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	<title>end of level boss &#187; Nintendo DS</title>
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		<title>Rückkehr der Schwestern</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 23:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>
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		<category><![CDATA[The Great Giana Sisters]]></category>

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Ganz gleich, wie es denn nun um Factor 5 stehen sollte, eines ist sicher: die Jungs haben uns ein paar unvergessliche Klassiker beschert. Giana Sisters gehört zwar nicht dazu, aber zumindest der Soundtüftler des Hauses war maßgeblich an diesem damals doch recht dreisten Super Mario-Klon aus dem Hause Rainbow Arts beteiligt. Chris Hülsbeck hat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1342" title="gianasisters1" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/12/gianasisters1.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p>Ganz gleich, wie es denn nun um <em>Factor 5</em> stehen sollte, eines ist sicher: die Jungs haben uns ein paar unvergessliche Klassiker beschert. <strong>Giana Sisters</strong> gehört zwar nicht dazu, aber zumindest der Soundtüftler des Hauses war maßgeblich an diesem damals doch recht dreisten <em>Super Mario</em>-Klon aus dem Hause Rainbow Arts beteiligt. Chris Hülsbeck hat dafür gesorgt, dass sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giana_Sisters" target="_blank"><em>The Great Giana Sisters</em></a>, wenn schon nicht spielerisch, dann doch zumindest akustisch, ganz gehörig von fast allem absetzte, was damals so kreuchte und fleuchte. Den italienischen Klempner eingeschlossen. Locker in die Tasche gesteckt hat der Schwestern-Soundtrack damals die Konkurrenz. Wie zeitlos die Tunes wirklich sind, hat der Mann erst im August bei der Uraufführung seiner <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=962" target="_blank"><em>Symphonic Shades</em></a> bewiesen, wo ein 120köpfiges Sinfonie-Orchester unter anderem ein Giana Sisters-Medley zum Besten gab und damit zweifelsohne das absolute Highlight des Abends ablieferte. Schön, dass es den Mittschnitt dieses unvergesslichen Konzertabends nun auch endlich<a href="http://www.maz-sound.com/Symphonic-Shades/de/Die-CD/" target="_blank"><strong> auf CD gepresst zu bestellen gibt</strong></a> (Review <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=1060" target="_self">gibt es hier</a>). Aber Achtung: der Tonträger ist zunächst auf 1000 Exemplare limitiert und die Bestellhotline ist schon eine Weile offen. Wer sich noch ein Exemplar sichern möchte, sollte schnell sein. Passend dazu kam heute noch <a href="http://www.dtp-entertainment.com/de/corporate/Presse/Pressemitteilungen/index.php?objectID=263" target="_blank">eine Pressemitteilung von <em>dtp Entertainment</em></a> hereingeflattert, die ich einfach nicht unbeachtet lassen kann (was ich sonst gerne mal tue): Dort bastelt man nämlich gerade an einem <strong>Remake</strong> des Jump&#8217;n'Rum Evergreens für den<em> Nintendo DS</em>! In bunt, farbenfroh und sogar noch mit dem vollständigen Original-Soundtrack &#8211; runderneuert von <em>Fabian del Priore</em>, der spätestens mit den <a href="http://www.merregnon.com/" target="_blank"><em>Merregnon</em>-Soundtracks</a> gezeigt hat, dass er sowas zweifellos mit Links stemmt. Ich freu&#8217; mich. Gibt es also doch noch ein Spiel, für das es sich nochmal lohnt den DS hervorzukramen.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=1340&amp;md5=73415a92c55b3787f334b41df2fce27b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fuchteln für&#8217;s Volk</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 19:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>
		<category><![CDATA[Wii]]></category>

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Halbtotenfledderei - ein Artikel, der zwar diese Woche exklusiv für EA Play erschienen ist, angesichts des nahenden Endes aber hier konserviert werden soll... und im Zuge meiner kleinen Nerd-Polemik neulich (die ursprünglich mal den Einstieg in die kommenden Absätze bilden sollte) gut ins Gesamtbild passt. Achtung, Satire: Komisch, bis vor kurzer Zeit waren Gamer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-887" title="fuchteln" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/07/fuchteln.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p><span>Halbtotenfledderei &#8211; ein Artikel, der zwar diese Woche exklusiv für <em>EA Play</em> erschienen ist, angesichts des nahenden Endes aber hier konserviert werden soll&#8230; und im Zuge <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=866" target="_self">meiner kleinen Nerd-Polemik neulich</a> (die ursprünglich mal den Einstieg in die kommenden Absätze bilden sollte) gut ins Gesamtbild passt. Achtung, Satire: </span><em>Komisch</em>, bis vor kurzer Zeit waren Gamer immer noch als nerdige Pickelfressen in der Öffentlichkeit verschrien, die gerne mal in ihrer ehemaligen Schule Amok laufen, zuviel aggressive Musik hören und am liebsten schwarze Ledermäntel tragen, während sie im heimischen Keller wahlweise Brandsätze bauen oder sich mit fettiger Pizza zudröhnen. Einige dieser Exemplare finden sich hin und wieder tatsächlich mal, und wenn sie nicht aggressiv sind, sondern sich bevorzugt mit fettiger Pizza zudröhnen und dabei davon träumen, ihre schmierigen Finger auch mal an eine Frau statt an ein Joypad legen zu dürfen, dann werden sie mit etwas Glück sogar auserwählt und aus ihrem <em>Loch der Glücksseeligkeit +3</em> auch gerne mal vor das Scheinwerferlicht einer Kamera gezerrt, um dort mehr oder minder quotenwirksam in einen Modezombie umgestylet zu werden. Was aber ist in den letzten zwei bis drei Jahren passiert, dass sich das Bild vom <em>gemeinen Durchschnittsgamer</em> plötzlich mehr und mehr zu wandeln scheint und uns in den Medien mehr und mehr glücksseelig strahlende Großfamilien entgegengrinsen, die sich gemeinsam vor dem Fernseher mit einer Partie <em>Mario-Kart</em> vergnügen und soviel Friedfertigkeit ausstrahlen, dass man Ihnen glatt die grundsätzlich weißen Klamotten vollkotzen möchte?<span id="more-881"></span></p>
<p>Ach ja, richtig: <em>Nintendo</em> hat die Fuchtelsteuerung eingeführt und das Spielen plötzlich gesellschaftsfähig gemacht. Dabei fing das Übel schon mit dem <em>DS</em> an. Plötzlich saßen einem im Zug Leute gegenüber, die sich nicht zu schade dafür waren, sich in aller Öffentlichkeit vor lauter wildfremden Menschen zum Affen zu machen, indem sie hektisch mit einem weißen Plastikstift auf ein kleines elektronisches Kästlein eindroschen und zwischendurch laut “Drei!”, “Neunzehn!”, “Blau!”, “ArghScheißeVerdammtWiesoErkenntDerDieZahlNicht?!?!??” zu rufen oder wahlweise ins Mikrofon zu blasen und dabei dämlich as Fuck auszusehen. Was ist bloß los mit dieser Gesellschaft? Alles geht den Bach runter. Der durchschnittliche Klischeegamer von oben hätte es nie im Leben gewagt, uns mit so einer Scheiße zu belästigen. Doch das war erst der Anfang. Dann kam auch noch die <em>Wii</em> &#8211; und damit war es plötzlich aus. Selbst Oma, die einen bis dato immer nur argwöhnisch beim Spielen beäugt hat und jedesmal ängstlich zusammen gezuckt ist, wenn man mal hektische Bewegungen gemacht hat oder zu schnell in die Innentasche seines schwarzen Ledermantels gegriffen hat, will es sich plötzlich nicht nehmen lassen, vor dem Fernseher einem harmlos erscheinenden <em>Mii</em> im Boxring mal ordentlich eine aufs Maul zu hauen. Zum Videorekorder-Programmieren 20 Jahre lang ihren Enkel anrufen, aber plötzlich mit allerfeinster Beinarbeit die <em>Wiimote</em> vor dem FullHD-TV schwingen. Ich glaub es hakt!</p>
