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	<title>end of level boss &#187; PC</title>
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		<title>Schwelgen in moderner Nostalgie</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist ja manchmal schon erstaunlich: obwohl man sich dieses Jahr angesichts eines großen Batzens zu erwartender Blockbuster und Hits am laufenden Band in den heimischen vier Wänden vor sich stapelnden Neuerwerbungen kaum mehr retten dürfte, verlief mein spielerischer Start ins Jahr bisher eher ruhig und - abgesehen von Darksiders - eher mit einem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Es ist ja manchmal schon erstaunlich: obwohl man sich dieses Jahr angesichts eines großen Batzens zu erwartender Blockbuster und Hits am laufenden Band in den heimischen vier Wänden vor sich stapelnden Neuerwerbungen kaum mehr retten dürfte, verlief mein spielerischer Start ins Jahr bisher eher ruhig und &#8211; abgesehen von <strong>Darksiders</strong> &#8211; eher mit einem rückwärtsgewandten Blick.</p>
<p style="text-align: justify;">Während sich die Welt da draußen also freudig auf <strong>Bayonetta, Mass Effect 2, Bioshock 2</strong> und Co. stürzte und stürzt, vergnüge ich mich daheim, wenn ich denn überhaupt mal dazu komme, lieber mit meinem Neu-Erwerb <strong>Rock Band 2 </strong>samt zugehörigem Schlagzeug, einer Runde chilligen Dahingleitens in der Welt von<strong> Skate 2</strong> oder eben mit der Fertigstellung von <strong>Darksiders </strong>(ja, ich bin immer noch nicht durch. Man kommt hier aber auch zu gar nichts mehr. Die Frequenz meiner Blogposts legt hier ein unrühmliches Zeugnis ab).</p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja: <strong>Batman: Arkham Asylum</strong> will ebenfalls noch beendet werden, bevor im Spätsommer bereits der Nachfolger erwartet wird (meines Erachtens ja viel zu früh; ich bezweifle nach wie vor, dass <strong>Arkham Asylum 2</strong> die Qualität des Vorgängers wird halten können. Außerdem frage ich mich, ob man sich mit der Führung der Gotham&#8217;schen Nervenheilanstalt im Titel nicht vom Setting von vornherein zu sehr eingeengt hat. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren).</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei: gerade zu dem Zeitpunkt, da sich links und rechts meines Blickfeldes alles über eine der obengenannten Mega-Bugdet-Produktionen hermacht, kommen 2 kleine Games daherspaziert, die mich noch weiter zurückschauen und in wohliger Retrokuscheligkeit schwelgen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Armin Gessters Giana Sisters</strong> hat endlich auch den Sprung auf das <strong>iPhone</strong> geschafft. Als 1:1-Umsetzung des &#8220;großen&#8221; <strong>Nintendo DS</strong> Vorbildes glänzt es nicht nur mit wunderschönen, hochaufgelösten Grafiken, einer optimal an Apples mobile Wunderflunder angepassten Steuerung und insgesamt überaus überzeugender Spielbarkeit, sondern ebenso durch die gelungene Adaption eines der prägendsten Soundtracks meiner frühen Kindheit. <strong>Chris Hülsbecks</strong> Original-Melodien wurden perfekt auf das moderne Erscheinungsbild adaptiert, ohne dabei an Charme zu verlieren. Im Gegenteil: hier blitzt nach wie vor an allen Ecken und Ende der Chiptunes-Charakter des Originals auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Gemeinsam mit dem freispielbaren Goodie der 32 Original-Level im originären Look &amp; Feel kann hier nichts anderes als ein verträumtes Zurückblicken auf viele wunderbare Spielstunden vor meinem guten alten C64 geweckt werden. Schade dass der Schöpfer des Spiels im vergangenen Jahr viel zu früh von uns gegangen ist. <strong>Giana Sisters</strong> jedenfalls ist &#8211; vor allem für den aberwitzigen Preis von gerade einmal 3,99€ &#8211; nichts anderes als ein Pflichtkauf!</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls als massiv aufgebohrte Variante eines absoluten Amiga-Klassikers kommt dieser Tage M.U.D. TV her, eine Hommage an die 1991 erschienene Persiflage auf das TV-Business, verkleidet im Gewand einer Wirtschaftssimulation &#8211; übrigens ein weiterer großer Hit aus dem Hause Rainbow Arts.</p>
<p style="text-align: justify;">Da mir daheim der passende PC fehlt, um M.U.D. TV zu spielen, wird das Game aller Wahrscheinlichkeit nach komplett an mir vorbei gehen. Das macht jedoch gar nichts, bin ich doch beim Lesen eines Previews auf den hinweis gestoßen, dass das 91er Original mittlerweile nicht nur als <a href="http://www.pcwelt.de/downloads/entertainment_spiele/spiele/19413/mad_tv/" target="_blank">Freeware aus dem Netz</a> zu haben ist (und mit DOS-Box problemlos zu starten sein sollte), sondern ebenso in einer <a href="http://www.madtv-online.com/" target="_blank">kostenfreien und lediglich registrierungspflichtigen Browserversion</a> vorliegt. Da sind ein paar weitere vergnügliche Abende mit massivem Retro-Flair doch praktisch schon vorprogrammiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Herrlich, so wünscht man sich das doch. An spielerischer Beschäftigung mangelt es also trotz freiwilligen Verzichts auf die Schwergewichte der Saison nicht. Im Gegenteil, ich komme auch so schon nicht mehr hinterher. Es bleibt viel zuviel liegen, womit ich mich eigentlich noch viel intensiver beschäftigen würde. Das im letzten Frühjahr angeschaffte <strong>Beautiful Katamari</strong> etwa liegt immer noch praktisch ungespielt bei mir herum, <strong>Machinarium</strong> benötigt ebenfalls nochmal deutlich mehr Aufmerksamkeit, als ich ihm bisher widmen konnte. Und zu allem Überfluss soll übermorgen auch noch <strong>Plants vs. Zombies</strong> für das <strong>iPhone</strong> erscheinen. Aaaaaahhhh, wer soll denn das alles spielen, um Himmels Willen?!?</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2317&amp;md5=f918b9c70a47e4a81bbedee79f8dd689" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Poesie der Maschinen: Machinarium</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel zu lange habe ich gezögert, um Machinarium endlich die Ehre zu Teil werden zu lassen, die dieser wunderschönen kleinen Spiele-Perle gebührt. Warum? Weil ich mich bis heute nicht in der Lage fühlte, diesem zutiefst empfundenen Gefühl wonniger Glückseeligkeit Ausdruck zu verleihen, das sich bei mir einstellt, sobald ich Machinarium nur starte. So schön... ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Viel zu lange habe ich gezögert, um <strong>Machinarium</strong> endlich die Ehre zu Teil werden zu lassen, die dieser wunderschönen kleinen Spiele-Perle gebührt. Warum? Weil ich mich bis heute nicht in der Lage fühlte, diesem zutiefst empfundenen Gefühl wonniger Glückseeligkeit Ausdruck zu verleihen, das sich bei mir einstellt, sobald ich <strong>Machinarium</strong> nur starte. So schön&#8230; Wie also soll man solch ein Spiel angemessen beschreiben, ohne dabei in Gefahr zu geraten, die grundlegenden Mechaniken in schablonenhafter Review-Manier nacheinander abzufrühstücken?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Grafik?</strong> Wunderschöne, handgemalte Kunstwerke, die ein Gefühl tiefster Traurigkeit und Tristesse vermitteln und zugleich ob ihrer bezaubernden Anmut wohlige Schauer ergreifender Freude initiieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Sound?</strong> Die erschreckend schöne Ödnis der Landschaften übertragen auf ein minimales Akkustik-Gerüst, das mehr durch Abwesenheit und akzentuierende Einzel-Effekte glänzt, denn auf epische Breite und <em>walls of sound</em> setzt &#8211; und damit den Anspruch der Bildsprache noch um ein vielfaches verstärkt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Story?</strong> Minimalismus pur auf allen Ebenen. Keine aufwändigen Zwischensequenzen, kein einziger Dialog, keine Spur von Bildschirmtexten. Stattdessen simple Rückblenden in kleinen Animationen, als Gedankenspiele in schlichten Denkblasen der Charaktere präsentiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Mechanik?</strong> Ein simples Point-and-Click-Adventure im Stile eines <strong>Samorost</strong> aus dem gleichen Hause, reduziert auf das Wesentliche, samt minimalistischem Steuerungskonzept und Verzicht auf neumodische Komfortfunktionen moderner Adventure-Brüder im Geiste.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Technik?</strong> Schlicht wie das gesamte Spiel. Statt großer Installations- und Konfigurationsorgien für jeden Rechner gibt es eine plattformübergreifende Fassung, beruhend auf Flash-Basis. Kein großer spielerischer Nachteil, wenn auch mancher Spielkomfort dadurch etwas schwindet, für den kleinen Entwickler aber mit dem Vorteil der kostengünstigen Produktion behaftet &#8211; und mit der Möglichkeit, <strong>die  Demo</strong> einfach direkt online<a href="http://machinarium.net/demo/" target="_blank"> via zugehöriger Website</a> erlebbar zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Spiel?</strong> Eine Aneinanderreihung kleiner, liebevollst ausgestalteter Szenarien mit schrägen Figuren, die einzig durch kleine Gesten und kuriose Geräusche zum Leben erwachen und dabei häufig mehr Charakter ausstrahlen, als mancher Assassine oder Bewohner versunkener Städte. Harte Kopfnüsse am laufenden Band, die einem dennoch nie das Gefühl der Unlösbarkeit vermitteln, sondern stets logisch nachvollziehbar bleiben. Eine echte Herausforderung, wahrlich. Aber eine, die mit dem Gefühl erhabener Freude belohnt, wenn man stolz  wie Bolle einen weiteren Abschnitt hinter sich gelassen hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Und sonst so? </strong>Wer <strong>Machinarium</strong> durch hat und nicht genug von dieser Art der Rätselei bekommen kann, bekommt als freundlichen Service <strong>Samorost 2</strong> kostenlos mitgeliefert. Den Vorhgänger im Geiste. Der zwar nicht mit Machinarium verknüpft ist, diese ganz besondere Magie der Rätselei in obskurem, minimalistischen Setting jedoch ebenso meisterhaft zu inszenieren weiß. Noch mehr wahre Kopfnüsse für die letzten langen Winterabende.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun bin ich doch wieder auf festgefahrenen Review-Routen gewandelt, anstatt auf die poetische Strahlkraft einer Inszenierung einzugehen, die fast einzig aus dem gemalten Bild heraus entsteht und durch die marginalen Interaktionsmöglichkeiten eine Sogwirkung entfaltet, die manch Blockbuster verwirrt am Wegesrand stehen lassen. Und wieder einmal haben wir den Beweis: es braucht weder abstruse Millionenbudgets noch hundertköpfige Entwicklerteams, um mit schlichter Eleganz etwas ganz großes zu produzieren. Chapeau.</p>
