#8220;Story&#8221;-Modus (Story? Welche Story? Im letzten <em>Ps2</em>-Auftritt hatte der <em>King of all Cosmos</em> wenigstens noch den Sternenhimmel verbaselt), eine technisch mangelhafte Umsetzung, die sich mit dem ersten Patch zwar gebessert hat, aber dennoch längst noch nicht das Gelbe vom Ei darstellt und die ärgerliche Tatsache, dass man praktisch alle Gegenstände einsammeln muss, um die geforderten Ziele zu erreichen, machen es einem einfach viel zu schwer, <em>I love Katamari </em>wirklich zu lieben. Für Fans.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>EAT THIS! &#8211; The Maw</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 15:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Habt Ihr Euch das als Kind nicht auch schonmal gewünscht: das stärkste und gefährlichste Lebewesen des Universums zu sein? Und wenn schon nicht das, dann doch zumindest das stärkste und gefährlichste Wesen des Universums zum Freund zu haben? Hmm? Ihr habt diese Phantasie immer noch? Herrje, was seid Ihr bloß für verkommene Spielkinder. Doch ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1513" title="themaw" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/themaw.jpg" alt="themaw" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Habt Ihr Euch das als Kind nicht auch schonmal gewünscht: das stärkste und gefährlichste Lebewesen des Universums zu sein? Und wenn schon nicht das, dann doch zumindest das stärkste und gefährlichste Wesen des Universums zum Freund zu haben? Hmm? Ihr habt diese Phantasie immer noch? Herrje, was seid Ihr bloß für verkommene Spielkinder. Doch ich habe gute Neuigkeiten für Euch, denn in <strong>The MAW</strong> habt Ihr nun die Gelegenheit Eure Allmachtsphantasien so richtig auszuleben und alles platt zu machen und zu verschlingen, was sich Euch in den Weg stellt. Oder besser gesagt: Ihr könnt alles zerstören und verschlingen lassen, das sich Euch in&#8230; ach, Ihr wisst wie der Satz endet. Denn <em>The Maw </em>ist nicht nur das erste <em>Live Arcade</em> Game der kleinen Bitschmiede <strong>Twisted Pixel</strong>, sondern gleichzeitig der Name eines gefäßigen, bösartigen, grimmigen, alles verschlingenden, vor messerscharfen Zähnen starrenden, glubschäugigen&#8230; äh lila-farbenen&#8230; zuckersüßen&#8230;. ööööööhm&#8230; schreckhaften Knuddel-Schleimklopses, der Euch als Euer getreuer Freund und Wegbegleiter auf der Flucht vor fiesen, aber irgendwie knuffig unbeholfen wirkenden, Aliens begeitet und zur Seite steht. Dabei hat <strong>The Maw</strong>, das Spiel, sich bei einigen der <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1512">bekanntesten und beliebtesten Vertreter verschiedener Genres</a> bedient und mixt die Spielprinzipien von Jump&#8217;n'Run, Action-Adventure, Knobelspiel und Vertikal-Shooter mit einem unübersehbaren Augenzwinkern zu einem hochgradig unterhaltsamen, eigenständigen Spielspaßcocktail zusammen. Allergrößtes Vorbild für die wunderbar irrwitzige Parabel auf Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen dürfte aber wohl eindeutig das unerreicht hinreißende <strong>ICO</strong> von <em>Fumito Ueda</em> sein. <span id="more-1548"></span></p>
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<div id="attachment_1553" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/themaw01.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1553" style="margin: 5px;" title="themaw01" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/themaw01-150x150.jpg" alt="Ein Freund, ein guter Freund..." width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Freund, ein guter Freund...</p></div>