<p>Plötzlich also will alle Welt spielen. <em>Nintendo</em> sei dank. Und der arme Durchschnittsspieler von dereinst sitzt nun traurig vor seiner Konsole und heult sich die Augen wund, weil einfach nichts mehr erscheinen will, was ihn interessieren würde. Selbst die ehemaligen Hardcore-Games werden immer weiter zusammengestrichen, weil Mister Superpublisher plötzlich der Meinung ist, dass alles, was man bisher produziert hat, doch viel zu schwer für das pöbelige Volk war, nene, das muss einfacher werden, immerhin wollen wir ab sofort von jedem Titel drölfzig Zillionen Exemplare verkaufen und wehe eines davon gerät in die Hände von so einem ekligen Hardcore-Gamer! Und wieso? Bloß weil man plötzlich mit seiner Fernbedienung fuchteln kann und sie, statt wie vorher einfach nichts zu tun, nun plötzlich irgendwas buntes auf dem Bildschirm auslöst und dabei Omas Herzschrittmacher einen glücklichen Hopser machen läßt?</p>
<p>Ist es denn wirklich so egal, was man spielen kann bzw. muss, solange man dabei bloß wie blöde im Wohnzimmer herumhüpfen und sich zum Horst machen kann, während man sich hoffnungslos auf einem Bein auf einer lustigen Plastikwaage stehend in ein weißes Kabel verwickelt und bemüht ist, sich &#8211; wenn man schon fällt &#8211; wenigstens sanft von dem bekloppten <em>Wiimote-Kondom</em> weich auffangen zu lassen? Ist nun automatisch alles, bei dem man doof in der Gegend rumfuchteln kann, automatisch ein Verkaufsschlager? Ich glaube fast ja. Oder warum ist selbst Rock Band nun trotz seines unfassbar dreisten und halsabschneiderischen Preises trotzdem so ein Verkaufsschlager? Endlich darf Papa mehr als nur die Luftgitarre zu seiner alten <em>Led Zeppelin</em>-Plattensammlung schwingen. Endlich auch mal wild auf ein paar Plastikbecken einprügeln.</p>
<p>Ich werde das Gefühl nicht los, dass selbst das <em>iPhone 3G</em> sich bloß zu solch einem Kassenschlager entwickelt hat, weil man bei den dafür erhältlichen Spielen das Gerät wild hin und her schwenken darf, um seine Spielfigur durch die Level zu scheuchen. Verkaufserfolg dank Fuchtelsteuerung.<br />
Bin ich denn der einzige, der es auch beim Spielen weiterhin mit <em>Winston Churchill </em>hält? NO SPORTS! Verdammt noch eins!</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=881&amp;md5=e4edbbee6a440653b3a61df4e1b4e6cc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das PSP-Dilemma</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 20:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 2]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation Portable]]></category>

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Neulich habe ich bei einem Freund Patapon spielen dürfen und war sofort hin und weg von dem Spiel. Wunderbar schöne Grafik, wie man sie in ihrer scherenschnittartigen Schlichtheit nicht alle Tage sieht, dazu eine wirklich abgefahrene Spielidee und herrlich abgedrehte wie eingängige Musik machen für mich ein fast perfektes Spielerlebnis aus. Einfach unglaublich, wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img class="aligncenter size-full wp-image-818" title="patapon" src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/06/patapon.jpg" alt="" width="650" height="120" /></p>
<p>Neulich habe ich bei einem Freund <em>Patapon</em> spielen dürfen und war sofort hin und weg von dem Spiel. Wunderbar schöne Grafik, wie man sie in ihrer scherenschnittartigen Schlichtheit nicht alle Tage sieht, dazu eine wirklich abgefahrene Spielidee und herrlich abgedrehte wie eingängige Musik machen für mich ein fast perfektes Spielerlebnis aus. Einfach unglaublich, wie schnell man sich regelrecht im soghaften Musikgestampfe verliert, immer darauf versessen, bloß nicht neben dem Takt zu trommeln und die putzigen kleinen Bewohner der sytlish-bunten Welt stolpern oder stocken zu lassen &#8211; oder mit diesen fiesen Schergenwesen kollidieren zu lassen. Wohlweislich, dass jeder zu früh oder zu spät veranlasste Trommelschlag schnell zu negativen Konsequenzen führen könnte. Warum gibt es nicht viel mehr solcher schöner Spielkonzepte? Vor allem <em>Sony’s</em> kleiner portabler Konsole würde so was doch gut zu Gesicht stehen. Wenn es doch sonst schon nicht viel wirklich ansprechendes, eigenständiges, vom üblichen Portierungs-Allerleibrei abweichendes für den kleinen schwarzen Kasten gibt.<span id="more-817"></span></p>
<p>Womit wir eine Punktlandung auf dem eigentlichen Problem gelandet hätten, weshalb ich diese Zeilen schreibe: Ich hätte gerne eine eigene Ausgabe von Patapon, das ich auf einer  &#8211; noch anzuschaffenden – <em>PSP</em> spielen könnte. Bloß steht in meinen Augen der Anschaffungspreis nach wie vor in überhaupt keinem akzeptablen Verhältnis zur Fülle der Spiele, die mich wirklich interessieren würde. Deren Zahl beträgt: 3. Drei. D-r-e-i. Nochmal als Zahl: <em>3</em>. Neben <em>Patapon</em> wären das noch das famose <em>Loco Roco</em>, das besagter Freund sich ebenfalls direkt zugelegt hat, sowie das <a href="http://www.geemag.de/splitscreen18_crush.mp3" target="_blank">dem Vernehmen nach pottenhässliche</a>, aber spielerisch restlos überzeugende<em> Crush</em>. Ich meine: hey, 3 Spiele. Ich bitte Euch! Wie lange gibt es die PSP jetzt nun schon? Zwei Jahre? Drei? Das macht umgerechnet gerade mal ein interessantes Spiel pro Jahr. Verdammt magere Ausbeute. Zumal sich der multimediale Mehrwert hat sich ja auch weitestgehend erledigt. Die <em>UMD</em> als Filmträger war – im Gegensatz zu vielen anderen Formatexperimenten Sony’s – völlig berechtigt eine Totgeburt, der <em>Memory Stick</em> ist, verglichen mit anderen Speichermedien, viel zu teuer und wenn man unterwegs viel Musik hört, greift man doch lieber zum <em>iPod</em>. Was also bleibt, ist eine verhältnismäßig teure mobile Spielkonsole ohne anständiges Portfolio&#8230; die noch dazu offenbar langsam aber sicher auch noch den Support namhafter Drittanbieter verliert. Einer der größten Publisher, nämlich <em>Ubisoft</em>, fordert gerade eine völlige Neuausrichtung von Sonys Firmenstrategie in Bezug auf die <em>PSP</em>.<br />
Die PSP, so darf man den Tenor interpretieren, geriert sich derzeit wohl nicht gerade als proftables Stück Entertainment. Zu stark habe Sony auf die technische Entwicklung der PSP fokussiert und dabei die Zeilgruppe der Gelegenheitsspieler abgegrenzt:</p>
<p>&lt;blockquote&gt;„Ich denke, Sony ist von den Verkaufszahlen enttäuscht und weiß nicht so recht, in welche Richtung man nun einschlagen sollte. Sony sollte uns etwas mehr über seine zukünftigen Pläne mit verraten, wie man Publisher überreden will, Geld in PSP-Spiele zu investieren.“<br />
„Ich denke, die PSP ist viel zu techniklastig für die Gelegenheitsgamer, denn die kaufen zur Zeit den DS. Diese Spieler wollen ein paar Knöpfe und nicht viel mehr. Es ist so einfach, was Nintendo gemacht hat. Ich denke, die Jungs von Sony haben ihr Handheld schlichtweg zu kompliziert gemacht, zu sehr mit Technik vollgestopft und einen zu hohen Preis verlangt. Sie sollten wieder ans Zeichenbrett gehen und von vorne anfangen,“ &lt;/blockquote&gt;</p>
<p><a href="http://www.areagames.de/psp/news/79391/Ubisoft-Sony-sollte-PSP-Strategie-ueberdenken.aspx" target="_blank">zitiert etwa Areagames</a> <em>Ubi&#8217;s</em> Managing Director für UK, <em>Rob Cooper</em>.</p>
<p>Da war es wieder, das böse Wort. Gelegenheitsspieler. Oder auch, ich wage es schon gar nicht mehr auszusprechen, Casual Gamer. Wuarg. Was ist da eigentlich gerade los im Hause <em>Ubisoft</em>? Ist man wirklich so sehr von Nintendos Erfolg bei Oma und Opa beeindruckt, dass man derzeit offenbar versucht, die gesamte Firmenstrategie neu auf diese jüngst entdeckte Zielgruppe umzuschwenken? Erst die Ankündigung, Ego-Shooter nun einfacher und unkomplierter gestalten zu wollen (was darin resultierte, dass <em>Rainbow Six Vegas 2</em> mit dem taktiklastigen Spielprinzip der Serie von einst herzlich wenig am Hut hat), dann die Drohung, <em>Beyond Good &amp; Evil 2</em> <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=813" target="_self">vereinfachen zu wollen</a>. Und nun also das. Was ist da los? Ich verstehe das nicht. Ich will doch bloß spielen. Und zwar so, wie ich das immer getan habe. Heul.</p>