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2277&amp;md5=a2e27af7ef1b1d5dfc8df4cb9758bb06" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mehr vom Gleichen: Modern Warfare 2</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Playin' Games]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 3]]></category>
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		<description><![CDATA[Stell' Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin... Erfolgreichster Entertainment-Launch aller Zeiten, die Welt spielt Krieg - und das so kurz vor Weihnachten. Während Ingame lautstark die Geschosse explodieren, war auch außerhalb einer Spielwelt jede Menge Getöse rund um Activisions neuen Vorzeigeshooter zu vernehmen. Finanzieller Hoffnungsträger, Heilsbringer des Shooter-Genres, Skandalnudel... eigentlich ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: justify;">Stell&#8217; Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin&#8230; Erfolgreichster Entertainment-Launch aller Zeiten, die Welt spielt Krieg &#8211; und das so kurz vor Weihnachten. Während Ingame lautstark die Geschosse explodieren, war auch außerhalb einer Spielwelt jede Menge Getöse rund um <strong>Activisions</strong> neuen Vorzeigeshooter zu vernehmen. Finanzieller Hoffnungsträger, Heilsbringer des Shooter-Genres, Skandalnudel&#8230; eigentlich ist schon alles über <strong>Call of Duty: Modern Warfare 2</strong> gesagt worden. Und bevor auch <strong>endoflevelboss.de </strong>aus nichts anderem als Meldungen zum Game besteht, sei abschließend noch kurz meine bescheidene Meinung zum Spiel hereingereicht. Bevor ich anschließend dazu übergehe <strong>Tim Schafers Brütal Legend</strong> in der Luft zu zerreißen. Doch dazu ein anderes Mal mehr&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Bringen wir es hinter uns: Die Flughafenszene</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modern Warfare 2</strong> jedenfalls ist im Kern nichts anderes als ein brühwarmer Aufguss des direkten Vorgängers. Nur mit noch mehr Rumms und einer vielzitierten, auf den ersten Blick skandalträchtigen, auf den zweiten Blick aber einfach nur langweilig-überflüssigen Mission irgendwo in der Mitte, auf der man als Spieler wahllos auf Zivilisten ballern darf &#8211; <a href="http://www.endoflevelboss.de/2009/12/02/importmumpitz/" target="_self">oder eben nicht</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2215" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw201.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2215" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw201-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Was die <strong>Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)</strong> für indizierungswürdig hält, präsentiert sich auch in der internationalen Fassung als spielerische Nullnummer, die völlig deplatziert in ein Gesamtgefüge gepresst wirkt, dass mit der eigentlichen Haupthandlung herzlich wenig zu tun hat. Man kann herzlich darüber streiten, ob es nun &#8220;sinnvoll&#8221; ist, derartiges zu zensieren, zu behalten oder überhaupt in ein Game zu pressen. An Inkonsequenz, Überfüssigkeit und völliger abwesenheit von Logik jedweder Art  ist der im Spiel präsentierte Terroranschlag auf den Moskauer Flughafen jedenfalls kaum zu überbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Klar, man kann neugierig darauf sein, wie es sich anfühlt, wehrlose Pixelzivilisten über den Haufen zu ballern, wenn vor einem herstolpern, über den Boden kriechen oder schreiend davonstürmen. Aber es ist sinnlos. Wo möglicherweise an die menschliche Empathie appelliert werden sollte, ist nichts als Leere, wo erschütterndes Aufrütteln stattfinden sollte, ist nichts als gähnende Langeweile und während sich die Entwickler insgeheim sicherlich ins Fäustchen kichern ob soviel subversiven gegen-den-Strom-Schwimmens kann man nur attestieren: als Marketing-Gag mag&#8217;s funktioniert haben &#8211; aber zu welchem Preis? Setzen, Sechs,<strong> Infinity Ward</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Soviel Stress</h2>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten gilt: Wer den Vorgänger mochte, wird sich bei <strong>Modern Warfare 2</strong> sofort heimisch fühlen. Die Erzählweise ist praktisch identisch mit der von Modern Warfare, der Pathos-Zuckerguss auf allem immer noch unerträglich klebrig-süß, auch wenn der Einsatz all der gestelzten Patriotismus-Wortkaskaden zum Ende hin noch soviel Sinn machen mag, und die Inszenierung ist auch diesmal wieder absolut <em>over the top</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">An allen Ecken und Enden passiert etwas, eine Script-Sequenz türmt sich auf die nächste, um die stimmungsvoll bunte Kriegswelt vor unseren Augen mit Leben zu befüllen &#8211; nur um es direkt wieder durch unser Mündungsfeuer auslöschen zu lassen. Um einen herum herrscht ständig Action, knallt und explodiert etwas, werden Befehle und Hilfeschreie gebrüllt und vermatschen zu einem einzigen großen Topf voll Chaos. Wer in Teil 1 schon permanent das Gefühl unterschwelliger Überforderung verspürt hat, angesichts von soviel Remmidemmi auf dem Bildschirm, sollte sich bei Teil 2 regelmäßige Ruhepausen gönnen, um dem ansonsten sicheren Herzkaspar vorzubeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Soviel Hektik in einem Spiel war selten. Rennen, ducken, gezielt schießen, ausweichen, Granaten zurückwerfen, sich von explodierenden Autos niederstrecken und von den eigenen Panzern überrollen lassen&#8230; bloß gut, <a href="http://www.endoflevelboss.de/2007/12/27/tod-durch-hund-call-of-duty-4-modern-warfare/" target="_self">dass Hunde diesmal keine so große Rolle spielen</a>. Harrr&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2217" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw202.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2217" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw202-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nur selten bis nie hat man Gelegenheit, die volle Pracht der einzelnen Levels auf sich wirken zu lassen. Mögen sie eine grafische Meisterleistung sein und sich auch nicht zu weit hinter einem Uncharted 2 verstecken müssen&#8230; im Grunde genommen hat man als Spieler nicht sonderlich viel davon. Denn wo <strong>Modern Warfare 1 </strong>sich besonders durch die Inszenierung der kleinen, der stillen Momente hervorgetan hat, während derer man jede Menge Zeit und Muße hatte, sich an den astreinen Animationen und Details sattzusehen, da setzt <strong>Modern Warfare 2</strong> auf atemlose Daueraction ohne Zeit zum Luftholen, geschweige denn zur genaueren Betrachtung der Leveldetails.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ausgesprochen schade, weil es dem Spiel viel von seiner potentiellen Atmosphäre nimmt. Stattdessen wird man ständig regelrecht durch die einzelnen Abschnitte gehetzt, damit man bloß gar nicht erst auf die Idee kommt, sich die vielen versteckten Feinheiten genauer anzusehen. War es im Vorgänger noch ein Leichtes, einen Großteil der feindlichen Aufklärungsdaten im ersten Anlauf sicherzustellen, wird man hier selbst im zweiten Anlauf kaum fündig, weil ständig so viele Gegner zielsicher auf einen einstürmen, dass man sich gar nicht traut, vom streng vorgezeichneten Pfad abzuweichen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: left;">Nichts für Pussies</h2>
<p style="text-align: justify;">Denn das will man in den meisten Fällen schon aus einem einzigen einfachen Grund nicht: weil man sich das Leben dadurch selbst unnötig schwer macht. Ihr seht vor Euch eine Straße, bei der Ihr die Möglichkeit habt, geradeaus von Deckung zu Deckung zu hechten, oder Euch strategisch links und rechts durch die Vorgärten und Wohnzimmer zu robben? Nehmt bloß den direkten Weg, wenn Ihr nicht in der Trial &amp; Error-Hölle landen wollt! Denn von irgendwoher, aus irgendeiner Ecke, die Ihr eigentlich für gesäubert gehalten habt, taucht garantiert noch ein Gegner auf, um Euch hinterrücks zu meucheln &#8211; und er wird gerne mal vom Euch begleitenden Squad &#8220;übersehen&#8221; und marschiert direkt unter der Nase Eurer Verbündeten vorbei in Euren Rücken! Wer also was entdecken will, begibt sich auf direktestem Weg in die Welt des Schmerzes.</p>
<p style="text-align: justify;">Da macht es nicht unbedingt glücklicher, dass der Schwierigkeitsgrad insgesamt ganz schön angezogen hat und bereits auf &#8220;Normal&#8221; zum fordernden Biest wird. War <strong>MW1</strong> in meinen Augen ein perfekt ausbalancierter Shooter, bei dem man stets sicher sein konnte, dass der Bildschirmtod auf die eigene Unfähigkeit zurückzuführen war, wirkt <strong>MW2</strong> an vielen Stellen einfach nur unfair. Bestes Beispiel sind die Ausflüge in die brasilianischen Favelas, wo allein schon die Sniper so unglücklich auf den Dächern platziert sind, dass man oftmals nichtmal mitbekommt, warum zum Teufel man jetzt schon wieder draufgegangen ist. Dazu kommen dann noch Horden von auf einen einstürmenden Fußtruppen und ein paar böse Jungs mit Granatwerfern, in die man reinrennt, wenn man sich gerade freut, nach dem 15. Anlauf auf <strong>&#8220;Hardened&#8221;</strong> doch endlich 3 Häuser weitergekommen zu sein. Wie das Ganze auf &#8220;Veteran&#8221; aussieht, habe ich mir bislang noch nicht auszumalen gewagt.  Ein Glück, dass die Checkpoints so nah beieinander liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem werde ich leider das Gefühl nicht los, dass derlei unfaire Passagen absolut bewusst in Kaufe genommen werden, um darüber hinwegzutäuschen, dass die Levels als solche oftmals sehr viel kürzer geraten sind als Anno 2007. Die unterm Strich dezent längere Spielzeit ergibt sich meines Erachtens einzig und allein aus all den vergeblichen Anläufen für bestimmte Passagen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Zuviel vom Gleichen</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer massiver Kritikpunkt, der mir bislang allzu oft nachlässig unter den Tisch gefallen lassen wurde, ist die Tatsache, dass <strong>Modern Warfare 2</strong> nicht nur nicht allzu viel Neues zu bieten hat, sondern aus dem Vorgänger bekannte Spielelemente zu häufig aufwärmt. Ich habe irgendwann aufgegeben zu zählen, wie oft ich nach einem Granateneinschlag/Bombenangriff in unmittelbarer Nähe dramatisch zu Boden gestürzt bin, um mich bei verschwimmendem Gesichtsfeld und Fiepen in den Ohren im letzten Moment in Sicherheit zu hechten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2218" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw203.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2218" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw203-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im ersten Teil ist meine Spielfigur überraschend bei einem Atombombenanschlag verreckt? Da muss man noch einen obendrauf setzen, und die spielbaren Charaktere gleich 2,5 Mal sterben lassen! Mindestens! Die körnigen Schwarzweißbilder und zynischen Kommentare während des Luftbombardements im ersten Teil waren nicht genug? OK, geben wir Euch diesmal die Möglichkeit, mit einer auf der Bombe montierten Kamera direkt bis vor die Füße der Gegner zu fliegen. Handgesteuert. Großartig, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem hat sich <strong>Infinity Ward</strong> definitiv zu sehr darauf konzentriert, alles auf die Spitze zu treiben, anstatt sich auf seine inszenatorischen Stärken zu besinnen. Es ist ein bißchen wie bei der <strong>Matrix-Trilogie</strong>: Der erste Teil noch eine perfekte Balance aus Story, starken Momenten und Action pur, verkommt bereits der zweite Teil zu einem hohlen Vehikel für überdrehte CGI-Allmachtsphantasien. Dass <strong>Modern Warfare 2</strong> am Ende trotzdem ein mehr als solider Shooter ist, liegt einzig an der ausgezeichneten Spielbarkeit und der bombastischen Gesamtinszenierung &#8211; und natürlich dem nach wie vor fantastischen Multiplayer-Teil.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Viele sollt Ihr sein</h2>