<p>Genau wie der gehörnte Junge gemeinsam mit Prinzessin Yorda Hand in Hand durch die leeren, weiten Hallen und Höfe der verlassenen Burg wandelt, stetig auf der Suche nach einem Ausgang, einer Möglichkeit des Entkommens, sind auch unser eigentlicher Protagonist, ein kleines graues Alien mit 6 Pupillen und unser verfressener Blub aufeinander angewiesen, um sich einen Weg durch das Gebiet der Unterjocher zu bahnen. Doch wo <em>ICO</em> auf eine malerisch-stille Kulisse in traumartig anmutender Atmosphäre setzt, in der weniger immer mehr ist und in der Ruhe die Kraft liegt, baut The Maw auf einen comic-haft überdrehten Stil, der weniger durch Poesie, denn durch quietschbunten Gute-Laune-Charme zu gefallen weiß.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wo <em>ICO</em> seine <em>Yorda</em> sanft an der Hand führt, sich rührend um sie kümmert und ihr über Felsvorsprünge und ähnliches hilft, begnügt sich <em>The Maw</em> damit, mittels einer Laserpeitschenleine durch die Landschaft gelotst zu werden. Mit ihr könnt Ihr Euch darüber hinaus auch von fliegenden Objekten ziehen lassen, Gegenstände ausgraben und durch die Gegend schleudern oder Viehzeugs an Euren Gefährten verfüttern.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau wie Yorda folgt auch der lila Schleimklops mit der grünen Zunge Euch nicht überall hin. Teilweise, weil er einfach nicht hüpfen kann und höher gelegene Plattformen so stellenweise ohne ihn erklommen werden müssen, teilweise aber auch, weil der <em>Maw</em> nicht nur völligverfressen ist, sondern vor allem eines: ein absolut erbärmlicher Angsthase und Hosenscheißer. In einigen Situationen also seid Ihr völlig auf Euch allein gestellt und müsst Euren Gefährten einfach mal ein wenig alleine durch die Gegend flanieren lassen. Hat er sich einmal ein wenig weiter entfernt, könnt Ihr ihn &#8211; <em>ICO</em> lässt schon wieder grüßen &#8211; herbeirufen, woraufhin er dann artig angetrottet kommt.  Nennt mich sentimental, nennt mich kindisch, nennt mich wie Ihr wollt, aber: allein wegen des süßen Ausrufs unseres kleinen Aliens geht mir schon das Herz auf und zeichnet sich ein glücksseeliges Strahlen in mein Gesicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz im Gegensatz zu Yorda kann <em>Maw</em> übrigens ganz gut auf sich alleine aufpassen und Ihr habt nicht mit der ständigen Angst im Nacken zu leben, ihn im nächsten Augenblick wieder aus einer brenzligen Situation befreien zu müssen.</p>
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<div id="attachment_1558" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/themaw02.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1558" style="margin: 5px;" title="themaw02" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/themaw02-150x150.jpg" alt="Wachstumsstörungen sind für The Maw ein Fremdwort." width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wachstumsstörungen sind für The Maw ein Fremdwort.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Während Ihr an einigen Stellen kurzzeitig auf Euren Begleiter verzichten müsst, seid Ihr an anderen Punkten für ein Weiterkommen unbedingt auf ihn angewiesen. Immer dann kommt Euch zu Gute, dass der anfänglich kleine Klops im Grunde nichts anderes als den Gedanken an seine nächste Mahlzeit im Kopf hat. Der einäugige Alien-Kloß ist ein dermaßen notorischer Nimmersatt, dass er praktisch alles verspeist, was ihm vor die Fangzähne läuft &#8211; Hauptsache, es enthält Fleisch und kommt schön frisch, also lebend, auf den Speiseplan. Dann ist, mit Ausnahme von Euch und einigen elektrisch zuckenden Würmern, kein Lebewesen vor ihm sicher. Von Zeit zu Zeit müsst Ihr indes schonmal ein wenig nachhelfen, damit er seine Nahrung auch wirklich verspeist. Schnecken wollen anfangs etwa zunächst aus ihrem Häuschen gelöst, brennende Minidrachen zuerst gelöscht werden, damit <em>Maw</em> sich nicht die Zunge verbrennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Von