<p>Aber gut, das ist ein anderes Thema. Das Dilemma ist nun folgendes: Einerseits gibt es diese hochtechnisierte Konsole, die rein nominell soviel tolles könnte und rein technisch auch immer wieder gerne an ihr Limit getrieben wird &#8211; bloß leider mit uninteressanten Portierungen von schon auf ihren Ausgangssystemen zumeist völlig uninteressanten Spielen &#8211; und die sich mittlerweile für Publisher in nicht mehr akzeptabler Weise mies verkauft. Andererseits ist da diese technisch ziemlich dürftige, die den Fokus auf ganz andere Dinge legt, sich wie geschnitten Brot verkauft &#8211; und für die nur noch lästige Hirn-Augen-Hand-Ohr-Englisch-Französisch-Sonstwas-Kacke erscheint. Das ist ein bißchen so wie die Wahl zwischen Pest oder Cholera, mit dem Unterschied, dass sich die Massen mit Freuden auf die Cholera stürzen. Kann man daraus nun folgen, dass <em>Sony</em> irgendwas grundsätzlich falsch macht? Oder sollte man den Entwicklern mal in den Arsch treten, damit sie sich aufraffen, mal wieder was vernünftiges zu coden und mehr solcher Software-Perlen wie <em>Patapon</em> und<em> Loco Roco</em> in die Regale zu stellen?</p>
<p>Ich wäre dafür. Und zwar bei beiden Systemen. Denn auch bei <em>Nintendo</em> ist nicht annähernd alles Gold was glänzt. Diese Übersättigung an Hirn-Augen-Hand-Ohr-Englisch-Französisch-Sonstwas-Kacke, die derzeit sowohl auf<em> DS</em>, als auch auf der <em>Wii </em>herrscht, kann doch auf Dauer eigentlich auch nicht gesund sein. Der überzeugendste Grund, sich eine Wii zu holen, ist in meinen Augen nach wie vor die <em>Virtual Console</em>. Aber auch für den DS sieht es nicht besser aus. Von dem Stapel Spielen, der bei mir rumliegt, konnte mich bislang kaum was überzeugen. <em>Another Code, Phoenx Wright, Legend of Zelda, Advance Wars</em>&#8230; viel größer als auf der PSP ist die DS-Ausbeute irgendwie auch nicht. Nun habe ich mich damals aber immerhin für den Kauf eines DS entschieden, in der Hoffnung, dass da nochmal ein paar gute Titel für erscheinen. Bei der Hardware-Basis hätte man das ja auch mal erwarten dürfen. Das Problem bei der PSP: so langsam glaube ich einfach nicht mehr, dass da noch viel gutes für kommt.  Weshalb sich nun die Frage stellt: Wieviel muss ich trinken, um mir den Kauf einer Playstation Portable schön zu trinken und die Anschaffung für gerade mal drei Spiele vor mir selbst rechtfertigen zu können? Und: wird sich die Situation nochmal fangen und die PSP ein ähnliches Schicksal ereignen wie die PS2, für die die besten Spiele alle erst auf den allerletzten Drücker zum Ende ihres offiziellen Lebenszyklus erschienen sind?</p>
<p>Was sagt denn Herr Cooper dazu? <em>„Im Moment befindet sich Sony im Niemandsland mit der PSP, und sie wissen nicht so recht, wie sie auf die DS-Konkurrenz reagieren und wie eigentlich der typische PSP-Käufer aussehen soll. Das müssen die Jungs erstmal herauskriegen.“ </em>Hmm, wenig erhellend. Trotzdem danke. Immerhin kann ich für mich persönlich festhalten: Das PSP-Dilemma ist eigentlich ein generelles Moble-Dilemma, das Nintendo fest mit einschließt und sich mittlerweile sogar auf die so genannten Next Gen-Konsolen ausweitet, namentlich Wii und PS3. Sollte ich mein Geld doch lieber demnächst mal in ein röhrendes weißes ngetüm investieren, das von seinen Produzenten liebevoll <em>Xbox 360</em> geschimpft wird?<em><br />
</em></p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=817&amp;md5=282522b328b1869d955686e2fb907691" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Guitarero Mobilero</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 16:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hype!]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>

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Während die Gibson Guitar Corp. (Ihr wißt schon, das sind die Typen, die uns die legendär-göttlichen Les Paul und Lucille-Gitarren beschert haben) momentan fröhlich jeden verklagen, der irgendwie mit dem Vertrieb der Guitar Hero-Reihe zu tun hat, ist Activision derweil unbekümmert damit beschäftigt, das Gitarrenheld-Franchise weiter auszubauen und die Milchkuh ordentlich zu mästen. Neuester ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/03/heldauftour.jpg" alt="heldauftour.jpg" /></p>
<p>Während die <em>Gibson Guitar Corp.</em> (Ihr wißt schon, das sind die Typen, die uns die legendär-göttlichen Les Paul und Lucille-Gitarren beschert haben) momentan fröhlich jeden verklagen, der irgendwie mit dem Vertrieb der <em>Guitar Hero</em>-Reihe zu tun hat, ist <em>Activision</em> derweil unbekümmert damit beschäftigt, das Gitarrenheld-Franchise weiter auszubauen und die Milchkuh ordentlich zu mästen. Neuester Coup: Die Hosentaschen-Schrömmel für unterwegs. Sprich: <em>Guitar Hero</em> wird mobil und erscheint demnächst auch für<em> Nintendo&#8217;s</em> kleinen <em>DS</em>. Kein Zweifel: Musikspiele liegen derzeit offenbar voll im Trend und vor allem Harmonix hat mit seinem Gitarrencontroller und dem damit verbundenen Spielprinzip jede Menge frischen Wind in das Genre gebracht. Der Erfolg gibt ihnen Recht und deshalb überraschte es seinerzeit auch nicht weiter, dass <em>Ubisoft</em> etwas von dem Kuchen abhaben wollte und selbst eine Art Gitarren-Simulator rausgehauen hat. <em>Jam Sessions</em> heißt das gute Stück, das aber anscheinend nicht so ganz den Anklang gefunden hat, den man sich erhofft hat. Lag vielleicht auch daran, dass es zwar die Fähigkeiten des <em>DS</em> ganz gut ausgenutzt hat, aber eben nicht von dem Charme eines eigens angefertigten Controllers profitieren konnte. Doch immerhin hat <em>Ubi</em> damit Pionierarbeit auf dem DS geleistet, der bislang von <em>Activision</em> sträflich vernachlässigt wurde. Das holt man im Hause des demnächst wohl größten Publishers nun aber auch schleunigst nach und ballert uns mit <a href="http://uk.ds.ign.com/articles/860/860511p1.html" target="_blank"><em>Guitar Hero on Tour</em></a> ein ganz besonderes Stück um die Ohren.<span id="more-727"></span></p>
<p><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/03/heldauftour02.jpg" title="heldauftour02.jpg"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/03/heldauftour02.thumbnail.jpg" alt="heldauftour02.jpg" /></a> Dabei bleibt man seinem Faible für die etwas andere Bedienung treu und setzt nicht einfach auf den Eigenschaften des DS und seiner sowieso schon besonderen Steuerung auf, sondern spendiert dem kleinen ein eigenes kleines Gitarrenmodul, damit wir auch mit der mobilen Version des Spiels ordentliche Akkorde greifen können. Das Teil wird einfach in den GBA-Slot des DS geflanscht, das Gerät wie bei <em>Dr. Kawashima</em> und Co. hochkant gehalten und schon kanns losgehen. Sieht zwar trotzdem nicht im entferntesten wie eine Gitarre aus, sondern erinnert von der Haltung eher an einen Camcorder, aber spaßig scheint das allemal zu werden. Aufgrund der etwas merkwürdigen Haltung gibt es deshalb auch nur 4 statt 5 Druckknöpfe zum Greifen der Akkorde. Dafür scheint man aber als Ausgleich ein stilechtes Plektrum mitgeliefert zu bekommen, um, ganz Rockstar-like, ordentlich abgehen zu können.</p>
<p>Ein bißchen Sorgen mache ich mir ja trotzdem, vor allem wegen der Art, wie man die mobile Konsole hält. Dadurch, dass die &#8220;Noten&#8221; auf dem oberen bzw. dann ja linken Display vorgegeben werden, befürchte ich leichte Haltungsschäden bei längerer Nutzung. Um mit einem Plec ordentlich schrammeln zu können, müßte man den <em>DS</em> etwas schräger halten, wodurch das Display ziemlich stark nach links kippt und man seinen Kopf entsprechend hinterherneigen muss. Wohlgemerkt: Ich hab das Teil noch nicht in der Hand gehabt, aber gerade einfach mal mit meinem nackten DS rumprobiert, wie sich das wohl ungefähr anfühlen müßte. Aber vielleicht klappts ja trotzdem ganz gut und meine Sorgen sind völlig unbegründet.</p>