<p style="text-align: justify;">Im exzellenten Mehrspieler-Teil wird mir erstmals schmerzlich der Umstieg vom PC auf die Konsole bewusst. Auch wenn die Steuerung mit dem Pad auf der<strong> Xbox 360</strong> absolut flüssig und intuitiv von der Hand geht und das ausgesprochen clevere Autoaiming genau den richtigen Grad an Unterstützung bereitstellt &#8211; im Multiplayer fehlt mir persönlich schlicht und ergreifend die Präzision und Reaktionsschnelligkeit, die meine <strong>MX510</strong> mir zu PC-Zeiten untertänigst zur Verfügung gestellt hat. Vielleicht werde ich auch einfach zu alt für den Scheiß, aber einfach mal eben schnell innerhalb einer halben Sekunde umdrehen, checken was hinter einem passiert und dann unbeirrt weiter vorwärts stürmen &#8211; auf der Konsole absolult undenkbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten gibt es rein spielerisch herzlich wenig am Multiplayer auszusetzen. Ein wenig schade ist es, dass mir bislang noch keine einzige Map des ersten Teils unter die Augen gekommen ist &#8211; eine Integration dieser hätte nun wirklich kein großes Problem sein dürfen. Dass man sich nun noch mehr ins Zeug legen muss, um bestimmte Perks und Waffenaufsätze zu bekommen&#8230; geschenkt. Immerhin ist das System dahinter so motivierend wie eh und je. Dass aber ausgerechnet an meinem Lieblingsmodus <strong>&#8220;Headquarters&#8221; </strong>(dem nun ein &#8220;Pro&#8221; an den Namen angehängt wurde) herumgepfuscht wurde&#8230; ist absolut unverzeilich.</p>
<p style="text-align: justify;">War es in der ursprünglichen Fassung ohne weiteres möglich, einen neu aufpoppenden Punkt direkt einzunehmen, gibt es nun jedesmal eine gewisse zeitliche Frist, in der der einzunehmende Punkt zwar bereits vorhanden, aber noch nicht bereit ist. Die Idee dahinter ist wohl, dass beiden Seiten die Möglichkeit gegeben werden soll, rechtzeitig zum neuen HQ vorzustoßen und die Gefechte stärker auf diese Punkte zu konzentrieren. In der Praxis bedeutet das allerdings, dass beide Seite sich eine zeitlang völlig sinnfrei niederballern dürfen, ohne auf der Karte irgendwas zu erreichen. Schade.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_2219" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw204.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2219" title="Modern Warfare 2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/11/mw204-150x150.jpg" alt="Modern Warfare 2" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Modern Warfare 2</p></div>
<p style="text-align: justify;">Als ehemaliger PC-Spieler kann ich im Nachhinein das Wehklagen der Community nur allzu gut nachvollziehen, die sich darüber beschwert, dass ihr das Aufsetzen von <strong>Dedicated Servern</strong> verwehrt bleibt. Das Matchmaking ist nämlich im direkten Vergleich zu früher die reinste Katastrophe. Funktioniert zwar alles reibungslos, aber weder kann man sich seine eigenen Favoriten-Server anlegen, noch gezielt nach Maps auswählen, noch nach Sprache filtern, noch die Seite wählen, auf der man bevorzugt kämpft. Stattdessen wird man wahllos auf den erstbesten Server geschmissen, der den gewünschten Spielmodus anbietet. Ohne Rücksicht auf Verluste. Verlässt der jeweilige Host die laufende Runde, wird das Spiel unterbrochen und auf die Konsole eines anderen Teilnehmers verlagert. Nervig. Aber zumindest wird der jeweilige Spielfortschritt inklusive laufender Partie komplett übernommen und man darf genau dort weitermachen, wo man zuletzt aufgehört hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass es möglich ist, mit einer kompletten <strong>Xbox LIVE Party</strong> in ein Match einzusteigen ist schön, dass man auch hier nicht die Seite wählen kann und gezwungen wird, aus dem Partychat in den Spielchat zu wecheln, ist hingegen absolut unschön. Aber das ist wohl der Preis, den man als Konsolenbesitzer zu zahlen bereit sein muss&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Kein Meisterwerk</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Modern Warfare 1</strong> war mein definitives Spiel des Jahres 2007. Daran muss sich der Nachfolger messen lassen. Und an diesem Vergleich muss er einfach scheitern. Zuviel der immer gleichen dramatischen Momente während der Kampagne, eine im Vergleich schwächere Story, die nach wie vor unzulänglich präsentiert wird und schlechtes Balancing machen dem einen Strich durch die Rechnung. <strong>Activision Blizzard</strong> kann das egal sein, denn es hat sich bereits jetzt mehr als rentiert. Der Multiplayer wird auch in Zukunft noch für so manche spannende Schlacht sorgen, auch wenn das Matchmaking höchstens suboptimal ist. Solange der zu erwartende Download-Content noch mehr Geld in die Kassen spült ist alles in Butter. Aber dass ausgerechnet <strong>&#8220;Headquarters&#8221; </strong>als Multiplayer-Modus so verhunzt wurde&#8230; ich gräme mich immer noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Achso: Wenn ich noch einmal so ein oldshooliges Drecks-Tutorial vorgesetzt bekomme, kotze ich. Aber so richtig!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=2154&amp;md5=46d2d3b66920b974ca522ac266030f77" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Flockig</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 20:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>
		<category><![CDATA[Capcom]]></category>
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Flock! ist eines dieser Spiele, von denen ich mir erhofft hatte, dass sie als Indie-Überraschung die gefühlte Lücke fehlender "großer" Titel füllen würden. Nun kann man sich darüber streiten, ob ein Spiel, das mit Capcom als Publisher im Rücken daherkommt wirklich noch independent sein kann. Fakt ist jedenfalls, dass Flock! sich selbst nicht so ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1849" title="flock" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/05/flock.jpg" alt="flock" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Flock!</strong> ist eines dieser Spiele, von denen ich mir erhofft hatte, dass sie als Indie-Überraschung <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1838" target="_self">die gefühlte Lücke</a> fehlender &#8220;großer&#8221; Titel füllen würden. Nun kann man sich darüber streiten, ob ein Spiel, das mit <strong>Capcom</strong> als Publisher im Rücken daherkommt wirklich noch independent sein kann. Fakt ist jedenfalls, dass <em>Flock!</em> sich selbst nicht so wichtig nimmt, ohne großes Marketing-Geschrei daherkommt und durch sein knuddeliges Outfit mit der gehörigen Prise Liebe zum Detail eine gewisse Liebenswürdigkeit mitbringt, von der so manch großer Titel etliche Meilen entfernt ist. Trotzdem muss ich leider attestieren: Flock! kann meine Erwartungen höchstens ansatzweise erfüllen. Ärgerlich aber wahr: dabei scheitert es eher an kleinen Details, die wirklich ohne weiteres besser gelöst werden könnten. Doch von vorne. Worum geht es in Flock!? &#8220;Ihr seid ein Alien-Raumschiff und müsst Schafe zusammentreiben!&#8221;, sage ich Euch. &#8220;Was denn, gleich in ganzes Raumschiff?&#8221; werdet Ihr verdattert antworten. &#8220;Jawohl! Ein ganzes!&#8221;, werde ich Euch daraufhin entgegenschmettern. &#8220;Aber kann man denn eigentlich überhaupt ein ganzes Raumschiff sein? Das geht doch gar nicht!&#8221;, werdet Ihr insistieren. &#8220;Hmmm&#8221;, werde ich Euren Einwand grüblerisch mir selbst zu bedenken geben, &#8220;hmmm, das würde vielleicht erklären, warum sich das Raumschiff so merkwürdig schwammig steuert. Unser Gehirn will sich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, gleich ein ganzes Schiff zu sein. Stattdessen wäre es ihm vermutlich lieber, es steckte wenigstens in einem Alien-Körper, der das Raumschiff steuerte. Aber gleich ein ganzes Raumschiff? Hilfe! Nein, mit sowas will es wohl wirklich nichts zu tun haben&#8230;&#8221;. <span id="more-1848"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist es wie es ist und Ihr seid also ein Raumschiff. Aber ein ziemlich putziges, wenn es Euch beruhigt. Und wenn Ihr nun der Meinung seid, dass es eventuell ganz schön gefährlich sein könnte, so mir nicht Dir nichts ein Raumschiff zu sein und dass man da doch bestimmt auch ganz schnell abstürzen könne, weil man ist es ja nicht gewohnt, einfach so ein Raumschiff zu sein, Hilfe, wie soll denn das bloß gehen, dann kann ich Euch beruhigen: Der Boden, ja also der Boden sieht wirklich gaaaanz weich aus, ja wirklich, irgendwie fluffig. Das sieht alles ganz so aus, als hätte Eure Oma sich die geballte Power des versammelten Stepp-, Stick- und Häkel-Gruppen mindestens dreier Seniorenstifte (nicht diese Stifte, Ihr Ferkel) geschnappt, mit dem Vorsatz, nicht eher zu ruhen, bis jede noch so kleine Insel und Hallig in der gesamten Nordsee mit hübschen bunten Flicken-Teppichen eingehüllt sind. Da werden sogar <strong>Christo</strong> und seine <strong>Jeanne-Claude</strong> ganz blass um das Künstlernäschen. Vor Neid, versteht sich. Jedenfalls: Solltet Ihr also abstürzen, würdet Ihr weich landen. Aber keine Panik, so weit kommt es gar nicht erst.</p>