dem unaufhaltsamen Fressrausch Eures treuen Begleiters profitiert Ihr aber gleich doppelt: Zum Einen sorgen größere Mengen an Futter für regelmäßige Wachstumsschübe, wodurch der <em>Maw</em> immer größere Gegner verspeisen kann. Das hat dann etwas geradezu Katamari-artiges, da mit jedem Anwachsen der Figur auch die Kamera immer weiter aus der Spielwelt zoomt. Zum Anderen verfügt <em>The Maw</em> über die Fähigkeit, besondere Eigenschaften einiger Gegner anzunehmen, die Euch im Verlauf eines Levels besonders hilfreich sind und zur Lösung einiger &#8220;Rätsel&#8221; unbedingt vonnöten sind.  Die Palette an annehmbaren Fähigkeiten ist nicht unbedingt groß, aber amüsant präsentiert.  Die Rätsel bestehen meist aus der Aufgabe, Energie-Barrieren zu überwinden, indem die zugehörigen Generatoren erreicht und zerstört werden müssen. Hierzu müsst Ihr die neu angenommenen Fähigkeiten Eures Kameraden schonmal mit Gegenständen aus der direkten Umgebung  einer Barriere kombinieren. Von der Möglichkeit, als elektrisch aufgeladener Luftballon durch die Gegend zu schlurfen und kleine Würmer zu elektrisieren, die als Granate eingesetzt werden können, über die Fähigkeit, als aufblasbarer Ballon einige Höhenmeter zu überwinden, bis hin zur halben Verwandlung in einen Riesen-Nashornkäfer, der Barrieren einfach durchbricht, sind einige nett anzuschauende Verwandlungen dabei.</p>
<div id="attachment_1561" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/themaw03.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1561" style="margin: 5px;" title="themaw03" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/themaw03-150x150.jpg" alt="themaw03" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommen auf dem Planeten MAW.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Präsentation mag zwar grafisch nicht mit aktuellen Next Gen-Krachern mithalten können, dazu kommt der Comic-Look etwas zu detailarm  (aber hochauflösend) daher, dafür überzeugt der ganz eigene Stil der Figuren umso mehr. Die Musik wird zwar ebenfalls keine Grammy gewinnen, pluckert jedoch sehr charmant und unaufdringlich aus den Boxen und untermalt das leicht absurde Flair des Spiels ganz hervorragend. Das Spieldesign selbst hingegen ist wahrlich über jeden Zweifel erhaben und sorgt für riesig viel Spaß und gute Laune vom Start bis zum Schluss. Die Aufgaben sind zwar nicht wirklich fordernd, sorgen aber für mehr als ausreichend Abwechslung und wem die relativ kurze Spielzeit zu kurz ist, der wird sich vielleicht über die Möglichkeit freuen, Bestzeiten für das Absolvieren eines Levels hochzuladen und sich so online mit anderen Spielern zu messen. Sammlernaturen kommen ebenfalls nicht zu kurz, ist es doch nicht immer ganz einfach, wirklich sämtliche Nahrungsmittel und die anscheinend leicht psychedelisch wirkenden Fliegentierchen einzusammeln, von denen in jedem Level eines versteckt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Im späteren Verlauf kann es durchaus mal vorkommen, dass man sich kurzzeitig über die Kameraposition oder die Steuerung ärgert (vor allem, wenn sich <em>The Maw</em> in einen Nashornkäfer verwandelt hat), über den größten Teil der Strecke sind sowohl Steuerung als auch Übersichtlichkeit jedoch hervorrangend. Für gerade einmal 800 Microsoft Points ist <strong>Twisted Pixel&#8217;s The Maw</strong> nicht nur äußerst günstig zu haben, sondern definitiv ein absoluter Pflichtkauf für alle Besitzer einer <em>Xbox 360</em> mit Internetanschluss.  Nette Geste der Entwickler: Ein hübsch anzuschauendes NXE-Theme gibt es für den erstmaligen Abschluss des Spiels sogar noch kostenlos als Belohnung mitgeliefert. Bestes <em>Live Arcade</em> Spiel seit <em>Braid</em>. Punkt.</p>
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