<p>Bis zum Veröffentlichungstermin hat man ja mit Sicherheit noch genügend Zeit, sich mit diversen Übungen auf diese Haltung vorzubereiten. In der Zwischenzeit kann man sich dann auch noch schön die kleine Schlammschlacht genießen, die <em>Gibson</em> gerade veranstaltet. Im Hause des Gitarrenbauers scheint man dank <em>Guitar Hero</em> auf die geniale Eingebung gebracht worden zu sein, dass man durch Vergabe einer Lizenz für den Nachbau der Les Paul als Controller ja direkt doppelt absahen könnte. Und das geht so: Zum einen streicht man die anfallenden Lizenzgebühren ein, läßt den millionenfachen Vertrieb des Spiels zu und sahnt dabei schön lräftig mit ab, anschließend beruft man sich auf ein Patent, dass man vor einer halben Ewigkeit mal angemeldet hat und das sich auf das Musizieren mit einem Instrument zu vorgefertigter Musik bezieht und -ZACK! &#8211; kassiert man ein weiteres Mal ab. Patentrechte kann man sich ja schließlich wunderbar bezahlen lassen. Dazu gibt man noch eine markige Pressemeldung raus und alles wird gut:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Gibson Guitar Corp. hat Klage gegen mehrere Händler eingereicht, welche Guitar Hero Produkte verkaufen die eines von Gibson Guitars U.S. Patenten verletzen. Gibson Guitar ergriff diese Maßnahme nur ungern, ist aber verpflichtet seine Markenrechte zu schützen und wird dies in Übereinstimmung mit dem Gesetz und seinen Rechten auch weiterhin gegen jeden anderen tun. Gibson hatte versucht diesen Fall durch direkte Verhandlungen mit Activision zu lösen, alsbald das durch eine von Gibsons Abteilungen geführte Patent entdeckt und durch einen außenstehenden Anwalt bestätigt wurde. Activision entschied einen Prozess zu initiieren, ohne Gibson davon in Kenntnis zu setzen. Jetzt muss Gibson die Einhaltung seiner Patente verfolgen, nachdem Guitar Hero Games bereits seit Jahren veröffentlicht wurden.&#8221; (via <a href="http://www.areagames.de/areagames/news/60789/Update-Gibson-klagt-gegen-alle.aspx" target="_blank">AreaGames.de</a>)</p></blockquote>
<p>Klasse Idee eigentlich. Aber mal ehrlich: Wieviel muss man geschnieft haben, um die kleinen Plastik-Gitarren ernsthaft als Musikinstrument zu bezeichnen? Und mindestens genau so kurios: Gibson ist auch beim aktuellsten Teil der Serie wieder als Lizenzgeber mit von der Partie. Crazy, dieses Musikbusiness.<br />
<strong>Bilder:</strong> Activision/IGN</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=727&amp;md5=e7e287669a6279038568a5c2212faf05" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Big Games-Sellout</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 14:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 2]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation 3]]></category>
		<category><![CDATA[Wii]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox 360]]></category>

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Halo 3 für 31,99€? Die Limited Edition von Enemy Territory: Quake Wars in der PC-Fassung für 12,99? Animal Crossing und Legend of Zelda: Phantom Hourglass für Nindendo's DS für jeweils 19,99? Die Lego Star Wars: Complete Saga in der PS3-Version für 42,99€? Auf was man nicht alles so zufällig stößt, wenn man mal einfach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/02/barsellcodeout.jpg" alt="barsellcodeout.jpg" /></p>
<p><em>Halo 3</em> für 31,99€? Die Limited Edition von <em>Enemy Territory: Quake Wars</em> in der PC-Fassung für 12,99? <em>Animal Crossing</em> und <em>Legend of Zelda: Phantom Hourglass</em> für <em>Nindendo&#8217;s DS</em> für jeweils 19,99? <em>Die Lego Star Wars: Complete Saga</em> in der <em>PS3</em>-Version für 42,99€? Auf was man nicht alles so zufällig stößt, wenn man mal einfach so zwischendurch zu <a href="http://www.cd-wow.net/countdown.php?ht=3&amp;page=3" target="_blank"><em>CD-Wow</em> rübersurft</a>. Da drüben geht gerade der 24-Stunden-Countdown-Verkauf ab. Und gute Nachricht: Ihr habt noch knapp 20 Stunden übrig, um Euch mit ausgesuchter Software zu Spitzenpreisen einzudecken! Seit meinem <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=501" target="_blank"><em>Tomb Raider</em></a>-Debakel stehe ich zwar eigentlich ein wenig auf Kriegsfuß mit dem Laden, aber Link&#8217;s aktuellstes Abenteuer für einen knappen Zwanni &#8211; inklusive Porto! &#8211; konnte ich mir dann einfach wirklich nicht verkneifen. Wollte ich mir sowieso dieser Tage zulegen. Mein allererstes Zelda überhaupt, übrigens. Ich bin schon ganz spitz auf das Teil. Errrrmm&#8230; aber egal. Viel Spaß beim Shoppen erstmal!</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=703&amp;md5=f9f6e3bef348eeac360f99e164f04c52" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deep into the flow &#8211; Advance Wars: Dark Conflict</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2008/02/12/deep-into-the-flow-advance-wars-dark-conflict/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 13:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>

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Wenn man von einem laufenden Partie Advance Wars: Dark Conflict so gefangen ist, dass man es dadurch glatt schafft, ohne es zu bemerken seine Bahn-Haltestelle zu verpassen und versehentlich zu weit zu fahren, dann kann das Spiel doch schonmal nicht schlecht sein. Außer man hat noch was vor und fährt wirklich viel zu weit. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/02/awarsdc.jpg" alt="awarsdc.jpg" /></p>
<p>Wenn man von einem laufenden Partie <em>Advance Wars: Dark Conflict</em> so gefangen ist, dass man es dadurch glatt schafft, ohne es zu bemerken seine Bahn-Haltestelle zu verpassen und versehentlich zu weit zu fahren, dann kann das Spiel doch schonmal nicht schlecht sein. Außer man hat noch was vor und fährt wirklich viel zu weit. Aber ich hatte Glück im Unglück und bin immerhin noch innerhalb der Stadtgrenzen geblieben und hab sogar praktischerweise einen sofortigen Anschlussbus bis vor die Haustür bekommen. Da sag noch einer, Spiele wären zu nichts zu gebrauchen. Aber mal ernsthaft: Eigentlich bin ich ja per se absolut kein Liebhaber von Strategiespielen. Zu hektisch ist mir das viele Echtzeitgefrickel, zu unübersichtlich wird es mir viele Male. Und dann noch die vielen Einheiten mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen&#8230; bis man da erstmal raus hat, welchen Gegnertypen man mit genau der einen passenden Strategie am effizientesten ausschalten kann, geht mir viel zuviel Zeit ins Land. Für gewöhnlich ändert sich daran leider auch durch unendlich viel Zeit dank rundenweisen Ziehens der Figuren nichts. Von daher waren bislang alle meine Ansätze, mich mit Strategiespielen anzufreunden, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Warum sollte das also nun ausgerechnet bei <em>Advance Wars</em> anders sein?<span id="more-690"></span></p>
<p>Entsprechend stellt <em>AW:DC</em> nun meine Grundlage für ein Experiment: Schaffe ich es zur Abwechslung doch mal, mich in all die kleinen Feinheiten bei Reichweiten, Angriffs- und Verteidigungsstärken, Terrain-Beschaffenheiten und deren Auswirkung auf die eigenen Fähigkeiten, zig Truppentypen und äußere Einflüsse auf den Spielverlauf (Wetter etc.) hineinzufuchsen und endlich einmal wirklich Spaß mit so einem Spiel zu erleben? Viele prominente Vertreter der Strategiespiel-Zunft sind bislang an diesen Ambitionen gescheitert. Angefangen bei <em>Battle Isle</em>, über dessen geschichtsträchtigen Ableger <em>History Line: 1914 &#8211; 1918</em>, über das klassische erste <em>Command &amp; Conquer</em>, <em>Warcraft 3</em> oder zuletzt etwa <em>Company of Heroes, Heroes of Might &amp; Magic V</em> und <em>Civilization IV</em>. Wobei mir <em>HoMM V</em> schon allein aufgrund des wunderschönen Settings sehr gut gefallen hat, für Einsteiger aber nach kurzer Zeit einfach viel zu stark im Schwierigkeitsgrad angezieht, während bei <em>Civ IV</em> wieder einmal meine fehlende, tiefer gehende Auseinandersetzung mit den Finessen des Gameplays Schuld am vorzeitigen Abbruch war. Aber immerhin: ich hab&#8217;s tatsächlich vorgestern wieder mal installiert. Mal schauen, vielleicht wird&#8217;s ja doch noch was mit uns. Ein Spiel des ansonsten so von mir verschmähten Genres hab ich dann aber doch ziemlich lange und ziemlich intensiv, wenn auch wiederum nicht bis zum Ende, genossen. Ausgerechnet das &#8211; mit seinen viel zu vielen Gebäudetypen und kombinierbaren Rassen ziemlich überladene &#8211; erste <em>Spellforce</em> konnte mich damals durch sein wirklich forderndes und motivierendes Spielprinzip mit all seinen kleinen Rollenspiel-Anleihen richtig begeistern.</p>