<p style="text-align: justify;">So weit, so gaga. Doch jetzt mal ernsthaft: Ziel ist es also, mittels eines kleines Raumschiffes pro Level eine definierte Anzahl an Schafen &#8211; später auch noch anderem Viehzeug vom Bauernhof &#8211; innerhalb eines äußerst &#8211; <strong>äußerst!!!</strong> &#8211; knapp bemessenen Zeitfensters zum am Rand des Levels geparkten Mutterschiff zu geleiten. Ja: geleiten. Nicht: transportieren! Ihr habt also nicht etwa einen kleinen Traktorstrahl (haha!) an Eurem Raumschiff (also an Euch, ääh, also&#8230; OK, der Witz ist jetzt echt mal durch), sondern so eine Art für Tiere besonders nervige aber dafür leistungsstarke Taschenlampe. Ein Hoch auf den Nukular-Reaktor! Hihi. Damit weckt Ihr das schnorchelnde Viehzeugs auf und treibt es lustig blinkend vor Euch her.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder auch nicht. Denn die Biester sind wirklich störrisch und machen meist alles mögliche, bloß nicht das, was sie sollen. Klar, ist ja auch viel lustiger um das hübsche Blinken und Funzeln drumherum zu hüpfen, als sich von ihm scheuchen zu lassen. Laaaangsaaaaaam, bloß keine Eile. Da geht sie dahin, die Goldmedaille für das besonders schnelle Abschließen eines Levels. Oh, und da die silberne. Na gut, bleibt ja noch die bronzene&#8230; ach, verdammt. Diese Viecher sind so blöd, dass man sie auf dem direktesten Weg anstelle <em>Großvater Enisis </em>in die <strong>Prey&#8217;</strong>sche Knochenmühle wünscht. Jeder Hirtenhund würde, müsste er mit den blöden Schafen arbeiten, in Rekordzeit <em>Seppuku</em> begehen, könnte er doch bloß das Schwert richtig halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann versteckt dieses üble Gesocks von Sockenlieferanten, Pullover-Spendern, Eier-Spendern und Steak-Spendierern sich auch noch so unheimlich gerne. Man sollte meinen, als hochmodernes Raumschiff wäre es uns ein Leichtes, einfach so mal eben durch eine Hecke durchzuschauen. Oder einen Baum. Oder was auch immer. Das können doch so viele andere Leute in anderen Spielen auch. Und die sind dort meist nichtmal ein Raumschiff. Aber nein: Verliert Ihr einmal irgendwo so ein bis zwanzig Schafe, tut Ihr gut daran, Euch peinlichst genau zu merken, wo Ihr sie zuletzt gesehen habt, um sie im zweiten, dritten, vierten oder neunten Versuch vielleicht doch noch unter Einsatz all Eurer Geduld und unter gutem Zureden mit Engelszungen zum Mutterschiff zu befördern. Wenn doch bloß die Steuerung nicht so schwammig wäre&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Flock!</strong> ist süß. <strong>Flock!</strong> ist knuffig. <strong>Flock!</strong> ist knuddelig süß. Ich will es lieben. Ich will, ich will ich will. Aber es will meine Liebe irgendwie nicht. Auch gut. Schubse ich das blökende Vieh halt einfach von der nächsten Klippe und erfreue mich an den putzigen, gen Himmel fahrenden Engelsfiguren. Schöööööööööööön *seufz*.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1848&amp;md5=68806c7de5f462c5b8e07343b9c45754" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Quick and dirty &#8211; Pure, FarCry 2, Dead Space, Fable 2 uvm.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 23:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Wer sagt dass große Blockbuster mit millionenschweren Budgets und hunderten von fleißigen Helferlein, die hinter den Kulissen an Fäden gezogen und diese zusammengeklöppelt haben, immer auch mit großen Reviews belohnt werden sollten? Oftmals steht die abgelieferte Qualität eines vorgeblichen Triple-A-Titels nicht einmal annähernd in einem gesunden Verhältnis zum drumherum stattfindenden Marketing-Brimborium. Statt tatsächlich anständiges ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1569" title="pure" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/pure.jpg" alt="pure" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wer sagt dass große Blockbuster mit millionenschweren Budgets und hunderten von fleißigen Helferlein, die hinter den Kulissen an Fäden gezogen und diese zusammengeklöppelt haben, immer auch mit großen Reviews belohnt werden sollten? Oftmals steht die abgelieferte Qualität eines vorgeblichen Triple-A-Titels nicht einmal annähernd in einem gesunden Verhältnis zum drumherum stattfindenden Marketing-Brimborium. Statt tatsächlich anständiges Gameplay zu bieten, wird lieber die Hype-Sau über den Marktplatz getrieben, dermaßen bedruckt mit lauter bunten Versprechungen und markigen Werbesprüchen, dass selbst die <em>Milka</em>-Kuh vor Neid ganz blass-blau anläuft. Das Ergebnis ist Form des fertigen Produktes enttäuscht indes leider viel zu oft, was große Magazine trotzdem nicht davon abhält, die geballte Langeweile auf 6-8 Seiten groß auszurollen und abzufeiern. Dass in diesem Zirkus die wahren Perlen schonmal häufiger untergehen &#8211; geschenkt. Manchmal bedarf es auch gar keiner großen Worte mehr, um ein zweifelsohne gutes bis überragendes Spiel zu genießen oder abzuhandeln. Im Idealfall sprechen solche Titel sowieso besser für sich. Ich hatte in den letzten Wochen genügend Zeit, mich sowohl mit einigen der besonders gehypten Blockbuster der letzten Wochen und Monate zu beschäftigen, als auch mit einigen Titeln, die zwar namentlich ebenfalls prominent sind, im Schatten der Veröffentlichungen von <strong>Fallout 3, Prince of Persia</strong> etc. aber vielleicht ein wenig untergegangen sind. Mal schauen, was von all dem wirklich was taugt, wo das große Jubelfest gerechtfertigt war und wo eher nicht -  ohne großes Brimboriium und ohne 6seitige Tests, die am Ende doch nichtssagend sind. <span id="more-1568"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ach verdammt, für diese schlecht herbeikonstruierte Einleitung hasse ich mich jetzt schon. Was tut man nicht alles, nur um nicht direkt und ohne Vorwort in eine Reihe von Reviews einsteigen zu müssen&#8230; tja, was solls. Schwamm drüber. Für einen ordentlichen Industrie- und Mainstream-Bash gibt es keinen falschen Zeitpunkt. Harrrr.(&lt;&#8211;dieses &#8220;Harrrr&#8221; habe ich mir in letzter Zeit wohl ein bißchen zu sehr angewöhnt. Hilfe! Gibt es eigentlich Selbsthilfegruppen gegen Wörter, die man ständig sagt und lieber loswerden würde? Oder wäre das zu <span style="text-decoration: underline;">absurd</span>? Egal, zurück zum Thema&#8230;).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Pure(r) Fahrspaß.</h3>
<p style="text-align: justify;"><em><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/pure01.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1586" style="margin: 5px;" title="pure01" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/pure01-150x150.jpg" alt="pure01" width="150" height="150" /></a> Motorstorm, Motorstorm</em>, ich höre immer nur <em>Motorstorm</em>. Während die ganze Welt geifernd wie ein räudiger Köter in Richtung <em>Sony </em>schielt, in der Hoffnung, vom 2ten Teil des schwer enttäuschenden <em>PS3</em>-Starttitel endlich die erhoffte Spielspaß-Grafikwucht-Erlösung zu erfahren, zeigt <em>Disney Interactive</em> mal eben so nebenbei allen, wo der wahre Offroad-Hammer hängt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pure</strong> ist überdrehter, lauter, action- und temporeicher Offroad-Wahnsinn vom Allergemeinsten, verpackt in bloomige High-End-Grafik, bei der selbst <em>Motorstorm</em> ganz schön schlucken muss. Die Strecken strotzen vor eindrucksvollem Detailreichtum und glänzen durch sehr ausgewogenes Design, mit einer Menge an Alternativ-Routen bzw. Abkürzungen, die immer wieder aufs Neue zur Erkundung einladen. Irgendwo ist ganz sicher  immer noch eine Sekunde mehr rauszuholen. Der Fuhrpark beschränkt sich zwar ausschließlich auf ATVs, durch die Möglichkeit, sich für jede Streckenart (Sprint, Rennen, Trickpiste) sein individuelles Quad zusammenzusetzen, ist aber für genügend fahrerische Abwechslung gesorgt. Allzu viel Tiefgang sollte man vom Editor allerdings nicht erwarten.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzstück von <em>Pure</em> ist das geradezu aberwitzige Tricksystem, das einem mit ein wenig Übung die abstrusesten Trick-Kombinationen aus dem Rippen leiert. Je weiter und höher die Sprünge, desto mehr Gelegenheit erhält man, einzelne Tricks zu phänomenalen Kombos aneinander zu reihen, während gestandene Manöver nach und nach eine Boostleiste aufladen und somit immer abgedrehtere Tricks erlauben. Das Gefühl, bei besonders hohen Sprüngen praktisch aus den Wolken auf die Erde zuzurasen, während der eigene Fahrer gerade wilde Akrobatikeinlagen neben seinem Fahrzeug einlegt, macht uns schwindeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Einziges Manko ist der Sound, den ich nach einer knappen Stunde, bis auf die Fahrgeräusche, mit Vergnügen zurückgeschraubt habe. Die Fahrerkommentare beginnen in Rekordzeit zu nerven, während der Soundtrack für sich genommen zwar sehr schön das aktuelle Spektrum an hippen und angesagten Indie-Bands abzubilden vermag, jedoch indes nicht so recht zum Geschehen am Monitor passen mag. <em>Wolfmother</em> und Co .schön und gut, aber die Songauswahl hätte etwas mehr Überlegung erfordert. Da hat <em>EA</em> mit seinen <em>Need for Speed</em>-Derivaten schon vor langem vorgemacht, wie ein guter Rennspielsoundtrack auszusehen hat.</p>
<h3 style="text-align: justify;">You give me fever</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/farcry2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1587" style="margin: 5px;" title="farcry2" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/farcry2-150x150.jpg" alt="farcry2" width="150" height="150" /></a> </strong>Wer <strong>FarCry 2</strong> ernsthaft als gutes Spiel zu bezeichnen wagt, gehört umgehend mit der Verbannung in den innersten Kreis der Hölle bestraft. <strong>Aber umgehend!!!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber ich kann mit Open World-Spielen nicht so recht viel anfangen. <em>GTA IV </em>hat mir im letzten Jahr zwar ein wenig die Hoffnung wiedergegeben, dass aus dieser Art von Spielen doch nochmal was werden könnte, aber solange es den Designer nicht ordentlich gelingt, eine Welt nicht nur mit Leben, sondern auch mit sinnvollen Beschäftigungen abseits der Hauptstory zu füllen, bin ich nicht gewillt, ein gutes Haar an dieser Art von Spielen zu lassen. Bei <em>GTA IV</em> lasse ich deshalb Gnade walten, weil es über eine unglaublich dichte Story verfügt, die ich auch ohne Spirenzchen nebenher an einem Stück mit allergrößten Freuden durchspielen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">FarCry 2 hingegen verfügt schlicht und ergreifend weder über eine fesselnde, durchgängige Story (ich wage sogar zu bezweifeln, dass es überhaupt über sowas wie eine Story verfügt), noch über gutes Missionsdesign. <em>FarCry 2</em> ist stattdessen ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, was dabei herauskommt, wenn Programmierer vor lauter Onanieren angesichts der von ihnen geschaffenen Grafikpracht das eigentliche Spieldesign vernachlässigen.</p>