<p>Insgesamt also eigentlich keine guten Voraussetzungen, um mir ausgerechnet so ein knallhartes Strategiebrett wie <em>Advance Wars: Dark Conflict</em> zuzulegen, sollte man meinen. Und in der Tat tue ich mich nach wie vor sehr schwer mit dem Spielprinzip. Bin ich normalerweise eher ein Freund von saftigen Action-Adventures und Spielen mit gerne auch mal tiefer gehender Story, liebevoll gezeichneten Charakteren und neuen, motivierenden Design- und Spielelementen, bietet <em>AW:DC</em> im Grunde genau das Gegenteil. Die Story ist, meiner Meinung nach typisch für den absoluten Großteil japanischer Spiele, vernachlässigbar bis absolut nervtötend. Der Spielfluss eher gemächlich und ohne wirkliches Einarbeiten in die Eigenheiten sämtlicher Truppentypen etc. hat man nicht den Hauch einer Chance. Allenfalls die ersten 3-4 Missionen kann man dank der sacht ansteigenden Lernkuve, auch durch völlig unbedarftes drauflos-Spielen ohne weiteres meistern. Danach ist jedoch Schluss mit lustig und es wird nach und nach immer knackiger.</p>
<p>Aus irgendeinem Grund macht es mir aber trotzdem ungemeinen Spaß &#8211; und treibt mich dazu, es nach einem Misserfolg doch nochmal zu probieren. Und nochmal. Und nochmal. Warum?<em> AW:DC</em> ist tatsächlich zu keinem Zeitpunkt unfair. Mit der richtigen Strategie (die mir bloß einfach noch viel zu häufig fehlt), ist jeder Gegner, jede Karte zu knacken. Dabei bringt es nicht einmal etwas, sich die Züge des Computergegners zu merken. Der agiert nämlich tatsächlich völlig autark und immer entsprechend der jeweiligen Spielsituation. Das fällt auf den kleineren Einstiegskarten noch nicht groß auf, im späteren Storyverlauf und mit wachsender Kartengröße bringt es aber tatsächlich überhaupt nichts, nach einem missglückten Versuch auf genau die gleichen Aktionen des Computers zu spekulieren wie in der letzten Runde. Trotzdem wirft selbst jemand wie ich nicht irgendwann frustriert die Flinte ins Korn, sondern atmet einmal tief durch, reißt sich zusammen und versucht sich noch ein weiteres Mal mit einer anderen Vorgehensweise an den Missionen. Nicht, weil man auf einen glücklichen Moment in der Abwehr des Gegners hofft, nicht, weil man davon ausgeht, dass es mit einer anständigen Hau-Ruck-Methode schon irgendwann klappen wird, sondern schlicht und ergreifend weil man <em>genau weiß</em>, dass man es mit der richtigen Herangehensweise ohne weiteres schaffen kann. Und genau dieses Wissen nagt beständig an mir, treibt mich an und läßt mich glatt die Zeit um mich herum vergessen. Bzw. die richtige Bahnstation.</p>
<p>Noch bin ich nicht sonderlich weit vorgedrungen in die unzähligen Maps, Möglichkeiten und taktischen Eigenheiten, um ein wirklich umfassendes Bild von <em>Advance Wars: Dark Conflict</em> zu zeichnen und das Spiel in seiner Gänze zu bewerten. Das Wenige, das sich mir bislang offenbart hat, reicht aber zumindest schonmal, um mich aus meiner Taktik-Apathie zu reißen und mich nach allen Regeln der Kunst in eine ganz tiefe Flow-Spirale zu ziehen. Von wie vielen Spielen kann man so etwas am Ende des Tages schon <em>wirklich </em>behaupten?</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=690&amp;md5=b6d3c9360915c35b0ddc72ad648797f3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Unsichere Freunde</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 10:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>

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So schön es ja auch sein mag, mit dem putzigen Nintendo DS unterwegs spielerisch ein paar Runden frechen Schildkröten auf den Kopf zu Hüpfen oder winzige Kampfgeschwader auf einer taktischen Landkarte durch die Gegend zu manövrieren - es gibt so ein paar Eigenheiten des kleinen Spieleknechts, für die möchte man den Entwicklern das weiße ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2008/02/dswlan.jpg" alt="dswlan.jpg" /></p>
<p>So schön es ja auch sein mag, mit dem putzigen <em>Nintendo DS</em> unterwegs spielerisch ein paar Runden frechen Schildkröten auf den Kopf zu Hüpfen oder winzige Kampfgeschwader auf einer taktischen Landkarte durch die Gegend zu manövrieren &#8211; es gibt so ein paar Eigenheiten des kleinen Spieleknechts, für die möchte man den Entwicklern das weiße Kästchen einfach nur noch um die Ohren hauen. Größter und gröbster Schnitzer ist für mich die Tatsache, dass der <em>DS</em> zwar lobenswerter Weise über ein integriertes <em>WLAN</em>-Modul verfügt, dieses aber lediglich das vergleichsweise unsichere <em>WEP</em> zur Verschlüsselung der übertragenen Daten nutzt. Dabei wurde bereits bei Erscheinen der alten grauen Ziegelstein-Fassung des <em>DS</em> Ende 2004 das <em>WPA</em>-Protokoll <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wi-Fi_Protected_Access" target="_blank">längst zertifiziert</a>. Warum also kam das nicht ebenso zum Einsatz? Wäre sinnvoll gewesen, selbst wenn <em>WE</em>P zu diesem Zeitpunkt noch der Standard gewesen sein könnte. Spätestens mit Veröffentlichung des Redesigns namens DS lite hätte man das doch schön bequem ab Werk nachrüsten können. Abwärtskompatibilität ist doch sicherlich gegeben. Zumindest mein WLAN-Router versteht problemlos beide Protokolle. Genau da liegt aber nun leider der Hund begraben.<span id="more-688"></span></p>
<p>Wollte ich den <em>DS</em> an meinem Router betreiben, müßte ich mein gesamtes Heimnetzwerk auf eine unsichere Verschlüsselungsvariante umstellen. Und wer will das schon? Klar, an öffentlichen <em>WiFi-Spots</em> für den <em>DS</em> mag das unproblematisch sein, weil man auf der Kiste sowieso keine vertraulichen Daten geheimhalten muss (außer man surft mit dem käuflich erwerbbaren <em>Opera</em>-Browser im Netz und ruft Mails ab &#8211; da wären wir beim nächsten Problemfall), zuhause allerdings kann das doch keine ernsthaft in Betracht zu ziehende Alternative sein. Klar, wenn ich nebenher meinen Rechner per LAN-Kabel abgeschottet vom Funknetz betreiben könnte, hätte ich keine Probleme damit. Ist aber auch nur dröge Theorie. So also heißt es sich zu entscheiden: Möchte ich ein sicheres Netzwerk aufbauen, oder mit dem <em>DS</em> ein wenig online gegen andere Leute antreten. Gut, die Frage stellt sich bei den meisten Spielen sowieso nicht. Beim jüngst von mir erworbenen <em>Advance Wars: Dark Conflict</em> würde mich diese Möglichkeit aber doch sehr reizen. So allerdings bleibe ich lieber offline und verzichte. Die möglichen Alternativen, die sich einem nun aufdrängen: man kaufe sich einen <em>WiFi USB-Connector</em> für geschlagene 40 Euro, stöpsele sich den in den PC und nutze diesen als Access Point. In der Theorie schön, in der Praxis schafft man sich aber so auch bloß wieder ein Einfalltor ins ansonsten ja sicherere Netzwerk. Das ja auch bloß so stark ist wie sein schwächstes Glied. Oder aber man setzt sich irgendwo in der Stadt in die Nähe eines <em>T-Online Hotspots</em>, um sich dort, dank bestehender Kooperationen zwischen Big N und dem magentafarbenen Riesen, kostenlos ins Netz zu stürzen. Diese Hotspots sind mir aber, abseits der großen Hauptstädte dieses Landes, nach wie vor zu spärlich gesät. Zudem will man ja auch nicht jedesmal durch die Gegend fahren, nur um mal mit wem eine Runde Advance Wars zu spielen. Da könnte man ja auch direkt Freunde mit einem DS besuchen gehen. Nee nee.</p>
<p>Freunde sind übrigens ein gutes Stichwort, <strike>um auf einem weiteren großen Dachschaden bei den Nintendo-Leuten hinzuweisen,</strike> um sich über das völlig mißratene <em>Freundescode-System</em> aufzuregen. Welcher Junkie hat sich das denn bitteschön ausgedacht? <em>Microsoft</em> hat doch schon eine ganze Weile vorher so beeindruckend vorgemacht, wie schön und einfach ein System aussehen kann, mit dem sich Freunde und Fremde online zum Spielen treffen können. Und Microsoft ist ja nun wirklich nicht gerade für schöne, einfache Lösungen bekannt. Warum muss man denn also bitte ausgerechnet bei einem konsequent auf Familien-Entertainment ausgerichteten Konzern, respektive System, mit so einer gequirlten Kacke ankommen und dem Nutzer mit endlosen Zahlenkolonnen ankommen?</p>
<p>So, und weil ich gerade sowieso schon so schön im Fluss bin, kann ich mich auch direkt noch über die nervige, völlig unterdimensionierte Soundausgabe des DS aufregen. Wer hält denn eigentlich das Gequäke, das einem da aus den so genannten &#8220;Boxen&#8221; entgegenschallt länger als 15 Minuten aus, ohne Ohrenbluten zu bekommen? Das klang ja selbst auch meinem <em>Amiga</em> schon besser. Aber das nur am Rande, nicht dass es hinterher noch heißt, ich wollte den DS schlecht machen. Im Gegenteil. Wenn es jetzt aber noch ein paar mehr wirklich gute Spiele dafür gäbe, wäre ja fast schon alles im Lot.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=688&amp;md5=729750a1709fb47231d0d21fa1d4bb8a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wofür ich Final Fantasy III liebe</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 08:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aaaaarrrrgh!!!]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>

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Ja gut, ich hab das Spiel erst seit gestern und noch nichtmal eine Stunde in der neuen alten Spielwelt verbracht. Aber was ich jetzt schon daran liebe, ist schlicht und ergreifend die eingebaute Schnellspeicher-Funktion. Final Fantasy III für den Nintendo DS ist endlich mal ein Spiel, dass ich auch zwischendurch in Bus und Bahn ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/08/finalfantasy3.jpg" alt="finalfantasy3.jpg" /></p>
<p>Ja gut, ich hab das Spiel erst seit gestern und noch nichtmal eine Stunde in der neuen alten Spielwelt verbracht. Aber was ich jetzt schon daran liebe, ist schlicht und ergreifend die eingebaute Schnellspeicher-Funktion. <a href="http://www.4players.de/4players.php/dispbericht/NDS/Test/8223/5458/0/Final_Fantasy_III.html"><em>Final Fantasy III</em></a> für den <em>Nintendo DS</em> ist endlich mal ein Spiel, dass ich auch zwischendurch in Bus und Bahn mal eben so spielen kann, ohne mich gleich auf irgendwelche albernen Minispielsammlungen verlegen zu müssen. Im Gegensatz zu allen sonstigen Konsolen-Varianten der Serie brauche ich keine festen Speicherpunkte mehr, auf die ich manchmal bis zu zwei Stunden hinspielen muss, sondern kann jederzeit über das Menü meinen Fortschritt sichern und beim nächsten Einschalten einfach da weiterspielen, wo ich gerade aufgehört habe. Das funktioniert prima und klappt nur dann nicht, wenn man sich gerade mitten in einem Kampf befindet. Und nun frage ich mich, warum das nicht bei allen <em>DS</em>-Titeln so gehandbabt wird. Ich meine: Hallo, Ihr Entwicklerhonks da draußen, ihr programmiert immerhin für eine mobile Spielkonsole, was bitte glaubt Ihr, wo man damit spielt? Nur abends, vor den Eltern versteckt unter der Bettdecke? Mitnichten! Wenn ich Eure Games schon überall mit hinnehmen soll, dann sorgt gefälligst auch dafür, dass ich überall speichern kann, wenn ich die Konsole mal zwischen zwei Terminen, in der Bahn oder im Wartezimmer meines Arztes anwerfen möchte.<span id="more-532"></span></p>
<p>Ich kann ja beispielsweise schlecht vom Schaffner verlangen, er solle mal bitte eben den Zug warten lassen, bis ich den nächsten Savepoint erreicht habe. Das. Nervt. Einfach. Nur. Gut, es gibt sicherlich noch mehr gute Beispiele wie <em>FF3</em>, etwa <em><a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=477">Another Code</a></em> oder das völlig verhunzte <em><a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=490">Lostmagic</a></em>. Bei <em>Castlevania: Dawn of Sorrow</em> sind die Laufwege zur nächsten Speicherkammer auch noch schnell zurückgelegt. Nur halt nicht schnell genug. Aber ausgerechnet Nintendos hauseigenes Vorzeige-Jump&#8217;n'Run um den putzigen Klempner treibt mich regelmäßig in den Wahnsinn. Richtig, die Rede ist von <a href="http://www.endoflevelboss.de/?p=439"><em>New Super Mario Brothers</em></a>. Welchem Programmierer hat man da denn bitteschön so sehr ins Hirm geschissen, dass ich entweder a) eine halbe Welt plus Bossgegner abarbeiten muss (drölf Tode, ständige Neuanfänge und jede Menge Frust inklusive), ehe das Spiel mich fragt ob ich speichern möchte. Oder b) meine schwer verdienten goldenen Münzen für den Besuch eines Pilzhauses opfern muss, zu dem ich in dem Moment eigentlich gar nicht möchte. Mal davon abgesehen, dass das auch nur einmal pro Haus klappt. Da verliert man doch irgendwann jeglichen Spass, den man bis dahin vielleicht noch hatte.</p>
<p>Also, liebe Entwickler, nehmt Euch edlich mal ein Vorbild an <em>FF3 </em>und <em>Another Code</em>, und baut Speicherfunktionen ein, die dem Konzept einer mobilen Spielkonsole gerecht werden. Die technischen Voraussetzungen dafür sind gegeben, Ihr müßt Euch nur mal ein wenig anstrengen. Mag ja vielleicht sein, dass bloß meine Spielesammlung so unglücklich ausgewählt ist, dass ich ausgerechnet immer die Titel erwische, die nicht meinen Speicheranforderungen entsprechen, aber es kann ja trotzdem nicht so schwer sein, sowas mal als Standard zu implementieren. Also los los, keine Zeit vertrödeln, ab an die Arbeit!</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=532&amp;md5=e1ca72c8a6b344e7558fcadacd04c89f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lostmagic &#8211; Nintendo DS</title>
		<link>http://www.endoflevelboss.de/2007/07/04/lostmagic-nintendo-ds/</link>
		<comments>http://www.endoflevelboss.de/2007/07/04/lostmagic-nintendo-ds/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 19:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[

So, ich habe schlechte Laune, Nackenschmerzen und finde gerade alles doof. Und deshalb muss jetzt irgendwer dran glauben. Oder irgendwas. Da trifft es sich doch gut, dass ich gerade Lostmagic zur Hand habe. Dieses Kackspiel, dass ich die Tage ganz aus Versehen bei eBay erworben habe. Echt, völlig ungewollt. 'Da gibt man ein niedriges ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/07/kackspiel.jpg" alt="kackspiel.jpg" /></p>
<p>So, ich habe schlechte Laune, Nackenschmerzen und finde gerade alles doof. Und deshalb muss jetzt irgendwer dran glauben. Oder irgendwas. Da trifft es sich doch gut, dass ich gerade <em>Lostmagic</em> zur Hand habe. Dieses Kackspiel, dass ich die Tage ganz aus Versehen bei <em>eBay</em> erworben habe. Echt, völlig ungewollt. &#8216;Da gibt man ein niedriges Gebot ab, weil man denkt, ach, schauen wir mal was draus wird. Kann ja nicht so schlecht sein, wenn mans für kleines Geld erwirbt&#8230;&#8217;. Dann liest man einige alte Kritiken und ist schon nicht mehr so begeistert, ist aber dennoch frohen Mutes, dass das Spiel ja bestimmt noch wer anderes erwirbt, weil man hat ja nicht so übertrieben viel geboten (ja gut, es waren 15 Euro *hust*). Okay, nun hab ich das Modul zuhause liegen &#8211; und wo es schonmal da ist, da kann dem Spiel doch auch einfach mal eine gerechte Chance geben. Dachte ich. Klang ja auch im Grunde wirklich bezaubernd, das Spielprinzip: Mit einem sehr jungen begabten Magieschüler läuft man so durch die Welt, lernt im Laufe seiner Abenteuer bis zu 400 Zaubersprüche und macht damit Horden von Monstern platt. Das alles in knuddeliger Grafik und in kleinen Happen zwischendurch spielbar. Klingt doch erstmal gar nicht so übel. <span id="more-490"></span></p>