<p style="text-align: justify;">So irrt man ziellos durch die schwarzafrikanische Walachei, wird als einzige Nebenbeschäftigung mit dem Sammeln von Diamantenkoffer abgespeist und schlägt sich während &#8220;Missionen&#8221; mit Gegnern herum, mit denen man sich sowieso schon die ganze Zeit Feuergefechte liefert. Sorry, aber es macht praktisch keinen Unterschied, ob ich einfach so loslaufe und ein Truppennest aushebe, oder das auf Geheiß einer der beiden Fraktionen erledige. Zu allem Überfluss nervt das Waffensystem mit seinen Ladehemmungen und die Malaria-Anfälle entpuppen sich als schlecht aufgestülpter Versuch, die Spielzeit noch ein wenig mehr sinnlos in die Länge zu ziehen. Nein, Danke.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Taktische Verstümmelung</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/deadspace1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1588" style="margin: 5px;" title="deadspace1" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/deadspace1-150x150.jpg" alt="deadspace1" width="150" height="150" /></a> Mir ist immer noch absolut Schleierhaft, weshalb <em>Dead Space</em> ein <em>USK 18</em>-Siegel erhalten hat, der zweite Teil der Abenteuer des <em>Marcus Fenix </em>hingegen aus dem Stand indiziert wurde. <em>Dead Space</em> muss in Sachen Gewalt gegen menschenähnliche Figuren in keinster Weise hinter dem Epic-Shooter zurückstecken, hätte also rein vernunftmäßig vom gleichen Schicksal ereilt werden müssen. Aber das Thema hatten wir ja schon zweimal (<a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1089">klick</a>, <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1121" target="_blank">klick</a>).</p>
<p style="text-align: justify;">Davon einmal abgesehen ist Dead Space aber tatsächlich ein famoses Spiel, bei dem man wirklich froh ist, dass <em>Electronic Arts </em>einem seiner Studios endlich einmal die Chance gegeben hat, etwas Neues abseits der 0815-Serienflut zu schaffen, für die der Konzernriese so verschrien ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das Spiel besteht im Grunde nur aus Versatzstücken von Altbekanntem und spielt sich, als hätte man <em>Leon S. Kennedy </em>aus einem spanischen Zombiedorf direkt auf die <em>Event Horizon</em> gebeamt. Doch was solls? Wenn das Ergebis so rundum gut gelungen ausfällt wie <em>Dead Space,</em> nehme ich das gerne in Kauf. Besonders beeindruckt hat mich die wahnsinnig packende, unvergleichliche Soundatmosphäre, die alleine schon mehr Horror hervorruft, als die Androhung, ein komplettes Tokio Hotel Konzert miterleben zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade ist nur, dass die eigentlichen Schockeffekte weitestgehend vom regelmäßigen Auftreten diverser Gegnerscharen leben, was oftmals allzu vorhersehbar und wenig furchteinflößend daherkommt. Weniger wäre hier mehr gewesen. Trotzdem ein unbedingtes Muss für alle volljährigen Gamer. Besonders angenehm ist, dass EA angesichts des überraschenden Erfolges nicht direkt den nächsten Teil manufakturieren lässt, sondern sich die Entwickler von <em>EA Redwood Shores</em> zunächst an <strong>Dantes Inferno</strong> austoben dürfen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fatso Forgetso.</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/fable2trailer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1589" style="margin: 5px;" title="fable2trailer" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/fable2trailer-150x150.jpg" alt="fable2trailer" width="150" height="150" /></a> Darf ich <em>Peter Molyneuxs</em> letztes Machwerk <strong>Fable 2</strong> überspringen und direkt zum nächsten Spiel übergehen? Nein? Dann mache ich es kurz: Molyneux und Rollenspiel &#8211; das mag nicht so recht zusammengehen. Hätte er sich doch nach <em>Populous</em> lieber zur Ruhe gesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ja alles irgendwie schön und gut, was uns da grafisch geboten wird. Zauberhaft anzusehen und wahrlich herzerwärmend. Das war es dann aber leider auch schon. Das Questsystem nervt, das Storytelling ist unter aller Sau, konfus und unzusammenhängend erzählt, obwohl die Story an sich potentiell sehr viel hergeben könnte. Die Interaktionsmöglichkeiten über Gesten, Tanz- und Furzeinlagen sind dämlich und insgesamt hätte Molyneuxs Team sich einfach mal eine dicke Scheibe von Rollenspiel-Perlen wie Final Fantasy abschneiden können, um zu lernen, wie man epische Geschichte mit konsistenter Spielwelt verbindet. Darüber hinaus ist es ja schön und gut, wenn die Umwelt auf das eigene Verhalten reagiert. Wenn der Bevölkerung aber die globalen Auswirkungen der Hauptstory am Arsch vorbeigehen und sie sich einzig um die Mietpreiserhöhungen Sorgen macht, geht einfach eine gewaltige Portion Atmosphäre flöten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass ich mit einem unsympathischen, schweigenden Fettsack durch die Gegend rennen muss, weil ich ihn mal ein Schnitzel zuviel habe essen lassen, er aber trotz jahrelangen Fastens nicht wieder abnehmen will, macht es mir auch nicht einfacher, <em>Fable 2</em> zu lieben. Harrr. Da greife ich doch lieber nochmal zum <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=616" target="_self"><strong>Witcher</strong></a>.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Im Dunkeln ist nicht so gut munkeln.</h3>
<p style="text-align: justify;"><em>Silent Hill </em> und vor allem <em>Silent Hill 2</em> mögen auf der <em>Playstation</em> zu den intensivsten Spielerfahrungen überhaupt gezählt haben, die Umsetzung der Reihe für das<strong> iPhone</strong> ist vor allem eines: langweilige Scheiße. Da hilft es auch nichts, der Rat zu Beginn des Spiels zu folgen, doch am Besten die Kopfhörer einzustöpseln um das Grauen authentisch erleben zu können, wenn das eigentliche Grauen, nämlich das vor dem Spiel als solchem, so überhaupt nicht gewollt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch ein karges Labyrinth zu wandern, in dem detailarme, schlecht animierte Gegner unmotiviert dahinschlurfen, ist zwar grauenvoll, aber nicht gruselig.</p>
<p style="text-align: justify;">Zumindest muss man <strong>Silent Hill: The Escape</strong> aber atttestieren, dass es die Möglichkeiten der Touch- und Bewegungssteuerung exzellent einsetzt, indem es zur Fortbewegung ein gut funktionierendes, virtuelles Steuerkreuz auf das Display zaubert, während das Zielen mit der Waffe ausgezeichnet durch Kippen und Neigen des iPhones funktioniert. Mehr als zehn Minuten Freude erhält man für die Investition von 4,99 Euro leider nicht.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Hail to the Chief.</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/chiefintro.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1585" style="margin: 5px;" title="chiefintro" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/chiefintro-150x150.jpg" alt="chiefintro" width="150" height="150" /></a> Es stimmt: <strong>Halo 3</strong> ist ein tolles Spiel. Auch wenn man mit Ego-Shootern an der Konsole als Einsteiger nicht so wirklich gut zurechtkommen mag. Es stimmt auch, dass Halo 3 dem versierten Spieler in den mittleren Schwierigkeitsgraden wenig abzuverlangen vermag. Und selbst ungeübten Zockern wird die Gesamtspielzeit relativ dürftig vorkommen. Macht aber nichts, denn in der vorhandenen Zeit wird man gut unterhalten. Überragend geht aber anders. Diese Meinung könnte aber auch allein daraus resultieren, dass mir der storytechnische Anschluss an den ersten Teil fehlt, von dessen Handlung mir mittlerweile ebenfalls fast alles entfallen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Naja, ich hatte meinen Spaß und war glücklich, dass es zur Abwechslung nicht die immer gleichen Gänge zu sehen gab. Ein bißchen Backtracking weniger wäre stellenweise nett gewesen, hätte die Spielzeit aber wohl nochmals drastisch verkürzt. Bei Gelegenheit probiere ich noch mal den Multiplayer-Part aus. Davor habe ich alerdings ein wenig Angst, weil da bestimmt nur totale Cracks und Vollnerds rumrennen. Auheiera.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ich liebte eine klebrige Kugel&#8230;</h3>
<p style="text-align: justify;">&#8230;doch beim Anblick von<strong> I love Katamari </strong>für das<strong> iPhone</strong> erkaltet diese Liebe irgendwie. Fünf magere Levels im &#8220;Story&#8221;-Modus (Story? Welche Story? Im letzten <em>Ps2</em>-Auftritt hatte der <em>King of all Cosmos</em> wenigstens noch den Sternenhimmel verbaselt), eine technisch mangelhafte Umsetzung, die sich mit dem ersten Patch zwar gebessert hat, aber dennoch längst noch nicht das Gelbe vom Ei darstellt und die ärgerliche Tatsache, dass man praktisch alle Gegenstände einsammeln muss, um die geforderten Ziele zu erreichen, machen es einem einfach viel zu schwer, <em>I love Katamari </em>wirklich zu lieben. Für Fans.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1568&amp;md5=60fe7af3a9ed59106dbad3de4cd1cbc8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hello Dolly</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 20:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Für meine Begriffe ist es immer mehr als erstaunlich, wieviel Mühe sich Hobby-Entwickler und Freizeitprogrammierer doch geben, um albekannte Titel und absolute Spieleklassiker von Grund auf neu zu programmieren, oder direkt völlig eigenständige Spiele im Geiste ihrer Vorbilder realisieren. Vor allem die unehelichen Adventure-Abkömmlinge Baphomets Fluch 2.5 und Zack MacCracken 2 haben auf diesem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1535" title="smchronicles" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2009/01/smchronicles.jpg" alt="smchronicles" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;">Für meine Begriffe ist es immer mehr als erstaunlich, wieviel Mühe sich Hobby-Entwickler und Freizeitprogrammierer doch geben, um albekannte Titel und absolute Spieleklassiker von Grund auf neu zu programmieren, oder direkt völlig eigenständige Spiele im Geiste ihrer Vorbilder realisieren. Vor allem die unehelichen Adventure-Abkömmlinge <em><a href="http://www.baphometsfluch25.de/" target="_blank">Baphomets Fluch 2.5</a></em> und <em><a href="http://www.zak2.org/" target="_blank">Zack MacCracken 2</a></em> haben auf diesem Gebiet bekanntlich im letzten Jahr für jede Menge Aufsehen gesorgt. Doch es müssen nicht immer völlige Neuentwicklungen sein, oftmals sind  es gerade die detailgetreuen, optisch aufgehübschten Nachbauten bekannter und beliebter Retrogames, die besonders spannend sind und sich als exzellenter Zeitvertreib für das schnelle, unkomplizierte Spiel zwischendurch eignen. Sei es als Flash-Game, als Mod, wie etwa das Remake <em><a href="http://www.blackmesasource.com/" target="_blank">Black Mesa</a></em> des ersten <em>Half Lifes</em> auf Basis der Source-Engine, oder völlig eigenständiges Spiel. Die am häufigsten kopierten Klassiker dürften dabei wohl zweifelsohne die Abenteuer unseres schnauzbärtigen Lieblings-Klempners sein, höchstens noch getoppt von <em>Nolan Bushnells Pong</em>. Einer der bekanntesten Mario-Klone dürfte gleichzeitig der älteste sein, ist bei Retrozockern beinahe ebenso beliebt und erhält kurioser Weise demnächst selbst <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1340" target="_self">ein eigenes Remake auf Nintendos DS</a>. Die Rede ist natürlich von <em>The Great Giana Sisters</em>. Der wahrscheinlich schönste Mario-Klon ist aber wohl der Open Source-Plattformer <strong>Super Maryo Chronicles</strong> (SMC), <a href="http://www.secretmaryo.org/" target="_blank">den ich Euch wärmstens ans Herz legen möchte</a>. <span id="more-1534"></span></p>
<p style="text-align: justify;">SMC ist eine wundervolle Hommage, die eine enorme Liebe zum Detail erkennen lässt und dank offener Entwicklungsplattform stetig weiterentwickelt wird. Gerade erschienen ist Version 1.7, die einige Fixes an der Kollisions-Abfrage, sowie eine Reihe neuer Sprites mit sich bringt und für praktisch alle Desktop-Systeme erhältlich ist. Nettes Extra: der <a href="http://sourceforge.net/project/downloading.php?groupname=smclone&amp;filename=SMC_music_4.0_high.zip&amp;use_mirror=kent" target="_blank">gesondert herunterladbare Soundtrack</a>, der nachträglich in das Spiel eingebunden werden kann. Dieser bringt zwar nicht ganz den Charme der originalen <em>Super Mario</em>-Sounds mit sich, untermalt das Retro-Flair dank einiger Versatzstücke des Original-Soundtracks aber dennoch sehr schön. Für alle, die ein wenig Abwechslung von High-End-Grafik oder simplen Browser-Spielchen suchen und keine Probleme damit haben, Jump&#8217;n'Runs mit der Tastatur zu steuern, ist <strong>Super Maryo Chronicles</strong> ein unbedingtes Muss.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1534&amp;md5=ad50ce085f737d661f4d39aeec4dbb39" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Versägt</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 15:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Spore ist wie eine dieser mehrteiligen Laubsäge-Arbeiten, die man als Kind mal im Werkunterricht fabrizieren mußte: das Ergebnis sieht zwar irgendwie hübsch bunt und lustig aus, aber so richtig zusammenpassen wollen die einzelnen Teile alle nicht. War das bei den Laubsäge-Arbeiten jedoch nicht so schlimm, weil man spätestens nach Erhalt einer mehr oder weniger ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1049" title="sporereview" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/09/sporereview.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Spore</em> ist wie eine dieser mehrteiligen Laubsäge-Arbeiten, die man als Kind mal im Werkunterricht fabrizieren mußte: das Ergebnis sieht zwar irgendwie hübsch bunt und lustig aus, aber so richtig zusammenpassen wollen die einzelnen Teile alle nicht. War das bei den Laubsäge-Arbeiten jedoch nicht so schlimm, weil man spätestens nach Erhalt einer mehr oder weniger adäquaten Benotung dafür schnell gedanklich einen Schlusstrich unter diesen Unfug gesetzt hat, ist der Fall bei Spore gänzlich anders gelagert. Mit <em>Spore</em> befasst man sich noch eine ganze Weile. Leider jedoch nicht mit dem Spiel selbst, sondern vielmehr mit dem Ärger darüber, tatsächlich soviel Geld für so wenig spielerischen Gehalt ausgegeben zu haben. Mich persönlich will das Gefühl, als Kunde so richtig über den Tisch gezogen worden zu sein, einfach nicht mehr loslassen. Machen wir uns nichts vor: das Herzstück von <em>Will Wrights</em> neuestem Machwerk sind nicht die fünf unterschiedlichen, frickeligen, anspruchslosen, unmotivierten, demotivierenden, gehaltlosen, nervigen, lächerlichen Spielphasen, sondern der <em>Kreaturen-Editor</em>. Dieses massive Herzstück, das einem als Spieler zwar nicht alle Freiheiten bei der Gestaltung seiner eigenen Figuren gibt, aber verdammt nah drankommt. Das Problem dabei ist bloß: den Kreaturen-Editor hatten die meisten von uns auch schon vorher, in Form des Spore Labors. Stellt sich also die Frage, ob das fünfeinhalbfache an Mehrkosten für ein lieblos um den Editor gestricktes Spiel wirklich eine so gute Investition sind.<span id="more-1048"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Meine klare Antwort dazu: nein. Nein, nein und nochmals nein. Spore macht aus spielerischer Sicht praktisch alles falsch, was man nur falsch machen kann, aber nur wenig von dem richtig, was es richtig zu machen gilt&#8230; Und erzürnt darüber hinaus die Kundschaft durch unsägliche <em>DRM-Gängeleien</em>. Doch bei aller Kritik, die ich anzubringen habe, eines muss man Spore lassen: es ist einer der ganz wenigen Titel der letzten Jahre, die sich in der Verkaufsversion vom Erstverkaufstag an und ohne jeglichen weiteren Patch flüssig und praktisch ohne Probleme spielen ließen&#8230;. sofern man denn auf die Online-Funktionalitäten verzichten konnte oder wollte. Da hatte Publisher <em>Electronic Arts</em> vor lauter Release-Trubel wohl einfach mal vergessen, die entsprechenden Server einzuschalten, oder was war das für ein Heckmeck, <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1008" target="_self">den vor allem Käufer der <em>Galactic Edition</em> da erleben mußten</a>? Nicht nur, dass die Server einem den Weg in die schöne neue Online-Welt verweigern wollten, wurde man zur Krönung des ganzen auch gleich noch mit der Meldung konfrontiert, die eigene Seriennummer sei komplett falsch und man verfüge nicht über die benötigten <em>Privilegien</em> (sic!), um sich ins Online-Getümmel stürzen zu dürfen. Da buttert man also 65 Euro in den Popo der Elektronischen Künste und wird nichtmal mit ausreichenden Privilegien belohnt. Frechheit. Dass meiner einer nicht der einzige mit solchen Problemen war, zeigen die Aufrufstatistiken meines Hilferufes in Artikelform zu diesem speziellen Fall nur allzu überdeutlich. Ich sage nur: absoluter Besucherrekord. Wenn doch bloß ein paar der Gamer seitdem regelmäßig hierher surfen würden *seufz*.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch ich schweife ab. Die Frage, ob <em>Spore</em> nun eher ein Spiel oder ein Spielzeug sei, ist so überflüssig wie ein Kropf und wurde von <em>Maxis</em> bereits dadurch beantwortet, dass sie mit aller Macht versucht haben, Spore durch zwanghaftes Überstülpen der fünf Zivilisationsphasen eben zu nichts anderem als einem richtigen Spiel zu machen. Eben jene fünf Zivilisationsphasen indes wirken jedoch so furchtbar aufgesetzt und unausgegoren, dass viele Gamer sich offenbar lieber auf das Spielzeug im Spiel, den mächtigen Editor, konzentrieren. Wer hingegen wirklich einen vollständigen Evolutionszyklus von der Ursuppe bis zur Eroberung des Weltalles durchleben möchte, dem werden einfach viel zu viele Stolpersteine in den Weg gelegt, so dass so etwas wie Spaß nur in den allerseltensten Fällen aufzukommen vermag. Da ist der Umstand, dass mit jeder Evolutionsphase die bis dahin gültige Steuerung einfach mal komplett über den Haufen geworfen wird, eigentlich noch das geringste Übel. Man gewöhnt sich im Grunde recht schnell um&#8230; muss man auch, denn ehe man sich sieht wird man ja schon in die nächste Evolutionsstufe katapultiert. Das ist auch gut so, denn gerade die Phase nach dem ersten Landgang, sowie die Städtebau-Phase sind derart nervtötend langweilig, dass man nur noch schnellstmöglich endlich sein Raumschiff besteigen und allem entfliehen möchte &#8211; und das nicht nur virtuell, bitte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Behauptung, dass <em>Spore</em> ein bedingungslos auf den <em>Casual-Mark</em>t getrimmtes Derivat aus allem, was irgendwie eben jenen Casual-Markt vermeintlich am meisten anspricht, sein soll, kann ich ebenfalls so nicht stehen lassen. Das mag für den Editor noch zutreffend sein, in den Zivilisationsphasen jedoch muss die Masse an Gelegenheitsspielern jedoch eigentlich zwangsläufig kläglich verzweifeln. Es fehlen einfach viel zu viele entscheidende Komfortfunktionen, die den Einstieg in die <em>Wright&#8217;sche</em> Interpretation diverser Game-Genres auch für Casual Gamer zu einem positiven, leicht erlernbaren Erlebnis machen würden. Vor allem wenn es darum geht, mehr als eine Kreatur über den Planeten zu scheuchen, wird es extrem schnell extrem unübersichtlich. Wenn man dann noch dazu gezwungen ist, jede seiner Kreaturen, Fahrzeuge und sonstiger Einheiten einzeln anzuklicken und zu dirigieren, ohne die Möglichkeit zu haben, sie dauerhaft zu gruppieren, verliert man jeglichen Überblick. Hinzu kommt, dass gerade in der Städte-Phase die Kamera gerne mal einen Strich durch die Bedienbarkeit macht. Nicht jedoch, weil ständig irgendein Objekt im Weg wäre, sondern weil man die meiste Zeit über nur die Wahl hat, entweder so nah heranzuzommen, dass man seine Einheiten auch wirklich noch zu erkennen vermag, oder so weit herauszuzoomen, dass man zwar einen guten Überblick über das Gesamtgeschehen hat, allerdings mit bloßem Auge seine eigenen Einheiten von fremden kaum noch unterscheiden kann. Das ist ärgerlich und zeugt von allem Möglichen, aber nicht von Bedienkomfort.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt, dass die Leute bei Maxis nicht annähernd mit dem Potential umzugehen wußten, dass in jeder der einzelnen Spielphasen steckt. Natürlich wollte man sich von den <em>Sims</em> abheben, doch warum hat man sich so konsequent dagegen entschieden, dem Spieler die Möglichkeit zu lassen bereits durch bloße Beobachtung seines Volkes ein wenig Freude zu erfahren. Das Sims-typische Eigenleben der eigenen Geschöpfe beschränkt sich leider weitestgehend auf stupides Herumlaufen und sich fressen lassen, wenn man bloß einmal kurz nicht hinschaut. In der Stammesphase liegt die einzige Abwechslung darin, einige seiner Stammesvertreter hin und wieder zu anderen Stämmen zu schicken, um diese wahlweise zu betanzen und zu bekämpfen. Ansonsten macht es überhaupt keinen Sinn, sich näher mit dem Alltagsleben seiner Kreaturen zu beschäftigen, da diese sowieso nichts anderes machen als zu angeln/jagen/pflücken, das Erbeutete ins Dorf zu tragen und hin und wieder mal ein wenig davon zu naschen. Laaaaangweilig. Evolution durch soziale Interaktion und Erwerb von Fähigkeiten durch koordinierte Kooperation des eigenen Stammes? Fehlanzeige. Gesellschaftliche Spielchen wie Partnersuche und Sicherung des Arterhalts durch Minispiele und Konversationen im Sims-Style? Genauso Fehlanzeige! Stattdessen herrscht Langeweile in ihrer reinsten Form. Das führt zusammen mit all der Unübersichtlichkeit und der schlechten Bedienbarkeit dazu, dass man in der Städtephase regelrecht froh ist, sich in den vorigen Phasen zu einem fleischfressenden, raubenden und mordenden Arschloch entwickelt zu haben, weil man der gähnend langweiligen Ödnis dieser Phase mit ein paar gezielten Nuklearbömbchen auf die gegnerischen Häupter so schnell ein Ende bereiten darf. Nur um anschließend zur letzten großen Grenze aufzubrechen und das Spiel in der galaktischen Phase endgültig und ein für alle Mal abzubrechen. Ganz ehrlich: vier Phasen und geschätzte 6-7 Stunden lang hatte ich mich auf diese allerletzte Phase gefreut, in der Hoffnung, in den Weiten des Alls entgültig den lange vermissten Spielspaß zu finden, aber nach nichtmal einer vollen Stunde hatte ich endgültig die Schnauze voll.</p>