<p><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/07/lostmagic.jpg" title="Wenn ihr diesen kleinen Jungen seht: Haut ihm ordentliche eine drauf!"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/07/lostmagic.thumbnail.jpg" alt="Wenn ihr diesen kleinen Jungen seht: Haut ihm ordentliche eine drauf!" /></a> Aber Pustekuchen. <em>Lostmagic</em> nervt. Und zwar schon nach extrem kurzer Zeit. Von dieser abstrusen Story um irgendeine dumme Zippe, die alle 7 Zauberstäbe der Weisen zusammentragen will, um selbst zur mächtigsten Herrscherin weit und breit aufzusteigen, den völlig dämlichen restlichen Charakteren (einschließlich des eigenen Spiel-Charakters) bis hin zur wirklich schäbigen Grafik &#8211; bei <em>Lostmagic</em> läuft einfach alles falsch. Allein schon die Grafik. Präsentiert der obere der beiden Bildschirme noch Zeichnungen im Stile der alten japanischen <a href="www.manga-geschichte.de/img/heidi.gif" target="_blank"><em>Heidi-Zeichentrick-Serie</em></a>, gibt es auf dem unteren Screen eine geradezu lächerliche Landkarte auf dem grafischen Niveau eines <em>GBA</em>. Vielleicht auch schlechter. Auf dieser zieht man auf absolut linear vorgegebenen Wegen rundenstrategiemäßig jeweils felderweise durch die Lande. Immer brav nur ein Feld pro Zug. Was an sich schon total dämlich ist, weil es keine zufallsbasierten Ereignisse beim Ziehen gibt und sich einem auch sonst nichts Unvorhergesehenes in den Weg stellt. Geschweige denn, dass es noch einen Computergegner gäbe, der nach dem eigenen Zug ebenfalls Einheiten hin und her bewegen müßte. Hat man also ein bestimmtes Ziel vor Augen, klickt man sich immer schön Feld für Feld bis dahin vor.</p>
<p><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/07/heidi.jpg" title="Mama?"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/07/heidi.thumbnail.jpg" alt="Mama?" /></a> Dann geht es in einer nervigen Zwischensequenz in <em>Heidi</em>-Optik kurz storymäßig ein wenig voran, bevor man auf einer separaten, nicht minder hässlichen Karte in Echtzeit ein paar &#8216;Monster&#8217; plätten darf. Die Steuerung des eigenen Charakters und der zugehörigen Einheiten, die man im Laufe des Spiel fangen und im Feld einsetzen kann, erfolgt dabei komplett via <em>Stylus</em>. Zaubersprüche werden einfach anhand vorgegebener Runen auf dem Touch-Screen nachgezeichnet, anschließend ein Ziel anvisiert und fertig. Schön und gut. Aber läßt man sich beim Zeichnen bloß den Bruchteil einer Sekunde zuviel Zeit, kann man den &#8216;Level&#8217; auch direkt wieder von vorne beginnen, weil sich in der kurzen Zeit des Zögerns garantiert schon ein Viech an uns herangemacht und uns in Null komma Nichts einen verplättet hat. Sauber. Also gilt es schon innerhalb der ersten Stunde jeden Abschnitt ungefähr 5-10mal zu spielen, um auch nur ein kleines Stück voran zu kommen. Das motiviert ungemein.</p>
<p><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/07/lostmagic_game.jpg" title="Und in diesem Gewusel soll man womöglich noch ordentlich arbeiten können…"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/07/lostmagic_game.thumbnail.jpg" alt="Und in diesem Gewusel soll man womöglich noch ordentlich arbeiten können…" /></a> Ist man dann auch noch auf die unglaublich grützige Wegfindung seiner Einheiten angewiesen, verkommt Lostmagic vollends zum reinen Glücksspiel. Denn nicht genug, dass man ständig damit beschäftigt ist, sich selbst Kreaturen vom Leib zu halten, während man diese versucht zu erledigen, dabei ganz nebenbei noch versucht seine Einheiten auf Monster in der Gegend anzusetzen um es nicht selbst mit ihnen aufnehmen zu müssen und hin und wieder mal einen Heilzauber auf sich oder eigene Einheiten zu sprechen &#8211; Nein! All das soll man auch noch unter einem gnadenlos ablaufenden Zeitlimit auf die Reihe kriegen. Was zwar &#8211; zugegeben &#8211; im ersten Spielabschnitt nicht weiter schwierig ist, aber spätestens in Abschnitt 2, wenn es das erste Mal gilt während der Monsterhatz auch noch  irgendwelche Magiekristalle zu reinigen, die Nerven des überforderten Spielers &#8211; also meine &#8211; völlig zu vernichten droht.</p>
<p>Von den angeblich 400 freispielbaren Zaubersprüchen hat man bis dahin ungefähr 5 oder 6 zusammen. Keine Ahnung, ich bin grad zu faul nachzusehen. Und selbst mit den paar Sprüchen im Zauberbüchlein fragt man sich schon, wie bitte man auch nur 30 Sprüche zeichnerisch auf die Reihe kriegen soll. Man kann zwar während eines Kampfes immer auf dem oberen Bildschirm nachschauen, welche gezeichnete Rune welchen Spruch bewirkt, aber man hat doch überhaupt keine Zeit dazu, weil ja ständig irgendwelche Monster auf einen einkloppen. Nee nee, <em>Taito</em>, so ja nicht. Das Spiel könnt Ihr Euren japanischen Manga-Freaks vorwerfen, aber nicht mir. So gehts jedenfalls nicht. Nicht mit dem Commander! Das Modul wandert ganz schnell wieder zurück ins große Online-Auktionshaus. Bah, was für ein Dreck.</p>
 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=490&amp;md5=95f219ef2435e0ed8847a2fcde13c809" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Another Code &#8211; Doppelte Erinnerung</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 16:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Adventure]]></category>
		<category><![CDATA[Nintendo DS]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>

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Das war es also. Das erste komplett von mir durchgespielte Nintendo DS-Spiel.  Schön wars. Da hätte ich mir doch wahrlich schlechtere Titel für den Anfang aussuchen können. Irgendeinen Film-Lizenz-Dreck zum Beispiel. Sowas, das sich bei Saturn im Regal stapelt und den Blick auf die zwei bis drei schönen Kleinode versperrt, die sich dann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-flattr-button"></p><p><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/06/anothercode.jpg" alt="Another Code - Doppelte Erinnerung" /></p>
<p>Das war es also. Das erste komplett von mir durchgespielte <em>Nintendo DS</em>-Spiel.  Schön wars. Da hätte ich mir doch wahrlich schlechtere Titel für den Anfang aussuchen können. Irgendeinen Film-Lizenz-Dreck zum Beispiel. Sowas, das sich bei <em>Saturn</em> im Regal stapelt und den Blick auf die zwei bis drei schönen Kleinode versperrt, die sich dann doch mal dazwischen verirren. <em>Another Code</em> ist definitv ein Kleinod. Und ein schönes noch dazu! Ich hätte vorher gar nicht gedacht, dass es auf dem DS möglich wäre, so eine schöne Atmosphäre aufzubauen. So habe ich <em>Antoher Code</em> dann auch eher wie ein gutes Buch, gemütlich auf der Couch sitzend genossen und stellenweise fast schon vergessen, dass ich gerade spiele &#8211; und eben nicht in  einen spannenden Roman vertieft bin.<span id="more-477"></span></p>
<p><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/06/another_code.jpg" title="Cover"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/06/another_code.thumbnail.jpg" alt="Cover" /></a> Hauptdarstellerin dieser fesselnden Adventure-Story ist die 13jährige <em>Ashley Mizuki Robbins</em>, die sich auf der Suche nach ihrem totgeglaubten Vater auf eine kleinen &#8211; beinahe einsame &#8211; Insel samt  herrschaftlichem Anwesen begibt. In ihrer Begleitung ist ihre Tante Jessica, bei der sie aufgewachsen ist. Das Tantchen spielt aber eher eine Nebenrolle, verschwindet sie doch direkt zu Anfang irgendwo auf der Insel, um erst zum Finale wieder vor einem zu stehen. Oh&#8230; falls Ihr Another Code noch nicht gespielt habt: keine Angst, das war jetzt kein wirklicher Spoiler. Jedenfalls muss unsere Heldin nun erstmal alleine auf der Insel zurechtkommen. Das bleibt allerdings nicht lange so, denn bereits nach einer kurzen Weile begegnet ihr ein Geist. <em>D</em>, so sein Name (nein, kein dicker Tanzbär aus dem Osten) war zum Zeitpunkt seines Todes ungefähr in Ashleys Alter. Da er aber auf der Suche nach seinen Erinnerungen ist, irrt er nun schon seit einigen Jahrzehnten auf der Insel umher, in der Hoffnung, dass ihm irgendwer dabei helfen kann, sich an seine Vergangenheit zu erinnern. Kurzum: die beiden werden Freunde und erkunden von nun an gemeinsam das Herrenhaus der Insel. In dem spielt sich der absolut größte Teil der Story ab und hier gibt es nicht nur immer wieder neue Hinweise auf die Geschichte des Hauses, die &#8211; wie sich langsam herauskristallisiert &#8211; auch das Schicksal des freundlichen Geistes besiegelt hat, sondern ebenso auf Ashleys Vater und dessen Arbeit an einem streng geheimen Projekt. Was hat es mit dem so genannten &#8216;<em>Another</em>&#8216; auf sich, an dem er seit dem Tod von Ashleys Mutter in aller Heimlichkeit gearbeitet hat? Und was daran ist so wichtig, dass er dafür all die Jahre seine Tochter vernachlässigt und in dem Glauben gelassen hat, er sei ebenfalls verstorben? Und was hat es mit dem kleinen Gerät auf sich, das Ashley von ihrem Vater geschickt bekommen hat (und das nicht nur als ihr Taschencomputer fungiert, sondert auch noch verdammte Ähnlichkeit mit einem <em>DS</em> hat <img src='http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )?</p>
<p>All diese Fragen, und noch einige mehr, gilt es im Laufe des Spieles zu lösen.  Das spielt sich übrigens als klassisches <em>Point&amp;Click-Adventure</em>, wobei die Fähigkeiten des <em>DS</em> sehr geschickt in Szene gesetzt werden. Macht Euch auf einen erhöhten Einsatz des Stylus gefasst, genauso wie auf die ein oder andere Nutzung des eingebauten Mikrofons. Das Steuerkreuz oder sonstige Tasten kann man zwar benutzen, Ashley und Begleiter steuern sich via Stylus aber einfach viel bequemer. Einfach in eine Richtung getippt, in die die kleine Miss Robbins laufen soll, und schon macht sie sich auf den Weg dorthin. D folgt ihr automatisch. Unterhaltungen mit anderen Charakteren führt man gemütlich durch Berührung des entsprechenden Symbols. Auf die gleiche Weise ist es möglich Räume und Gegenstände zu untersuchen, sein Inventar aufzurufen oder zu speichern, Karten und Briefe zu lesen etc. Für manche Rätsel muss dazu noch mit dem Stylus über den unteren Bildschirm gerubbelt werden, das <em>DS</em> zusammengeklappt werden, um die Spiegelungen der Bildschirm übereinander legen zu können oder ins Mikrofon gepustet werden, um etwa Staub beiseite zu blasen.</p>
<p><a href="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/06/ashley.jpg" title="Ashley"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/uploads/2007/06/ashley.thumbnail.jpg" alt="Ashley" /></a> Schön und ein bißchen schade zugleich ist, dass der Spielverlauf insgesamt sehr linear geraten ist. So muss man, bis auf ein oder zwei Ausnahmen, glücklicherweise nicht laufend zwischen zig Räumen hin und her rennen und längst abgeschlossene Gebiete ständig ein weiteres Mal komplett durchqueren, um im Spiel weiter zu kommen. Allerdings &#8211; und das ist gleichzeitig der größte Schwachpunkt des Spiels &#8211; ist Another Code mit etwa 6-7 Stunden Spielzeit etwas kurz geraten. Dadurch fallen einige Aspekte, die die Designer von <em>Cing</em> wohl dazu nutzen wollten, den Umfang ein klein wenig zu strecken, umso negativer auf. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass man nicht sofort alle Items einstecken kann, die im weiteren Verlauf noch von nutzen sein könnten. Vielmehr kann immer nur mitgenommen werden, was gerade tatsächlich zur Lösung des nächsten Rätsels notwendig ist. Also gilt es sich einzuprägen, was später noch gebraucht wird und wo es lagert. Das ist zwar im Grunde nicht sonderlich schwierig, nervt aber dann doch ein wenig, wenn das entsprechende Item erst 2 Spielstunden später von Belang ist und man zwischendurch vielleicht mal einen Tag lang nicht gespielt hat. Zum Glück ist das Anwesen nicht so groß, dass man nicht schnell wieder zum gesuchten Item zurückgelaufen wäre. Ein anderer Punkt, der unter Umständen sauer aufstoßen kann und der das Spiel nur unnötig in die Länge zu ziehen versucht: Am Ende eines jeden Kapitels, innerhalb dessen man sich jedesmal ein Stück tiefer ins Anwesen vorwagt, möchte Ashley das bis dahin Erlebte gerne noch einmal Revue passieren lassen. Ohne Chance auf Ausweg. Also heißt es ihren Ausführungen zu lauschen und ihr hin und wieder auf die Sprünge zu helfen, indem man den richtigen Textschnipsel antippt. Das ist aber nicht sonderlich schwierig &#8211; ich hab jedenfalls jedesmal auf Anhieb richtig gelegen &#8211; und bringt weder Handlung noch Spiel in irgendeiner Weise weiter. Ergo ist es überflüssiger als ein Kropf. Dem Spielgenuss als solchem tut es aber keinen Abbruch, so dass ich da nochmal ein Auge zudrücken will.</p>
<p>Die Rätsel sind allesamt sehr logisch geraten und in der Regel nicht sonderlich schwer zu knacken. Hin und wieder braucht es dann aber doch die richtige Eingebung, um auf den Lösungsansatz zu kommen &#8211; ich sag nur: Das Bild mit dem Schlüssel und dem Buch&#8230; Wo der Schlüssel ist, ist nicht weiter schwierig zu erraten, aber wo <em>genau</em> er ist&#8230;. Aber ich möchte nicht zuviel verraten.</p>
<p>Wie schon angedeutet, läßt sich <em>Another Code</em> genießen wie ein gutes Buch. Oder zumindest wie einen schön betitelten Bildband <img src='http://www.endoflevelboss.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Die Story ist zwar nicht sonderlich kompliziert und auch eher einfach gestrickt, wird aber wunderschön in Rückblenden und Dialogen erzählt und durch stilsichere, nicht animierte Zeichnungen unterstützt, ähnlich einem Comic. Tatsächlich sind auch alle Charaktere als einfache wie liebevolle Zeichnungen dargestellt. Das mag zwar auf den ersten Blick deren &#8216;Handlungsspielraum&#8217; beim Ausdrücken von Emotionen ein wenig einengen, allerdings sieht man trotzdem immer sofort, wie etwa Ashley sich fühlt. Denn man sollte nicht immer nur auf die Bilder achten. Ist Ashley etwa wegen irgend etwas aufgeregt oder aufgebracht, kann man das auch anhand der etwas schneller laufenden Bildschirmtexte merken. Das ist nicht nur wunderbar subtil, sondern unterstreicht die gesamte Atmosphäre tatsächlich sehr gut. Die einfache, unaufdringliche wie schöne Musik tut dazu ihr Übriges.</p>
<p>Sieht man von den kleineren Designmacken also einmal ab, erhält man ein bisher wohl einzigartig gutes Adventure auf dem DS, das sowohl durch seine atmosphärische Inszenierung, wie auch durch seine zwar teils eindimensionalen, aber trotzdem äußerst glaubwürdige  Charaktere und einige wirklich schön gemachte Rätsel glänzt. Einmal angefangen, würde man es am liebsten in einem Zug durchspielen. Da ich aber schon vorher wußte, dass die Spielzeit eher gering ist,habe ich mich dann doch lieber gezwungen, Another Code in etwas kleineren Dosen zu genießen, damit ich einfach länger was davon hatte. Wer es also immer noch nicht in seiner Sammlung hat (ist ja immerhin schon ein bißchen älter), der sollte unbedingt noch zugreifen!</p>
<p><strong>Gallerie: Another Code &#8211; Doppelte Erinnerung </strong></p>
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<p align="left"> [mygal=another_code]</p>
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 <p><a href="http://www.endoflevelboss.de/?flattrss_redirect&amp;id=477&amp;md5=de80b9ff489989d68aec459839aaa1fc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.endoflevelboss.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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