<p style="text-align: justify;">Stattdessen habe ich mich, unbelehrbar wie ich nunmal bin, auf <em>Spore Origins</em>, sozusagen die <em>iPhone</em>-Version der Ursuppe, gestürzt, um ein wenig Frieden in der Flow-ähnlichen Zell-Phase zu finden und mich einfach nur treiben zu lassen. Und, oh Wunder: das klappt sogar erstaunlich gut. Dank sauber kallibrierter und gut ausbalancierter Bewegungssteuerung geht das Game gut von der Hand, sind die ersten Missionsziele sehr schnell erreicht. Sehr schön ist im &#8211; deutlich abgespeckten &#8211; Editor auch die Möglichkeit, seine Kreatur mit einem Foto aus seinem Telefonspeicher zu texturieren. Egal ob vorgegeben oder selbst fotografiert. Das ist nicht nur in der Theorie nett, sondern sieht wirklich ziemlich gut aus. Trotzdem wollten es sich die Entwickler auch hier nicht nehmen lassen, in mindestens zwei Punkten ganz massiv zu patzen. Zum einen bei einer iPhone-Eigenheit, die in jedem (absolut jedem!!!) Betatest sofort innerhalb der ersten zwei Minuten hätte auffallen müssen. Berührt man den Touchscreen des iPhones nämlich länger als eine Minute nicht, dunkelt das Telefon diesen aus Stromspargründen zuerst ab und legt ihn kurze Zeit später komplett schlafen. Das macht für den normalen Gebrauch Sinn, kann aber für Anwendungen, bei denen sich diese Fähigkeit störend auswirkt, durch die laufende Applikation ausgehebelt werden. Da sich Spore Origins nun beinahe ausschließlich über den Neigungssensor steuert (der Touchscreen wird nur im Editor und im Hauptmenü benutzt), hätte die Bildschirmabschaltung zwingend abgestellt werden müssen. Das ist aber nicht passiert und so kämpft man nun in Spore-Origins nicht nur gegen knuddelige schwimmende Kleinstviecher, sondern auch gegen dunkle Bildschirme.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Ärgernis ist die fehlende Möglichkeit, seine auf dem <em>iPhone</em> herangezüchtete Kreatur in das Hauptspiel transferieren zu können. Warum darf ich nicht unterwegs den genetischen Grundstein für eine neue Zivilisation legen und diese dann daheim am Rechner weiterentwickeln und zur treibenden Kraft der Galaxis heranzüchten? An dieser Stelle wurde meiner Meinung nach jede Menge Potential verschenkt. Trotzdem bleibt <em>Spore Origins</em> unterm Strich das unterhaltsamere, liebenswürdigere Spiel, weil es gar nicht erst versucht irgend etwas anderes zu sein als ein kleines Stück kurzweiliger Unterhaltung für Unterwegs. Spore hingegen wäre gern soviel mehr als die Summe seiner einzelnen Teilen, bleibt aber immer und zu jedem Zeitpunkt eine üble Mixtur aus einzelnen Bauteilen, die beim allerbesten Willen vorne und hinten nicht zusammenpassen wollen. Fast so, als hätte man aus 100 verschiedenen Puzzles jeweils ein einzelnes Teil entnommen und diese 100 Teile zu einem neuen Puzzle vereint. Nicht kaufen.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1048&amp;md5=739deee7b6a0363c4c5d11aadf283010" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Und mit Grimm werde ich sie strafen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 20:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Wißt Ihr, obwohl ich alles andere als ein religiöser Mensch bin, gibt es da diese eine Stelle aus der Bibel, die ich fast auswendig kenne. Ich wette Ihr kennt sie auch und könnt sie mit mir gemeinsam herunterbeten: "The path of the righteous man is beset on all sides by the inequities of the ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-956" title="grimm" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/08/grimm.jpg" alt="American McGee's Grimm" width="650" height="120" /></p>
<p>Wißt Ihr, obwohl ich alles andere als ein religiöser Mensch bin, gibt es da diese eine Stelle aus der Bibel, die ich <em>fast</em> auswendig kenne. Ich wette Ihr kennt sie auch und könnt sie mit mir gemeinsam herunterbeten: &#8220;<cite>The path of the righteous man is beset on all sides by the inequities of the selfish and the tyranny of evil men. Blessed is he who, in the name of charity and good will, shepherds the weak through the valley of darkness, for he is truly his brother&#8217;s keeper and the finder of lost children. And I will strike down upon thee with great vengeance and furious anger those who attempt to poison and destroy my brothers. And you will know my name is the Lord when I lay my vengeance upon you.</cite>&#8221; Nun könnte sich beschweren, dass das doch eigentlich gar kein echtes Zitat aus der Bibel ist, sondern nur eine Hommage <em>Tarantinos</em> an den alten <em>Sonny Chiba</em>-Streifen<em> Karate Kiba</em>. Aber das ist völlig unerheblich. Genauso unerheblich wie eventuelle Einwürfe, dass es sich bei <em>American McGee&#8217;s Grimm</em> auch bloß um eine Hommage an die verlorene Kunst des wirklich guten, blutrünstigen Märchenerzählens handele. Doch während man bei Tarantino immerhin sagen kann &#8220;Es ist doch bloß ein Film&#8221; und sämtlicher Bibelfiktion damit per se die Absolution erteilt, muss man sich bei <em>McGee&#8217;s Grimm</em> hingegen eher fragen: &#8220;Ist das nun wirklich ein Spiel?&#8221;, um im gleichen Atemzug die Intention hinter dem Titel und dessen Notwendigkeit zu hinterfragen.<span id="more-955"></span></p>
<p>Im Grunde genommen ist <em>Grimm</em> nichts anderes als das spielerisch eh schon recht dünne <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=919" target="_blank"><em>de Blob</em></a>, bloß ohne die dezente taktische Rafinesse des farbenfrohen Holland-Exports, die letztgenannter durch die Möglichkeit und Notwendigkeit des Farbewechselns mit sich bringt. Ansonsten tun sich beide Titel nicht sonderlich viel. Statt eine triste Stadt mit knalligen Farben erst so richtig zum Leben zu erwecken, geht es bei Grimm eben andersherum: Der viel zu bonbonfarbenen Märchenwelt mangelt es an ordentlich Mord und Totschlag, weshalb der grimmige Zwerg errrm.. Grimm auszieht, um einem Jungen das Fürchten zu lehren und der Welt die Pestillenz in Form eines vergnügten Pissestrahls zu bescheren. Ganz ehrlich: <em>American McGee</em> muss in Wahrheit ein pubertierender 13jähriger sein, der sich noch so richtig an Fäkalwitzen und Furz-Spielen erfreuen kann und auch sonst alles daran setzt, auf immer und ewig in der analen Phase zu verweilen, hm?</p>
<p><cite>&#8220;I see a red door and I wan it painted black / No colors anymore, I want them to turn black&#8221;</cite>&#8230; <em>Mick Jagger</em> wäre sicherlich ganz dicke mit dem kleinen Grimm und wäre damals, als er mit seinen <em>Rolling Stones</em> an diesem Song schrieb, sicherlich liebend gerne voller Wonne neben dem Zwergenmann hergehüpft, den Pillermann aus der Hose baumelnd und die hübsche Prinzessin mit einem Eimer Pech übergießend &#8211; oder mit dem Pillermann auf der Prinzessin hüpfend und deren Kammerzofe mit Pech&#8230; aber lassen wir das. Sonderlich viel anderes hätte er auch gar nicht zu tun. Außerdem wäre das mit Sicherheit der größte Schrecken, der dem Jungen, der auszog das fürchten zu lernen, widerfahren könnte. Vom Gebrauch dieses Spiels vielleicht mal abgesehen. Da fällt mir ein: hatte ich nicht irgendwo gelesen, dass im Laufe der knappen Stunde Spielzeit (die deutlich knapper ausfällt, wenn man bloß gewillt ist, die Cutscenes zur Hölle zu jagen) noch sowas wie Special Moves dazukämen? Ich hab mal des Spaßes halber die üblichen verdächtigen Tasten rund um unsere Freunde W, A, S und D gedrückt, aber da war nix am passieren dran gewesen. Nunja, vielleicht hätte ich auch auf meine Tastatur kotzen müssen, um irgendwas auszulösen. Würde passen.</p>
<p>Während man also darüber grübelt, welchen Märchenfrosch man <span style="text-decoration: line-through;">küssen</span> ficken muss, um ihm einen Tipp zu entlocken, wie man die vermutete Kackattacke wohl auszulösen in der Lage sein mag, rennt man so mir nichts, Dir nichts durch die komplette erste Episode und fragt sich, warum man nicht noch ein wenig länger bleiben darf. Da waren doch noch diese ekligen Putzkolonnen, die einem immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen wollten und denen man doch gerne nochmal ordentlich einen vor den Latz pissen würde. Im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwie hat man sich dann in der Kürze der Zeit doch so unterhalten gefühlt, dass man das ganze Abenteuer doch nochmal von vorne angehen könnte. Vielleicht, um seine eigene Bestzeit zu schlagen. Muss aber nicht sein. Meine Festplatte trauert dem kürzlich dahingeschiedenen Machwerk bestimmt keine Träne nach. Für den kostenlosen Spaß, dieses kleine Pamphlet verfassen zu dürfen, war <em>American McGee&#8217;s Grimm</em> <em>-  A boy learns what Fear is </em>aber immerhin allemal gut.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=955&amp;md5=c2eb323bf7356686c20c67f4c3325ef0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Au! Aua!! Autsch!!! Speedball 2: Tournament</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2008/07/31/au-aua-autsch-speedball-2-tournament/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 20:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Zeit, endlich mal einen Totalverriss nachzuholen, den ich nun schon seit einem guten dreiviertel Jahr vor mir herschiebe. Ich mag fast gar nicht. Es tut mir in der Seele weh. Immerhin ist das Original ein absoluter, genreübergreifender Klassiker, der sich auch heute noch so frisch wie eh und je spielt und nur ein klein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: center;"><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/07/speedballtournament.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-896" title="speedballtournament" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/07/speedballtournament.jpg" alt="" width="650" height="120" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Zeit, endlich mal einen Totalverriss nachzuholen, den ich nun schon seit einem guten dreiviertel Jahr vor mir herschiebe. Ich mag fast gar nicht. Es tut mir in der Seele weh. Immerhin ist das Original ein absoluter, genreübergreifender Klassiker, der sich auch heute noch so frisch wie eh und je spielt und nur ein klein wenig ranzig aussieht. Aber nur ein klein wenig. Bei solch einer Steilvorlage kann man doch überhaupt nicht viel falsch machen &#8211; war ich immer und immer wieder gewillt mir einzureden. Nicht umsonst habe ich die Neuauflage anno 2007 bereits vor ihrer Veröffentlichung ein, zwei Male hochgejubelt wie ein Rudel Perser. Wäre ja auch zu schön gewesen. Hätte man nicht trotzdem erwarten können, dass die Beteiligung von einem der echten <em>Bitmap Brüder</em> zumindest ein gewissen Grundmaß an Qualität sichert? Aber wahrscheinlich hatte der überhaupt nichts weiter mit dem Projekt zu tun, als ordentlich Kohle dafür zu kassieren, damit sein Name auf der Packung steht und die alten Fans hoffentlich in Scharen angelaufen kommen um den Machern die frisch versiegelten Spielepackungen aus der Hand zu reißen.<span id="more-895"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei hätte all diejenigen, die nicht völlig durch einen dicken rosaroten Nebel der Verklärung geblendet wurden, allein der Name des Entwicklerteams kalte Schauer des Grauens über den Nacken fahren lassen müssen. <em>Kylotonn</em>. Waren das nicht jene, welche das schlimme <em>Bet on Soldier </em>verbrochen haben? Wer mehr Energie dafür verschwendet, mit einem Mädchenclan vom miesen Produkt anzulenken, dem darf man doch nicht die Entwicklung eines so wichtigen AAA-Titels (das war er zumindest für mich&#8230; vorher) aufdrücken. Da muss doch mal einer aufstehen und mit der Hand auf den Tisch hauen und rufen:</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;<strong>NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!</strong>&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Hat aber anscheinend niemand gewagt. Also gab es dann irgendwann ein Produkt, das zwar im Vorfeld angeblich auf Herz und Nieren von einem namhaften deutschen Clan getestet wurde (oder von deren Muttis, oder wer sonst gerade Zeit hatte), der dabei aber offenbar derbe unter psychedelische Drogen gesetzt wurde und anscheinend alles so super war, dass er glatt eine Pre-Alpha-Version als wettbewerbstauglich durchgewunken hat. Keine Macht den Drogen, Jungs. Der Sport muss sauber bleiben und so. Oder, moment mal, ich weiß jetzt: für den Bitmap-Bruder und den Clan ist soviel Kohle draufgegangen, dass für ein Spiel hinterher nichts mehr übrig geblieben ist. Immerhin mußte man ja auch noch ein wenig was für&#8217;s Marketing ausgeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber lassen wir das und kommen mal noch kurz zum Spiel. Das muss jetzt schnell gehen, weil ich schon so einen leicht galligen Geschmack ganz hinten am Zäpfchen schmecke und dezent Angst habe, gleich vor lauter Ekel meine Tastatur einzusauen. Erinnert Ihr Euch noch an diese wunderbare Geschwindigkeit, dieses permanente Gefühl der Action, des Drauflosbolzens ohne Verschnaufpause, des Taktieren und Prügelns auf engstem Raum, dass uns <em>Speedball 2</em> damals vermittelt hat? Ja? Gut, dann haltet diese Erinnerung so fest, wie Ihr nur könnt, denn davon ist bei <em>Tournament </em>(ich wage es nichtmal, das Ding bei seinem vollen Namen zu nennen&#8230; BLASPHEMIE!!!!) nichts, aber auch wirklich gar nichts übrig geblieben. Die Spieler haben nichtmal mehr Rollschuhe an, mit denen sie flott über das Stahlparkett gleiten könnten. Stattdessen laufen sie in aller Seelenruhe mal hierhin, mal dorthin, versuchen mal, ein paar der Bonus-Sterne am Spielfeldrand zu aktivieren, was aber nicht klappt und verlieren daraufhin den Ball an den Gegner. Sauber.</p>
<p style="text-align: justify;">Konnte man im Original durch geschicktes Werfen und wieder Auffangen tatsächlich die komplette Reihe Sterne aktivieren, um danach einen Riesenbonus für das hoffentlich direkt im Anschluss geworfene Tor zu kassieren, kann man sich das bei Tournament komplett von der Backe schmieren. Vergesst es einfach, das klappt nicht. Genauso wenig wie die Unterstützung eines gängigen Controllers der Marke P<em>laystation 2</em>, ageschlossen mit einem gängigen Adapter der Marke <em>SmartJoy</em>. Zu spezifisch mein Ihr? Nunja, alle anderen Controller haben damals, als ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigt und diverse Foren nach Lösungsansätzen durchforstet hab, auch nicht funktioniert. Das hatte man aber bei <em>Kylotonn </em>wenigstens auf dem Schirm und war so schlau, der Verkaufsversion ein kleines Tool beizulegen, mit dem man sämtliche Spieleinstellungen resetten konnte. Im Spiel selbst war die Änderung der Joypad-Kalibrierung nach dem ersten Anlauf nämlich nicht mehr möglich. Wenn überhaupt mal was möglich war und man sich durch Anpassung der Optionen an eigenes Gutdünken nicht sowieso wieder direkt zurück auf den Desktop geschossen hat. Die Entscheidung, das ganze Ding direkt von vornherein an <em>Steam</em> zu binden (auch die DVD-Version), ist wohl darauf zurückzuführen, dass man den Kunden wenigstens die manuelle Patch-Installation alle zwei Stunden (das wäre ein angemessener Zyklus gewesen) ersparen wollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Oh oh, ich spüre Säure auf meinem Gaumen&#8230; ich muss aufhören und mal eben schnell der Keramik hallo sagen. Machts gut. Und kauft Euch lieber das &#8220;echte&#8221; <em>Speedball 2</em> via <em>Xbox Live Arcade</em>.</p>
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 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=895&amp;md5=d1f6932df4e086d70b080188816a325f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>It&#8217;s a win to win</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 22:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Heute mittag schon kurz per Twitter angekündigt, jetzt ist es amtlich: Das Mass Effect/Patapon-Gewinnspiel ist gelaufen und die Gewinner stehen fest! An dieser Stelle zunächst nochmal vielen Dank an Testfreaks.de für die Bereitstellung der Preise, aber auch an Euch für die... errrrm... rege Teilnahme. Ich weiß jetzt, dass ich mindestens 15 Leser habe. Harrrrrrrrrr. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img class="aligncenter size-full wp-image-843" title="gewinn" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/06/gewinn.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p>Heute mittag schon kurz per <em>Twitter</em> angekündigt, jetzt ist es amtlich: Das Mass Effect/Patapon-Gewinnspiel ist gelaufen und die Gewinner stehen fest! An dieser Stelle zunächst nochmal vielen Dank an <a href="http://www.testfreaks.de" target="_blank"><em>Testfreaks.de </em></a>für die Bereitstellung der Preise, aber auch an Euch für die&#8230; errrrm&#8230; rege Teilnahme. Ich weiß jetzt, dass ich mindestens 15 Leser habe. Harrrrrrrrrr. Naja, Scherz beiseite, es lag wohl auch an der Auswahl der Systeme, dass nicht alle mitgemacht haben, die vielleicht gerne gewollt hätten. Falls es ein nächstes Mal geben wird, setze ich dann vielleicht lieber auf <em>Wii</em> und <em>DS</em> als Plattform. Oder wie steht&#8217;s bei Euch mit der Verbreitung der <em>360</em>? Schon in allen Wonzimmern angekommen? Bei mir ja leider noch nicht. <em>PS 3</em> anyone? So oder so würde mich mal brennend die Frage interessieren, was Ihr generell von Gewinnspielen bei <em>endoflevelboss.de</em> haltet. Top oder Flop? Nehmt Ihr dafür so ein Werbebanner, wie es das die letzten zwei Wochen gab, gerne in Kauf, oder ist Euch das schon zuviel? Ach ja, nur zur Info: ich verdiene praktisch nichts an der Sache. Rechnet man die ganze Arbeit gegen die 10 Euro auf, die übrigbleiben, sinkt der Stundenlohn doch drastisch auf Dritt-Welt-Niveau. Also keine Sorge, mir gehts in erster Linie nicht um den Reibach. Euer Feedback zum Thema ist jederzeit willkommen. Nun aber weiter zu den Gewinnern der aktuellen Auslosung. Diese gibt&#8217;s&#8230; tätäätäätäätäätäääää&#8230; Premiere!&#8230; komplett als Video!<span id="more-852"></span></p>
<p>Here we go, die komplette Auslosungszeremonie, live on Tape aus meiner Küche:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:02bf25d5-8c17-4b23-bc80-d3488abddc6b" width="500" height="358" codebase="http://www.apple.com/qtactivex/qtplugin.cab#version=6,0,2,0"><param name="autoplay" value="false" /><param name="src" value="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/07/masseffectgewinn.mov" /><embed type="video/quicktime" width="500" height="358" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/07/masseffectgewinn.mov" autoplay="false"></embed></object></p>
<p>Die Gewinner werden von mir morgen auch nochmal per Mail benachrichtigt. Ich brauche in jedem Fall von Euch beiden noch die Adresse, an welche die Lieferung gehen soll. Der Versand erfolgt dann, wie bereits erwähnt, direkt aus <em>Amazon</em> heraus.</p>
<p>Tja, das war es also, mein erstes Gewinnspiel. Vielen lieben Dank für&#8217;s Mitmachen und den Gewinnern viel Spaß beim Zocken! Falls Ihr der Meinung seit meine schäbige Hackfresse sollte öfter mal hier auftauchen und dummes Zeug in die Kamera labern, laßt es mich wissen. Ansonsten einen schönen Abend noch.</p>
<p>P.S.: Ach ja, vielleicht habt Ihr es schon bemerkt: rechts oben auf der Seite befindet sich seit ein paar Tagen nun eine <em>Twitter</em> Messagebox. Die ist Teil meines Feldversuches. Eigentlich bin ich dem ganzen gegenüber ja ziemlich skeptisch, aber irgendwie macht es dann doch auch Spaß. Falls Ihr selbst regelmäßig twittert, postet doch mal Eure IDs oder nehmt mich in Eure Follow-Liste auf, damit sich mir vielleicht auch endlich mal der soziale Aspekt dieser Plattform richtig erschließt. Bislang verbirgt der sich noch ein wenig vor mir im grauen Nebel.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=852&amp;md5=f23aabde9aefa4f9d7e1b0cc96bc9617" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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